Ich glaub sie wird nie ohne Leine laufen können
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Nur nicht die Hoffnung aufgeben!!
Wir haben Trudi mit 16 Wochen aus dem TH geholt. Mit einem halben Jahr war sie ungefähr so weit wie deine Mia.Die Stubenreinheit hat sie extrem spät kapiert. Und draußen war alles wichtiger als ich. Oh ein fliegendes Blatt!!!
Da gibts nur eins: Schleppleine! Und jedes Mal, wenn sie hört: Bestätigung! Steter Tropfen höhlt den Stein. Heute mit fast 2 Jahren ist Trudi ein absoluter Traum. Wir laufen immer noch mit Schleppleine, weil sie ein Sichtjäger ist und da gibts immer noch kein Halten. Aber ansonsten ist sie zu 90% abrufbar. Hätte ich damals nie gedacht. Aber es hat funktioniert.
Also Kopf hoch!
LG Franzi - Vor einem Moment
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Huhu,
danke für Eure Antworten!
Wisst Ihr, ich hatte noch nie einen jungen Hund für dessen Erziehung ich verantwortlich war und daher weiß ich nicht was wann normal ist, ich höre aber immer die die sagen, "mach ihn los der muß sch mal auspowern", bis hin zum "ach, zurückkommen tun sie alle".
Der Riesengarten ist nicht unserer, da komme ich so auch nicht hin.
Wegen der Schlepp- klar wozu sie da ist- Entfernung zwischen Hund und Halter einhalten.
Ich würde ne 10M Schlepp aber auch nehmen um ihr mehr Bewegungsradius zu geben damit sie auch beim Gassigehen bisserl mehr Freiheit bekommt.Wir arbeiten also immer und brav an unserer Bindung und der Rest kommt dann noch

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Huhu,
genau, richtige Einstellung...

Und wenn es wirklich ums auspowern geht...mit Suchspielen und Apportieren kannst du die Kleine auch prima auslasten. Sicherlich ersetzt es kein ausgelassenes Spiel mit den Hundekumpels, fördert in dem Zusammenhang trotzdem die Bindung!
Von der Leine würde ich sie, solange sie nicht "hört" , nicht abmachen. Nichts ist schlimmer, als ein Frauchen was "brüllend" hinter dem Hund her rennt.
Nein, im Ernst, das Unfallrisiko und das Risiko des Weglaufens ist einfach zu groß.
Vor allem...weiß die Kleine, wo sie nach 5 Wochen hin gehört?!Meine Oma hat immer gesagt: "Mit Geduld und Spucke fängt man jede Mucke!"
Also nur Mut und fröhliches Arbeiten mit der Kleinen...

