Junghund wird nicht stubenrein

  • Hast du Zeitungen bei dir ausgelegt? So haben wir es mit Socke gemacht. So haben Teppiche und Parkett nicht den "Toilettengeruch" angenommen und wir mussten nur die Zeitungen austauschen.
    Socke war extrem schnell stubenrein. Wir haben aber auch gut beobachtet (wird er unruhig, wirkt er verkrampft? )
    Es müssen bei deinem Hund ja nicht wirklich Infekte vorliegen, vielleicht ist er aus einem anderen Grund "inkontinent" vielleicht so was wie ne Schließmuskelschwäche? Ich würde ihn da noch einmal genauer untersuchen lassen, kommt mir so vor als würde da irgendwas nicht stimmen.....

    LG Leowi

  • Zitat


    Es müssen bei deinem Hund ja nicht wirklich Infekte vorliegen, vielleicht ist er aus einem anderen Grund "inkontinent" vielleicht so was wie ne Schließmuskelschwäche? Ich würde ihn da noch einmal genauer untersuchen lassen, kommt mir so vor als würde da irgendwas nicht stimmen.....

    LG Leowi

    :???: :???: habe ich auch schon gedacht, Was ist denn da untersucht worden.

  • Mich macht die Sache echt verrückt... Hatten hier schon die größten Auseinandersetzungen deswegen....
    Er ist ein toller Hund, super Charakter, lernfähig und tolle Blutlinien. Aber dieses Pipi- und Aaproblem macht mich rasend.

    Ich will jetzt versuchen, die Zusammensetzung des Futters etwas umzustellen, d. h. einen anderen Mix füttern. Aber das würde evtl. nur das Haufen-Problem einschränken, Pipi würde nach wie vor passieren.

    Ich denke manchmal, er hat es immer noch nicht kapiert - das er draußen und drinnen einfach nicht unterscheidet. Aber mehr als ständig mit ihm rauszugehen und ihn dann draußen für seine Geschäfte zu belohnen kann ich nicht machen. Wir sind ooooooft am Tag mit ihm draußen, mehr als genug sogar. Und dann sind beide ja auch noch im Garten, Stubenarrest gibt es bei uns nicht. Außer es regnet wie aus Eimern.

    Ich weiß nicht mehr weiter... :ka:

  • Es geht manchmal auch tagelang gut, 4, 5, 6 Tage an denen nichts passiert. Und dann vergisst er sich wieder.

    Wenn wir beispielsweise einen abend im Wohnzimmer verbringen muss er nicht. Dann lößt er sich draußen vor dem Zubettgehen, und im Morgengrauen wieder - aber ins Haus.

    Körperlich ist bei ihm alles in Ordnung, ganz bestimmt.
    Die Konsistenz der Haufen ist so wie sie sein soll. Auch Pipi ist unauffällig.
    TA sagt auch, körperlich alles ok.

    Trotz? Protest? Makierung? Doofheit? ;) Aber ich weiß nicht, wie ich es in den Griff kriegen kann.

    Wenn etwas passiert ist, wird die Stelle desinfiziert, aber was für uns Menschen nicht mehr riecht, kann für den Hund immernoch einladent sein. Mit seinen 9 Monaten muss er es eigentlich schon verstanden haben, das man sein Nest nicht beschmutzt. Er irgendwie nicht....

    Igor war ruck zuck stubenrein, da haben wir alles ganauso gemacht. :???:

  • Er hat den Unterschied Garten und Wohnung denke mal nicht verstanden.

    Ich würd es als letzte Lösung mit Einschränkung versuchen.
    Nachts, wenn die Hunde bei euch im Schlafzimmer sind die Tür zu machen.
    Du wirst wach wenn er unruhig wird und kannst schnell mit ihm raus und er merkt das dass Schlafzimmer sein Nest ist.

    Das weitest du dann auf die ganze Wohnung aus....anstrengend aber sollte eigentlich recht schnell Erfolg haben.
    Denke das er es wirklich nicht verstanden hat wenn er so freien zugang zum Garten hat und dort auch sein Geschäft verrichten darf. Wo soll dann der Unterschied zur Wohnung sein? So mal aus Hundesicht.

    Im Prinzip also wieder bei Null Anfangen und ihn nicht mehr alleine in der Wohnung wuseln lassen.

