Kastration ist unnatürlich-aber unsere Welt doch auch?!
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ansonsten ist es doch ein tolles Thema (ich meine jetzt Umwelt/Überforderung).
ja, finde ich auch und ich würde auch gern noch ein wenig mitdiskutieren......aber nicht als Zielscheibe moralischer "DF-Zeigefinger"

Ansichten sind nun mal unterschiedlich ausgeprägt und genau das belebt doch eine gute, sachliche Diskussion
LG - Vor einem Moment
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Hi,
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Der Haken an der Sache sind doch nicht die Hunde.

Es ist die mangelnde Bereitschaft vieler Hundehalter sich einen passenden Hund zu suchen.
Ein Kangal im Hochhaus, ein Pointer in einer weiten Feldlandschaft miit extremer Fasandichte, eine Rasse die bekanntermaßen eine erhöhte gleichgeschlechtliche Aggression hat, wenn man seine Freizeit auf Hundewiesen verbringen möchten... DAS ist das Problem. Oft wird einfach nach Optik oder nach einem Einzelexemplar, das sich evtl. wenig rassetypisch verhält, gewählt.Und dann kommen die Probleme. Sie sind vorprogrammiert.
LG
das Schnauzermädel -
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Der Haken an der Sache sind doch nicht die Hunde.

Es ist die mangelnde Bereitschaft vieler Hundehalter sich einen passenden Hund zu suchen.
Ein Kangal im Hochhaus, ein Pointer in einer weiten Feldlandschaft miit extremer Fasandichte, eine Rasse die bekanntermaßen eine erhöhte gleichgeschlechtliche Aggression hat, wenn man seine Freizeit auf Hundewiesen verbringen möchten... DAS ist das Problem. Oft wird einfach nach Optik oder nach einem Einzelexemplar, das sich evtl. wenig rassetypisch verhält, gewählt.Und dann kommen die Probleme. Sie sind vorprogrammiert.
LG
das SchnauzermädelDas stimmt allerdings...es kommt ganz auf den Charakter des Hundes an...ich will das jetzt nicht auf bestimmte Rassen verallgemeinern, denn es gibt nunmal auch Mischlinge.
Aber ich denke jezt einfachmal an meine Labi Mischling...sie ist ein "Laufhund", draussen agil, nervös, drinnen sehr ruhig.
Nun sie ist ein absoluter Wald und Wiesenhund, dort fühlt sie sich wohl ist ausgeglichen und nicht nervös...in der Stadt ist es allerdings etwas anderes...man kann zwar ganz normal in die Stadt gehen, aber ich merke schon das sie um einiges aufgeregter ist (obwohl ich sie als Welpe langsam koninuierlich dran gewöhnt habe)
Ich verlange auch zu Hause einiges von ihr ...sprich sie darf nicht Leute am Zaun verbellen ...unkontrolliert am Fenster "wachen" ect...obwohl sie einen ausgeprägten Wachsinn hat...ich denke da verlange ich so einiges von Ihr was gegen Ihre Natur spricht....im Gegenzug versuche ich tägliche Ausflüge zu Ihren "Wald und Wiesen" zu unternehmen...das gibt ihr eine gewisse Zufriedenheit und sie kann sich drauf verlassen.
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Bei den Rassen klappt es schon nicht, die Mixe treffen es oft noch schlimmer. Eben weil sie "nur" ein Mix sind, sprechen ihnen viele Halter besondere Ansprüche ab. Mixe sind "genügsam, robust, anpassungsfähig". Klar sind sie das, in einem gewissen Rahmen, der manchmal recht eng ist.
LG
das Schnauzermädel -
Obendrein kommt dann noch die persönliche Erwartungshaltung des Hundehalters.
Seit geraumer Zeit kämpfe ich gegen die Aggressionen unserer Hündin gegen Besuch, sie macht auch einen Terz, wenn die Jungs am WE z.B. spät nach Hause kommen. Dies alles sind Eindringlinge für sie.
Gerade las ich den "Einbrecher-Thread" und dachte mir: "der Hund ist aber ruhig geblieben, unsere hätte einen Mords Aufstand gemacht, von dem wir auf jeden Fall wach geworden wären.
Und so wie ich unserem Hund die Wachsamkeit abgewöhnen möchte, wünschte sich diese TE in vielleicht mehr dieser Eigenschaft bei ihrem Hund.
Gar nicht so einfach als Hund, es seinem Herrchen recht zu machen.....
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Bei den Rassen klappt es schon nicht, die Mixe treffen es oft noch schlimmer. Eben weil sie "nur" ein Mix sind, sprechen ihnen viele Halter besondere Ansprüche ab. Mixe sind "genügsam, robust, anpassungsfähig". Klar sind sie das, in einem gewissen Rahmen, der manchmal recht eng ist.
LG
das SchnauzermädelDa hast Du allerdings auch recht...der "gewisse Rahmen" wird sowieso schon dadurch "gesprengt", das Mischlinge sehrwohl VIELE Wesenzüge vereinen, die manche HH in ihrer Intensivität gar nicht mehr "wahrhaben", da Diese gleich stark sein können...zb. ein Mischling der einen großen Jagdinstnkt und gleichzeitig einen genauso großen Wach -oder Hüteinstinkt besitzt.
Also ich kann nur sagen das mein Labimix ein großes Laufbedürfniss hat (Podenco/Husky ist auch noch mit drin) und zusätzlich einen erheblichen Wachinstinkt besitzt...komischerweise aber kaum Jagdinstinkt
(ist halt ein Mischling).
Wenn sie noch einen erheblichen Jagdinstinkt besitzen würde, dann aber "HALLO"...ich wüßte nicht wie ich sie auslasten könnte, denn ein Freilauf wäre ja dann nicht mehr so einfach zu handhaben... -
Zitat
Obendrein kommt dann noch die persönliche Erwartungshaltung des Hundehalters.
Seit geraumer Zeit kämpfe ich gegen die Aggressionen unserer Hündin gegen Besuch, sie macht auch einen Terz, wenn die Jungs am WE z.B. spät nach Hause kommen. Dies alles sind Eindringlinge für sie.
Gerade las ich den "Einbrecher-Thread" und dachte mir: "der Hund ist aber ruhig geblieben, unsere hätte einen Mords Aufstand gemacht, von dem wir auf jeden Fall wach geworden wären.
Und so wie ich unserem Hund die Wachsamkeit abgewöhnen möchte, wünschte sich diese TE in vielleicht mehr dieser Eigenschaft bei ihrem Hund.
Gar nicht so einfach als Hund, es seinem Herrchen recht zu machen.....
Ja gerade bei einem Wachhund in der Stadt ist das nicht gerade einfach...und hier ist in meinen Augen ein reiner Wachhund "überfordert"(ich meine jetzt nicht nur Deinen Hund @lotuselise...sondern allgemein)...die Stadt bietet zu viele Aussenreize.
...es ist nicht immer einfach für einen reinen Wachhund Alternativen zu finden.
...naja für einen Hütehund ist dies natürlich auch ein Problem...es sei denn dieser Hund darf seine Familie hüten
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Der Haken an der Sache sind doch nicht die Hunde.

