Kastration ist unnatürlich-aber unsere Welt doch auch?!
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Das ist doch bei fast allem so....
Der Rüde zog ein und war hochproblematisch, er biss eben das Ende der Leine.
Auf keinem Hundeplatz wurde eine Kastration erwähnt. Es wurden sehr deutliche Worte gefunden, dass das Problem behoben werden muss, weil der Hund so eben zu gefährlich sei.
Auf den Spaziergängen riet mir jeder zur Kastra, dann wird der ruhiger, dann gibt sich das. Ja ne, iss klar.
LG
das Schnauzermädel - Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Zitat
Hier in der Umgebung ist es einfach ätzend. Man geht mit seiner läufigen Hündin, die wird von irgendwelchen Kastraten belästigt, aber das macht nichts, kann ja nichts passieren.
l...irgendwelche Kastraten? Holla, jetzt aber keine Diskriminierung

Kann auch ein (anderes) Lied singen, von verzickten, aggressiven, nichtkastrierten Hündinnen, die sich auf jeden fremden Welpen stürzen...in nicht unbedingt mütterlicher Absicht
Ist immer schwierig einen gemeinsamen Kontext zu finden, weil wir ja auch unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben, mit ganz unterschiedlichen Hundepersönlichkeiten.
Ich denke auch, daß Züchter ganz anders über die Vor-und Nachteile einer Kastration nachdenken als Leute vom Tierschutz, Männer anders als Frauen ...von den unterschiedlichen Kulturkreisen ganz zu schweigen.Wenn man überlegt, wieviele Hunde täglich einfach entsorgt werden, weil sie ihren natürlichen Bedürfnissen nachgegangen sind, halte ich eine Geburtenkontrolle in bestimmten Situationen für sinnvoll.....auch noch ein Aspekt zu diesem Thema
LG -
Geburtenkontrolle beim Hund in D geht aber ohne Eingriff.

Eine Kastration hat nunmal auch gravierende Nachteile, die werden aber immer tunlichst verschwiegen.
Ich habe Hunde einer Rasse, bei der 60% der Hündinnen nach einer Kastra inkontinent werden. Die Medis dagegen werden nicht immer einfach vertragen, manchmal wirken sie nicht.
Also hier generell eine Kastra zu empfehlen empfinde ich z.B. als mehr als fahrlässig.LG
das Schnauzermädel -
Schön, dass sich hier dann doch noch welche zu Wort melden, aber ein bisschen schade, dass nach ca. 5 Beiträgen das Thema WIEDER auf Pro/Kontra Kastration beschränkt ist.
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Wenn man tatsächlich meint, dass das Leben eines Haushundes sooo unnatürlich ist, dass man ihn zurechtschnippeln muss, dann sollte man vielleicht auf die Hundehaltung verzichten.
Provokant, ich weiß.
Aber der Zusammenhang Kastration und unnatürliches leben wurde im ersten Beitrag hergestellt.LG
das Schnauzermädel -
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Zitat
Also hier generell eine Kastra zu empfehlen empfinde ich z.B. als mehr als fahrlässig.
lOh....das habe ich gar nicht, aber ich halte eine Kastration in bestimmten Fällen durchaus für sinnvoll. Inkontinent ist übrigens keine meiner Hündinnen geworden und Medis brauchten sie auch nicht nehmen. Sie verfielen nicht in Depressionen, wurden nicht als Gebärmaschinen mißbraucht oder wurden auch nicht fett!
Und Geburtenkontrolle kennt natürlich keine Grenzen. Jedenfalls nicht im Tierschutz, aber vielleicht ist das wieder ein anderes Thema.......Übrigens....herumgeschnippelt wurde ja schon immer an den Hunden! Ich kann mich noch gut an kupierte Schnauzer(!), Rottweiler, Spaniels usw. erinnern. Da frage ich mich natürlich auch, wieviel "Natur" war das denn?
