Ich glaub sie wird nie ohne Leine laufen können

  • Zitat

    Sagt mal,

    so ne Flexileine wäre die evtl. was für uns?
    Nicht statt einer Schleppleine sondern im Wechsel, wenn ich mit Hund und Kindern und Buggy unterwegs bin wäredas schon sehr viel leichter.
    Ist denn der "ständige Zug" bei der Flexi so deutlich?

    LG

    Hey,

    ich habe mir vor Kurzem eine Flexi angeschafft weil ich auch dachte das wäre praktischer wenn ich mit der ganzen Meute unterwegs bin (mein Beagle darf nur freilaufen wenn ich mindestens ein Auge und eine Gehirnhälfte für ihn übrig habe). Aber ich finde die gar nicht praktisch, ich hab die Kinder damit mehrmals gefesselt und zu Fall gebracht ^^ Und auch der jüngere Hund hat sich schon weh getan wegen dem Mistding. Also für mich ist die nix.

  • Hallo,

    ich hatte anfangs für Dina eine Flexi (8m) und war damit teilweise zufrieden. Sie konnte genügend auf Abstand gehen, ich hatte die Kontrolle und die Leine wurde nicht dreckig und nass. Zum "einfachen" Gassi gehen fand ich sie prima, allerdings wenn man so ein Ding über 2-3h trägt weiß man auch was man gemacht hat. :D Zum toben mit anderen Hunden war das Ding dann doch eher hinderlich.
    Mit der Flexi musste ich anfans üben, mir und dem Hund ist sie ein paar Mal um die Ohren geflogen. Wenn man den Dreh raus hat ist es ok. Und wie gesagt, die Leine wird nicht nass und dreckig, dass war nämlich mein Problem mit der Schlepp. Auch wenn die Flexi mittlerweile so gut wie gar nicht mehr zum Einsatz kommt bin ich doch froh sie zu haben. :gut:

    Wenn du mit Kinderwagen unterwegs bist musst du schauen wie und womit du am besten klar kommst.

  • Zitat

    Sagt mal,

    so ne Flexileine wäre die evtl. was für uns?
    Nicht statt einer Schleppleine sondern im Wechsel, wenn ich mit Hund und Kindern und Buggy unterwegs bin wäredas schon sehr viel leichter.
    Ist denn der "ständige Zug" bei der Flexi so deutlich?

    LG

    Auch wenn ich persönlich noch keine benutzt hab, halte ich nicht viel von den Dingern.

    Sie sind fürchterliche Stolperfallen für Jogger, Radfahrer etc., über Schleppleinen kann man im Notfall drüber laufen/fahren
    Man hat das Problem das man den Hund im Zweifellsfall nicht einfach ranziehen kann. Ich finde manchmal durchaus praktisch Hundi ranhangeln zu können wenn er grad net hört, es aber dringende nötig wäre.
    Zupfen zum aufmerksam machen geht auch nicht richtig. Und wenns mal nötig sein sollte das du die Leine loslassen musst, dann zerrt Hundi den komischen Kasten hinter sich her, der sich vielleicht auch noch ratternd einzieht...

    Mal abgesehen davon das mir grad die Tage so ein Teil voll in den Rücken geknallt ist. Ein Beagel rannte nämlich voll in die Leine während Frauchen neben mir stand. Er riss ihr die Leine aus der Hand un mir knallte der Kasten in den Rücken :lepra:

    Aber muss ja jeder für sich entscheiden, schließlich haben die doofen Dinger auch klare Vorteile :headbash:

  • ^Huhu,

    heute morgen war es schon ziemlich ekelig :roll:
    Das wäre tatsächlich ein Vorteil, ich weiß gar nicht was ich heute alles um die Finger hatte :omg:


    Nee, mal im Ernst, ne Flexi wäre für mich keine dauerhafte Alternative zu ner Schleppleine.
    Heute morgen z.B. stand ich mit Sohni an ner Baustelle.
    Dahinter war ne Wiese, mit ner Schleppleine in der Hand hätte ich Mia nicht auf die Wiese gelassen weil sie die Länge ja auch zur Strasse gehabt hätte und ich in solchen Situationen eben auch noch nen Dreijährigen um die Füsse habe.
    Nutzen würde ich sie hin und wider statt der Schleppleine (die ich ja auch ausnahmsos festhalte), z.B. wenn es wie heute unglaublich matschig ist.

