1 Hund? 2 Hunde? große entscheidungsprobleme

  • Bei mir sind letztes Jahr im Mai gleich 2 Hunde gleichzeitig eingezogen - ungeplant. Zuerst kam Mia, ein ca. 2 jähriger Mischling aus dem spanischen TS, ehemaliger Straßenhund mit extremem Jagdtrieb (was ich natürlich nicht wusste :headbash: ), extrem verschmust. Dann drei Tage später kam Bella, ein 14-Wochen alter Mopswelpe, der mir als "stubenrein" beschrieben wurde, dies aber nicht war und auch noch weitere 3 Monate nicht werden sollte. :gott:

    Ich muss sagen, es war etwas stressig am Anfang ... aber wir haben es ganz gut hinbekommen. Sicher nicht so "perfekt", als wenn nur ein Hund eingezogen wäre ... Aber heute bin ich froh, dass ich beide habe und inzwischen sind wir zu einem richtig tollen Team zusammen gewachsen.
    Die Hündinnen mögen sich sehr.

    Auch wenn jeder rational denkende Mensch "nein" rufen würde bei dem Gedanken, 2 Hunde auf einmal aufzunehmen ... Es kann auch gut gehen, wenn man keine Perfektion erwartet. ;)

  • Verabschiede dich erstmal von dem Gedanken das nur du alleine der ideale Halter bist für die beiden Hunde und entscheide ohne dieses Hirngespinnst im Hinterkopf.


    Im übrigen bezweifle ich das die Schäferhündin mit dir glücklich wird.

  • Ich kann dich ja nur anhand deiner Beiträge beurteilen, aber irgendwie kann ich mir die Schäferhündin nicht bei dir vorstellen. Wie genau stellst du dir denn deine Zukunft mit Hund vor, eher gemütlich, oder willst du aktiv Sport machen? Wie sieht dein Leben aus, was muss der Hund mitbringen? Eigentlich sollten sich dann herausstellen, zumindest wenn du realistisch und ehrlich zu dir bist, welcher Hund besser passt. Und beide werden einen guten Platz finden, da bin ich sicher, auch wenn es manchmal ein wenig dauert.

  • Zitat

    Ich kanns mir halt nicht so richtig vorstellen, wie man einer "Schnarchnase" und einem "Powerpaket" alleine gleichzeitig gerecht werden kann....

    Also bei uns klappt das jedenfalls. Die Kleine lässt sich von der Power der Großen anstecken und die Große nahm im Laufe der Zeit die Ruhe und Gelassenheit von Frauchen und der Kleinen an, und ist viel ausgeglichener und "friedlicher" geworden, als am Anfang. Ich glaube, dass das -gerade bei 2 Hündinnen - sogar besser so passt, als wenn man zwei "Pistensäue" hat, die permanent Gas geben. Ich glaube, meine Große wäre mit einem Zweithund überfordert gewesen, der ähnliche Eigenschaften hat, wie sie selbst. Die Kleine mit ihrer heroischen Ruhe ist die perfekte "Partnerin" für sie.
    Daneben passen sich Hunde auch ein Stück weit ans Leben des Halters an.
    Entspanter, glücklicher HH = entspannter, glücklicher Hund!

    Wenn du dich aber für einen entscheiden müßtest, würde ich auch zu Blacky tendieren.

    Ich glaube im Übrigen auch, dass die TH-Mitarbeiter schon darauf schauen werden, dass die Hunde ein gutes Zuhause bekommen. Sollte dem nicht so sein, könntest du die Schäferhündin ja nach einiger Zeit immernoch dazu holen.

  • Zitat

    Ich kann dich ja nur anhand deiner Beiträge beurteilen, aber irgendwie kann ich mir die Schäferhündin nicht bei dir vorstellen. Wie genau stellst du dir denn deine Zukunft mit Hund vor, eher gemütlich, oder willst du aktiv Sport machen? Wie sieht dein Leben aus, was muss der Hund mitbringen? Eigentlich sollten sich dann herausstellen, zumindest wenn du realistisch und ehrlich zu dir bist, welcher Hund besser passt. Und beide werden einen guten Platz finden, da bin ich sicher, auch wenn es manchmal ein wenig dauert.

