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Beiträge von blackbetty

    Hallo,


    sie bekommt also auch noch zusätzlich weniger Auslauf...!?


    Ich wäre auch sehr gefrustet, ganz ehrlich.


    Ist sie kastriert? Könnte sie läufig werden gerade? Das Gelecke und die von Dir geschilderten Ausflüsse, die "stinken", würde mir persönlich Sorgen machen. Liegt da vielleicht auch noch gesundheitlich was im Argen?


    Liebe Grüße


    BETTY und Ronja

    Hallo,


    das ist ne Menge...besonders vor dem Hintergrund, daß sich ihr Umfeld stark verändert hat (eine Person mehr, die sie jetzt aus ihrer Sicht gängelt und einschränkt und dazu noch der Ortswechsel).


    Bleibt noch die Frage offen, WIE Ihr diese Regeln eingeführt und durchgesetzt habt.


    Liebe Grüße


    BETTY und Ronja

    Hallo,


    es gibt sehr gelassene Hunde, die sich in eine veränderte Situation zunächst scheinbar gut einfügen.


    Erstmal wurde vor 1 Jahr der Sozialverbund um eine Person erweitert. Dann kam noch ein Umzug dazu.


    Das ist für einen Hund, der jahrelang etwas ganz Anderes gewohnt war, ne ziemliche Umstellung. Super eigentlich, daß sie das zunächst mal gut gemeistert und angenommen hat. Und jetzt kamen auch noch neue Regeln dazu. Nicht mehr anspringen und auf's Sofa darf sie auch nicht mehr. Gibt es noch mehr neue Regeln, die sie vorher nicht kannte? Ich hab nun lediglich diese beiden Dinge herausgelesen.


    Wobei die Freundin, der Umzug und diese beiden Dinge schon echt viel sind. Ist ne große Umstellung für einen Hund.


    Daß es mitunter ein Jahr dauern kann, bis ein Hund in seinem Verhalten zeigt, daß er überfordert ist, ist durchaus normal. Und ja, das ist mitunter auch ein schleichender Prozess, den man in den einzelnen Schritten nicht wahrnimmt.


    Mich würde auch interessieren, welche Regeln genau eingeführt wurden und wie Ihr diese im Einzelnen durchgesetzt habt. Neue Verhaltensweisen sollten idealer Weise langsam, Schritt und für Schritt und vor allem positiv aufgebaut werden.


    Liebe Grüße


    BETTY und Ronja

    Hallo,


    "Schaf" war nur ein Beispiel...von mir aus auch Hase, Reh, Maus...what ever...in Bezug auf das Jagdverhalten.


    Hunde zeigen untereinander sehr oft Sequenzen aus dem Jagdverhalten. Deswegen halten sie sich nicht gegenseitig für Wild oder jagbare, andere Tiere. Das wollte ich damit gesagt haben.


    Liebe Grüße


    BETTY und Ronja

    Hallo,


    das hat nix mit dem Geschlecht zu tun.


    Und ja, auch flying-paws hat Recht. Das Verhaltensmuster ist Jagdverhalten. Ob die Hündin den anderen Hund nun allerdings für ein Schaf gehalten hat, möchte ich bezweifeln.


    Mein Rüde ist so ähnlich auf andere Hunde zugegangen...typisches "Vorstehen" eben...


    Liebe Grüße


    BETTY und Ronja

    Hallo,


    zu der "eingeklemmten" Rute bei Aneka...


    Das ist immer im Gesamtkontext zu sehen. Eingeklemmte Rute bedeutet nicht per se Unsicherheit oder gar Angst. Die restliche Körpersprache ist entscheidend im Kontext. Genauso bei einer wedelnden Rute. Das ist ja auch nicht immer Freude.


    Aneka war erregt und sie HAT gedroht. Die tiefgestellte Rute (wirklich eingeklemmt wie bei Angst oder Panik war sie nicht) verdeckt die Duftdrüsen am After. Nach hinten so wenig wie möglich preisgeben, damit die Drohung nach vorne besser wirkt. Die gesamte Körperhaltung zeigte keine Angst. Ein wenig Unsicherheit vielleicht, Beschwichtigung ebenfalls. Aber die eingezogene Rute alleine ist kein Widerspruch zum Rest der Körperhaltung in der Situation.


    Meine Maus zieht z.B. auch beim Fressen die Rute ein. Das ist ne völlig entspannte Situation, sie hat keine Not, keine Angst und sie hat ihre absolute Ruhe beim Fressen. Dennoch tut sie das. Das ist ein instinktives Verhalten in Bezug auf Ressourcen. Sie verdeckt die Duftdrüsen, damit keiner auf sie aufmerksam wird während sie frißt. Ist schließlich ihres und sie will keinem die Gelegenheit geben, ihr was zu klauen. Ist hier natürlich nicht nötig, aber im Verhalten sind viele Hunde eben doch noch sehr ursprünglich.


    Liebe Grüße


    BETTY und Ronja

    Hallo,


    die anfängliche Beziehung zwischen Mensch und Hund basierte auf gegenseitigem Vertrauen und dem Nutzen, den man voneinander hatte. Der Wolf schloß sich dem Menschen an, weil er ihm Nahrung bot. Im Gegenzug half er bei der Jagd und bewachte die Hütte.


    Dieses Dominanz-Gedönse kam erst in den 70ern auf, wo man meinte, das Verhalten von Gehege-Wölfen auf unsere Haushunde übertragen zu wollen/können.


    Liebe Grüße


    BETTY und Ronja

    Hallo,


    zudem wird das Zischen ja zunächst einmal mit Schmerz, Würgen, Treten (also einem negativen Reiz) verknüpft. Und da soll nochmal einer sagen, Herr Millan konditioniere nicht. Das tut er sehr wohl...nix mit "Energie".


    Wenn ich meine Motte anzische, guckt die nur doof. Okay, mir fehlt dann wohl die entsprechende Energie dazu.


    Liebe Grüße


    BETTY und Ronja

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