Kastration ist unnatürlich-aber unsere Welt doch auch?!

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    Sag mal finnrotti...so langsam bekomme ich den Verdacht Du willst uns hier ver....eiern :roll:
    Natürlich hast Du eine Frage gestellt...ich glaube Du solltest selber noch einmal Deinen Eingangsthread lesen :lol:

    Naja, wenn hier jeder die Frage beantwortet, so wie sie seiner Meinung nach beantwortet werden soll und dabei verschiedene Antworten rauskommen, führt das zu einer Diskussion ;)

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    Naja, wenn hier jeder die Frage beantwortet, so wie sie seiner Meinung nach beantwortet werden soll und dabei verschiedene Antworten rauskommen, führt das zu einer Diskussion ;)


    :lol: ...ich seh schon, Du hast es verstanden =)

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    bevor man also in die philosophischen aspekte von natur und unnatur einsteigen, bitte erst mal intensiv mit den grundlagen der natur und biologie / physiologie von organismen beschäftigen.

    .....nun, neben biologischen und philosophischen Aspekten setze ich noch eins drauf: den soziologischen Aspekt :D

    Ich glaube nämlich, daß durch zunehmende Urbanisierung und enger werdende Lebenräume beim Menschen die Sehnsucht nach Freiheit, Natur und Ursprünglichkeit immer stärker geworden ist.
    Und der Hund steht als Symbol für unsere nichtgelebten Träume: wenn wir schon reglementiert und angepasst durchs Leben gehen müssen, unser Hund soll es nicht!
    Er soll frei sein: unkastriert, unangeleint, unerzogen.....am liebsten noch als Wolf ;)
    Dieser Trend zur "Natur" spiegelt sich wieder bei der Anschaffung, bei der Ernährung und bei Beschäftigung des Hundes. Im Trend liegen Hütehund-Rassen, wolfsähnliche Rassen, Rohfütterung...und (zum Glück) auch das Ende von kupierten Ohren und Ruten.
    Aber dieser Trend zur Natur hat auch seinen Preis: viele ungewollte Welpen(....es wird eben doch nicht immer darauf geachtet, daß nix passiert), viele "schwierige" Hunde(....weil antiautoritäre Erziehung beim Hund nicht funktioniert) und viele verstörte, unsichere Hunde, die mit den Freiheitsträumen ihrer Besitzer ziemlich überfordert sind.
    Klar, macht sich der potente Weimaraner gut im schicken SUV! Aber was für ein armer Hund, der sich wohl oder übel einem coolen Großstadt-Cowboy anpassen muß.......
    Ich finde, zwischen Natur und dem "Zur Schaustellen von Natur" gibts einen großen Unterschied ;)

    LG

  • Mmmhhh, ich habe ja nun länger Hunde als der allgemeine Ruf "Zurück zur Natur" erklingt.
    Ich halte meine Hunde auch nicht für Natur. Die Natur hätte dieses Rassehund sicherlich nicht erfunden. :D

    Nur kastriert wurde damals schon nur, wenn es sein musste. Man kam gar nicht auf Idee unnötig irgendetwas zu machen. Gefüttert wurde roh, das war günstig und erprobt.
    Und aufbauend auf diesen Erfahrungen bleiben meine Hunde möglichst unkastriert, weil wir damit deutlich besser fahren. Sie werden auch nicht für jede Eventualität erzogen, sondern nur angepasst an unser Leben.

    LG
    das Schnauzermädel

  • Hm, lese hier eigentlich nur still mit, weil ich nebenher an meiner Diss arbeite (ueber Populationsgenetik und Verhaltensbiologie). Ich hab also noch keinen Doktortitel, aber darf ich mal in aller Bescheidenheit etwas anmerken?

    Also ich versteh dieses halbwissenschaftliche Geschwurbel ueberhaupt nicht:

    Zitat


    Zitat:
    ...
    diskussionen auf basis solcher gedanken ignorieren das individuelle empfinden von einzelnen lebewesen. außerdem zeugen sie davon, dass der gedankenträger keinerlei ahnung von der funktionsweise von organismen und der umfänglichen funktionen von geschlechtshormonen hat. bevor man also in die philosophischen aspekte von natur und unnatur einsteigen, bitte erst mal intensiv mit den grundlagen der natur und biologie / physiologie von organismen beschäftigen.


    Und sowas

    Zitat

    ja wahrscheinlich schmalspur auf lehramt sek I und darum auch solche absurden theorien ...

    ist einfach nur ein arroganter, sinnfreier Kommentar. Nix fuer ungut.

    Aber da wir hier ja in Expertenkreisen schwadronieren, duerfte es ja nicht unbekannt sein, dass in der modernen Wissenschaft gilt - wie im richtigen Leben auch: kurz & klar kommt besser (und ueberzeugender) an als besserwisserisch & kompliziert.

    Okay, genug von der Arbeit abgelenkt ;)

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