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Wiese- und Schaffragen

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    Hallo!


    Ich hab mal noch ein paar Fragen zu Wiesen bzw. zu den Schafen.
    Zur Wiese:
    Wir haben hier so ein paar Flecken (jede mind. 3000qm). Seit Jahrzehnen unbewirtschaftete Wiese. Die sehen nicht gerade so aus, als wären sie sehr "gehaltvoll" und momentan gucken da auch so vertrocknete Pflanzenreste raus. Ich beschreib die mal kurz: etwa kniehoch, blühen im Sommer mit kleinen weißen Blüten und sehen dann so bissle aus, wie eine Pusteblume, bei der die untere Hälfte fehlt. Außerdem wachsen auf den meisten der Flächen auch noch Hagebuttensträucher wie verrückt.
    Die Flächennutzung wäre nicht das Problem, aber sind diese Wiesen überhaupt was für die Schafe? Ich weiß ja, das Schafe bestimmte Pflanzen nicht fressen. Würde dann nicht gerade so ein Kraut, wie das oben beschriebene noch mehr wuchern?
    So, und nun zu den Schafen.
    Hat jemand von Euch Ouessants? Ich wäre für Erfahrungsberichte dankbar.
    Woher weiß ich, wann die Schafe die Wiese "abgeweidet" haben? Oder sollte man eh 1x die Woche umstellen, wg. der Parasiten? Wie lange sollte die Wiese dann ruhen können im Idealfall ?


    Grüssle Simone
    + Erin


    P.S. Ich versuche mal, heute nachmittag das eine oder andere Bild von den Wiesen reinzustellen. So, wie sie jetzt aussehen.

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  • Moin,
    richtig clever wäre es die wiesen einmal ordentlich abzuschleifen. Soll heißen, mittels Traktor und schwerer schleppe die Hübbel umzunieten und das ganze etwas zu planen.
    Dann werden deine Schafe den Aufwuchs auch lieber fressen.
    Weiß nicht was für Pflanzen das sind, hört sich aber nicht außergewöhnlich an.
    Du merkst das sie Wiese abgefressen ist, wenn dein Schafe dich hungrig anblöken (da machen aber manche Mädels ein Programm draus) oder wenn einfach nix mehr da ist.
    Bei 5 Schafen kann das schon watt dauern.
    Quesssants, ? ich dachte du wolltest dir Schafe zulegen. Karnickel fressen natürlich noch weniger!
    Nein im Ernst, flüchtige kleine subjekte, ohne den Hauch von wirtschaftlichkeit. Unter Umständen schwer zu handeln mit dem Jungen Hund.
    Würde ich nicht nehmen.
    Es empfiehlt sich immer die gute altre Heidschnucke, da hat jeder was von!
    kleiner Tipp!


    VG Kai

    Alles wird gut!

  • Zitat

    Es empfiehlt sich immer die gute altre Heidschnucke, da hat jeder was von!

    :top: Genau! Moorschnucke ist ja auch nicht zu verachten. Meine fünf stehen gerade in einem Garten, wo zwar der mittlere Teil jedes Jahr gemäht wurde und trotzdem kein gutes Gras wächst, deshalb haben sie sich wohl dazu entschlossen in dem umliegenden Buschwerk mal richtig aufzuräumen. So sauber ist es laut Pflegerin dieses Gartens (stimmts Monika?) da noch nie gewesen. Soll heißen: Schnucken (gerade Moorschnucken) gehen dann auch an das richtig harte Zeug ran! Dementsprechend wenig Heu brauchen meine zur Zeit nebenher. Wenn kein Schnee liegt fressen sie fast gar kein Heu :bindafür:


    Soweit ich mich richtig informiert habe, kann man den Parasitenbefall gerade durch Bandwürmer durch Parzellenbeweidung gut dezimieren. Da ich meine Wollis ja erst seit Anfang Dezember habe, kann ich Dir da wenig aus meiner Erfahrung sagen...


    Man erkennt tatsächlich, wenn Schafe hunger haben! Da mach Dir mal keine Sorgen... spätestens dann, wenn sie ausgebrochen sind und in Nachbars Garten gemütlich mampfen. Beim nächsten Mal erkennt man die Vorzeichen dann bestimmt :top: Da in der Regel doch mal ein paar Stellen stehen bleiben, wo sich so ein Unkraut wie Brennesseln hält, sollte man die Wiese nach Beweidung abmähen, dann kommen die tatsächlich guten Kräuter auch durch.


    Soviel zu meinem geringen Wissen - das ich aber nicht für mich behalten wollte!


    Gruß Corinna

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  • Hallöchen!!