    LG

  • Versucht es doch mal mit Handfütterung. ich habe auch so einen Kandidaten zu Hause, der mich unterwegs nur ignoriert hat.
    Habe dann ca 8 Wochen lang ihn nur noch unterwegs gefüttert. So war er total auch mich fixiert, ich konnte ihn sogar von Vögeln und anderen Rüden ablenken mit der Zeit.
    Jetzt gehe ich wieder arbeiten und er bekommt morgens etwas Futter in den Napf, und den Rest immer noch unterwegs.
    So hat er einen anreiz, auch beim ersten "hier " zu hören. Unser Hund hat einen riesen Jagdtrieb ( Podenco-Bodeguero), er stürzt sich auch auf jeden Maulwurfhügel, und dreht dabei duch. Wir üben jetzt in der Huschu einiges.
    Wenn ich jetzt sicher wäre, dass er ohne Leine auch hört, wenn er andere Rüden sieht, könnte ich ihn ableinen, dank der Handfütterung. Nur leider sind bei uns die Rüden das größte Problem.

  • Hallo Mia' Frauchen !

    Ja, das kenne ich. Bei mir war das Problem, dass mein Monster zu Hause / im Garten sooooo gut gehorcht. Auf der Wiese: Null - sie kennt ganz genau die Befehle. Wenn es Leckerli gibt, brauche ich den Befehl nur denken und sie macht es - aber halt nur, wenn sie weiss, dass ich direkten Zugriff auf sie habe. Bei uns war das eine Sache der Dominanz. Sie hat mich draussen auf der Wiese immer ignoriert. Das Problem habe ich wie folgt gelöst: Ich habe mir 3, ca. 15 cm lange Schläuche gekauft. Habe sie frei laufen lassen und immer, wenn sie weiter als 2m von mir weg ist, habe ich ihr den Schlauch auf den Po geworfen - natürlich nur so fest, dass sie sich verjagt. In dem Moment habe ich gezischt. Es dauerte 3 Tage - und ich brauche nur noch zischen uns sie geht wieder bei mir. Auch, wenn sie in den Bach will oder ähnliches - zisch und sie weiss bescheid, dass sie das nicht soll. Es ist ein entspanntes Laufen - kein Geschrei - kein Schimpfen - nichts nur zisch. Heute ist meine so weit, wenn ich stehen bleibe, kommt sie automatisch bei Fuß und setzt sich hin. Ich bin jetzt "IN". Sie achtet mehr auf mich. Es ist bekannt, dass Schäferhunde ihr Leben lang nur am Frauchen/Herrchen testen sind. Darum muss man mal von der "Martin-Rütter-Schiene" weg. Meine Fellnase hält von Martin Rütter gar nichts. Vielleicht probierst Du es mal.

    Kannst ja mal schreiben, wie es geht.

    Viele Pfoten-Grüße

  • Zitat

    Hallo Mia' Frauchen !

