Fragen von Ersthundebesitzer!!!!!!!!

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    Etwas mehr Toleranz würde dem einen oder anderen hier nicht schaden. :headbash: Unterstellungen, man hätte sich nicht vorab informiert oder sei nicht verantwortungsbewusst, sind vollkommen fehl am Platze, wenn man die Situation des anderen nicht kennt.

    Falls Du mich meinst - ein Welpe ist ein Welpe. Der kann sich seine Leute nicht aussuchen. Die Menschen können sich aber sehr wohl aussuchen, ob sie einen Hund halten können (von wollen reden wir nicht, sondern davon, ob die Bedingungen passen) und ob sie die Zeit für einen Welpen haben.

    Du bist selbständig. Also kannst Du dir deine Zeit zumindest teilweise einteilen.

    Und wenn Du nicht bereit bist, die ersten Wochen auch mal nachts aufzustehen - warum dann ein Welpe?

    Es steht in jedem halbwegs vernünftigen Hundebuch drin, dass man in der ersten Zeit auch nachts alle 2 h rausgehen sollte. Diese Zeit dann langsam über mehrere Wochen ausdehnen bis Hund ganz durchschläft. Insofern - ja, wenn man sich gründlich informiert hat im Vorfeld, wird man sich dieses Umstands wohl bewusst sein.

    Ja - man kann Glück haben und bekommt einen Welpen, der von Anfang an komplett durchschläft. Soll es ja auch bei Kindern solche und solche geben.

    Damit zu rechnen, dass der eigene Welpe innerhalb von 3-4 Wochen die ganze Nacht durchhält ist utopisch. Was ist, wenn Du eine Woche bei ihm geschlafen hast.
    Das ist nicht viel. Noch dazu sollte Dir eines klar sein - der Welpe ist noch ein Baby. In freier Natur wäre er jetzt auch nicht allein weggesperrt. Sondern hätte seine Familie bei sich. Allein das kann durchaus schon dazu führen, dass der Kleine nachts nicht durchschläft. Und dann muss er halt auch öfter.

  • Es kommt darauf an... Ist z.B. so weit ich weiß wohl auch Rasseabhängig. Auf jeden Fall aber unterschiedlich von Hund zu Hund.
    Wenn mein Zwerg nächsten Monat kommt, werde ich sehr wahrscheinlich nicht alle 2 Stunden raus müssen. Weiß ich aus vorherigen Würfen und dem, wie weit die Kleinen jetzt schon sind.

    Aber: Das ändert nichts daran, dass ich das Vorgehen hier nicht gut heiße :sad2: Ich werde auch mit dem Kennel arbeiten, wenn ich das Gefühl habe das passt dem Wurm. Und auf jeden Fall kommt der neben das Bett! Sollte ich dann doch alle 2 Stunden (wider Erwarten) raus müssen, ist das so und dann mache ich das.

  • Der Hund ist den Käfig von Anfang an gewöhnt. Er ist glücklich damit, und geht da auch selbstständig rein wenn er Ruhe braucht. Wenn er mal Nachts raus müsste, würden wir Ihn hören. Ich vielleicht nicht, meine Frau aber auf jeden Fall. Ich finde verschiedene Sachen die ich hier lese auch nicht in Ordnung - wie z.B. seinen Hund Tags und Nachts draußen zu lassen aber das muss jeder selbst entscheiden.

  • yane: nein, damit meine ich alle intoleranten Forenbesucher.

    pandomus: ich finde auch, dass das "Käfighaltung" ist. Aber Du hast Dich bestimmt auch ausgiebig informiert und Dich dafür entschieden, weil es für Dich die beste Lösung ist. Das ist ja o.k.!

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    Ich halte von einem Kennel auch nichts. Eine Box fürs Auto ist ja o.k.! Ansonsten gebe ich Dir hier vollkommen Recht.
    Allerdings wird in einigen Büchern der Kennel empfohlen und viele haben auch gute Erfahrungen damit gemacht. Wer sich damit anfreunden kann - bitte. Für mich wäre es nichts. Aber das muss ja bekanntlich jeder selbst wissen.

    Naja, hier ist es so eine Sache, ob es jeder selber wissen muss.
    Denn für die Haltung von Hunden (und als Halung kann man es bezeichnen, wenn der Hund die ganze Nacht, also ~6-8h, dort verbringen muss) gibt es laut Tierschutzgesetz Mindestanforderungen, die sowohl ein Kennel, als auch pandomus Käfig nicht erfüllen.
    Nur kurz dazu, als neutraler Hinweis.

    Hier ein Thread zu dem Thema, falls es dich interessiert (und damit dieser Thread nicht zu Offtopic wird):
    https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…er=asc&&start=0


    Ich verstehe immer noch nicht so ganz, warum der Welpe in einem anderen Zimmer schlafen muss.
    Einen 12 Wochen alten GR-Welpen zu tragen, wird wohl kaum das Problem sein.
    Und wenn du Angst hast, er könne sich daran gewöhnen - ja, aber man kann ihn dann, wenn er älter und zu schwer zum Tragen wird, auch wieder entwöhnen.
    Das würde dir die Stubenreinheitsarbeit erleichtern und wäre für den Welpen sicher angenehmer.

    Grüße

  • Faszinierend - ein kleines Problem. 3-4 sinnvolle Antworten und dann wird sich wieder gegenseitig auf den Deckel gehauen.