So isses

Ich habe übrigens ein sehr schönes Buch zu diesem Thema: über Menschen und Hunde, die noch heute in einem existentiellen Abhängigkeitsverhältnis zusammenleben und deren Tradition, Lebensweise und Kultur von den Einflüssen der industriellen Zivilisation weitgehend unberührt geblieben sind.
"Abenteuer Hund" heißt es und beschreibt in faszinierenden Bildern die Wurzeln unserer Hunde, also die Tuaregs mit ihren Windhunden, die kleinen wendigen Jagdhunde des Punan-Stammes auf Borneo, die Hütehunde der patagonischen Gauchos( Border und Kelpie), die Schlittenhunde der Inuit auf Grönland, die Hirten-Wach und Jagdhunde der Himba in Namibia( Kanaan Hund und Rhodesian Ridgeback), die Do Khyi oder Lhasa Apso aus Nepal oder die Sloughis der Berbernomaden.
Diese Hunde leben mit den Menschen schon seit Ur-Zeiten zusammen. Sie bewachen den Lagerplatz und das Vieh. Sie sind Jagdbegleiter, Beschützer und treue Gefährten im täglichen Kampf ums Überleben.
Kein leichtes Leben........aber vielleicht ein zufriedenes

Klar denke ich auch darüber nach, was ich meinem Hund eigentlich alles abverlange! Aber was wäre die Alternative?
Für Ashley wäre die Alternative vielleicht langjähriger TH-Aufenthalt, lebenslang an der Kette oder ein früher Tod!
Insofern verlange ich von ihr Anpassung an mein Leben und biete ihr aber soviel Freiheit wie möglich
Trotzdem schaue ich mir das Buch manchmal an und denke, daß ihr das freie Leben sicher auch gefallen würde

LG
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Kein leichtes Leben........aber vielleicht ein zufriedenes grübel
Das hab ich mir auch schon oft gedacht, nicht nur im Zusammenhang mit dem Hund, sondern auch für uns Menschen. In vielen Dokumentationen über so genannte "wilde Stämme" kann man doch sehen, dass gerade diese Menschen mit Sicherheit zufriedener sind, auch oder gerade weil sie sich eben nicht mit Zivilisationsproblemen rumschlagen müssen. Und dementsprechend einfacher gestrickt wird dann wohl auch das Leben ihrer Hunde sein. Täte vielen von uns vielleicht mal ganz gut so richtig "zurück zur Natur" zu gehen, damit wir uns wieder auf das Wesentliche besinnen...
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Das hab ich mir auch schon oft gedacht, nicht nur im Zusammenhang mit dem Hund, sondern auch für uns Menschen. In vielen Dokumentationen über so genannte "wilde Stämme" kann man doch sehen, dass gerade diese Menschen mit Sicherheit zufriedener sind, auch oder gerade weil sie sich eben nicht mit Zivilisationsproblemen rumschlagen müssen. Und dementsprechend einfacher gestrickt wird dann wohl auch das Leben ihrer Hunde sein. Täte vielen von uns vielleicht mal ganz gut so richtig "zurück zur Natur" zu gehen, damit wir uns wieder auf das Wesentliche besinnen...
Na ich denke ,gerade aus den oben genannten Grund , haben viele Menschen sich einen Hund angeschafft.
...mir geht es auf jedenfall so...ich hab mich Anfangs oft gefragt, warum ich einen Hund wollte (ich konnte Hunde früher nicht ausstehen
).Eigentlich wollte ich einen Hund mit dem man einfach Gassi gehen kann...aber ich hab gemerkt, das sie sich in "freier Natur" einfach VIEL wohler fühlt (natürlich auch dadurch das sie ein extremer Läufer ist)...und mir ist die Stadt meistens einfach nur "schnuppe"...ich hab selber kaum noch Lust zum einkaufen

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