Nachbarn lassen Hund lange allein

  • Zitat

    Ich schloss das daraus. dass die Vermieterin (Mutti des Pärchens) den Hund nicht nehmen will.
    Na ja, vielleicht haben sie noch wen anderes. Hoffen wir mal das Beste. :smile:

    Ich habe jetzt den Eingangsthread nochmal durchgelesen. Bislang war der Hund noch gar nie 10 Std. allein. Die HH beginnen erst ab MORGEN zu arbeiten, und dann wäre der Hund, laut TS, allein.
    Aber das sind doch völlig ungelegte Eier. Keiner hier weiß, ob die HH nicht eine andere Lösung gefunden haben.

    Also wirklich. :???: Der Hund war bislang top versorgt, hatte immer jemanden um sich, entweder Herrchen oder Frauchen oder deren Mutter, und ab morgen haben sie einen Job.

    Und dafür soll man sie jetzt an den Pranger stellen, obwohl der Hund bislang noch nichtmal alleine war ... Also nee ... manche Leute ...

  • Zitat

    Man weiß doch gar nicht, dass der Hund ganz allein ist?! Das ist doch nur ne Vermutung?!

    Vermutest du das, dass es so ist?

    Für mich las sich der Text schon so, als wisse die TS es.
    "Ich nehme an.." - "Ich glaube,... "Ich denke..." habe ich nicht gelesen.

    "Katzenklo..."
    "Mutter nimmt den Hund doch nicht."
    "Ab morgen 10 Std. allein."

  • Also ich weiß wirklich nicht, in was für einer Welt Ihr lebt ... :???:

    Für mich gibt es 2 Arten von Nachbarn ... solche, die mich nicht interessieren, und mit denen ich folglich auch nicht rede. Über deren Leben weiß ich nichts, und ich würde mich hüten, mich in deren Leben einzumischen. (Solange sie sich selbst oder einem anderen Lebwesen keinen ernsthaften Schaden zufügen.)

    Und es gibt solche, mit denen ich rede, über deren Leben ich folglich Informationen habe, was impliziert, dass sie mir nicht egal sind (sonst würden sie der ersten Kategorie angehören). Und hätte einer dieser Nachbarn ein Betreuungsproblem, sei es, dass es um Hunde oder Kinder geht, dann würde ich selbstverständlich meine Hilfe anbieten, anstatt hinter deren Rücken über sie herzuziehen.

    Und nochnmal: Bei diesen HH wird kein Hund misshandelt, er war bislang IMMER betreut, und erst ab morgen könnte dsa evtl. anders sein, was aber niemand weiß. Vielleicht haben sie sich längst mit der Mutter ausgesprochen, sie nimmt den Hund doch, und es ist alles in Ordnung. Die TS mutmaßt nur .... :???: Na ja, jedem das seine ... Für mich ist und bleibt dieses Verhalten absolut unverständlich.

  • So oder so oder so, wieauchimmer...

    Wahrscheinlich wird nur ein Gespräch mit den Haltern was bringen, wenn überhaupt.
    Etwas, was man anzeigen könnte, sehe ich nicht in der Beschreibung. Höchstens, wenn der Hund auch morgens und abends nicht rauskäme. Und das muss man beweisen, sonst kann da eh kein Amt irgendwas machen.

    Ich würde mit denen einmal sprechen (am besten nicht zwischen Tür und Angel, sondern auf nen Kaffee einladen und ja, ich denke, auch bei "einfacheren " Leuten hat man die Chance, dass sie zum Kaffee kommen) und danach ggf mal beim Veterinäramt nachfragen (ohne Namen zu nennen vorerst).

  • Meine Dicke war durch einen dummen Zufall auch eine Weile täglich bis zu 10 Stunden alleine. Meine Sitterin konnte spontan nicht mehr und ich habe so schnell niemand neuen gefunden.
    Ich muss dazu sagen, dass meine schon "fertig" erzogen war, als sie zu mir kam. Ich habe das Alleinsein nicht großartig geübt, eher so aus dem Bauch heraus wenn es sich ergeben hat. Sie hat es sehr gut gemacht, keine Frage. Gut, ich musste schon etwas tricksen, aber egal (sie hatte versucht, den tauben Kater durch Bellen zum spielen aufzufordern :headbash: ).

