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Epilepsie beim Border Collie

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    Hallo allerseits!


    Ich bin noch neu hier und habe die letzten Tage einfach nur mitgelesen.
    Hütehunderassen generell interessieren mich sehr, allen vorran Aussie und BCs, wo ich besonders von ersterem schon so einiges über Linien erfahren habe.


    Wo auch immer ich jedoch einen BC Züchter frage, bekomme ich die Antwort, dass bei BCs Epilepsie keine Rolle spielt. Allerdings kenne ich auch nach wenig Nachforschung schon min. 4 Hunde mit Epi, und ich kenne nicht viele BCs persönlich.


    Wie sieht es also aus?
    Ist Epi ein Problem beim BC?
    Wird es verschwiegen? :gruebel:
    Gibt es Linien, wo es eher vorkommt?



    Danke


    Edith


    Antworten gerne auch als PN

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  • Hallo !


    Generell denke ich das Dir das die "Profis" hier besser beantworten kann.


    Aber von meiner Hündin die Schwester hat auch Epilepsie.... :nixweiss:


    LG, Caro

    Be all you can be

  • Hi,


    diese Geschichte taucht leider immer häufiger bei dieser Rasse auf...leider gehört dieses Thema aber noch nicht zu solchen, die von den Züchtern offen diskutiert werden.


    Ich hoffe inständig, dass sich das bald ändert, da die Rasse in naher Zukunft dann auch damit ein ernsthaftes Problem haben wird, was nicht so leicht zu behebn sein wird, wenn man die ursprünglichen Auslöser nicht mehr kennt....


    Bedenkliche Grüße
    Alexandra

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  • Hi
    Soweit ich das Geschehen mitbekomme, wird Epilepsie immer häufiger ein Thema, was nicht zuletzt daran liegt, dass meist genetische Veranlagungen unter den Tisch gekehrt werden. Sobald ein Hund mit Epi auftaucht, heißt es: Da hast Du den Hund wohl falsch gehalten!
    Wenn dieses Verhalten weiter so geht und den Besitzern weiterhin nur die falsche Haltung zur Last gelegt wird, wird die Epi bald ein ernsthaftes Thema werden. Leider! Soweit ich weiß wird Epi hauptsächlich vererbt, wobei sicherlich auch noch einige andere Faktoren in Betracht kommen, die Epi auslösen können. Wie z.B. Traumata und Unfälle!
    LG Maren und Sydney

    Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit.
    Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben.
    Es ist zweifellos das beste Geschäft, was der Mensch je gemacht hat.


    (Roger Caras)

  • Hallo!


    Ich kenne mich vor allem bei Aussies aus und eine sehr gefragte Expertin hat sich da mal gehörig in die Nesseln gesetzt, als sie sich traute zu sagen, dass es bei einem Hund wohl mehr brauche als den einfachen Tritt eines Schafes/Pferdes etc. um Epi auszulösen. Wölfe sind seit Jahrtausenden selektiert für ein gut gepolstertes Hirn und sie frage sich, warum immer nur HUnde aus bestimmten Linien nach Tritten Epi bekommen.


    Wie bei allen anderen Krankheitne bin ich dafür, dass man offen sein soll. Jeder Züchter der verantwortungsbewußt züchtet kann einmal Pech haben und es kommt etwas vor. Aber dann ist es gut, wenn es andere wissen, so kann man weitere Fehler vermeiden.



    Edith

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Der Border & der Aussie werden nicht die ersten Rassen sein bei denen aus Profitgier solche Krankheiten unter den Teppich gekehrt werden. Leider gibt es nicht wie bei PRA/Katarakt/HD Tests die einem Aufschluß darüber geben ob das Tier an Epilepsie erkrankt ist. So weiß meist nur der Besitzer von diesen Anfällen.
    Auch bei den Aussies kenne ich einen Fall wo eine Hündin als nicht zuchttauglich verkauft wurde weil sie an Epilepsie litt. Und was wurde dann mit ihr gemacht? Gezüchtet auf Teufel komm raus...
    :help:

    LG
    Karo & die Activity-Aussies

  • ... und ich möchte nur kurz anmerken, ich kannte einen Malamute und einen Labrador die an Epilepsie litten. Ich war dabei wie sie verkrampft zuckend zu Boden sackten. Wer das mal erlebt hat weiß, dass Epilepsie nichts harmloses ist!!!!

