1 Hund? 2 Hunde? große entscheidungsprobleme

  • Zitat

    Da ich Dich ja nicht kenne, liest sich die Entscheidung für mich so wie: "Soll ich die Familienkutsche nehmen oder den Sportwagen"??

    Von daher kann ich das nicht beantworten.

    Versuch doch einfach mal aufzuschreiben, wie Du Dir das Zusammenleben mit dem neuen Hund vorstellst, welche Erwartungen Du hast, was Du gerne machst, was für Aktivitäten Du gerne mit dem Hund machen würdest..

    Ich glaube da kommen wir eher weiter....

    ich denke mal das wird klar sein, wenn man sich vorstellen kann mit beiden hunden zu leben..

  • Ich würde auch erst nur eine Hündin aufnehmen, sie sich eingewöhnen lassen und schauen, wie sich der Alltag mit ihr gestaltet. Läuft es gut, und traust du dir den Mehraufwand an Erziehung etc. zu, kann die andere ja immer noch folgen.

    Bei gleicher Sympathie für beide Hunde würde ich vermutlich auch zuerst die Labi-Dame holen und den Werdegang der Schäfi-Hündin weiterverfolgen. Vielleicht darfst du sie, auch wenn die Ersthündin schon eingezogen ist, trotzdem noch zum Gassigehen abholen, damit du siehst, wie die beiden so harmonieren.

    Das ist jetzt aber nur nach der "Dringlichkeit" entschieden, denn ich finde optisch beide toll, und charakterlich berichtest du ja auch nur Gutes. Andererseits sind beide Hündinnen ja - leider - eher das klassische "Ladenhüter"-Material (schwarz mit beginnend grauer Schnauze, Schäfi mit viel Power), und werden vielleicht eh nicht von heute auf morgen vermittelt...

    Ich finde die Vorgehensweise des Tierheims, in dem Asta sitzt, übrigens sehr gut.

    Viel Glück bei deiner Entscheidung!

  • Wenn du noch grübelst, ist es meiner Erfahrung nach, keiner von Beiden wirklich.

    Nimmst du einen davon, wirst du bei jeden kleinen Problem grübeln, ob es nicht doch anders herum besser gewesen wäre.

    Überleg dir ersteinmal ganz in Ruhe was du überhaupt mit deinem neuen Hund machen willst.

    Wie sieht der Tagesablauf aus? Muß der Hund alleine bleiben? Machst du Hundesport? Was ist mit dem Hund im Urlaub? etc. Und nicht ganz unwesentlich: was sagt die Partnerin/der Partner zu einem neuen Hund?

    gruß
    sabine

  • ich kann mir Roland irgendwie mit Blacky vorstellen :D


    Beide auf einmal würde ich nicht nehmen. Einfach weil ich persönlich dann eventuell gestresst bin (bei Leinenaggro, die sich vllt entwickelt, muss man dann einzeln mit ihnen laufen oder andere unvorhergesehene Dinge). Ich mag es, erstmal einen Hund richtig kennen zu lernen und die brauchen ja auch ne Zeit, um anzukommen.

    Aber das musst du selbst wissen. Abgesehen davon, dass ich bei Blacky und dir irgendwie aus der Ferne ein gutes Gefühl habe, denke ich auch, eine junge, lernwillige liebe Schägferhündin findet vielleicht eher nen schönen Platz.Scheinbar gibt sich Astas Tierheim ja alle Mühe bei der Vermittlung.

    Und wie schon jemand sagte, WENN sie nach nem halben Jahr noch da ist (in der Zeit kannst du sie ja auch sehen), dann kannst du sie immernoch holen.

  • Hi

    ich würde auch die Labbi hündin nehmen weil ich auch denke, dass sie sich vom Wesen her wie du sie beschreibst vieleicht eher oder schneller in den alltag integrieren lässt. und wenn sich dann alles eingespielt hat kann man ja immer noch über einen anderen Hund nachdenken aber 2 fremde erwachsene Hunde auf einmal wäre mir persönlich jetzt zu stressig :roll:

  • Hallo Roland,
    Schön von dir zu lesen. Und schön, dass du wieder eine Fellnase aufnehmen willst. Die beiden sind wirklich Zuckerschnuten.

    Zitat

    Ich würde die schwarze nehmen und dann mit ihr und Astas Trainerin die Zusammenführung erarbeiten. Wenn das problemlos klappt, dann würde ich Asta nachholen.


    Da schließe ich mich an. Ich würd auch die hübsche schwarze (zuerst) nehmen, weil das andere Tierheim ja kooperativer scheint.

    Liebe Grüße

  • Also ich könnte mir nicht vorstellen, zwei Hunde gleichzeitig einziehen zu lassen. Ich habe seit gestern einen Aussie-Rüden mit starker Leinenaggression aus dem Tierheim, der lange dort war und mehrmals zurückkam und bin froh, dass ich meinen anderen Hund Fynn bei Hundebegegnungen einfach ablegen kann und mich um das kleine Teufelchen kümmern kann. So kriegen wir das auch hin und müssen nicht jeden Tag Einzeltraining machen.

    Wie Tierheimhunde wirklich ticken, weiß man oft erst nach 3 Monaten, wenn sie sich eingelebt haben. Oft sind sie vorher völlig unproblematisch, testen einen dann aber aus, entdecken ihren Beschützerinstinkt etc. wenn sie sich sicher genug fühlen. Das mit zweien auf einmal? Wäre nichts für mich.

  • Zitat

    Ich würde Jessy nehmen..

