Mein Hund kann nicht allein bleiben

  • also emma ist jetzt 5 monate und ich habe sie so seid 5 wochen... sie ist mir vom ersten tag an hinterher gelaufen in jedes zimmer dann habe ich angefangen die türen zu zu machen da hat sie immer geweint und dann aber nicht mehr sie bleibt auch mal alleine in einem zimmer ...als ich sie die ersten male richtig alleine gelassen habe hat sie immer gebellt das macht sie nicht mehr sie ist ruhig aber macht mir alles kapputt sie durchwühlt alles klettert überall rauf und knappert sachen an die wohnung ist immer völlid verwüstet egal ob sie 4 std oder nur 1 std alleine is..... was soll ich machen ??? ich kann sie ja dann nicht mehr ausschimpfen wenn ich nach hause komme... aber ich muss nun mal arbeiten gehen ich habe auch das gefühl das sie immer mehr durch dreht.....bin total verzweifelt.... :dead2:

  • Okay, mal ganz langsam.. du hast seit 5 wochen eine fünfmonatige Rottihündin, die Dir in Deiner Abwesenheit die Wohnung zerlegt.

    Wie hast Du das Alleinsein aufgebaut und wie schnell?

    Hat sie mehrere Zimmer zur Verfügung oder nur eines?

    Hast Du dir die Möglichkeit überlegt, sie tagsüber beim Hundesitter o.ä. unterzubringen?

  • sie durfte überall rein außer ins schlafzimmer... weil sie immer auf diesen einen teppich gepullert hat... mittlerweile mach ich auch die küche zu weil sie mir immer mein brot auf frisst und den toaster und alles runter reißt also hat sie das wohnzimmer den flur das arbeitszimmer und das klo aber ich überlege das wohnzimmer auch zu zu machen weil sie da am meisten anrichtet und ich da immer alles umbauen muss ... aber ich weiß nich ob das gut ist wenn sie nicht überall rein darf...? ich hab sie am anfang nur kurz alleine gelassen erst 5 min dann 10 und da hatte sie auch nichts kapputt gemacht da hat sie nur gebellt und als sie dann immer ruhig war habe ich sie länger alleine gelassen und dann hat sie i-wann angefangen mir die wohnung auseinander zu nehmen....

  • O.K ich versuche dir einmal einen Tipp zu geben.

    1. solange sie noch alles zerlegt würde ich ihr nur einen Raum zur Verfügung stellen
    2. diesen Raum solltes du hundesicher machen. Räume alles weg, was sie zerstören könnte und nicht haben darf.
    3. Gebe ihr gezielt etwas mit dem sie sich beschäftigen kann wenn du gehst. (z.B einen Kauknochen und ein
    Spielzeug.)
    4. Führe ein Wort ein, daß ihr sagt: Ich gehe jetzt und du bleibst hier. So lernt sie zu unterscheiden, wann du
    wirklich gehst und wann du nur in ein anderes Zimmer gehst und wird hoffentlich ruhiger wenn du da bist.
    5. Wird der Hund genug ausgelastet, hat er genügend Beschäftigung?
    6. Wo schläft der Hund, mit im Schlafzimmer? (Bei Till war es der Schlüssel dazu, daß er alleine bleiben konnte.
    Als Welpe schlief er zunächst die ersten ein-zwei Wochen bei uns im Schlafzimmer. Als ich dann zur wieder zur
    Arbeit mußte und Till bei meiner Schwiegermutter bleiben sollte, die mit uns im selben Haus wohnte aber noch
    eine Stunde länger schläft als wir, hat Till zunächst auch gejault. Als wir ihn dann die erste Nacht aus dem
    Schlafzimmer ausquatiert hatten, ging es plötzlich am Morgen problemlos.

    Ich hoffe ich konnte etwas helfen.

    Liebe Grüße Franziska

  • der Hund ist doch erst 5 Monate alt.
    Bei dem einen dauert es eben weniger lang, bei dem anderen eben länger!

