Unsouveräne Dominanzbeziehung: vermeiden oder provozieren?

  • Hallo liebe Estandia,

    ich kann dich gut verstehen, mein 3 jähriger kastrierter Rüde benimmt sich seit einiger Zeit wie der letzte Idiot! :zensur:
    Ständiges aufreiten bei anderen Rüden, in den Nacken oder ins Halsbnd beißen und quer über die Wiese schleifen.

    Heute erst wieder standen wir mit seiner Hundefreundin auf einer Wiese, und die beiden haben gespielt, wobei er Kim auch scho im Nacken packte und runterdrückte, aber sie macht das bei ihm auch. Als dann ein anderer 10 Monate alter Rüde kam und mt spielte ist Nero direkt hinten rauf und hat gerammelt, ätzend sowas sag ich dir,das macht er an der Leine ganz schlimm bei anderen Hunden.
    Ich habe ihn zwei mal runter geholt, und deutlich Nein gesagt, hören wollte er trotzdem nicht, also hab iich ihn an der nächsten stange befestigt, und habe mich wieder zu den anderen gestellt, also wer nicht hören will muss fühlen, so seh ich das, denn dieses Verhalten ist zum ko :zensur:

  • Zitat

    Hui....was ein kleiner vorlauter Poebel! Das hat nichts mit irgendwelcher Dominanz (denn die zeigt sich nicht durch solch respektloses Verhalten) zu tun sondern einfach nur mit respektlosigkeit.

    Genau so sehe ich es auch. Dominanz ist etwas ganz anderes, wobei in diesem Thread das Wort Dominanz falsch ausgelegt wird

    Zitat

    Ich habe das jetzt mal gleichgezogen:
    Unsouveräne Dominanzbeziehung ist gleich Respektlosigkeit und rotzfreches Verhalten :D

    Hm, Bibi, was ist unsouveräne Dominanz?

    Entweder ist der Hund dominant oder unsouverän, eine Kombinantion davon gibt es m.M.n. nicht.

    Auf den Menschen gezogen:
    Ein Chef hat Führungsqualitäten, heißt, der ist in der Lage, seinen Mitarbeitern klarzumachen, was er will. Muss er dabei intrigieren oder mobben? Nein, denn das hat er nicht nötig.

    So sehe ich es bei Hunden auch.

    Das nur zur Erklärung zu meinem Posting

    Möglicherweise sehe ich da etwas falsch :???:

  • Zitat

    Auf dem Video seh ich, dass der Labbi eigentlich nicht direkt zulaufen möchte, Frauchen aber ranruft...das würde ich lassen ;)

    Und was würde das ändern? :???:
    Der Labbi würde einen größeren Kreis drehen und Bokey würde trotzdem starten. Naja gut, einen Versuch ist es wert.

    Zitat

    Hm, Bibi, was ist unsouveräne Dominanz?

    Entweder ist der Hund dominant oder unsouverän, eine Kombinantion davon gibt es m.M.n. nicht.

    Öhm, war eher ein Spaß :ops:
    Für mich ist Bokey nicht dominant, sondern einfach nur frech. Hatte gedacht, die Überschrift war extra so umständlich gewählt. :ops:

  • Zitat

    Und was würde das ändern? :???:
    Der Labbi würde einen größeren Kreis drehen und Bokey würde trotzdem starten. Naja gut, einen Versuch ist es wert.

    Sorry vergessen zu schreiben - nein ich würde das natürlich schon unterbinden, sofern der Labbi nicht direkt drauf zu läuft ;)

    (ich würde mich und meinen Hund einholen lassen von den zwei, also vorauslaufen und Bokey weiter vorausschicken und ggf den Weg versperren).

    Dann hat Bokey auch keinen "richtigen" Grund dem Labbi anzuzicken.

    Wie war denn voher die Begrüßung Seitens des Labbis (der da ja recht gelassen reagiert)?

  • Für mein Empfinden hat es sehr wohl mit Dominanzgehabe zu tun.
    Nicht das dein Hund ein souverän dominierender Rüde wäre.
    Aber den Labby kann er dominieren und genau das macht er.
    Er nutzt dessen deutlich gezeigte Unsicherheit aus, benimmt sich frechdreist und kostet es vermutlich richtig aus. "Endlich auch mal Chef!"

    Unsere Blue versucht das auch, bei Hunden mit denen es 'funktioniert'.
    Sie ist ebenfalls im Allgemeinen alles andere als souverän.
    Aber wo sie eine Chance wittert nutzt sie sie.
    In diesen Fällen unterbinde ich es sofort wenn sie frechdreist wird. :D

  • Zitat

    Genau so sehe ich es auch. Dominanz ist etwas ganz anderes, wobei in diesem Thread das Wort Dominanz falsch ausgelegt wird

    Das würde mich mal näher interessieren :ops:

    Laut Wikipedia ist Dominanz:

    Biologie
    Dominanz-Hierarchien sind bei vielen Tieren einschließlich der Primaten und auch beim Menschen zu finden. Individuum A schränkt die Rechte und Freiheiten von Individuum B ein und gesteht sich selber diese Rechte und Freiheiten zu, was von B akzeptiert wird. Dominanz ist immer beziehungsspezifisch und ist zeit- und situationsabhängig.

    Psychologie
    In der Psychologie spricht man von Dominanzverhalten, wenn ein Individuum das Verhalten von einem oder mehreren anderen Individuen beherrschen bzw. kontrollieren möchte.

    Genau diese Dinge sehe ich bei Bokey. Eben nur noch mit dieser rotzfrechen Note.

    Jedenfalls habe ich mir für nächste Begegnung schon einige Strategien über positive Verstärung und negative Strafe zurechtgelegt.

    LG

  • Zitat

    Laut Wikipedia ist Dominanz:

    Biologie
    Dominanz-Hierarchien sind bei vielen Tieren einschließlich der Primaten und auch beim Menschen zu finden. Individuum A schränkt die Rechte und Freiheiten von Individuum B ein und gesteht sich selber diese Rechte und Freiheiten zu, was von B akzeptiert wird. Dominanz ist immer beziehungsspezifisch und ist zeit- und situationsabhängig.

    Psychologie
    In der Psychologie spricht man von Dominanzverhalten, wenn ein Individuum das Verhalten von einem oder mehreren anderen Individuen beherrschen bzw. kontrollieren möchte.

    DANKE!
    Danach hatte ich gesucht. :gut:

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