    Ohja das wäre toll dann bräuchte ich nicht drüber grübeln wen von den beiden Hunden ich nehmen soll ;)

    Also nachdem ich nun daheim bin kann ich schnellst möglich antworten immer :)

    Zu den anderen:
    Ja das mit dem "Ladenhüter" habe ich schon von einer anderen übers Inet gehört die auch als trainerin udg. arbeitet, was ich irgendwie bei den süßen Hunden nicht glauben konnte. Der DSH wird angeblich wenn dann nur als Welpe geholt damit er jaaa nach den eigenen Vorlieben erzogen wird, und der Labbi ist schwarz. Beides für mich als Hundefreund keine wirklichen Argumente die Hunde nicht zu nehmen, aber gut ich muß andere Leute ja nicht verstehen ;)

    Im Prinzip weiß ich, das nur ich die Entscheidung treffen kann, da ich es aber bis jetzt nicht wirklich konnte, schrieb ich mal hier rein was denn so mancher darüber denkt so spontan.

    Das Blacky 4 ist sollte passen (es ist zwar nur 2007 angegeben) aber ihr erster besitzer war in Wien, dann kam sie weg (warum weiß ich leider nicht -_-) zu einer neuen besitzerin die sie aber nur sehhrr kurz hatte und dann für lange Zeit ins Krankenhaus mußte.

    So was gabs noch für Fragen..ahja

    Wieso ich glaube das Asta vielleicht kein gutes Plätzchen findet? Zum einen scheint sie schon lange im TH zu sitzen, angeblich interessieren sich nur komische Leute für Asta, und einmal kam sie sogar zu so nem schutzhundtypen, der sich nach 3 tagen wieder zurückbrachte (man hat die Trainerin übergangen, die hätte der Herausgabe nieee zugestimmt). Man ist recht froh das sich ein Mensch für Asta interessiert, dem egal ist das sie eine Schäferhündin ist und sie einfach nur als einen lieben Hund sieht ohne sie in schäfertypische Aktionen sondern nur als Familienhund möchte.

    Soo die nächste Frage betraf was ich mir unter einem Hund vorstelle, bzw. welche vorraussetzungen er erfüllen soll. Nun in erster Linie sollen wir beide uns auf Anhieb mögen, am besten der Hund zuerst an mich rantritt, was bei beiden gegeben ist/war. Es sollte also wieder eine Hündin sein, die gerne draußen ist, Muskelmasse und etwas Kondition hat (kann man ja trainieren, bin erschrocken wie ich alte bilder von jessy von den anfängen sah und dann welche von den letzten jahren was für muskeln sie plötzlich hatte), da ich viel mit dem Hund draußen bin, an Wochenenden dann auch regelmässig lange Wanderungen in Bergen oder Wassergegenden unternehme. Im Urlaub mitkommen ist natürlich Pflicht. Gassis werden in der Regel zu suchspielen kombiniert benützt auf Mauervorsprüngen, hohe Wiesen (wenn verfügbar sonst normale), daheim wurde auch viel mit Suchen, IQ Spielchen, Gegenstände differenzieren usw. gemacht, und für mich auch GANZ wichtig, sie soll auch Ruhe finden können und etwas streichelei genießen können, ohne gleich wieder aufzudrehen weil sie aufmerksamkeit bekommt (was bei Asta so bissl das problem war). Möchte also auch mal einfach nur auf einer Bank sitzen können und Hundchen genießt die Umgebung, die vorbeikomenden Leute und liegt im kühlen Gras (im Sommer besonders toll eigentlich). Ich weiß "Ruhe" geht wieder ein bißchen in Richtung Training, aber ein bißchen was würde ich mir von vorherein wünschen, denn nicht jeder Hund kann das irgendwann. Blacky hat zur Zeit nur wehe Pfoten, soll aber auch unabhängig von denen, eher sehr menschen bezogen und ein schmusehund sein, der aber auch gut aufdrehen kann wenn se möchte, durfte ich auch gleich erleben als se sich an mich rangemacht hat fippend und schleckend und kletternd ^^ Da beide keine Welpen mehr sind, sollte zumindest eine Basisgrundlage des alleineseins da sein. Also gleich net das große geheule ausbrechen nur weil ich mal am Klo bin. Konnte ich bei Blacky leider ja ohne probetag noch net testen :/ Es sollte bei den beiden ohne extra Hundesport gehen. Ich möchte einfach was erleben mit dem(n) Hund(en) und nicht immer am Hundeplatz mich einfinden.

    Mhm was noch..ah die event. leinenaggro...
    Nun man kann nie IRGENDWAS ausschließen, allerdings sind beide Hunde sehr gutmütig in Umgang mit anderen Hunden, Asta ist die beobachterin mit ambition zu spielen wenn sie merkt das der andere hund auch schwer interesse daran hat ansonsten geht sie mit einem kleinen "Astaa" brav weiter. Und Blacky lebt derzeit in einem Hunderudel, ist aber jetzt net die Draufgängerin, zeigt aber keine Agressionen und hat sich untergeordnet. Beide ziehen nichtma an der Leine. Gut Asta gaaaaaaanz leicht, aber ich hab sie auch nur an der Fixleine meist gehabt, an der Flexi war alles ganz easy, kein enormes Vorlaufen oder so.

    Partnerin gibts übrigens keine.

    Ja also ich denke das ein kein Problem geben wird, wenn ich Blacky nehm, das ich weiter Asta besuchen kann. Auch wenn das TH nicht wirklich ums Eck ist, man kann das dort in der Gegend ja ein paar mal zu einer Wanderung ausweiten, ist ja eigentlich ganz gut im grünen das TH. Asta ist sehr lernwillig, und genauso verfressen wien Labbi, sie reagiert äußerst gut auf Leckerei-stimulation ^^

    So ich hoffe ich habe keine Frage vergessen so aus dem Kopf heraus. die was nun nach der langen tipperei nach 15:42 kamen werde ich schnellstmöglich beantworten :)

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