Ab welchem alter kann ich Dusty kastrieren?
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Gestresster Hund ist nicht gut den automatisch ist auch der Mensch dann gestresst und mitunter die gesamte Familie. dies ist auch mist.
ich bin auch im zweifel immer für Kastration
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Hallo,
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Na mal wieder so ein thread

Ich denke es ist schwer zu beurteilen, wenn man den Hund nicht direkt gesehen und erlebt hat. Deshalb mag ich mir jetzt gar kein Urteil bilden.
Was ich raus höre, ist dass der Hund ja nicht nur draußen, sondern auch drinnen extremen Streß angezeigt hat. Jaulen, fiepen, nicht zur Ruhe kommen, etc.Da würde ich ja schon gerne mal wissen, was die Erziehungsexperten hier unter euch meinen, wie man dem Hund das wegerziehen soll?
Ich freue mich da wirklich über Antworten.
Denn ich hatte bei meinem Gismo auch keine dafür.
Rammeln, klar, das KANN man unterbinden. Das ist wirklich Erziehungssache. Genauso kann ich unterbinden, dass er an jeder Ecke nen Grashalm ableckt.
Aber gewisse Dinge und vorallem DAS PROBLEM selbst bei einem hypersexuellen Rüden ändert man damit nicht !!!Hatte von euch, die sagen, "Ach das kann man alles mit Erziehung machen!", einen HYPERSEXUELLEN Hund? Ich rede nicht von den üblichen Nevereien die jeder Rüdenbesitzer kennt. Ich rede hier vom EXTREM!?
Ich hab meinen Gismo in seinen schlimmsten Phasen auf seinen Platz geschickt oder in seinen Kennel. Dort hat er dann wieter gejankt, hat nichts gefressen und kam wirklich NIE zur Ruhe. Wenn er denn mal 4 Stunden am Tag geschlafen hat, war das viel. Er war total lethargisch und teilweise saß er mit schwankendem Kopf auf seinem Platz. Er war total fertig. Körperlich und psychisch.
Nachdem wir den Chip ausprobiert hatten und dieser großen Erfolg für meinen Hund gebracht hatte, hatte ich noch die Hoffnung, dass ihm diese Hormonpause vielleicht geholfen hat und hab den Chip auslaufen lassen ohne zu kastrieren. Das extreme Verhalten kam schleichend wieder.
Ich hab ihn viel zu lange leiden lassen, weil ich mich von zu vielen Kastra Gegnern, die es wirklich zu ihrer Mission gemacht haben jede Kastra zu verhindern, beinflussen lies, statt auf meinen Hund zu schauen und das richtige für IHN zu entscheiden.
Mit 2,5 Jahren (ist erst 2 Monate her)hab ich ihn nun endgültig kastrieren lassen und was soll ich sagen, für meinen Hund war es die EINZIGE Lösung.
Er nimmt wieder am Leben teil und wird nicht allein von seinem Trieb gesteuert....Eine Kastration sollte eine medizinische Indikation haben, gar keine Frage, aber diese kann auch psychisch bedingt sein. Denn auch diese wird irgendwann zur körperlichen!!
Und ich war und bin mir der Risiken bzw. evtl. Nebenwirkungen sehr bewusst, deshalb hab ich mich damit ja auch so schwer getan.
Einen so jungen kastrieren zu lassen, ist natürlich schon heftig. ABER auch da hab ich mich mal mit einer sehr erfahrenen Trainerin und Züchterin (Angelika Lanzerath) auf einem Seminar drüber unterhalten.
Sie zeigt einem auch die negativen Seiten der KAstra SEHR deutlich auf, aber in ihrer jahrelangen Trainerzeit ist es auch SCHONMAL vorgekommen, dass sie bei einem solch jungen Rüden dazu geraten hat.
Also es gibt nichts, was es nicht gibt !!!Und was hier wieder für Sprüche rausgehauen werden, da wird mir echt anders....
Wenn man außer solchen Dingen nichts zu schreiben hat, dann sollte man es manchmal einfach lassen !! Und das selbst wenn ihr im Recht wärt/seid!! -
Hier mal zur Auflockerung dazwischengequetscht.....ganz frisch von heute morgen...
ZitatAlles anzeigen:kaffee:
SOOO seh ich gerade aus - und ehrlich, wenn Jimmy, der Hund von einem Hof etwas weiter die Straße hoch noch ein einziges Mal hier vor meiner Haustür steht - greife ich selbst zum Skalpell....

