Unsouveräne Dominanzbeziehung: vermeiden oder provozieren?
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'Nabend liebe Fories!
Ich hätte gern einmal eure Meinung/Tipps/Ratschläge zu folgender Situation

Mein Hund hat zu seinem besten Hundekumpel eine Dominanzbeziehung aufgebaut (bis vor einigen Wochen waren beide etwa gleichrangig). Soweit kein Problem, Bokey bester Freund, ein Labbi, lässt sich dominieren und behandelt meinen Bokey, wie als wenn er der Chef der Welt wäre.
Nun finde ich, dass Bokey sich wie ein ziemlich hinterlistiges und dreistes A****loch verhält, von Respekt ggü. einem sub-dominanten Hund keine Spur, souveränes Verhalten auch Fehlanzeige. Bokey brüllt rum, zwickt, mobbt, imponiert und zeigt (seit neuestem) eine Ressourcenaggression, die durch eine höhere Motivation (Spiel mit Frauchen) entstanden ist.
All dies geschieht nur in der Beziehung zu diesem Labbi. Bokey ist absolut keine Führungspersönlichkeit, er hat sich diesen Dominanz-Status ganz einfach durch schlechtes Benehmen "erbrüllt".Ich will dieses Verhalten natürlich ab sofort beeinflussen und unterbinden. Doch wie anfangen? Ist es sinnvoll Bokey kontrolliert (Leine) an den Labbi zur Begrüssung ranzuführen? Oder eher Gehorsam (Ablage) mit Freigabe einzufordern? Vermeide ich einfach "Ich brüll dich an"-Situationen oder provoziere ich Fehlverhalten, um es gezielt zu korrigieren? Findet eine Untergrabung des Dominanzstatus statt, wenn ich den Labbi unterstütze bzw. mich ihm zuwende und Bokey mal eine Auszeit verordne? Was meint ihr? Kennt ihr so arschiges Verhalten unter dicken Hundekumpeln?
Bokey ist jetzt 5,5 Jahre alt, kastriert - der Labbi ist 2 und intakt.
Bin mal gespannt auf eure Antworten

LG
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15. Mai 2010 um 22:59
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Hallo Claudi,
wenn Du denkst, daß er sich ungebührend verhält, würde ich ihn unterbrechen.
Schlechtes Benehmen gehört sich nicht und noch ist der Labbi nicht erwachsen, wer weiß, wann er sich mal zur Wehr setzt und das würde ich nicht abwarten.Gruß
Bianca -
Oh, das kenn ich.
Phex´bester Freund is auch ein Labbi. Erst waren sie ein Herz und eine Seele, dann hat Phex geschnallt, dass der Labbi viel stärker ist (Stocktauziehen). Endete so, dass er mit zunehmendem Alter entdeckte, dass er dem Labbi nur blitzschnell derart eine picheln muss, dass der den Stock loslässt. Seitdem ist er der König
Er verteidigt inzw auch alle möglichen selbsterkorenen Beutesachen gegen den anderen. Ich lass das nicht zu.Keinerlei Beutespiel in Anwesenheit des Labbis. Dann stoppe ich ihn sobald er etwas hochfährt (also Phex). Er wirdschon ermahnt, bevor er anfängt den anderen zu mobben und musste jetzt sogar ein paar Spaziergänge mit MK gehen, damit ich effizienter eingreifen konnte, ohne den Labbi zu sehr zu stressen...
Sein mobben ist richtig antraininert. Nun gilt es das wieder zu löschen. Blöd ist nur, dass er so schnell gelernt hat, dass dieses Ekelverhalten zu Erfolg führt...
Bei anderen Hunden sehe ich immer direkt zu, dass er garnicht erst so anfängt undich muss immer weniger eingreifen, der Groschen scheint gefallen zu sein. Es fällt ihm aber teilweise etwas schwer...
lg
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Mein Wuff hat zwei solcher Kumpels und ich lasse es die machen. Hab das immer für natürliches Verhalten gehalten und warum sollte ich sowas unterbinden wo doch ein Hund in der Stadt schon genügend an Natürlichkeit unterdrückt wird. Die Kumpels jeweils machen sich ja selber immer wieder ein Spaß draus und können gut mithalten. Es gib auch weiterhin einfache Spiele. Erst, wenn ich sehe, dass Yukon weitermacht, wenn der Kumpel still am Boden liegt oder beim Besitzer Schutz sucht, dann unterbreche ich mit einem Schluss, ganz einfach ist auch garkein Problem. Das passiert aber so selten, dass es kaum der Rede wert ist.
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Bist Du sicher, dass es sich um Dominanz handelt?
Für mich hört sich das eher nach Respektlosigkeit an, denn das, was Dein Hund veranstaltet, finde ich eher frech.Ein dominanter Hund hat es m.M.n. gar nicht nötig, zu mobben oder Ressouren zu verteidigen, er setzt seine Interessen anders durch.
So ein Verhalten würde ich kompromisslos unterbinden.
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Naja Conny, eigentlich sagt es die Überschrift aus