    Was sind den Quesssants?? :nixweiss:
    Hab´ das mal bei Google eingegeben, ist aber nichts bei raus gekommen....
    Wo wir gerade mal bei Schafen und Wiesen sind.
    Gibt es eigentlich einen Anhaltspunkt, wie groß die Wiese bei soundso vielen Schafen sein soll??
    Also 1 Schaf brauch z.B. 1000 qm. Oder weniger, oder mehr?
    Dann hätt´ ich gern noch gewusst, welche Rassen für das ganze Jahr auf der Wiese stehen geeignet sind. Also nicht im Stall überwintern müssen.
    Sie sollten auch keine Probleme mit evtl mal feuchten Böden haben....
    Also ich mag ja die grau gehörnten Heidschnucken, oder das rauhwollige Pommersche Landschaf, oder das Walachenschaf.....

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Quessants sind die kleinsten Schafe der Welt...


    Wieviel Fläche man pro Schaf braucht, hängt von der Qualiltät der Wiese ab, von den Schafen selbst (was sie alles Fressen, wie sie es verwerten) und ob es sich z.B. um Landschafe oder Fleischschafe handelt.


    Da muss ich doch gleich mal wieder für die Moorschnucke plädieren: Können das ganze Jahr draußen stehen, kommen gut mit feuchten Böden zurecht und fressen sogar Birkenaufwuchs - also allerlei Gestrüpp...


    Gruß Corinna

  • Hallo Heike,


    auch auf die Gefahr hin, dass Kai mich wieder steinigt ;-)


    Wir sind sehr zufrieden mit unseren Skudden ( die wir BCS gewöhnt und eingehütet bekommen haben - ganz wichtig ).


    Sie sind zwar recht zügig unterwegs, lassen sich aber hütetechnisch recht gut erziehen ( gell Christiana Beifuß Schafe ). Sie sind zwar wegens des Fleiches nicht wirklich wirtschaftlich, ernähren sich aber von fast nichts ( verbeissen auch ungeliebte Sträucher ) und fressen sogar Dinge, die die meisten Schafrassen nicht fressen würden. Sehr robuste, winterfeste Tiere, schöne langsträhnige Wolle und auch im Winter fressen sie einem nicht die Haare vom Kopf. Großer Vorteil: sehr Standorttreu !!!


    Eine 3-farbige Truppe ist zudem ein netter Hingucker !!! Es gibt sie in weiß, braun und schwarz.


    Einige Fotos gibts auf unserer HP http://www.indianheart.de


    Liebe Grüße
    Alexandra


    PS: Für ihre Größe sehr mutig und oftmals absolut amüsant ;-)
    Ich mag sie sehr, auch wenn meine Betty manchmal die Sturheit in Person ist ;-) aber als kuggelrunde werdende Mama darf man das wohl ;-)

  • Ich steinige doch niemanden :stumm:
    Aber alles was kleiner ist wie eine heidschnucke fällt eben aus meiner Geschmackstoleranz!
    Wobei ich gestehen muß, das gerade braune Skudden sehr nett aussehen!


    Das allerbeste Schaf ist überhaupt....(na, was wohl?) das Blackface Schaf!


    Ihr könnts mir echt glauben, ich hatte schon so ziemlich alle schafrassen, auch Quessants!
    Nix ist unkomplizierter und genügsamer als ein Blackface, bei extremer Wirtschaftlichkeit versteht sich!
    Außerdem sprechen die ständig ansteigenden Tierzahlen ja auch für meine Aussage!
    Einige überzeugende Schlagwörter:


    -Winterhart
    -feuchte oder trockene Wiesen kein Problem
    -fressen alles, werden aber auch von nichts super satt
    -leckeres Fleisch, und davon reichlich
    -problemlose Lammungen
    -fast ausschließlich Zwillinge, die hervoragend aufgezogen werden
    -nie langweilig
    -super anspruchslos


    Bilder auf unserer HP :biggthumpup:


    Schön sind aber auch echt noch Heidis in jeder Form, Gotlandschafe usw.


    VG Kai


    @ alle, eine echt gute Regel wie viele Schafe auf ein Stück passen gibt es glaub ich nicht, hängt immer schwer von dem Klima und dem Aufwuchs ab.
    Aber 5 Schafe lassen sich ziemlich easy unterbringen!

    Alles wird gut!

  • Zitat

    Sie sind zwar recht zügig unterwegs, lassen sich aber hütetechnisch recht gut erziehen ( gell Christiana Beifuß Schafe ).


    Christianes Skudden muss wahrscheinlich noch jemand flüstern, dass sie tatsächlich Skudden sind :!: Es stimmt: Skudden sind auch sehr niedlich! Das wäre so die nächste Wahl bei mir gewesen. Ich stehe eben auf weiß...


    Als ich meinen Moorschnuckenbock geholt habe, standen da auch Coburger Füchse mit auf der Wiese. Die sind auch sehr hübsch und soweit ich mich erinnere auch sehr robust!


    Sehr schwierig ist es bei einer seltenen Rasse an schon eingehütete Exemplare zu kommen. Deshalb stehen bei mir ja bisher nur zwei reine Moorschnucken mit dabei. Der Rest ist ein Mix aus Moorschnucke/Grau gehörnte Heidschnucke.


    Gruß Corinna

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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