Wobei noch offen ist, ob ich den Herrn oder das Gescherr enteiere...
Doba-Dame ist läufig. Trotz "dörflicher Warnmeldungen" ist Jimmy sozusagen hier eingezogen (erstmal noch kein Unterschied zu den anderen Dorfrüden...), aber Jimmy hat die ganze Nacht vor unserer Haustür geheult - mit dem Ergebnis, dass unsere Herrschaften selbstredend mitgeheult haben....mit dem Ergebnis, dass wir Zweibeiner auf dem Zahnfleisch laufen...mit dem Ergebnis, dass ich des Nachts zunächst Jimmy nach Hause gebracht habe, mit der Bitte ihn dort sicher zu verwahren - aber das geht nicht, der heult doch die ganze Zeit...

Ach was. Das wär UNS sonst gar nicht so aufgefallen...
(Jimmys Leute sind absolut nett - aber bei sowas genauso absolut unbrauchbar...)Phase Zwei:
Jimmy wird heimgebracht und in den Kuhstall seines Herren gesetzt.
Ich im Chanel-Modell "Gummistiefel über den nackten Füßen, irgendeine Hose und ein Hemd vom Liebsten, das ich notfalls auch als Minikleid tragen könnte", völlig verstrubbelt und mit Augen so groß wie Hundenäpfen...)10 Minuten später ist Jimmy wieder da.
Gab´s da etwa eine Lücke, wo Jimmy hätte durchschlüpfen können?Nö
Der Hund hat geheult und die Kühe verrückt gemacht.Ach was.
Also "durfte" er wieder loslaufen.
ARGH!
Phase drei:
Gut, wird Jimmy halt in unsere Werkstatt gesperrt.
Die ist ein ehemaliger Schweinestall - unsere Schweine wohnen ja ganz anders...
10 Minuten später - Schepper, krawumm...Ist Jimmy auf die Werbank gesprungen, hat von dort aus ein Schwerlastregal erobert - hinter dem ein Fenster ist und diverse Boxen mit Gerät und Werkzeug abgeräumt...
Hatte ich schon erwähnt, dass Jimmy die ganze Zeit gejault hat dabei?
Phase 4:
Also belassen wir alles beim Ursprungszustand - Jimmy heult vor der Haustür.
Ab und an hören wir ein klatschendes Geräusch - das ist der Nachbar (der das Drama in mehreren Akten ja mitbekommt), der aus seinem Schlafzimmerfenster, das durch die Schmalheit unserer Hofeinfahrt bedingt nur ca. 6 m von unserer Haustür entfernt ist, immer mal einen Eimer Wasser über Jimmy auskippt...Nicht ganz treffsicher, dafür ist unsere Hauswand jetzt in Teilen schon mal vorgekärchert...
Wir liegen im Bett, rufen in regelmäßigen Abständen "Ruhe da unten" in Richtung unserer Hundis, die darauf auch brav hören, was aber nicht heißen würde, dass sie ein paar Minuten später nicht doch wieder in ein globales Gejaule verfallen...
:crazy:
SOO wanke ich morgens zur Haustür raus...
Leine Jimmy vorne am Gartenzaun an.
Hole meine Hunde angeleint in den "Hundehof".
Falle mit einem Becher Kaffee auf die Bank vor der Haustür und kraule gedankenverloren den unfairerweise völlig munter aussehenden Jimmy.
Das einzige, was Jimmy noch vor einer Kastration retten kann:
Ein Übergangsheim, bis Doba "durch" ist. vorzugsweise bei einem militanten Kastrationsgegner... :ironie:
Wo ist eigentlich mein Kaffee.....
LG, Chris
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stimme dir vollkommen zu.
wenn es wirklich extrem ist ist es einfach in meinen Augen eiine notwendigkeit
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super chris
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Chris:
Genial 
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Zitat
wir haben unseren mit 13 Monaten Kastrieren lassen. er hat besonders extrem unsre Kids bestiegen, sodass sie auch schon mehrmals fast gegen Schränke etc gedonnert wären.
Nach der Kastration hat es von heute auf morgen aufgehört, er hat nicht einmal mehr der Versuch gestartet(soviel zum Thema Erziehung).
Das hat definitv was mit Erziehung zu tun! -
Wieso fällt mir jetzt bloß die erste von meinem Hund bewußt erlebte Läufigkeit ein?
