Rückruf - das ewige Thema... :(
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Zitat
Aber mir hat ihr AJT nich geholfen.
Hast du ein Seminar bei ihr besucht?
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20. Dezember 2010 um 12:34
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Rückruf - das ewige Thema... :( - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Nein. Ihr Buch habe ich zu Hause und eine Bekannte, die einige Seminare besucht hat und mir das gezeigt hat. Klar - es gibt immer wieder "Reibungsverluste" - keine Frage. Aber das war nicht mal ansatzweise sinnvoll für Theo.
Aber ich habe ja jetzt meine Möglichkeit gefunden und gehe mittlerweile komplett entspannt mit offline Jagdhund spazieren. Nicht nur alleine, sondern auch in großen Gruppen, mit Freunden quatschend etc pp. Was will man mehr?
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Habe mir nicht alles durchgelesen, deswegen sorry, falls sowas schonmal jemand geschrieben hat:
Meine Dame ist auch immer zu anderen Hunden durchgestartet. Hat sie einen ihrer Hundekumpel gehört, lief sie auch mal quer über die Wiese hinter das nächste Gebüsch. Vor fremden Hunden hat sie zum Glück respekt, sodass sie diese ignorierte. Sie war damals etwa 7 oder 8 Monate alt. Nachdem sie mir so 3x abgehauen war, kam die Schleppleine dran. Da ich wusste, dass ein Rückruf in dem Moment viel zu viel verlangt wäre, übte ich mit ihr ein Bleib. Das ließ sich an der Schlepp auch sehr gut umsetzen. Sie will Schwung nehmen, weil dort ein anderer Hund ist, ich straffe die Schlepp und das Bleib kommt. Ich bin dann auf der Schlepp zu ihr hin und habe bei jedem Zucken von ihr das Bleib wiederholt. Wenn ich bei ihr war sollte sie absitzen und sie bekam ein Leckerli. Auf mein ok hin machte ich sie von der Schlepp ab und sie durfte spielen. Sie hatte also lange keinen Erfolg mehr mit den Abhauen. Das ganze habe ich bestimmt 4 Monate lang geübt.
Sie wird Ende März 2 Jahre alt und das Bleib funktioniert super. Bei fremden Hunden eh, bei Freunden geht sie manchmal zentimeterweise weiter, bzw. rutscht auf ihrem Po wenn sie sitzt. Aber damit kann ich leben. In der Kombination Bleib + Rückruf kommt sie auch zurück. Ich denke ein alleiniger Rückruf wäre nach wie vor zu viel.
Eventuell wäre das ja eine Alternative für dich?!
Auf jeden Fall nicht aufgeben. -
Fanta & Hummel:
Mich würde mal interessieren, wie euer Aufbau bzw. euer Training so aussah bzw. aussieht.
Ich erwarte natürlich keine Beschreibung bis ins kleinste Detail und weiß auch dass es in der Realität nochmal anders ist, aber vllt einmal grob beschreiben.
Wäre super, danke!

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Bei uns wurde ein Abbruchsignal konditioniert - was die Bedeutung hat: Lass es und nimm dich zurück. Das gilt für alles - ob das jetzt Außenreize im Wald wie Wild, eine Bratwurst auf dem Boden, die heiß geliebte Hundefreundin oder sonstwas ist. Was verboten ist, darauf wird ersatzlos verzichtet - als ob es nicht existiert. Dabei sind die Verbote willkürlich - es sind keine NoGos, sondern ein "Jetzt in diese Situation gerade nicht".
Und der Hund hatte zunächst einen kleinen Radius um mich - jede Außenmotivation habe ich so abgestellt, eine Motivation die zu mir gerichtet ist, bestärkt.
Nein -
- mein Hund klebt mir jetzt nicht anbetend am Rockzipfel. Nur grundsätzlich ist ein eigenständiges aus-dem-Radius-wegmotivieren nicht erlaubt. Und der Radius ist imme genau so groß, so weit ich die Kontrolle darüber habe. Frei nach dem Spruch: Alles, was mir gefällt, ist erlaubt. Alles, was mir nicht gefällt, ist verboten. Und alles, was ich erlaube MUSS ich verbieten können.Je besser das Abbruchsignal saß und die Akzeptanz, dass er ersatzlos auf Dinge verzichten muss, desto weiter konnte ich den Radius machen.
