Rückruf - das ewige Thema... :(
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Chris
Danke das war wirklich sehr informativ. Da werde ich, sollte ich nochmal in die Verlegenheit kommen, noch an den Details feilen :) .dragonwog
Dein Beitrag erschließt sich mir jetzt nicht. Wolltest du nur mitteilen, dass das bei deinem Hund nicht gehen würde? Dann müßte man bei deinem Hund halt einen anderen Weg finden. So ist es ja bei allem in der Hundeerziehung ... was bei dem einen funktioniert, dass interessiert den anderen gar nicht.
Die TE und ich haben nun aber gar keinen Pointer .. was wiederrum nicht heißt, dass es, nur weil es bei mir einwandfrei funktioniert hat, bei ihr funktionieren muss.
Es ist nur ein weiterer Weg in der weiten Welt der Möglichkeiten
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15. Dezember 2010 um 11:22
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Rückruf - das ewige Thema... :( - Vor einem Moment
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Zitat
DAS könnt ihr mal beim Pointertierchen ausprobieren, der ist ruckzuck 600 und mehr Meter entfernt und widmet sich wichtigeren Dingen im nächsten Wäldchen als sich um den "emotionslos" daherstapfenden Hundehalter zu kümmern, der die Leine höchstens 20 m werfen kann.
DAS wäre dann mal einen Versuch in einem begrenzten Raum wert - eingezäunter, größerer HuPlatz oder so. Denn es ist schon wichtig, dass der Hund nicht dazu kommt, das zu machen, was ihm sowieso im Sinn schwebte, nämlich die 1/4-Stunde rumzuschnüffeln, bis der Mensch angekeucht kommt...

Das Ziel ist, den Hund in Bewegung zu halten, ihm seine Einfälle nicht möglich zu machen und ihm das Zum-Menschen-Kommen leicht und angenehm zu machen.
In der Pampas geht das mit einem fixen Hund natürlich nicht.
Aber es geht ja auch nur darum, für jeden Hund SEINE ganz spezielle Methode zu finden, mit der man ihn zur besseren Mitarbeit bewegen kann.
Ich betrachte solche Threads deshalb mehr als Ideen-Sammlung, wo sich der TS das für ihn und seinen Hund passende rauspickt.LG, Chris
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@ Chris,
nur so am Rande: in der Pferde-Szene wimmelt es ja bekanntlich von Möchtegern-Gurus, und so hab ich inzwischen auch einige Besitzer erlebt, die ihren "zum Pferdeflüsterer an einem Nachmittag"-Kurs eifrig in die Praxis umsetzen wollten.
Mein Eindruck war dabei, daß die Warmblütigeren unter den Rössern tatsächlich eher zu Reaktionen geneigt waren (manchmal hatte ich echt das Gefühl, die hatten Mitleid mit ihrem Menschen...) Die meisten Ponys aber haben auf jede "Einladung" nur mit diesem kühlen "Kasper du mal weiter!"-Blick reagiert - das war teilweise schon saukomisch....
Wenn du sowas aber kannst, macht es dir oft auch das Hunde-Leben beträchlich einfacher - wenn aber nicht, zeigt der Hund es dir ebenso erbarmunglos deutlich wie ein Pferd vom "Verdauungstyp"...
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Chris
Wir haben das damals übrigens auch auf einem eingezäunten Gelände gemacht. Die Umsetzung erfolgte dann jedoch trotzdem auch in unbegrenztem Gelände. -
So heftige Probleme mit dem Rückruf hatten wir zwar nicht, aber dennoch neigte Jeppe eine Weile auch dazu, einfach mal nicht zu kommen. Ich habe den Rückruf dann mit einer weiteren Übung kombiniert. Soll heißen, dass ich mit Jeppe erst das Kommando "Fuß" geübt habe. Das heißt bei uns, er setzt sich vor mich und wenn ich das KOmmando gebe, dann läuft er einmal um mich rum und setzt sich links neben mich (brauchen wir für den Hundesport). Das findet er absolut großartig. Wenn ich ihn jetzt rufe, dann setzt er sich vor mich hin und wartet schon auf das Kommando "Fuß". Es scheint ihm einfach unheimlich viel Spaß zu machen und er kommt immer sehr gerne. Vielleicht würde es auch helfen, den Rückruf mit etwas anderem zu kombinieren, nur so als Idee.
