Sprint an der Leine - ich habe Angst

  • bungee: Klar,auf die Gefahren sollte man natürlich hinweisen.Hat mir allerdings auch niemand vorher gesagt-die Erfahrung haben dann an einem schönen Sommertag meine nackten Fußgelenke gemacht....Daraufhin habe ich mit eine neue Schlepp gekauft mit 2 cm breitem Band und tunlichst darauf geachtet das die schlepp immer aufgewickelt wird und nicht auf dem Boden rumdöselt.Seither gabs dann keine Unfälle mehr bei mir ;)

  • Hallo,

    ich lasse mich lieber von ner breiten Schleppleine "fesseln" als aus Reflex in eine Flexi-Leine zu greifen...!

    Schleppleinentraining an ner Flexileine kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Damit kann man den Hund kaum sanft zu sich ranholen. Reingreifen in dieses fiese dünne Band is' nich'...und ich könnt mich immer aufregen, wenn die Leute dann ausladende lange Bewegungen machen, um die Flexi wieder einzuziehen...jedesmal ruckt es am Hund, 1 Meter zurück, Knopf loslassen, Arm nach vorne, Knopf drücken, Ruck, wieder nen Meter zurück...furchtbar...!

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

  • Ich würde dir auch UNBEDINGT Schleppleinentraining ans Herz legen...
    Wenn ein Hund fast nur an der Leine ist, ist es für mich klar, dass sie einen unheimlichen Bewegungsdrang hat, das würde ich noch nichtmal unbedingt mit der Pubertät in Verbindung bringen.

    Also 1. schmeiß die Flexileine weg, Flexileinen sind ein Graus für mich! Der Hund spürt immer einen leichten Gegenzug und merkt, dass er, wenn er gegen diesen ankämpft, eben weiterkommt. Wie soll ein Hund dann überhaupt lernen leinenführig zu werden.

    2. Holt euch eine Schleppleine, 10-15m, und trainiert den Rückruf. Schleppleinentraining kann ziemlich ätzend sein, aber irgendwann zahlt es sich aus. Dann kannst du die Schlepp wieder in die Ecke schmeißen und dein Hund kann seine Freiheit ein Leben lang genießen.

    3. Hol dir ne vernünftige "kurze" Leine, maximal zwei Meter und versuch - neben dem Schleppleinentraining- auch das ruhige an der Leine laufen durchzusetzen. Achte auf Blickkontakt von deinem Hund, anfangs gerne auch mit Leckerchen.

    4. holt euch unbedingt ein Geschirr für die Maus. Mit so einem Halsband kannst du ihr wirklich das Genick brechen, an der Schleppleine genauso, wie an der Flexi...

    Viel Erfolg!

  • Auf jeden Fall ein gut sitzendes Geschirr statt eines Halsbandes! Aber auch mit Geschirr sind solche Rucks zu vermeiden, da sonst Schäden entstehen können.
    Wenn Du merkst, dass sie so aufgedreht ist, dann gib ihr keine lange Leine. Zusätzlich könntest Du ein Stop-Kommando üben. Das brauchst Du auch für die SL, um dem Hund anzukündigen, dass die Leine gleich zu Ende ist. Wenn sie das kapiert hat, hat sie auch eine reelle Chance, solche Rucks selbständig zu vermeiden.
    Geh öfter mit ihr in eingezäunte Ausläufe, damit sie sich richtig austoben kann. Dann verkraftet sie auch die "schnöden" Leinengänge besser.

  • ne Ronja, so geht das natürlich nich :lol:


    schnalzen, bevor die Leine zuende ist, stehen bleiben, warten bis der Hund wieder auf Höhe deiner Beine ist. Erst DANN gehts weiter ;)

    Das lernen die Hunde unglaublich schnell, hab ich die Erfahrung gemacht.

    Nach dem dritten Schnalzer ist der Hund bei dir....

  • Es kommt wohl auch auf die richtige Flexi an - unsere hat ein breites Band, das schmerzt nicht so beim Reingreifen und wenig eigenen Zug.
    Das war mir besonders wichtig, damit er nicht das Ziehen "lernt".
    Steht er tatsächlich mal in der Leine und bewegt sich auch auf Zuruf nicht, brauche ich nur ganz leicht das Handgelenk drehen, um einen sachten Zug zu übertragen, das reicht ja schon völlig.

    Und irgendwie bezweifle ich, dass jemand, der schon mit der Flexi nicht klar kommt, den Umgang mit der Schlepp mal eben "do it yourself" lernt.

    blackbetty

    So, wie du es beschreibst, sollte es natürlich nicht sein, aber wie gesagt, das liegt nicht an der Leine, sondern an den Haltern.
    Mir wird auch immer ganz anders, wenn ich sehe, dass die Leute ihre Hunde an der Flexi quer über den ganzen Bürgersteig flitzen lassen, am besten noch mit Anlauf, damit´s am Ende auch gut rumst...

  • Hi,


    wie die anderen schon schreiben, Training hat jetzt Prio 1.

    Ehrlich gesagt würde ich die Krise kriegen wenn mein Hund nur an der Leine laufen würde.

    Bis das Training fruchtet kannst Du zwischen Halsband/Geschirr und Leine
    einen Ruckdämpfer einsetzen. Da wird die Kraft des Hundes abgefedert.

    Das ist natrülcih keine Dauerlösung.

    LG
    Andrea

  • ne, ich würde NIE in die Flexi greifen!!!! :schockiert:


    generell sowieso nur die mit breitem Band!.


    Also: entweder der Hund darf komplett ausrollen, dann arbeitest du mit Pfiff oder Schnalzer -- oder du stellst die von vorneherein fest!!!! Dann haste ne normale Leine.


    Aber das Tier doch nicht einfach mit dem Feststeller abrupt - und ohne Vorwarnung - abstoppen :schockiert:
    Das ist doch völlig unfair!!! :headbash:


    Nochmal zu den Theorien mit dem "Genickbruch" so schnell geht das nicht. *gg
    Bungee war n trainierter Schlittenhund mit richtig viel Kraft und die hat das innerhalb kürzester Zeit gelernt, gut an der Flexi zu laufen und den Spielraum einzuschätzen.
    Und das ging sehr wohl mit Halsband und Flexi!!! (hab ich bewusst gemacht, um nen Unterschied zwischen "am Halsband derfste net ziehen" und "im Geschirr sollst du ziehen" zu haben)

  • Zitat

    ne Ronja, so geht das natürlich nich :lol:

    Hallo,

    warum gehen Hundehalter davon aus, daß man den Hund immer zuerst nennt...? Sind wir alle so selbstlos, daß wir uns hinten an stellen...!? :gott:

    Ich bin BETTY, Ronja ist meine Fellnase. Auch, wenn ich mich aufopfere für meine kleine Maus, ich hab noch genug Selbstbewußtsein, mich zuerst zu nenen.

    (leicht ironisch gemeint) ... OffTopic Ende ... :D

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

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