  • Zitat

    Das ist natürlich verzwickt, ich würde ganz von vorne wieder anfangen :???:

    Das braucht der TS nicht. Der ist noch ganz vorn. :sad2:

    Also ich verstehe die Verzweiflung gut. Irgendwann muss mit ständiger Unsauberkeit Schluss sein.
    Ich hatte mal eine Hündin, da war das auch so. Mit 8 Monaten hat die auch noch buchstäblich andauernd alles vollgepisst und vollgeschissen. Ich war echt am Ende. Und mein Mann erst...
    Eines Tages, als er den Hund wieder beim reinpissen erwischt hat, war der so geladen, dass er wie ein Irrer gebrüllt hat, dass es ihm jetzt reicht und er dem Hund jetzt den Hals umdreht. Als der Hund gesehen hat, dass mein Mann dieses irre Flackern in den Augen hatte und er auf den zugerannt ist, hat der Hund das Muffensausen seines Lebens gekriegt. Ich konnte meinen Mann unter Einsatz von Körperblocks gerade noch davon abhalten sich auf das völlig panische Tierchen zu stürzen, aber dem Hund hat das scheinbar echt gereicht. Man glaubt es nicht, aber der Hund hat wirklich NIE WIEDER ins Haus gemacht.

    Mein Mann war normalerweise der Frieden auf Erden, der hat in seinem Leben nie wieder vorher oder nachher auch nur einer Fliege ein Haar gekrümmt, geschweige denn ist er laut geworden. Aber da war einfach seine Grenze erreicht, nach gefühlten tausend Haufen und Pisslachen auf jedem Zentimeter Bodenbelag und hundertmal reintreten. Vom Gestank, der sich langsam ausbreitete und dem zig-maligen Ersatz von Teppichen etc. ganz zu schweigen.

    Sowas ist natürlich keineswegs eine Option um den Hund zur Sauberkeit zu erziehen und das war wirklich das erste und einzige Mal, dass sowas passiert ist, sonst waren alle Hunde innert kürzester Zeit ohne jede Gewalt oder Zwang stubenrein, aber vielleicht sollte man dem Hund auch echt mal deutlich zeigen, dass es jetzt reicht und er den Bogen überspannt. Nicht kloppen oder so, aber ganz überdeutlich zeigen, dass jetzt Schicht im Schacht ist. Auch wenn das etwas ruppiger wird.

    Möglicherweise beziehe ich jetzt Prügel von den anderen usern, aber imho gibt es - selten! - Hunde, die wollen es einfach wissen. Und da kommt man mit der Wattebausch-Methode einfach nicht mehr weiter. Da sollte man seinem Ärger vielleicht mal so Luft machen, dass dem Hund klarer als klar wird, dass jetzt Schluss mit lustig ist.

  • also fuer nachts, wuerde ich ihn an eine Box gewoehnen, dann kann er nicht mehr rumwandern und seine Geschaefte im Haus verteilen.
    Tagsueber wuerde ich ihn wohl an mir befestigen, damit ich immer sehe wo er ist und was er macht. Ich weiss, wird ziemlich nervig sein, aber ich denke nur wenn er es wirklich nicht mehr schaft ins Haus zu machen, wird er damit auch aufhoeren. Einfach wenn das keine Option mehr fuer ihn ist.
    Wenn du weggehst, wuerde ich ihn ebenfalls in die Box packen, in der Hoffnung das er seinen Schlaf und Liegeplatz nicht beschmutzen wird.
    Also das waeren meine Ideen dazu. Wenn dem Hund organisch, gesundheitlich nichts fehlt, dann wuerde ich wirklich so vorgehen.
    Denn ich kann mir gut vorstellen wie das an deinen bzw. euren Nerven zehrt.
    LG
    Gammur

  • Hab nu von BARF nicht soviel Ahnung...aber sind 1,2kg nicht etwas viel Futter?
    (Freundin von mir barft und hat mir für Alanna eine tagesration von 500g ausgerechnet - normalerweise 600g, aber bei uns gibts noch lecker und ich barfe ja auch nicht).


    :ops:

  • Zitat

    Hab nu von BARF nicht soviel Ahnung...aber sind 1,2kg nicht etwas viel Futter?
    (Freundin von mir barft und hat mir für Alanna eine tagesration von 500g ausgerechnet - normalerweise 600g, aber bei uns gibts noch lecker und ich barfe ja auch nicht).


    :ops:

    Waaas, 1,2 kg? Am Tag? :schockiert: Das muss ich überlesen haben... :ops:

    Wahnsinn. Also dann wundert mich auch nicht, dass die Verdauung Amok läuft.

  • Könnte es sein, das der Kleine damit etwas Aufmerksamkeit bei Dir erzeugen will? Vielleicht bekommt er die dadurch, dass er in die Wohnung macht?

    Ist nur eine Idee, weil Du ja den Igor auch noch hast.

    Beobachte doch mal beim Gassigehen, ob der Kleine sich von Igor etwas "unterdrückt" fühlt. Manchmal sieht man sowas gar nicht auf den ersten Blick.

    Liebe Grüße
    Anne

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