Liebe Grüße,
Nehle mit Jeppe
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Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber ich schreibe mal wie es bei mir läuft.
Ich rufe meine Hunde am Anfang immer bis zu 10x am Tag ab und freue mich wie Harry wenn sie zügig kommen und es gibt immer ein Leckerlie.
Aber wenn ich merke, ich werde bewußt ignoriert ist schluß mit lustig.
Ich rufe nie mehr wie 2x dann fliegt die Leine Richtung Hund und in manchen Fällen trifft diese auch. Ich stampfe auch mit dem Fuß auf oder es gibt eine klare strenge Ansage. Je nach Situation. Aber ich verlange immer das der Rückruf ausgeführt wird.
Sobald Hund sich umdreht und kommt gibt es ein verbales Lob und es geht weiter.
Wenn der Hund selber entscheidet ob er gerade Bock hat oder nicht, läuft auf jedenfall was falsch.
Aber sei froh, dass sie recht schnell wieder kommt. Das ist schon ein gutes Zeichen.
Ich würde den Hund erst gar nicht mehr so weit weg lassen und den Radius eingrenzen.
Von Schleppleine halte ich in dem Fall nichts. Ich hindere zwar den Hund daran wegzulaufen, trotzdem ist die Situation frei komplett anders und das weiß auch der Hund. -
Chris (ich mal wieder mit meinen Fragen)
Klappt diese Methode auch, wenn der Rückruf dank Ablenkung nicht klappt?
Denn da habe ich noch immer keine Idee, wie man das üben kann/soll. -
Zitat
Chris (ich mal wieder mit meinen Fragen)
Klappt diese Methode auch, wenn der Rückruf dank Ablenkung nicht klappt?
Denn da habe ich noch immer keine Idee, wie man das üben kann/soll.Indem Du es langsam steigerst.
Erst übst Du ohne Ablenkung, bis der Rückruf wirklich bombenfest sitzt.
Dann fängst Du an, langsam die Ablenkung mit einzubauen.
Das machst Du, indem alles so in weiter Ferne zu sehen ist.
Ist der Hund gedanklich bei Dir, ist alles okay.
Dreht er zu sehr auf, bist Du zu nah an der Ablenkung.Dann übst Du wieder "von vorne" mit dem Rückruf.
Klappt es dann auch ganz gut, steigerst Du langsam die Herausforderung, indem Du die Distanz zur Ablenkung veringerst.
Und immer wieder üben.So würde ich es machen

Immer schön konsequent sein.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Zitat
Chris (ich mal wieder mit meinen Fragen)
Klappt diese Methode auch, wenn der Rückruf dank Ablenkung nicht klappt?
Denn da habe ich noch immer keine Idee, wie man das üben kann/soll.Ja, denn darum geht es ja. Voraussetzung ist, dass der Hund weiß was der Abruf bedeutet, d.h. er muss vorher sauber aufgebaut sein. Aufbau des Abrufs erfolgt ja normalerweise über z.B. Belohnung. Es geht bei der Methode ja nur darum, dass der Hund lernt, dass es nicht die seine eigene optionale Entscheidung ist ob er kommt oder ob er grade was besseres zu tun hat. Es geht darum, dass ihm klar ist, dass du das was du sagst ernst meinst.
Wie gesagt, es kann schon was länger dauern. Bei uns hat es beim ersten Mal 45 Minuten gedauert ... ich hätte das aber auch länger gemacht. Beim zweiten Mal, waren es dann nur noch 10 Minuten und danach hatte er geschnallt, dass es keine Eigenentscheidung gibt, wenn ich sage er soll kommen, dann soll er kommen. Das wars gewesen ... danach saß der Rrückruf bombenfest.
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Fantasmita:
Okay, aber wenn die Ablenkung jetzt aus anderem Hund besteht, wäre das vermutlich zu gefährlich oder?
Ich kann mir das bei meinem auch vorstellen, aber eben nur, wenn er sich grad wo festgeschnüffelt hat und nicht will, anstatt das da große Ablenkung ist.Aber ich werde es bei der nächsten Gelegenheit mal versuchen.
Aufgebaut ist unser Rückruf gut, denn er kommt, wenn er kommt, freudig und zügig. - Vor einem Moment
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