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Ich sag immer: "Erziehung ist, wenn man es so lange wiederholt, bis man es selber nicht mehr hören kann".
Das ist beim Kind so, das ist beim Hund so.Lass Dich nicht verrückt machen.
Das Baby war schon mit sechs Jahren sauber, ist mit 10 Monaten gelaufen und mit 3 Jahren ohne Stützradl gefahren.
Kennt man doch - ist bei der Hunden nicht anders als bei den Kindern.
Ihr geht Euren Weg, Ihr braucht Eure Zeit und fertig.Lass Dich nicht verunsichern von Leuten mit ihren "Wunderhunden". Bei den allermeisten lässt sich zwar etwas entdecken, was Deiner weniger gut kann als der andere aber genauso etwas, was Deiner schon besser kann.
Nicht entmutigen lassen, das wird schon.... -
Zitat
Ich würde ne 10M Schlepp aber auch nehmen um ihr mehr Bewegungsradius zu geben....Unsere war 15 m lang....und wurde immer kürzer. Nach 1 Jahr!!!! war nichts mehr da von der Leine. Also...Geduld, Geduld...und dann klappt's bestimmt, das Training bleibt!
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Keine Panik, das wird schon. Lohnt es sich denn für sie, zurückzukommen? Du musst natürlich interessant für sie sein.
Ich würde zuerst im Garten auf kurze Distanz üben, da gibt es wenig Ablenkung. Rufen, und wenn sie kommt, sofort belohnen. Entweder mit Leckerli oder mit einem Spielzeug, oder beidem, z. B. einem Futterbeutel. Sie muss auf den Ruf konditioniert werden, dann kommt sie - theoretisch zumindest - automatisch. Wir haben das gefühlte tausend Mal geübt und üben es auch heute noch täglich. Den Erfolg sieht man aber natürlich schon viel früher. Es hilft auch, wenn man beim Rufen in die Knie geht. Und wirklich mit dem Üben in der gewohnten Umgebung anfangen, das macht extrem viel aus.
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Ich habe die ersten Monate mit einer 4m-Schleppleine geübt. Der Abstand war absolut ausreichend weil er bei größerer Distanz wieder erheblich zappeliger wurde und mich auch wieder komplett ausgeblendet hat. Als er dann an der Leine ruhiger wurde und sich auch mehr um mich gekümmert hat bin ich auf ca. 7 m umgestigen. Mehr wollte ich ihm in unbekannten Gebieten jetzt auch nicht gönnen, da er dann zwischen den spannenden Gerüchen hin und her rennt, sich so wieder mehr hoch puscht und mich wieder ziemlich weit ausblendet. Ich bin dazu - gerade am Anfang - auch extrem langsam gegangen, damit das Tempo wirklich überall rausgenommen ist. Je mehr er gezappelt hat und sich nur für alles andere interessiert hat, desto langsamer wurde ich. Die ersten Monate gab es bei uns auch keine Gelegenheit mal ohne Leine zu rennen und zu toben - es hat ihm nicht geschadet. Erst die letzten Wochen bin ich ab und zu zu unserem Freizeitgrundstück gefahren, damit er mal richtig rennen kann. - Ich war da ca. alle 14 Tage und er ist dann für 5 - 10 min gelaufen. Mit anderen Hunden spielen durfte er das erste mal seit über einem halben Jahr auch erst vor 3 Tagen. Wir trafen ausgerechnet einen Hund, den er früher mit Vorliebe gemobbt hat. Diesmal ging alles gut, sie sind miteinander gerannt und es war für mich wie ein Traum.
Als meine HT mir am Anfang das weitere Training erklärte fragte ich sie auch, ob sich Pedro nicht hin und wieder auspowern müsste. Sie sagte mir ganz klar NEIN - MUSS ER NICHT! Er muss erst Ruhe lernen, entspannt und locker sein und ruhig und gelassen gucken können, wo man sich überhaupt befindet. Was sind einige Wochen oder Monate ausschließlich an der Leine gegen das restliche Leben ohne?
Ich hab es durchgezogen (bin noch dabei) und bin selbst absolut glücklich mit meinem "neuen" Hund.
Gruß
Conny

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Sagt mal,
so ne Flexileine wäre die evtl. was für uns?
Nicht statt einer Schleppleine sondern im Wechsel, wenn ich mit Hund und Kindern und Buggy unterwegs bin wäredas schon sehr viel leichter.
Ist denn der "ständige Zug" bei der Flexi so deutlich?LG
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Zitat
Sagt mal,
so ne Flexileine wäre die evtl. was für uns?
Ob sie für euch was wäre, kann ich dir nicht sagen. Für uns wäre sie nichts, ich mag diese Flexis überhaupt nicht....! -
ich mag die Flexi auch nicht, ganz einfach weil ich zu doof bin sie zu bedienen. Hatte neulich eine dabei als ich die Mittagsrunde mit dem Yorkie meiner Nachbarin gegangen bin.
Wollte ich sie kurz stellen, war sie zu kurz. Wollte ich aus lang kurz machen um zu stoppen, dann wurde die Schnur immer länger....
Für mich ist die komplizierter zu handeln als ne ewig lange Schleppleine.... - Vor einem Moment
- Neu
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