Unsouveräne Dominanzbeziehung: vermeiden oder provozieren?
-
-
Ich würde abraten in so einem Maße über Dominanz zu reden. Das ist das falsche Wort....
-
18. Mai 2010 um 10:23
schau mal hier:
Unsouveräne Dominanzbeziehung: vermeiden oder provozieren? - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Zitat
Ich würde abraten in so einem Maße über Dominanz zu reden. Das ist das falsche Wort....
Welches ist das Richtige?
LG
-
kontrollkomplexe Aggression.
Ich glaube nicht, dass er immer versucht gegenüber dem anderen seine "Stellung" zu etablieren. Dominanz ist wie schon gesagt gleichzusetzen mit selbstbewusster, in sich gefestigter Hund. Ein dominanter Hund muss sich nicht beweisen. Ein dominanter Hund kommt wie Steve Jobs zu seiner Apple-Anhänger Schaar und alle halten die Klappe vor Ehrfurcht.Ich glaube eher, er hat einfach gelernt das er mit dem Labrador machen kann was er will, weil der einfach zu gutmütig ist und daraus ein falsches Verhalten abgeleitet. Dazu noch eine niedrige Reizschwelle und man hat einen überaus "dominant-aggressiven" Hund. Und das kann auch nur bei dem einen Labrador sein...
Ich glaube es wird absolut reichen, wenn Du ihn korrigierst.... ranrufen, Schlüsselklappern und "nein!", Lass es!.... Was immer du zur Korrektur verwendest.
Wenn er das einmal verstanden hat, dann lässt er ihn in Ruhe und die beiden werden höchst wahrscheinlich entspannt spielen.
-
Man könnte auch sagen Bokey fordert von dem Labbi die Einhaltung der Etikette.
Der Labbi ist in diesem Thema noch sehr unsicher aber scheinbar lernwillig.Ich weiß immer nicht so genau, was ist die Dominanztheorie, aber sie scheint nicht MEINE zu sein.

Für mein Empfinden scheint es DIE unter Hunden in dem Ausmaß wie oft beschrieben, gar nicht zu existieren.Man traut sich dieses Wort kaum zu benutzen. Die Aussage, egal welche dahinter steht, scheint immer von irgendjemandem missinterpretiert zu werden.
Das Thema wird viel zu sehr aufgebauscht.Ich denke, es gibt auch das 'Kleine Dominieren'. Da dominiert die kleine Schwester den noch kleineren Bruder und ist somit auch mal 'Bestimmerin', wird sie doch sonst meist von ihrer großen Schwester fremdbestimmt.
Da wo ein Hund dominieren kann, nutzt er die Gelegenheit.Blue ist es 'gewöhnt', im Allgemeinen bei den Rüden den Ton anzugeben.
Wenn das mal anders aussieht, bekommt sie deutlich Auskunft darüber und richtet sich dementsprechend danach, ohne sich verunsichern zu lassen.
Es gibt auch Hunde, die grundsätzlich sehr souverän agieren. Sie sind in der Lage die meisten Hunde klar zu dominieren. Aber nicht zwingend in jeder Situation und sei es nur aus dem Grund, weil es gar nicht immer wichtig genug ist. -
Zitat
kontrollkomplexe Aggression.
Ich glaube nicht, dass er immer versucht gegenüber dem anderen seine "Stellung" zu etablieren.Nein, tut er nicht, habe ich auch nicht geschrieben. Nur wenn er vom Labbi dazu "gezwungen" wird erneut Grenzen zu setzen. Ein ständiges Statusanzeigen wäre viel zu kräfteraubend und Bokey hätte gar keine Zeit, sich auf die wichtigen Dinge zu konzentrieren. Er geht niemals von sich auf den Labbi zu, Bokeys Verhalten ist immer die Konsequenz aus dem Verhalten des Labbis.
Zitat
Dominanz ist wie schon gesagt gleichzusetzen mit selbstbewusster, in sich gefestigter Hund. Ein dominanter Hund muss sich nicht beweisen.
Genau so ist Bokey sonst. In einem lockeren, fremden Hunderudel bemerkt man ihn kaum. Natürlich testet er aus, um zu sehen, wo sind die Grenzen der anderen Hunde - sind diese festgelegt ist Bokey der entspannteste Hund von allen.Zitat
Ich glaube eher, er hat einfach gelernt das er mit dem Labrador machen kann was er will, weil der einfach zu gutmütig ist und daraus ein falsches Verhalten abgeleitet.
Ich glaube auch, dass dieses augenscheinliche Dominanzverhalten eine andere Motivation hat, als wirklichen Status anzuzeigen und einzufordern. Wenn der Labbi ihm Paroli bieten würde, sähe die Situation wahrscheinlich ganz anders aus. Es stört den Labbi halt auch gar nicht was Boey da für ein Spiel mit ihm treibt.Zitat
Ich glaube es wird absolut reichen, wenn Du ihn korrigierst.... ranrufen, Schlüsselklappern und "nein!", Lass es!.... Was immer du zur Korrektur verwendest.
Hatte ich vor, egal welches Verhalten es letztendlich wirklich ist - wie ich korrigiere und beeinflusse bleibt ja gleich.LG
-
-
Na wir meinen schon das Gleiche nur ist es NICHT Dominanzverhalten. Und er wird auch nicht "gezwungen" vom Labbi. Deiner hat sich selber nur ein falsches Verhalten auf ihn bezogen beigebracht.
Ich bin da nur so pingelig, weil ich selber Hundestunden gebe und ständig als erstes mit diesem Dominanz denken aufräumen muss. Ich kanns bald auswendig. Hab aner auch erst seit "Das Aggressionsverhalten des Hundes" einen wirklichen Namen für mein Bauchgefühl.
Edit: Ich find den Labbi aber echt super. Man könnte in seinen Kopf schreiben "Wat? wie? Was is los?