    Jetzt sind wir schon wieder bei 5 Seiten... Das muss ja nun echt nicht sein... Kommen wir doch mal ganz ruhig zum Thema zurück.

    Ein bisschen toleranz kann wirklich manchmal ALLGEMEIN nicht schaden! Lasst die Threadstarterin doch erstmal die Tipps verarbeiten und umsetzen sofern sie will und dann sehen wir weiter...!

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    Danke nochmal für Eure Antworten und Tipps. Ich werde mir kurzfristig eine Lösung überlegen. Wie gesagt, die VetBeds habe ich jetzt entsorgt.

    Es sei noch dazu zu sagen, dass unser Kleiner, als ich die erste Woche bei ihm geschlafen habe, von ca. 23 Uhr bis ca. 6 Uhr durchgeschlafen hat und NICHT raus musste. Ich habe direkt neben ihm geschlafen und war bei jedem noch so kleinem Geräusch von ihm wach. ;)

    Aber gut, es ist wie immer: 10 Leute, 10 Meinungen. Etwas mehr Toleranz würde dem einen oder anderen hier nicht schaden. :headbash: Unterstellungen, man hätte sich nicht vorab informiert oder sei nicht verantwortungsbewusst, sind vollkommen fehl am Platze, wenn man die Situation des anderen nicht kennt.


    Naja, weißt Du...das ein Welpe in der ersten Woche sich nicht "meldet" heißt noch lange nicht, das er nicht muß...im Gegenteil, er hat sich jetzt eingewöhnt und "traut" sich jetzt.
    ich glaube Deine Einschätzung war eher ein Trugschluß als eine Tatsache. ;)
    Wenn Du die nächsten 4 oder 8 Wochen sehr konsequent Nachts bist, dann hat sich das Schlimmste erledigt.
    ich würde solange rausgehen, bis er so rum dreimal hintereinander NICHTS mehr auf den nächtlichen Gassigang macht...dann kannst Du versuchen die Zeit etwas rauszuzögern...vielleicht klappt es dann irgendwann von alleine.
    Das heißt aber dann auch nicht, das Du dann länger schlafen kannst...vielleicht mußt Du dann einmal um 5 uhr raus oder so...

    das kann keiner von uns vorhersehen.
    Im übrigen muß Dir klar sein, das es gerade im ersten Jahr öfter mal zu nächtlichen Gassirunden kommen kann...und später halt, wenn der Hund krank ist oder eine Futterumstellung bekommt oder, oder, oder...also gefeiht bist Du da niemals vor.

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    ....Nochmal die Frage: Wenn er nur in "seinem Zimmer" bleiben würde, würde er sich dann melden, oder doch in seinem Zimmer sein Geschäft erledigen. Das war meine ursprügliche Frage......... Danke! ;)

    Hallo, AnCoo,

    kann schon sein, daß er sich meldet - Du kriegst es aber voraussichtlich nicht schnell genug mit, wenn er zB nur ganz leise fiept, oder er sich einfach nur vor die Haustüre setzt, wie meine Kleine das gemacht hatte.... Denn im Schlaf seh ich meine Haustür leider nicht..... *gg Meist muß man anfangs nach dem Melden innerhalb von Sekunden reagieren, so lange können die noch nicht einhalten, wenn der "Ich muß mal"-Melder im Hirn anschlägt. ;-)

    Und schon ist das Geschäft trotz der schönsten Meldung im Zimmer - auch nicht sehr produktiv..... Damit gewöhnst Du ihm bezeiten ab, sich zu melden, weil er merkt, das bringt nichts, keiner kommt, und er muß eben einfach reinmachen ins Haus.

    Aber mal ne andere Frage:
    Was hindert Dich daran, den Hund in der ersten Zeit im Schlafzimmer in einer Box /Karton schlafen zu lassen, mit einer kuscheligen Decke, sodaß er sich zwangsläufig melden wird, um nicht den Schlafplatz zu verunreinigen?

    Ich würde das nicht als Rückschritt bezeichnen, sondern eher als Fortschritt, wenn Du erkennst, daß ein Hund als Rudeltier GERADE am Anfang als Welpe noch zu seinem Rudel gehört. Und das würde Dein Problem lösen, daß Du derzeit eben NICHT mitbekommst, ob der Hund sich überhaupt meldet bzw. wann er sich meldet.

    Wenn Du dazu keine Möglichkeit hast (ich geh mal davon aus, daß es nicht einfach nur "keine Lust" ist, und Du sicher Deine Gründe für das nächtliche Alleinlassen des Hundes hast), dann bleibt Dir nur die Variante, in den ersten Nächten (und mehr als 1-2 Wochen sind das mit Sicherheit nicht, bei mir waren es nur 3 Tage, und die Maus war erst 8 Wochen alt, als sie kam, und nach 3 Nächten hat sie ab Mitternacht bis 6 durchgeschlafen.) den Wecker zu stellen, damit Du nachts nochmal rauskannst mit dem Zwerg. Oder kannst Du Dich evtl., zu ihm ins Wohnzimmer legen, wenn er nicht ins Schlafzimmer soll? Auch dann würdest Du ihn sicherlich besser hören, wenn er denn Bescheid gibt, als vom Schlafzimmer aus.

    LG,
    BieBoss

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