    Dann muss man eben noch 3 Schritte wieder zurückgehen, zu dem, was der Hund noch aushalten kann. Wenn das 30 Minuten sind, sind das 30 Minuten. Wenn es 3 Minuten sind, dann sind es eben 3!
    Meiner konnte auch erst nach einem halben Jahr ca wirklich gut alleine bleiben, die Zeit muss man eben haben.

    Mal hart gesagt (aber es ist definitiv so, meiner Meinung nach): wenn man diese Zeit nicht hat, dann darf man sich entweder keinen Welpen holen oder kümmert sich um jemanden, der so lange auf den Hund aufpasst, wie er nicht alleine bleiben kann.
    Hunde sind nicht aus Jux und Dollerei ungern allein. Sie haben Angst. Dass sie keine Angst zu haben brauchen müssen sie erst ganz ganz langsam lernen. Jemanden, der Angst hat steckt man doch nicht in eine Box. :(

  • Huhu, ich würd auch nochmal von vorne beginnen!

    Gib ihr einen Kong mit Hüttenkäse/Quark/Leberwurst, lass sie schlotzen und verlass den Raum. Nur für ein paar Sekunden. Geh zurück und lob sie gaaaanz dolle, spiel mit ihr!

    Mach es so zur Normalität, dass du eben auch mal nicht da bist und vorallem mach es IMMER positiv, das allein sein!

    Sobald sie einmal jammert/bellt etc. ist der Lerneffekt weg!

    Bevor sie lernt allein zu sein, muss sie lernen, dich mal gehen zu lassen, dich nicht bewachen zu müssen.

    Wichtig ist, dass du positiv gestimmt bist und ihr damit zeigst, dass es absolut ok ist und es überhaupt kein Problem damit gibt, wenn sie allein in einem Raum ist!

    Voraussetzung ist aber natürlich, dass sie keinen Hunger oder Durst hat, nicht muss und körperlich und geistig altersgerecht ausgelastet ist!

    Wenn sie das Kommando "bleib" kennen gelernt hat, kannst du später auch mal so arbeiten. Cheyenne bekommt immer ein "Frauchen geht arbeiten, bis nachher, Süße!" dann weiß sie, das sie daheim bleibt und ich auf jeden Fall wieder komme. Wenn ich dann heim komme, begrüße ich sie ausgiebig, knuddel sie und wir freuen uns zusammen!

    (wenn ich länger weg fahre, sag ich nur "Tschüß mein Schatz!" - vielleicht bilde ich mir das ein, aber ich glaube, dass sie den Unterschied erkennt!)

    Nach und nach kannst du die Zeit erhöhen!

    Denk aber dran, dass sie noch ein Baby ist und lass sie nicht länger allein als unbedingt notwendig!

    VG, aussiemausi!

  • P.S. auch an die Box muss ein Hund erstmal langsam gewöhnt werden! Einfach rein, zu und gut geht da auch nicht einfach so!

    Bitte pack deinen Hund nicht einfach so in eine Box! Das hindert sich ja auch nicht am jammern/bellen ... und erhöht den Panikfaktor!

  • Hallo,

    ich schließe mit Maus1970 an (prima Tipps) und ergänze mal ein bisschen ..

    1. ignoriere den Hund auch mal länger, wenn du da bist, also nicht ansehen, nicht streicheln, nicht ansprechen, so lernt er, dass nicht immer Halligalli ist, wenn du da bist, machen das auch mal so vier Stunden, Joschi schläft dann,

    2. das Alleinbleiben von Anfang an langsam aufbauen, zur Tür raus, wieder rein, dann etwas länger draußen bleiben, wieder zurückkommen usw. anfangs nur ganz kurz, dann immer länger, kannst du auch an einem Tag sehr oft machen,

    3. wir haben auch ein Ritual: ich sage, wenn ich gehe "Tschüss Joschi, schön warten" und wenn ich wiederkomme, sage ich "Hallo Joschi" und beuge mich kurz zu ihm runter, er darf mir dann ein Küsschen geben, wenn er möchte, dieses Ritual hat uns prima geholfen, als er in der Pubertät plötzlich nicht mehr alleine sein konnte,

    liebe Grüße,

    Ingo

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