LG -
Wie gesagt, bei meiner Rasse sind nach einer Kastra 60% der Hündinnen inkontinent. Das sollte man nicht einfach vom Tisch wischen.
Und nur weil sich in Spanien die Strassenhunde wild vermehren, muss man nicht in D wild kastrieren. Das passt dann eher zum Leben in Spanien und hilft da sicher auch mehr als es schadet.
LG
das Schnauzermädel -
Zitat
Oh....das habe ich gar nicht, aber ich halte eine Kastration in bestimmten Fällen durchaus für sinnvoll. Inkontinent ist übrigens keine meiner Hündinnen geworden und Medis brauchten sie auch nicht nehmen. Sie verfielen nicht in Depressionen, wurden nicht als Gebärmaschinen mißbraucht oder wurden auch nicht fett!
Und Geburtenkontrolle kennt natürlich keine Grenzen. Jedenfalls nicht im Tierschutz, aber vielleicht ist das wieder ein anderes Thema.......Übrigens....herumgeschnippelt wurde ja schon immer an den Hunden! Ich kann mich noch gut an kupierte Schnauzer(!), Rottweiler, Spaniels usw. erinnern. Da frage ich mich natürlich auch, wieviel "Natur" war das denn?
LGMein Joschi mußte mit 12 Jahren kastriert werden wegen eines Hodentumors.
Er wurde inkontinent, bekam dagegen Tabletten, diese Tabletten haben sein Herz angegriffen und er ist leider an einem Herzversagen gestorben.und zu dem herumgeschnippel;
das ist ja jetzt GsD verboten, genauso so, wie das der inneren Organe. -
Zitat
Und nur weil sich in Spanien die Strassenhunde wild vermehren, muss man nicht in D wild kastrieren. Das passt dann eher zum Leben in Spanien und hilft da sicher auch mehr als es schadet.
Hi,
die Argumentation verstehe ich jetzt irgendwie nicht
Polemische Schärfe ist in Bezug jahrzehntelangen Abschneidens von Körperteilen aus modischen Gründen auch nicht angebracht
Ich dachte, es geht hier weniger um das Für und Wider einer Kastra(...wo und wie auch immer), sondern mehr um die Einstellung des Menschen zum Hund, zur "Natur" und "Natürlichkeit" und inwieweit das überhaupt in einem hochentwickelten, postindustriellen Umfeld machbar ist.
Wir leben ja nicht mehr in der Steinzeit.....und in einer zunehmend verstädterten Welt führen die angeborenen Instinkte der Hunde oft zu Konflikten. Ob nun gejagt, gewacht, gehütet oder gedeckt wird.....welcher Hund kann denn schon seinen ursprünglichen Bedürfnissen nachkommen?
Die Einflussnahme des Menschen auf den Hund geht doch bis zu den Wurzeln der Mensch-Hund-Beziehung zurück und obwohl Respekt und Naturverbundenheit weiterhin Bestandteil dieser Beziehung sind (..oder sein sollte), so tragen wir die Verantwortung, für sie zu sorgen.....und manchmal( leider auch) über sie zu verfügen.
Damit meine ich aber nicht, die grundsätzliche Berechtigung, nach Belieben über sie zu verfügen
Ich hoffe, da werde ich nicht wieder mißverstanden!
LG -
Zitat
Schön, dass sich hier dann doch noch welche zu Wort melden, aber ein bisschen schade, dass nach ca. 5 Beiträgen das Thema WIEDER auf Pro/Kontra Kastration beschränkt ist.
Dann ändere doch einfach den Titel Deines Threads...denn das Wort Kastration steht in der Überschrift an ERSTER Stelle...das assoziert doch fast Jeder der Schreiber hier mit PRO/KONTRA...ansonsten ist es doch ein tolles Thema (ich meine jetzt Umwelt/Überforderung).
...es ist mir leider immernoch schleierhaft ob Du jetzt das Thema Kastration miteinbeziehen willst oder nicht...
und wenn...dann frag ich mich in welchen Kontext?
- Vor einem Moment
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