Mein Hund hat mir eine Narbe zugefügt
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P.S. Ich frage mich immer wieder, warum der Hund (oder auch andere Tiere) als gefühlsarme Gegenstände ohne jegliche Bedürfnisse dargestellt werden, die sich alles wiederstandslos gefallen lassen müssen.........
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Und das so etwas gar nicht passiert, lässt man Hunde und Kinder niemals unbeobachtet und schafft dem Hund einem Rückzugsort.
Das funktioniert nur niemals.nie im wahren Leben.....ergo muessen beide lernen, Hund wie Kind, wie die Gegenseite kommuniziert und funktioniert.
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Zitat
Das funktioniert nur niemals.nie im wahren Leben.....ergo muessen beide lernen, Hund wie Kind, wie die Gegenseite kommuniziert und funktioniert.

Das seh ich auch so. Ich habe zwei Kinder, 3 Jahre und 12 Jahre alt, und die mussten auch lernen Amys Singale (knurren, zurückgelegte Ohren, steiffer Körper) zu deuten. Für den Großen war das kein Problem. Die Kleine hat die Grenze gern mal gepusht und wurde auch schon 1 Mal in die Hand und 1 Mal in die Nase geschnappt (nichts Schlimmes, nicht mal ein Abdruck war zu sehen), weil ich eben nicht schnell genug war. Sie war nicht mit dem Hund allein, ich hatte ihr den Rücken zugedreht als sie das eine Mal den Hund um den Hals umarmt hat, wohl zu dolle, und das andere Mal sie bedrängt hat als sie in ihrem Korb lag. Mittlerweile weiß sie schon ziemlich genau was geht und was nicht und geht sehr behutsam mit Amy um.
Wir sprechen aber in diesem Fall nicht von einem Kind, sondern von einem erwachsenen Menschen. Und auch nicht von Schnappen, sondern von einem richtigen Biss mit blutigen Folgen. Wir waren zwar nicht dabei, aber ich könnte mir vorstellen, da der Halter den Hund ja nicht erst seit gestern hat, dass dies nicht das erste Mal war dass die Individualdistanz die der Hund für sich siganilsiert hat, nicht respektiert wurde. Möglicherweise hat der Hund sich nicht anders zu helfen gewusst. Vielleicht gibt es aber auch einen ganz anderen Grund dafür. Mit Sicherheit kann ich aber sagen, der Halter ist selbst Schuld wenn er das Knurren seines Hundes einfach ignoriert. Deutlicher kann ein Hund doch garnicht signalisieren, dass ihm da gerade was nicht passt und er nicht möchte.
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Liebe Deutschlehrerin, Du meinst sicher "anpampen". Steht zwar nicht
im Duden, gehört aber in die gleiche Kategorie wie "pampig werden" und
ist, wie Du sicher weißt, umgangssprachlich für anmeckern, anpöbeln.
Es müsste also "wird man dafür angepampt" heißen
Sorry, DAS konnte ich mir jetzt nicht verkneifen.

Genau das dachte ich auch!
Schon absurd, sich seitenlang darüber auszulassen (und nun noch ein Post mehr
- entschuldigt bitte...)Für mich war/ist der TS halt unwissend, aber doch einsichtig, oder? Und jetzt hoffentlich im KH (gewesen) zur Untersuchung!
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P.S. Ich frage mich immer wieder, warum der Hund (oder auch andere Tiere) als gefühlsarme Gegenstände ohne jegliche Bedürfnisse dargestellt werden, die sich alles wiederstandslos gefallen lassen müssen.........
Ich würde zu gern wissen, wer diese Darstellung aufgestellt hat. -
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Ich würde zu gern wissen, wer diese Darstellung aufgestellt hat.Kann man aus vielen Post (nicht nur im dem Thread) lesen.....
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Für mich ist ein "normales" Hundeverhalten folgendes: Knurren, wenn dieses nicht ernst genommen wird, Warnschnappen. Und erst wenn auch dieses nicht ernst genommen wird, kommt es zum Beißen.
Also frage ich mich, warum in diesem Fall eine eindeutige Warnung umgangen wurde (das Knurren war schon eindeutig, aber der Halter hat es missachtet) und gleich so massiv mehrmals zugebissen wurde? Wird der Hund öfters so bedrängt, dass er sich genötigt fühlt, gleich die Zähne einzusetzen? Wurde das Warnschnappen ab-erzogen?
Es ist unter meinen Hunden genauso. Erst wird geknurrt, was auch nicht immer für voll genommen wird, und dann wird in die Luft geschnappt, was bisher immer sofort akzeptiert und verstanden wurde. Da hatte es noch keiner für nötig empfunden, den anderen gleich tätig anzugehen.
Von daher finde ich es nicht unbedingt normal, dass ein Hund gleich so massiv zubeißt, ja.
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Poco: Ich könnte mir vorstellen, das ist das Leid der kleinen Hunde. Zumindest beobachte ich, dass bei denen mehr über die Kommunikation hinweggegangen wird, als bei den Grossen. Teils, weil man es schlechter sieht und bemerkt, teils, weil sie noch weniger als Raubtiere wahrgenommen werden.
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Hallo,
ich hab mich hier mal rausgehalten, weil mir das alles nach wenigen Seiten zu blöd wurde

Ich bin auch der Meinung, dass ein Hund klar warnen dürfen muss. Sei es durch Knurren oder sonst was.
Aber auch für mich get das Beißen zu weit. Ich gehe ohne körperliche Gewalt mit meinem Hund um, es würde aber eine sehr ordentliche Ansage geben, käme er auf die Idee, jemanden zu verletzen. (was er nicht tut
)
Sowas geht für mich einfach nicht!
Wir reden hier jetzt mal nicht von einem Hund, der seinerseits ebenso durch Gewalt (Schlagen etc.) bedrängt wurde, sondern von einem Hund, der sonst ein normales Verhalten zeigt und dem dann eben die Nähe zu viel wurde.LG Lisa
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Poco: Ich könnte mir vorstellen, das ist das Leid der kleinen Hunde. Zumindest beobachte ich, dass bei denen mehr über die Kommunikation hinweggegangen wird, als bei den Grossen. Teils, weil man es schlechter sieht und bemerkt, teils, weil sie noch weniger als Raubtiere wahrgenommen werden.
Leider wird es zum Teil auch noch super komisch gefunden, wenn die Kleinen sich dann mal wehren. Es gibt genug Videos auf Youtube, in denen sich ein Heidenspaß darauf gemacht wird, wie so ein Yorkie oder Chi sich die Seele aus dem Leib droht und schnappt, weil er sich bedroht wird. Wäre er ein paar Nummern größer, wäre er im Tierheim oder eingeschläfert. Es ist schon wirklich traurig das zu sehen. - Vor einem Moment
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