Da war Gismo knapp ein Jahr.... und ich hatte einen Hund, der absolut nicht mehr hörte, dafür aber kilometerweit auf den Hinterlaufen laut jaulend und bellend lief, der eine Leine zerlegte und zu seiner Herzdame lief, der samt Leine beim Westerntreffen verschwand um mit der dortigen Herzdame sich zu vergnügen, der gegen Pfähle rannte, kein Kommando mehr kannte, sich mit jedem Rüden anlegte, jeden Gradhalm in die Vitrine stellen wollte und schäumend und zähneklappernd durch die Gegend lief, zog wie ein Berseker, nur zwei Gangarten kannte: Ferrari-Style und Panzer-Style, in der Wohnung unruhig war usw. usf. ...
Ich ließ Gismo übrigens nicht kastrieren, sondern verlegte mich auf`s Clickern von Grundgehorsam und UO in Kombi mit Futterbeutelarbeit.
Es war Arbeit, ohne Frage, eine Geduldsprobe ohne jeden Zweifel und doch hat es sich für uns gelohnt.
Vorallem für Gismo, der mit seinen 5 einhalb immer noch ein intakter Rüde ist. Er reagiert immer noch auf läufige Damen allerdings in einer sehr abgeschwächten Form und er hat dazu gelernt.....u.a. auch mit seiner sexuellen Energie umzugehen und mit seinem Frust klarzukommen.
Und zur Not haben wir ja immer noch die Plüschentenmethode....
Die Abessinierin
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ZitatAlles anzeigen
Wieso fällt mir jetzt bloß die erste von meinem Hund bewußt erlebte Läufigkeit ein?
Da war Gismo knapp ein Jahr.... und ich hatte einen Hund, der absolut nicht mehr hörte, dafür aber kilometerweit auf den Hinterlaufen laut jaulend und bellend lief, der eine Leine zerlegte und zu seiner Herzdame lief, der samt Leine beim Westerntreffen verschwand um mit der dortigen Herzdame sich zu vergnügen, der gegen Pfähle rannte, kein Kommando mehr kannte, sich mit jedem Rüden anlegte, jeden Gradhalm in die Vitrine stellen wollte und schäumend und zähneklappernd durch die Gegend lief, zog wie ein Berseker, nur zwei Gangarten kannte: Ferrari-Style und Panzer-Style, in der Wohnung unruhig war usw. usf. ...
Ich ließ Gismo übrigens nicht kastrieren, sondern verlegte mich auf`s Clickern von Grundgehorsam und UO in Kombi mit Futterbeutelarbeit.
Es war Arbeit, ohne Frage, eine Geduldsprobe ohne jeden Zweifel und doch hat es sich für uns gelohnt.
Vorallem für Gismo, der mit seinen 5 einhalb immer noch ein intakter Rüde ist. Er reagiert immer noch auf läufige Damen allerdings in einer sehr abgeschwächten Form und er hat dazu gelernt.....u.a. auch mit seiner sexuellen Energie umzugehen und mit seinem Frust klarzukommen.
Und zur Not haben wir ja immer noch die Plüschentenmethode....
Die Abessinierin
Ja dann war ich wohl unfähig meinen Hund zu erziehen
Denn ihn haben weder Clicker, Futterbeutel, Lieblingsspielzeug noch Einzelstunden beim Hundetrainer und täglicher Versuch von Umlenktraining, davon abgehalten in seiner eigenen Welt zu leben, zu heulen, nicht zu fressen, stark abzumagern und unter ständigem Durchfall zu leiden.Aber vielleicht hätte ich es mit der Plüschentenmethode ausprobieren sollen

Aber wie auch immer, meinem Hund geht es heute gut! Er ist entspannt, nicht verfettet, spielt wieder mit anderen Hunden, frisst wieder und ist im Training wieder voll dabei

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Zitat
Vorallem für Gismo, der mit seinen 5 einhalb immer noch ein intakter Rüde ist.Eine Bekannte von mir lässt ihren Kater auch nicht kastrieren - dann wäre er ja kein "richtiger" Kater mehr.
Leiden eure Tiere ohne Eier? Werden sie dann von Artgenossen ausgelacht und als "Weicheier" bezeichnet? Stehen sie dann nicht mehr ihren "Mann"?

LG Bea
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