• Beim Gassigang an der Leine bis zur Hundewiese - da dann Freilauf, gehts weiter - wieder Leine.
    Fernab der Stadt - Feld, Wald usw. - Freilauf.

    Im Endeffekt muss es jeder selbst für sich entscheiden, es nervt halt nur, wenn Hunde im Freilauf von ihren Haltern nicht von Hunden, die an der Leine laufen, zurückgepfiffen werden. :hust:

  • Moin,

    ja, wenn der Hund gut sozialisiert ist, dann läuft er auch nicht weg...... wenn es denn nur so einfach wäre.

    Mein Malik steht seht gut im Gehorsam, aber eben nur bei mir selbst, sprich, wenn die Kinder mit ihm gehen und das ist momentan meist der Fall, dann geht es nicht ohne Leine. Er nimmt sie nicht ernst genug und sie seheh nicht weit genug voraus. Beides ist eine schlechte Mischung. Wenn man einen Jagdhund hat muss man eben immer schneller schauen als der Hund.

    Früher sind wir nur ohne Leine gelaufen, auch in der Brut- und Setzzeit, er ließ sich einfach immer supersicher abrufen, es sei denn, er trat auf den Hasen - aber er wusste auch, das er die Wege nicht verlassen darf, kannte Komandos wie "zurück", "kurz" und "Weg" selbst im Dunkeln und das sowohl in meiner Nähe als auch noch auf 50 mtr. Das war eine schöne Zeit..... selbst an Wegkreuzungen konnte ich ihn ablegen, weil ich immer zuert um die Ecke sehen wollte.

    Seit aber unser Zweithund bei uns ist, Jagdhund-Hütehundmischling mit einem unbändigen Jagdtrieb ist alles aus........... Diego hört draußen mittlerweile, ein Jahr später, wohl das ich etwas sage, das sieht man an seinen Ohren, aber das ist auch alles. Ohne Leine ist er weg..... Stundenlang..... jagd alles, was sich bewegt und kommt zuverlässig nach Hause, mit oder ohne Nachbars Hühner. Von daher geht es bei ihm ohne Leine überhaupt nicht oder nur, in Gegenden in denen er sich nicht auskennt. Absolut fremdes Gebiet, da bleibt er in der Nähe, aber selbst in Schweden, wo er nun schon dreimal war, ist, auch mit einem halben Jahr Pause, nichts fremd. So klug ist er dann doch.

    Und wenn Diego abgeht, geht Malik aus Passion hinterher..... er kommt zwar immer noch zuverlässig auf Pfiff, aber ich muss das nicht provozieren. So darf Malik in Schweden ohne Leine mit mir gehen, Diego aber nicht.

    Ich bedaure das sehr...... aber alles andere nutzt nichts. Und das er das Bedürfnis hat, sich auszutoben und zu laufen kann ich gut verstehen, aber das selbst Zäune von 1,40 Höhe aus dem Stand übersprungen werden, sind auch eingezäunte Grundstücke keine Lösung.

    Der einzige Ort an dem er nicht ausbüxt ist die Hundeschule, da hört er wie ne 1..... sagenhaft, da kann er alles..... aber wehe wehe, wenn das Tor hinter uns zufällt. *seuftz*

    Er verknüpft eben Ort mit Tätigkeit, ist zwar ein Zeichen von Intelligenz aber durchaus auch oft genug lästig.

    Liebe Grüße
    Sundri

  • Unser Hund ist besonders gut an Kaninchen sozialisiert und läuft denen nicht davon :D
    Daher läuft er (mit Ausnahmen) an der langen Leine. Im bebauten, befahrenen Gebieten natürlich an der kurzen Leine.

  • Meine Jungs laufen bis zum Hundeauslaufgebiet an der Leine.

    Das ist ein Weg von ca, 6-7 Minuten und ich möchte nicht, daß sie in der Zeit Laternen, Zäune und Autoreifen markieren. Also wird Leine gelaufen, denn an dieser gibt es so etwas nicht.