    Nun wie gesagt, es wäre gut wenn es sich mit normalen Mitteln lösen liese, Geistige auslastung ok, bewegungstechnische auslastung ok, aber keinen extra hundesport am Platz der sie eventuell noch mehr aufkratzt. Asta ist bei ein paar mal ruhiges Testlaufen brav neben mir hergelaufen, bei ihr könnte ich mir sogar vorstellen das Joggen möglich wäre (auf kurzer fixleine ohne ziehen, wow war ich überrascht). Auch wenn das eher für sie schnelleres gehen ist, entspanntes laufen beginnt bei ihr erst, wenn ich schon wirklich zu rennen beginnen mußte puh ^^ Ich hab eigentlich immer nur Sport mit Hund gemacht wenn dann, daher ich lies mich da auch gut von den Hunden anstecken, auch wenn ich ansonsten nicht mehr so sportlich unterwegs bin wie zu Jugendzeiten, aber sowas macht halt dann wieder richtig Laune dazu wenn die Hunde auch ihren Spaß bei haben, das steckt einfach an. Wie gesagt außer Hundeplatz, ich will mit den Hund(en) den Tag "normal" verbringen/erleben.

    Aber mir fällt derweilen eh nichts anderes ein als Blacky zu nehmen und Asta weiterhin zu besuchen, und auf das Telefonat morgen mit der Trainerin zu hoffen.

  • Zitat

    Nun wie gesagt, es wäre gut wenn es sich mit normalen Mitteln lösen liese, Geistige auslastung ok, bewegungstechnische auslastung ok, aber keinen extra hundesport am Platz der sie eventuell noch mehr aufkratzt. Asta ist bei ein paar mal ruhiges Testlaufen brav neben mir hergelaufen, bei ihr könnte ich mir sogar vorstellen das Joggen möglich wäre (auf kurzer fixleine ohne ziehen, wow war ich überrascht). Auch wenn das eher für sie schnelleres gehen ist, entspanntes laufen beginnt bei ihr erst, wenn ich schon wirklich zu rennen beginnen mußte puh ^^ Ich hab eigentlich immer nur Sport mit Hund gemacht wenn dann, daher ich lies mich da auch gut von den Hunden anstecken, auch wenn ich ansonsten nicht mehr so sportlich unterwegs bin wie zu Jugendzeiten, aber sowas macht halt dann wieder richtig Laune dazu wenn die Hunde auch ihren Spaß bei haben, das steckt einfach an. Wie gesagt außer Hundeplatz, ich will mit den Hund(en) den Tag "normal" verbringen/erleben.

    Aber mir fällt derweilen eh nichts anderes ein als Blacky zu nehmen und Asta weiterhin zu besuchen, und auf das Telefonat morgen mit der Trainerin zu hoffen.

    Dann lass die Schäferhündin zu jemandem der mehr Spaß am Sport hat. Wenn dir der Hund am Herzen liegt, dann sei nicht zu egoistisch.

  • Sehe ich auch so. Die Schäferhündin dürfte da für dich einfach nicht die richtige Wahl sein und du mit deiner Vorstellung nicht für sie (nicht wertend gemeint).

    Auch zwei Hunde gleichzeitig erfordern ein anderes Handling, als du es dir für deine Freizeit mit Hund vorstellst. Das kann nämlich richtig in Arbeit ausarten, wo jeder Hund wirklich konsequent die ersten Wochen/Monate täglich einzeln gearbeitet werden muß.

    Da dürfte einfach die LabbiHündin wesentlich besser in deinen Alltag passen

  • Hm, ich habe momentan die Familienhündin Betty (eher gemütlich eingestellt) und meinen Wirbelwind da, und ich kann keine Langzeiterfahrungen machen, weil ich sie einfach zu selten beide habe, aber es geht, allerdings ist Gassigehen damit sehr anstrengend.
    Allerdings finde ich es komisch vom Tierheim dass die Schäferhündin auf keinen Fall sportlich geführt werden soll. Denn sorry, aber solch ein Hund ist nicht als Hund geeignet, der nur Gassi geht und mal nen bissel Ballspielt.
    Es muss ja nicht gleich VPG sein, aber irgendwas sportlerisches sollte man schon machen und die meisten Schäfis eignen sich eben für den VPG-Bereich.
    Man kann aber auch THS oder Dummy oder Mantrailing oder so machen.
    Dann nimm lieber die Blacky und erfreu dich an ihr.

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