Parallel dazu bekommt er natürlich Arbeit, die seine Rasse glücklich macht. -
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In Vorbereitung, haben wir im häuslichen Bereich einiges geändert (dies aber aufgrund seiner Leinenaggression und unseres Trainings bei Canis), was im Endeffekt auch große Auswirkungen auf das Antijagdtraining hatte, denn hätten wir das nicht gemacht, dann wäre wohl auch das AJT nicht erfolgreich gewesen.
Wir haben massiv mit der Reizangel gearbeitet und dort Impulskontrolle gemacht. Das ganze wurde dann kombiniert mit dem von Hummel benannten Abbruchsignal. Das ganze ohne Leckerlie und ohne Ablenkung über Futterbeutel oder ähnliches. Es wurde so trainiert, wie ich auch durch den Wald gehen möchte, nämlich normal ohne mit zig Dingen bewaffnet, um meinen Hund unter Kontrolle zu halten
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Ach ja - klar
- die Impulskontrolle hab ich vergessen. Die ist natürlich total wichtig. Die Schleppen als Auslastung auch, denn so kann man einem stöbernden Hund klarmachen: Das, was ich dir gebe: JA. Alle anderen Fährten, die du hier gerade riechst: NEIN. Und nur mit "meiner" Schleppe kommt er zum Erfolg.Da sind viele Kleinigkeiten, die einfach ins normale Leben gehören, wie Fanta auch schrieb. Darum meinte ich, wenn die Basis stimmt, gehts mit dem Rest auch deutlich einfacher.
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Vielen lieben Dank für eure Ausführungen. Ich bin ja selbst bei einer Canis Trainerin.
Wir haben zwischen den Jahren eine weitere Einzelstunde zum Thema Ansprechbarkeit und Abrufbarkeit und ich vertrete voll und ganz euren Standpunkt, ich bin auch kein Fan davon ständig bewaffnet mit Leckerli und Spielsachen durch die Gegend zu rennen, zumal es bei meinem Hund eh nicht zieht wenn es drauf ankommt.
Was genau waren eure ersten Schritte für das Abbruchsignal? -
Zitat
Was genau waren eure ersten Schritte für das Abbruchsignal?
Das würde mich auch sehr interessieren!!
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Zitat
Und der Hund hatte zunächst einen kleinen Radius um mich - jede Außenmotivation habe ich so abgestellt, eine Motivation die zu mir gerichtet ist, bestärkt.
Genau daran würde diese Vorgehensweise bei mir scheitern. Dazu müsste ich im Sekundentakt einwirken, ob positiv oder negativ. Und die 100fache Wiederholung eines grundlosen Signals müsste ich dann schon sehr hoch belohnen, damit der Hund nicht einfach dicht macht und sich ausklinkt. Dann habe ich aber einen Hund, der in freudig-gespannter Haltung neben mir hertippelt - nicht meine Vorstellung von Freilauf. Begrenze ich den Radius aversiv so eng, gibt der Hund nach einer Zeit Dauerfeuer auf und läuft gedeckelt hinter mir her, seine Motivation ist dann reine Meidemotivation. Ist für mich kurzfristig akzeptabel, um Klippen zu umschiffen, aber nicht als Grundlage für gemeinsame Streifzüge. Ausserdem kriege ich elend schlechte Laune durch das häufige aversive Einwirken.Ich will damit nicht sagen, dass es nicht funktioniert (tut es ja offensichtlich), aber es ist nicht MEIN Weg. Ich arbeite von Anfang an im Freilauf mit flexiblen Radien und lasse so mehr Freiraum und Möglichkeit zum Stressabbau. Ist vermutlich langwieriger, aber für mich erfreulicher.
Abbruchsignal müssen die Hunde natürlich trotzdem lernen....

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