    LG
    Karo & die Activity-Aussies

  • Huhu,


    als Besitzer eines solchen Epilepsie-Border Collies (nein, nicht Chill - meine abstammungslose Teak ist betroffen) muss ich sagen, dass bei ihr der Auslöser auch ein Schlag auf den Kopf war. (Die Intelligenzbestie ist beim Spielen vor einen Pfeiler gerannt :gruebel: ) Auch, wenn man hier einen Auslöser hat, so bekam sie trotzdem ideopatische Epilepsie als Beurteilung, weil bei allen Untersuchungen (Röntgen, EEG, CT usw.) nichts gefunden wurde. So, nun kann man darüber streiten ob genetisch oder nicht...


    Aber ich denke: Ob nun der Auslöser bekannt ist oder nicht, eine Hunderasse sollte nicht dazu neigen einen Anfall zu bekommen, auch wenn die Auslöser bekannt sind! Es besteht mit Sicherheit auch dort eine genetische Disposition! Ich habe allerdings den Eindruck, dass viele Züchter sich gerade mit dieser Tatsache aus Verantwortung ziehen wollen...


    Ich hoffe, das Problem wird in Angriff genommen, sonst wird man es wohl kaum noch in den Griff kriegen :bindagegen:


    Gruß Corinna

  • Hallo,
    an alle Betroffenen:
    Habe noch keinen Hund mit Epilepsie kennengelernt, beschreibt mir doch bitte mal, wie so ein Anfall aussieht. Gibt es unterschiedliche Schweregrade, wird das im Alter schlimmer, inwieweit bleibt der Hund einsatzfähig, muß man Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.....???
    Tausend Fragen, schreibt mir jemand?


    Danke und liebe Grüße

    fides esperantia caritas
    1 Kor 13 13

  • Hi
    Ich hatte mal einen Sheltie, der an Epi litt. Ist aber schon lange her und zu der Zeit war ich noch ein Kücken. Ich weiß nur soviel:
    Epilepsie kann in unterschiedlichen Schweregraden ausfallen. Ich habe von sehr leichten Anfällen schon gehört, bei denen der Halter erst gar nicht merkt, dass der Hund einen Anfall hat. Es gibt auch sehr schwere Anfälle (unser Sheltie hatte die auch). Die äußern sich darin, dass der Hund auf einmal umkippt und wild auf dem Boden verkrampft. Die Beine bewegen sich hin und her, der Hund knurrt und bekommt Schaum vorm Maul. Der ganze Köper ist unter Spannung und Zuckungen. Nach einigen Sekunden, manchmal auch länger, ist der Anfall vorbei und der Hund kommt jaulend auf einen zu. Weiterhin kann sich die Schwere nicht nur in der Auswirkung des Anfalles zeigen, sondern auch in der Häuigkeit. Manche Hunde bekommen jedes habe Jahr einen Anfall, manchmal einmal die Woche oder mehrmals die Woche. Heutzutage hat man diese Krankheit mit Langzeitmedikamenten gut im Griff und der Hund kann anfallsfrei bis an sein Lebensende leben. Soweit ich weiß ist der Hund wieder gut einsetzbar. Ich denke, dass man halt Stress vermeiden sollte o.ä., aber dazu können Dir die anderen vielleicht mehr sagen.
    Unser Sheltie damals wurde nicht sehr alt. Bei einem Epi-Anfall ist er derart auf einen Stein geschlagen, dass er sich den Kopf angeschlagen und total verformt hat, dass wir ihn einschläfern lassen mussten.
    Menschen bekommen diese Krankheit ja auch, daher tragen die meisten auch einen Helm. Man weiß nämlich nie, wo so ein Anfall zuschlagen kann. Man fällt dabei einfach um!
    LG Maren und Sydney

    Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit.
    Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben.
    Es ist zweifellos das beste Geschäft, was der Mensch je gemacht hat.


    (Roger Caras)

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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