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Zitat
Ach so, Sohnemann ist gegen Katzen allergisch und auch wenn ich Katzen sehr mag und schätze: Mir kommt keine Katze ins Haus.
Wenn ich zuerst ein Kind hätte, würde ich auch keinen Hund halten, wenn es allergisch ist.
Aber wie gesagt, wenn ich die Möglichkeit hätte vorher zu wissen: Dieses Kind bedeutet, dass dein Hund gehen muss, dann würde ich mich gegen dieses Kind entscheiden. (natürlich nicht später als eine andere Abtreibung)Und ich bin wirklich gegen Abtreibung, weil meine Mutter es einmal musste und würde, wenn ich jetzt schwanger wäre das Kind bekommen, egal ob es mir in den Kram passt.
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Und was ist, wenn du jetzt ein Kind bekommst und es eine Hundehaarallergie hat?
Wie würdest du es dann organisieren?
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patrick, ein super post!
ZitatInteressantes Thema, aber sehr schwer zu beantwortende Frage.
Zum einen stellt sich die Frage, ob man ein Leben überhaupt unter-
scheiden kann von einem anderen, den Wert abhängig davon machen,
ob es sich um einen Menschen, einen Wal oder eine Ameise handelt.genau das meine ich. wie kann ich den wert eines lebens von etwas abhängig machen, was dem jeweiligen individuum in die wiege gelegt wurde? ich bin nun zufällig ein mensch geworden. dafür habe ich mich nicht entschieden. damit habe ich das große glück an der spitze der nahrungskette zu stehen und keine fressfeinde etc. zu fürchten. bin ich deshalb mehr wert, als z.b. ein fisch? was kann der fisch dafür, dass er als das zur welt gekommen ist, was er ist?
ZitatWie geht man dann damit um, dass tagtäglich Tiere geschlachtet werden,
Mosquitos zerdrückt und Menschen erschossen?wie geht man damit um? eine sehr gute frage...ich finde es furchtbar, dass so viele tiere jeden tag zu spüren bekommen, was sie wert sind.
ZitatWieso wird mancherorts um das Leben eines kranken Welpen gekämpft,
während wo anders ein Mensch hingerichtet wird?Warum machen wir uns Gedanken um Hund und Katz' stellen aber gleich-
zeitig Mausfallen auf und legen Rattengift aus?Ist es richtig, dass manche Leute zigtausend Euro in ein krankes Pferd
investieren, während anderswo ein nicht minder schöner Esel geprügelt
wird, weil er mit seinem gebrochenen Bein, den Karren nicht mehr so
zügig zieht wie gewohnt?warum ist das so? weil menschen eben ihre ganz persönlichen, völlig subjektiven prioritäten setzen.
und weil menschen der meinung sind, dass ihre eigene subjektive wahrnehmung das einzig richtige sein muss.
und leider sind es eben oft menschen, die die entscheidung über das leben fällen. dabei davon zu sprechen, dass alle lewesen viel weniger wert sind als das säugetier mensch finde ich persönlich unethisch. gerade wir als menschen haben die macht andere zu schützen, die in dieser welt keinen schutz mehr haben, weil wir ihnen jeglichen schutz vor uns genommen haben.
Fragen über Fragen...
ZitatIst ein Bakterium, eine Amöbe, ein Leben?
Wo beginnt Leben?
Wo beginnt schützenswertes weil 'wertvolles' Leben?
Geht es dabei nach Grösse?
Warum ist ein Mensch dann mehr wert, als ein Elefant, gar als ein
Blauwal?warum ist ein mensch z.b. mehr wert als ein vom aussterben bedrohtes tier?
ZitatUnd wieso machen wir uns überhaupt Gedanken über den Wert eines
Lebens?
Der Löwe, der die Antilope tötet um sie zu fressen, schert sich doch auch
nicht darum.Wie gesagt. Schwere Frage.
Ich denke, in unserer unheilvollen, entgleisenden Zeit, muss diese Frage
jeder für sich selbst beantworten und auch danach handeln.
Und wenn einem das Leben seines Hundes so viel Wert ist, wie das eines
Familienmitgliedes, so müssen wir das akzeptieren.
Denn niemand kann beweisen, dass dem nicht so ist.liebe Grüsse ... Patrick
danke für diesen tollen beitrag, patrick.
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Zitat
Ich sehe es wie Lucanouk.
Mir fehlt genau wie ihr das Verständnis, warum das Leben je nach Artzugehörigkeit mehr oder weniger wert sein soll.Ich gehe sogar so weit, zu behaupten, dass wir ganz viele Probleme nicht hätten, wenn wir Menschen nicht immer der Meinung wären, dass wir am wertvollsten, am wichtigsten und am gescheitesten wären.
Ganze Arten sterben aus, wir müllen alles zu, morden mehr als die Nahrungskette rechtfertigen kann, qüalen andere Arten aus Schönheitszwecken oder um ein paar Jährchen älter zu werden... wir kämpfen mit allem was wir haben gegen die Natur.
Und wir werden unseren mangelnden Respekt vor der Natur und anderen Lebewesen noh teuer bezahlen, da bin ich überzeugt von.
Das kann ich auch so unterschreiben...voll und ganz
Und nein....ein Menschenleben ist fuer mich nicht automatisch wertvoller als ein Hundeleben.