    Jetzt sind unsere zwei auch allein, weil mein Freund und ich beide Nachtschicht haben. Doch ich weiß, dass sie eh nur schlafen. Wenn wir nciht da sind schlagen sie kurz an, wenn ein Hund draußen vorbeiläuft oder bellt, sofern sie es mitbekommen und nciht gerade im Land der Träume sind, ansonsten wird selig geschlummert, alle beide. Höchstens mal zum Trinken aufgestanden oder um sich ein kühleres Plätzchen zu suchen.

    Hätte da einer mich darauf angesprochen, dass sie zu lange alleine ist (sie wurde ansonsten aber ausgelastet), hätte ich mich gefreut, dass es Menschen gibt, die nicht einfach wegschauen. Vielleicht hätte man das ja auch so regeln können, dass man vielleicht mal eine Runde mit dem Hund geht oder dieser mal ein, zwei Stunden dort verbringt. Aber diese "Drei-Affen-Mentalität" finde ich teilweile sehr fraglich. Wie oft haben Nachbarn und Ämter weggeschaut und nachher war ein halb verhungerter oder gar toter Hund oder sogar ja auch Kind in der Zeitung? Aber dann schreien alle.


    LG
    Andrea - Vollzeit in Wechselschicht ohne festen Dienstplan mit 2 Hunden und Freund

  • ganz ehrlich Claui, Dich möchte ich nicht als Nachbarin haben. Ich finde auch nicht, dass Du – wie jemand anderes hier geschrieben hat – „die Lage und die Lebensweise des benachbarten Pärchen eingehend erläutert“ oder netterweise einfach mal hier im Hundeforum nachgefragt hast.

    Nein, Du echauffierst Dich im anonymen Internet,

    - dass die ja so einfach gestrickt sind und so manche Argumente nicht verstehen,
    - dass sie ja mit Sicherheit nicht nach einer Lösung suchen,
    - dass sie sich nur fürs Feiern und ihr getuntes Auto interessieren,
    - dass Du Dinge besser beurteilen kannst als die beiden

    statt einfach mal mit denen zu reden. Klar die sind jung und feiern, während Du auf zwei Kinder und Meerschweinchen aufpassen musst. Und wahrscheinlich wars am Wochenende mal wieder ein bissl lauter, aber bei der Vermieterin kannste Dich ja nicht darüber beschweren, ist ja die Mutter. Also lässt Du Deinen Prass jetzt in einem anonymen Forum ab.

    Ernsthaft, Du beschreibst hier eine Situation die NOCH NICHT MAL eingetreten ist (wie La_Bella auch schon geschrieben hat). Wenn Du auch gar nicht mit denen redet, woher weißt Du denn so hundertprozentig, dass es ab heute genau so abläuft wie Du es beschreibst? Ihr scheint ja nicht das beste Verhältnis zu haben, also wieso solltest Du dann von allem wissen?

    Vom Prinzip stimme ich ja sonst dem Grundtenor hier zu. Ich bin froh meinem Hund das nicht zumuten zu müssen. ABER: Wer weiß was in 2 Jahren ist? Vielleicht muss der Hund dann auch öfter, länger mal allein bleiben. Wobei ich ihn bei täglich 10 Stunden wohl in eine HuTa geben würde. Auch wenn es unserem Hund früher nichts ausgemacht hat mal bis zu 8 Stunden allein zu sein (ja er hat geschlafen). Und ein Katzenklo für einen alten kranken Hund ist i.O., für einen gesunden Hund ist absolut tabu.

    Aber ich finds immer wieder lustig, wie jeder gewisse Threads anders liest und das für sich herauszieht was er für seine Argumentation nutzen kann. Ich finde nicht, dass es mit „Drei-Affen-Mentalität“ zu tun hat, wenn man die TS jetzt nicht unterstützt von wegen „Ja die blöden jungen Leute, die sollten wirklich keinen Hund halten sondern erstmal erwachsen werden“. Für mich ist das was sie schreibt nämlich Hund 10 h ohne Betreuung das Eine, aber diese mehrfache Diffamierung ihrer Nachbarn das Andere. Sorry, ja ich höre hier Unzufriedenheit raus und nicht in erster Linie Sorge um den Hund.

  • Zitat

    Mein Gott....

    die Ts hat nicht mal nen Hund. Fragt in einem Hundeforum mal nach... denkt mit,
    hat Mitleid und schein angagiert. Schon wird ihr vorgeworfen diese Nachbarn zu
    "Stalken" ...Ich finde es sehr angenehm, wenn sich nicht jeder mal eben raus-
    hält. Nachfragen sollte doch bitte legitim sein...dafür ist dieses Forum da!!!


    :gut:

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