    Danach können sie nach herzenslust rennen, toben, schnüffeln und markieren.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

  • Also alle meine Hunde (inkl. Trainingshunde) sind wenn sie im Welpenalter zu mir gekommen sind direkt das frei sein gewöhnt worden, da sie mit den ersten paar Wochen eh noch zu schissig sind weit weg zu laufen. Inzwischen ist meine Kröte nun 18 Wochen alt und sie läuft an der Straße, der Stadt, im Dorf an der Leine. Ich hole sie ebenfalls zurück wenn uns andere Hunde (egal ob an der Leine oder nicht), Fahrradfahrer, Jogger oder Passanten entgegen kommen. Bei den Hunden entscheide dann ich wie und wann sie laufen darf und sonst (da wir nen riesen Wald + Felder direkt vor der Tür haben)darf sie immer ohne Leine laufen. Da gibts nur die Ausnahme wenn sie mal der Meinung ist auf Pfiff nicht direkt zu reagieren oder sonstige Flausen im Kopf hat =P
    Wenn ein Hund nicht schon von Welpemalter her kennt wann soll er es denn dann lernen? Klar kann man älteren Hunden auch viel bei bringen aber in der Prägephase ist es einfach deutlich leichter xD
    In und um Köln gibt es aber doch sooooooo viele Huschus da sollte doch eine passende für dich dabei sein :schockiert:
    Ich finde die Huschu gerade für ersthundebesitzer sehr wichtig, da ihre Hunde und die Besitzer da nicht nur die normalen erzieherischen Sachen lernen sondern auch viele andere Sachen vermittelt werden und der Hund sich dort einfach am besten mit Artgenossen unter Aufsicht bespielen kann und damit auch gut sozialisiert wird! Ich komme selber aus der Nähe von Bonn und habe da eine sehr gute Huschu aber ich denke das wird dir zu weit sein :???:

  • Baghira: meist Frei, in wildreichem Gebiet oder Wald immer an der Leine da sehr ausgeprägter Jagdtrieb.

    Balu: so gut wie immer an der (Schlepp-)Leine. Warum? Ich habe mittlerweile so eine Panik das er wegrennen und jemanden zwicken/beißen könnte das ich mich einfach nicht mehr traue ihn loszumachen. Er hat ne 15m Schleppe und auch an der kann getobt werden. Wenn das Gebiet extrem übersichtlich ist lasse ich sie auch schleifen.

    An der Straße sind beide angeleint. Genauso wenn ich durchs dorf gehe, uns Leute entgegen kommen oder oder oder ;) Wie es sich halt so gehört.

  • Bei Suki habe ich von Anfang an ohne Leine geübt und normalerweise ist sie nur ne kurze Strecke einmal durch die Innenstadt an der Leine, sonst läuft sie offline, oft auch abends oder wenn nicht so viel los ist ohne Leine durch die Innenstadt.
    Bei meiner alten Hündin, die ich auch erst im Junghundalter bekommen habe, ging die Prägung nicht mehr so einfach. Bei ihr stimmte es definitiv nicht, der Hund läuft hinter einem her. Es hat sie null interessiert, wo ich war, sie kannte den Weg nach Hause und wenn sie fertig war, stand sie vor der haustür. Da ich in der Innenstadt wohne, geht das natürlich nicht. Also habe ich mit Schleppleine angefangen. Insgesamt nach einer harten Zeit mit sehr viel üben konnte sie frei laufen in überschaubaren Gebieten, aber ich muß permanent die Gegend abscannen. Ein bißchen ist es auch rasseabhängig, ich weiß nicht, was du für einen Hund hast, aber fang doch erst mal an, mit ner Schleppleine den Freilauf zu üben. Denn dein Hund kommt ja langsam in die Pubertät und sollte keinen Erfolg haben evtl auszubüchsen. Daher je früher man beginnt, desto besser, denn die ganz KLeinen sind noch nicht so schnell und kann man noch besser prägen.

    Lg, Nicky

  • Hallo,

    ich finde Freilauf / Toben einmal am Tag für meinen Westie extrem wichtig. Wir machen das auch, seit wir ihn haben, allerdings nur dort, wo keine Autos fahren. Andere Menschen oder Hunde sind kein Problem. Da war und ist er immer gut abrufbar, im Moment sogar extrem gut.

    Komischerweise ist er ohne Leine mir gegenüber viel aufmerksamer, als mit Leine.

    Paciencia

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