2 Trainer 2 Meinungen (Aggressionen)

  • Bist Du sicher, dass er nicht nur Leinenpöbler ist? Habt Ihr mal Freilauf (ggf. mit MK abgesichert) ausprobiert?

    Grundsätzlich würde ich nicht warten bis der Hund pöbelt, sondern versuchen ihn zu lesen und zu erkennen, wann es "kippt". Über Ablenkung würde ich nicht gehen (Lerneffekt = 0), sondern das berüchtigte "Zeigen und Benennen" wählen. Klappt sogar bei unserer fremhundhassenden Holländerin. Wir haben aufgebaut über Hund sehen und kein Drohverhalten (auch kein "böser Blick) = C & B, unerwünschte Reaktion = körperliches Abdrängen.

  • Sorry, aber wenn mein Hund schon zugebissen hat, dann lasse ich ihn doch nicht ohne Leine laufen! Selbst mit Maulkorb. Was soll das, dass man ihn dann auf einen anderen Hund drauf los lässt? Und was meinst du wie das der andere Hundehalter findet? Also echt, Ideen haben die Leute. Kein Wunder, wenn dann alle nach Kampfhundverordnung und Wesenstest schreien. Hoffe, du wirst nie so einen Hund haben.

  • Wo bitte hast Du geschrieben, dass er zugebissen hat? Ich muss heute sehr blind sein. . .

    Und ja, einem Hund, der aus Unsicherheit pöbelt, kann geregelter Freilauf unter Kontrolle sehr helfen.
    Und ja, ich habe einen Hund mit hohem Aggressionspotential und kann dementsprechend durchaus sehen, welche "Art" von Aggression ein Hund gerade zeigt.

    Warum so aufgebracht?

  • Die zweite Methode kenne ich als ignorantes Gehen und funktioniert tatsächlich
    häufig. Dich interessiert das alberne Getue deines Hundes nicht, weil du es nicht
    nötig hast dich mit sowas abzugeben. Und es ist absoluter Blödsinn, dass dein Hund
    dann meint du hättest ihn nicht mehr lieb weil du dich nicht dafür interessierst wie
    es ihm geht.
    Dazu fixierst du einen entfernten Punkt und da gehst du hin, flotten Schrittes und ohne
    deinen Hund anzusehen oder mit ihm zu sprechen. Dabei bewußt ein- und ausatmen und
    am besten lächeln. Das verblüfft viele Hunde, die bisher gewohnt waren durch ihr gepöbel
    die volle Aufmerksamkeit sicher zu haben.
    Hintergrund ist ein kompetentes und sicheres Auftreten des Halters in dieser Stressituation.

  • wenn man dem Hund so eindeutig signalisiert, dass einem seine Bedürfnisse am Ar*** vorbei gehen, muß man sich dann aber auch nicht wundern, wenn dem unsere Bedürfnisse an seinem vorbei laufen.
    Aber dann drehen die Leute den Spieß ja um, und werfen dem Hund Sturheit, Dummheit oder Dominanz vor... :muede2:

  • Falco:
    Das spielt doch keine Rolle. Selbst wenn er noch nie zugebissen hätte, würde ich ihn doch wohl trotzdem nicht ohne Leine laufen lassen, damit er zubeisst. So Leute wie du regen mich eben auf. Die ruinieren den Ruf von verantwortungsvollen Hundehaltern.

  • Ersteinmal versteh ich grad nicht, worüber du dich so aufregst...hier wollen alle nur helfen...
    Mücke war übrigens auch ein Leinenpöbler erster Güte und im Freilauf hochsozial und verträglich, auch mit Rüden, also so weit hergeholt ist die Frage nicht.

    Außerdem muss es doch möglich sein, die Motivation des Hundes herauszubekommen, auch ohne die Vorgeschichte zu kennen...

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