    Ja, das kenne ich. Bei mir war das Problem, dass mein Monster zu Hause / im Garten sooooo gut gehorcht. Auf der Wiese: Null - sie kennt ganz genau die Befehle. Wenn es Leckerli gibt, brauche ich den Befehl nur denken und sie macht es - aber halt nur, wenn sie weiss, dass ich direkten Zugriff auf sie habe. Bei uns war das eine Sache der Dominanz. Sie hat mich draussen auf der Wiese immer ignoriert. Das Problem habe ich wie folgt gelöst: Ich habe mir 3, ca. 15 cm lange Schläuche gekauft. Habe sie frei laufen lassen und immer, wenn sie weiter als 2m von mir weg ist, habe ich ihr den Schlauch auf den Po geworfen - natürlich nur so fest, dass sie sich verjagt. In dem Moment habe ich gezischt. Es dauerte 3 Tage - und ich brauche nur noch zischen uns sie geht wieder bei mir. Auch, wenn sie in den Bach will oder ähnliches - zisch und sie weiss bescheid, dass sie das nicht soll. Es ist ein entspanntes Laufen - kein Geschrei - kein Schimpfen - nichts nur zisch. Heute ist meine so weit, wenn ich stehen bleibe, kommt sie automatisch bei Fuß und setzt sich hin. Ich bin jetzt "IN". Sie achtet mehr auf mich. Es ist bekannt, dass Schäferhunde ihr Leben lang nur am Frauchen/Herrchen testen sind. Darum muss man mal von der "Martin-Rütter-Schiene" weg. Meine Fellnase hält von Martin Rütter gar nichts. Vielleicht probierst Du es mal.

    Kannst ja mal schreiben, wie es geht.

    Viele Pfoten-Grüße


    Dominanz??? :???: Oder lieber doch Bindung??? :???:

  • Ich übe mit meinem Labrador-Mix (18 Wochen) auch gerade das Abrufen intensiv - manchmal klappt es ganz toll und ich bin begeistert, ab und zu hört er mich angeblich ;) nicht und läuft schnuppernd weiter.

    Ich rufe einmal "Hier" und wenn der Kleine nicht sofort kommt, sondern nur kurz guckt, renne ich weg, dann rennt er mir hinterher, ich drehe mich um und rufe "Hier" und wenn er dann bei mir angekommen ist, gibts ein kurzes Lob. Viel Lob und Leckerchen gibt es nur, wenn er wirklich sofort angerannt kommt.

    Auch üben mein Mann und ich immer wieder abwechselnd "Hier" und der Kleine rennt zwischen uns hin und her; das haben wir anfangs wochenlang draußen mit der Schleppleine gemacht.

    Ich verstecke mich auch oft, damit der Kleine lernt, auf mich zu achten und nicht abzudampfen - wenn er mal einen Moment unaufmerksam ist, im Gras schnuppert oder in eine andere Richtung geht, verstecke ich mich hinter einem Baum oder hinter Sträuchern - beim ersten Mal hatte er richtig Panik und suchte mich (und war superhappy als er mich gefunden hatte), jetzt ist er schon viel aufmerksamer geworden und es wird immer schwieriger, schnell hinter einem Baum zu verschwinden.

    Und wenn wir in einer Gruppe mit anderen Herrchen/Frauchen und Hunden stehen und er kommt von sich aus zu mir und sucht meine Nähe, setzt oder legt sich neben mich, gibt es eine Belohnung.

    Derzeit gibt es eine Portion Trockenfutter (Platinum, 150g) über den Tag verteilt als Leckerlis.


  • Das mit dem Weglaufewn brauchen wir zum Glück nicht.
    Wenn unsere mal wieder eine Ablenkung vom gehorchen gefunden hat, reicht es bei
    ihr wenn wir tschüss sagen.
    Da kommt die angespurtet und läuft Fuss ohne den Blick von uns zu nehmen.

  • Hallo,

    von einer Flexi würde ich abraten. Die ist immer stramm gezogen und dadurch kann es passieren, dass man dem Hund zum Leineziehen animiert.
    Außerdem hat der Hund immer Druck am Hals oder beim Geschirr am Rücken.

    Wer diese Dinger erfunden hat, hat wahrscheinlich keine Ahnung von Hundeerziehung..... ;)

    Was das Abrufen betrifft, gibt es hier einen schönen Thread zum doppelten Rückruf.
    Belies dich mal dort, da stehen viele, wertvolle Tipps, die Sinn machen.

    L.G., Claudia.

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