-
Zitat
Ich bin da nur so pingelig, weil ich selber Hundestunden gebe und ständig als erstes mit diesem Dominanz denken aufräumen muss. Ich kanns bald auswendig. Hab aner auch erst seit "Das Aggressionsverhalten des Hundes" einen wirklichen Namen für mein Bauchgefühl.Nunja, ich kann ja nur schreiben was ich sehe. Und wenn ich halt mal bei Feddersen nachschau, ist das was Bokey zeigt "Dominanzverhalten". Ich meine damit keine aggressive Unterdrückung, keine Veprügeln ohne Grund oder Weltherrschaft an sich reissen etc. Ich habe mich selbst schon vor langer Zeit von dieser Definition getrennt (und auch ich habe Dominanztheorie und Aggressionsverhalten von O'Heare gelesen). Es ging mir einfach nur um das Verhalten an sich. Nicht um die Motivation. Denn Bokey ist absolut keine Führungspersönlichkeit, er reagiert nur, und das was mich wunderte ist halt, dass er ein Verhalten wählte, was gemeinhin als Dominanzverhalten betitelt wird. Wäre er ein wirklich "dominanter" Hund (oder wie andere auch sagen "nach Status strebend") hätte ich wahrscheinlich viel grundlegendere Probleme mit ihm. Nichtsdestrotz treff ich mich Freitrag mit dem Labbi und mal sehen wie's wird

LG
LG
-
Zitat
Dominanz ist wie schon gesagt gleichzusetzen mit selbstbewusster, in sich gefestigter Hund. Ein dominanter Hund muss sich nicht beweisen.
Sorry, da muß ich leider widersprechen.
Wie jemand (Hund, Mensch, Katze, Vogel,...) Dominanz zeigt, hat nichts mit der Zweierbeziehung an sich zu tun.
Das was Du beschreibst ist ein souveräner Hund in hoher sozialer Stellung. Das heißt nicht, dass dieser Hund nicht in gewissen Situationen von anderen dominiert wird, egal auf welche Weise.
Wenn hier schon so vehement um das Wort diskutiert wird, dann belasst es auch dabei, was es bedeutet und mischt nicht alles andere dazu
-
Die Bezeichnung 'Dominanter' Hund finde ich grundsätzlich unglücklich gewählt.
Passender fänd ich 'dominierender' Hund, weil eben ein Hund nicht grundsätzlich dominant ist, sondern eher situationsbedingt. -
Zitat
Die Bezeichnung 'Dominanter' Hund finde ich grundsätzlich unglücklich gewählt.
Passender fänd ich 'dominierender' Hund, weil eben ein Hund nicht grundsätzlich dominant ist, sondern eher situationsbedingt.

- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!