Ich habe das jetzt mal gleichgezogen:
Unsouveräne Dominanzbeziehung ist gleich Respektlosigkeit und rotzfreches Verhalten
Aber vielleicht habe ich das auch falsch verstanden

Grüzzle
Bianca -
Ihr seht das alle richtig. Es handelt sich um eine eigentlich normale Dominanzbeziehung, in der Bokey deutlich über dem Labbi steht. Nur dass Bokey wirklich viel zu frech und respektlos ist. Es geht nicht um Stressabbau o.ä. durch Aufreiten oder mobbendes Jagen oder plötzliches flippen im Verhalten. Es sind immer Situationen, die in einer normalen Beziehung ruhig und frei von Aggressionen ablaufen würden (Wechsel bester Liegeplatz, bester Schnüffelplatz, besseres Spielzeug, wer spielt mit wem etc.) Bokey kennt den Labbi schon über ein Jahr und er weiß, wieviel er sich erlauben kann. Fakt ist auch, dass Bokey Defizite durch Rumbellen ausgleicht. Also wird er bei der Begrüßung immer gleich sehr laut.
http://www.youtube.com/watch?v=88ANxu7scAU
Meiner Meinung nach gibt es keinen Grund für dieses "Ich hau dir gleich auf's Maul"-Gehabe, da der Labbi keinerlei Anstalten macht Bokey's Position in Frage zu stellen. Ich möchte auch nicht, dass der Retriever lernt, alle kleinen gelben Hunde sind scheisse
Ich werde mir mal einen Plan machen, wie ich die nächste Begegnung gestalte. Eigentlich mögen sich die beiden Spinner sehr und ich denke, der Labbi wäre sehr erfreut wenn das zwanglose Spiel und die Albereien von früher wieder möglich wären.LG
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Hui....was ein kleiner vorlauter Poebel! Das hat nichts mit irgendwelcher Dominanz (denn die zeigt sich nicht durch solch respektloses Verhalten) zu tun sondern einfach nur mit respektlosigkeit.
Am besten waere fuer den Stinkstiefel mit ein paar wirklich souveraenen Hunden zusammen zu kommen die sich nicht wie der gutmuetige Labbi dermassen anraunzen lassen.
Schade das Du soweit von Heidelberg entfernt bist....Bokey-lein duerfte ruhig mal mit meinen 3-en Spielen :veg:
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Zitat
Ich werde mir mal einen Plan machen, wie ich die nächste Begegnung gestalte.Im Video haette ich erstmal seine Fixierung auf den Labbi abgebrochen, von Anfang an, bevor er zum lospreschen kommen konnte.
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Zitat
Hui....was ein kleiner vorlauter Poebel! Das hat nichts mit irgendwelcher Dominanz (denn die zeigt sich nicht durch solch respektloses Verhalten) zu tun sondern einfach nur mit respektlosigkeit.
Am besten waere fuer den Stinkstiefel mit ein paar wirklich souveraenen Hunden zusammen zu kommen die sich nicht wie der gutmuetige Labbi dermassen anraunzen lassen.
Schade das Du soweit von Heidelberg entfernt bist....Bokey-lein duerfte ruhig mal mit meinen 3-en Spielen :veg:
Ja da würde ich liebend gern vorbeikommen.
Aber Bokey verhält sich wirklich nur zu diesem Labbi so, bei jedem anderen Hund ist er der Liebste und Sozialste und, als Hund der aus einem großen Rudel kommt, wirklich souverän! Deswegen war ich überrascht, dass er so ein Verhalten aufbaut und beibehält. Vom Labbi kann ich keine Maßregelung erwarten, der ist ja schon auf Hundert Meter völlig eingeschüchtert. Aber das hat jetzt ein Ende!! :aufsmaul:LG
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