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Hab jetzt hier nicht alles gelesen, möchte trotzdem meine Sicht wiedergeben.
Es ist natürlich eine schwere Frage, aber wenn ich ehrlich bin wüsste ich nicht wen ich in einer Gefahrensituation retten würde: meine Hunde oder meinen Freund? Das mag furchtbar klinken und kann, sollte ich jemals in so eine Situation hoffen (wovon ich mir wünsche das es NIEMALS der Fall sein wird) völlig anders aussehen. Aber wenn ich jetzt drüber nachdenke wüsste ich es ehrlich gesagt nicht.
Meine Hunde, vor allem Balu, bedeuten mir wahnsinnig viel. Er hat mich die letzten 6 Jahre durch schwere Zeiten begleitet und war einfach immer für mich da, auch wenn andere Menschen sich abgewendet habe.
Es ist sicher keine gesunde, normale Beziehung wie man sie zu einem Hund/Tier haben sollte. Das ist mir auch durchaus klar. Ich kann aber nichts daran ändern. Ich empfinde so. Er und auch Baghira bedeuten mir einfach wahnsinnig viel. Kanns schwer beschreiben.
Wir haben uns neulich drüber unterhalten was passieren würde wenn mein Freund eine schlimme Allergie entwickeln würde. Und ganz ehrlich: ich weiß nicht ob ich mich von den Hunden trennen könnte. Ich liebe meinen Freund, aber ich weiß es einfach nicht. Horrorvorstellung wäre wohl wenn wir mal Kinder haben und das entwickelt eine Allergie. Aber an sowas will ich noch gar nicht denken.
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Und was ist, wenn du jetzt ein Kind bekommst und es eine Hundehaarallergie hat?
Wie würdest du es dann organisieren?
Die Frage habe ich mir noch überhaupt nicht gestellt.
Keine Ahnung, ehrlich gesagt.
Ich würde ungern den Hund abgeben, aber wenn behalten gar nicht ginge...
Momentan würde ich sagen Kind weggeben, aber wenn es dann meines ist, sehe ich das sicherlich anders.
(ich mag keine Kinder) -
Zitat
Nicht ganz richtig. Du bist zur Hilfe verpflichtet - musst aber dein Leben nicht aufs Spiel setzen. So "reicht es auch", wenn du mit dem Handy die Polizei verständigst, die Unfallstelle absicherst ect. Natürlich nur, wenn das noch nicht geschehen ist
Also nur zusehen und abwarten ist nicht, da kann man dich wegen unterlassener Hilfeleistung ran bekommen.
Ja, aber das ist ja nicht die Option um die es bei dem Beispiel ging. Man könnte Hund und Mensch ja auch nacheinander retten, darum gings aber auch nicht
Aber es kann mich niemand dafür verklagen wenn ich sage ich habe mich nicht getraut mich dem Wagen zu nähern und den rauszuziehen. Im Gegenteil, wenn mir was passiert krieg ich wahrscheinlich noch Probleme von wegen selbst schuld... Zumindest meine ich, dass unser SanAusbilder da was gesagt hatte...
Irgendwie muss ich grad an die Geschichte aus USA denken, wo eine ihre Freundin ausm brennenden Auto rettet und zum Dank von der verklagt wird, weil sie jetzt querschnittsgelähmt ist...Ich find diesen Threat wirklich sehr spannend
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kann mir mal jemand den begrif "wert" definieren... umso mehr ich darüber nach denke umso abstrakter wird er... oder zumindest sehr subjektiv...
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Patrick, unfassbar treffend!
Zum Ausgangsthema, den Schäferhunden, möchte ich meine Meinung kundtun:
Ich finde es pseudo...heuchlerisch...weltfremd...blind.. mir fällt das richtige Wort nicht ein..... das (hier im Forum) bei Beißvorfällen die "Todesstrafe" meist grundsätzlich abgelehnt und verteufelt wird. Es wird nach Resozialisierung geschrien - welch kleines Wort für eine so große Sache... Noch schlimmer, den Entscheidungsträgern selbst wird der Tod gewünscht.
Ich finde das nicht falsch wie oben beschrieben, weil ich glaube dass nicht jedes Lebewesen das gleiche Recht auf Leben hat, sondern weil 99,9% von uns tagtäglich Menschen und Tieren dieses Recht beschneiden ohne mit der Wimper zu zucken, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden.Ist es in eurer Welt ehrlich das schlimmste einen potentiell gefährlichen Hund einschlafen zu lassen und dem Menschen Arbeit und Kosten und dem Hund eine ungewisse Zukunft zu ersparen??
Dann empfehle ich am Sonntag mal die Nachrichten zu schauen, statt Bauer sucht Frau... -
Zitat
Die Frage habe ich mir noch überhaupt nicht gestellt.
Keine Ahnung, ehrlich gesagt.
Ich würde ungern den Hund abgeben, aber wenn behalten gar nicht ginge...
Momentan würde ich sagen Kind weggeben, aber wenn es dann meines ist, sehe ich das sicherlich anders.
(ich mag keine Kinder)Ich finde Kinder auch nicht toll ABER
ich würde NIEMALS mein eigenes Kind killen geschweige denn es einfach weggeben weil es ne Hundehaarallergie hat. Sosehr ich Florian liebe, er müsste gehen...
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