2 Trainer 2 Meinungen (Aggressionen)
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Wodurch kommt denn die Aggression ? Was sagen die Trainer, welche Ursache das Verhalten hat ?
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Asterix:
Ist ein Schäferhund, 5 Jahre. Ich habe ihn seit 5 Monaten. Sozialkontakte hat er sonst nicht viele. Nur meinen zweiten Hund, 1x die Woche Hundeschule, 1x die Woche Hundeplatz und nun möchte ich auch noch einen Gruppenkurs besuchen.Ceri05:
Was verstehst du unter zeigen und bennenen?muecke:
Das konnten beide Trainer nicht sagen. -
Ist deiner denn im Freilauf normal oder geht er da auch gern drauf?
Die Ursache wär schon wichtig zu wissen. Macht er es aus Unsicherheit oder Angst würde ich die erste Methode wählen. Macht er es, weil er einfach mal zeigen will was für ein toller Hecht er ist, würde ich Nummer 2 probieren.Am besten wären da aber gestellte oder verabredete Begegnungen, damit wirklich der richtige Lerneffekt entsteht. Du also solange mit ihm nebenher gehen kannst, bis er ruhig wird. Großartig Loben würde ich übrigens nicht wenn er dann mal ruhig ist.
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Ich hab auch nen "Unsicherheits" Pöbler

Wir verfahren nun ähnlich wie deine erste Methode.
Nur wird eben auch gezielt trainiert.
Das heißt ein Bekannter kommt mit seinem Hund so weit ran,wie mein Rüpelopa
ruhig bleibt.
Dafür wird er belohnt und darf schauen.
Ganz wichtig schauen und nicht fixieren.
Dann geht man wieder auseinander.
Der Abstand wird in minimalen Schritten verkleinert.
Kommt uns jemand entgegen wird nach Möglichkeit die Richtung gewechselt,
also ihm die Möglichkeit gegeben aus der Situation heraus zu kommen.Das dauert natürlich und wir hatten vorher auch ein paar Trainer die uns Mist erzählt haben

Mit den Methoden unserer jetzigen Trainerin kommen wir gut klar.
Man braucht halt Geduld.
Und es sind winzige Erfolge.
Aber wenn ich daran denke,wie er sich am Anfang unserer Ersthündin gegenüber verhalten hat
Das wird,glaub mir

Aber ich bin ehrlich,manches Mal hab ich auch gedacht "moooaaaah sei doch nicht so"
Und ich habe am Anfang auch viele Fehler gemacht.
Man verspannt automatisch und denkt "Mist,nun gehts gleich wieder los"
Das gibt dem Hund natürlich erst recht das Gefühl,das irgendwas nicht stimmt. -
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Oki, danke.
Also bei meinem Hund (angstaggressiv mit Löchern bei Gelegenheit) habe ich erstmal den Stress abgebaut.
http://cavecani.de/wissenswertes/…-hundetraining/Klingt simpel, ist es auch und man muss auch keine "schlechten" Begegnungen meiden, denn das Signal nimmt man erst, wenn man es richtig aufgebaut hat.
Dann würde ich nicht belohnen, wenn er hoch fährt, sondern, bevor er hochfährt, sprich, er ist entspannt, dann geht man weg.
Langsam kann man das steigern, in dem man den und lesen lernt.
Du hast ihn ja erst seit 5 Monaten, da kennt man einen Hund ja noch nicht so in und auswendig, was völlig normal ist.Wichtig ist, guck nicht den anderen Hund an, konzentriere Dich auf einen anderen Punkt, mach innerlich :ohm:
Das hilft wirklich sehr viel
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Zitat
Der erste Trainer meinte ich soll mich anderen Hunden so weit nähern wie es möglich ist. Sobald er Aggressionen zeigt soll ich die Richtung ändern. Das mache ich nun seit ein paar Wochen. Im Park/Wald/Feld klappt das ganz gut. Ich gehe so weit wie möglich an andere Hunde ran, lenke ihn beim ersten Pöbeln ab und ändere die Richtung. Verhält er sich ruhig gibt es Leckerlies. Da arbeite ich auch immer mit der Schleppleine. Meist kann ich mich so ca. 20m an andere Hunde nähern.
Innerorts meide ich aber Hundebegegnungen, da ich dort keinen grossen Bogen um andere Hunde machen kann. Strassenseite wechseln reicht nicht aus, da ist der Abstand noch zu gering..Viel wichtiger ist, was Du machst BEVOR der Hund anfängt zu pöbeln. Da es sich anhört (denn dazu schreibst du nichts), als ob Du nichts machst, lernt der Hund so ganz phantastisch: wenn ich pöble, gehen wir weg vom Hund. Da das eventuell Ziel des Pöbeln ist, erreicht er genau das, was er wollte.
Ausnahme: er pöbelt aus Frust, weil er eigentlich hin will um zu spielen....Sprich, es ist eine unpräzise, uneffektive, kontraproduktive Methode.
Zitat
Insgesamte sehe ich nun beim Spazierengehen keine Verbesserung. Es läuft eher dadurch entspannter ab, dass ich problematische Situationen meide.eben. Der Hund lernt nicht, wie er in der Situation entspannt vorgehen kann, denn das vermeidest du ja, sofern es geht. Und wenn es nicht anders geht, pöbelt er vermutlich.
Zitat
Nun war ich bei einem anderen Trainer. Dieser meinte ich soll gerade Hundekontakt suchen und einfach locker und gelassen mit ihm an anderen Hunden vorbei gehen, ihn ignorieren und ihn einfach pöbeln lassen. Sprich: Ich soll so tun als wenn mich das alles nicht interessiert.Was haltet ihr von den beiden unterschiedlichen Meinungen?
LG
Und hier lernt der Hund, dass es seinen Menschen keine Bohne interessiert, wie er sich fühlt und was er macht. Da der andere Hund aber garantiert mehr oder weniger schnell weg geht (wer lässt schon seinen Hund zu einem anderen pöbelnden Hund in...), lernt der Hund: wenn ich pöble geht der andere Hund weg. Ziel erreicht, Verhalten gefestigt, keine Notwendigkeit, sein Verhalten zu ändern...
Und das sind TRAINER???
Weia...
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Zitat
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Steht alles in diesem Thread... kannste dir ja mal durchlesen
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Analysiert ein Trainer nicht die Ursache ?
Ich versteh nicht, dass das in diesem Fall scheinbar egal ist ? -
AnjaNeleTeam:
Es ist doch eigentlich logisch, dass ich einen gefährlichen Hund nicht frei laufen lasse oder?@asterixx:
Natürlich belohne ich ihn auch nicht für Aggressionen, sondern nur dann, wenn er keine Aggressionen zeigt. Sonst macht das Ganze auch schlecht Sinn.muecke:
Klar analysiert ein Trainer die Ursache, aber wenn man so gar nichts über die Vorgeschichte eines Hundes weiss, dann kann man auch schlecht was analysieren. - Vor einem Moment
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