Kastration ist unnatürlich-aber unsere Welt doch auch?!

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    Komischerweise ist es für Menschen völlig normal mit der Pille und anderen Verhütungsmethoden zu verhüten. So sehr, dass es immer weniger Kinder gibt. Bei Hunden dagegegen hat man plötzlich damit ein Problem. Da spricht man plötzlich von unnatürlich. Dabei darf der Hund in der Regel sich gar nicht so vermehren, wie er es sicherlich gerne tun würde. Diese Doppelmoral verstehe ich nicht. Selbst Tiere im Zoo und Tierparks werden Verhütungsmittel implantiert. Wieso hat man dann bei Hunden ein Problem damit?

    Das finde ich auch interessant. Es sind ja nicht nur Tiere im Zoo, sodern auch sämtliche andere Haustier/ -Nutztierrassen, bei denen die Männchen kastriert werden, es sei denn, sie sind explizit für die Zucht ausgewählt. Pferde, Rinder, Schweine, Katzen etc.
    Mich würde auch mal interessieren, warum ausgerechnet bei Hunden immer solche Diskussionen entstehen.

  • Zitat

    @finnrotti...dann erklär uns bitte mal auf was Du mit diesem Thema bezwecken willst?

    ...Umwelt ist unnatürlich...Kastration auch...WAS sollen wie hier diskutieren???

    Ihr "sollt" gar nichts, sondern "könnt" mal diesen Aspekt in Betracht ziehen, dass das Zusammenleben mit unseren Hunden heutzutage einen Konflikt im Hund hervorruft:

    Instinkt (z.B. Teritorial/Rudelverhalten) versus Moderne Welt (Unmengen von Rudeln auf kleinstem Raum)

    und warum deswegen das Argument "Kastration ist unnatürlich" eigentlich nicht haltbar ist, weil Hunni ja schon in einer unnatürlichen Welt lebt. Das ist NICHT Pro/Kontra Kastra Diskussionsstoff und ich sage damit auch nicht "Kastriert alle Eure Hunde".

  • OK, dann lässt es sich ganz leicht beantworten. Der Hund lebt nicht unnatürlich, sondern angepasst. Das ist seine Stärke, deshalb haben wir ihn als Haustier. Sonst würde ja jeder mit einem Fuchs oder Marder oder Wolf spazieren gehen.
    Nachdem da für den Hund - aus meiner Sicht - der natürliche Lebensraum ist, kommt er nachdem er es erlernt hat auch damit klar.
    Nochmals als Anmerkung: Der gesunde Hund.

  • Zitat

    Ihr "sollt" gar nichts, sondern "könnt" mal diesen Aspekt in Betracht ziehen, dass das Zusammenleben mit unseren Hunden heutzutage einen Konflikt im Hund hervorruft:

    Instinkt (z.B. Teritorial/Rudelverhalten) versus Moderne Welt (Unmengen von Rudeln auf kleinstem Raum)

    und warum deswegen das Argument "Kastration ist unnatürlich" eigentlich nicht haltbar ist, weil Hunni ja schon in einer unnatürlichen Welt lebt. Das ist NICHT Pro/Kontra Kastra Diskussionsstoff und ich sage damit auch nicht "Kastriert alle Eure Hunde".


    Irgendwie widerspricht sich das...
    mehr kann ich dazu nicht sagen...

  • Zitat


    Ihr "sollt" gar nichts, sondern "könnt" mal diesen Aspekt in Betracht ziehen, dass das Zusammenleben mit unseren Hunden heutzutage einen Konflikt im Hund hervorruft:

    Instinkt (z.B. Teritorial/Rudelverhalten) versus Moderne Welt (Unmengen von Rudeln auf kleinstem Raum)

    und warum deswegen das Argument "Kastration ist unnatürlich" eigentlich nicht haltbar ist, weil Hunni ja schon in einer unnatürlichen Welt lebt. Das ist NICHT Pro/Kontra Kastra Diskussionsstoff und ich sage damit auch nicht "Kastriert alle Eure Hunde".

    ich habe diese "diskussion" mit kopfschütteln überflogen ... und selten so einen quatsch gelesen.

    die argumentation ist weder logisch noch richtig.
    es gibt überhaupt keine zwingende kausalität zwischen "unbelassener natur" / "manipuliter natur" und "naturgegebner fertilität" / "operativ herbeigeführte infertilität" und schon gar keinen grund mit zwang einen zusammenhang zwischen 2 völlig unabhängigen faktoren herzustellen

    die diskussion ist genau so sinnfrei wie "gestromt gibt es eigentlich in der natur nicht, denn es gibt keinen einzigen gestromten wolf, höchstens gestreift ;) :D , daher können gestromte hunde bedenkenlos kastriert werden, weil sie eh nur kunstprodukte sind und kastration auch künstlich ist"

    diskussionen auf basis solcher gedanken ignorieren das individuelle empfinden von einzelnen lebewesen. außerdem zeugen sie davon, dass der gedankenträger keinerlei ahnung von der funktionsweise von organismen und der umfänglichen funktionen von geschlechtshormonen hat. bevor man also in die philosophischen aspekte von natur und unnatur einsteigen, bitte erst mal intensiv mit den grundlagen der natur und biologie / physiologie von organismen beschäftigen.

  • Zitat

    Es geht nicht um gesundheitliche Aspekte, oder das Tierschutzgesetz. Die Frage ist eine andere ;)

    Wie lautet sie?

  • Zitat

    Darum ging es in meinem Eingangspost eben nicht!!!

    Worum gings dann? Da scheint ja dann nicht wirklich deutlich geworden zu sein. :???:

  • Zitat

    OK, dann lässt es sich ganz leicht beantworten.

    warum denn beantworten, ich hatte gar keine Frage gestellt, das war ein Denkanstoss und darüber können wir uns unterhalten, wenn wir denn möchten.

    Zitat

    OK, dann lässt es sich ganz leicht beantworten. Der Hund lebt nicht unnatürlich, sondern angepasst. Das ist seine Stärke, deshalb haben wir ihn als Haustier. Sonst würde ja jeder mit einem Fuchs oder Marder oder Wolf spazieren gehen.
    Nachdem da für den Hund - aus meiner Sicht - der natürliche Lebensraum ist, kommt er nachdem er es erlernt hat auch damit klar.
    Nochmals als Anmerkung: Der gesunde Hund.

    Also muss er sich lernen anzupassen, meinst Du das?

    Zitat

    ...
    diskussionen auf basis solcher gedanken ignorieren das individuelle empfinden von einzelnen lebewesen. außerdem zeugen sie davon, dass der gedankenträger keinerlei ahnung von der funktionsweise von organismen und der umfänglichen funktionen von geschlechtshormonen hat. bevor man also in die philosophischen aspekte von natur und unnatur einsteigen, bitte erst mal intensiv mit den grundlagen der natur und biologie / physiologie von organismen beschäftigen.

    :lachtot: Hab "nur" Bio studiert und weiss von Philosophie nix, aber das war auch nicht meine Absicht hier und es war auch noch nie eine Diskussion in dem Sinne wir ich sie gerne gehabt hätte ;)

  • Na, die natürliche Umgebung des Haushundes ist der lebensraum des Menschen.
    Natürlich muss er erlernen sich dort einzufügen, genau wie jedes Wildtier es auch erlernen muss.
    Die natürliche Umgebung eines Wolfes kann auch sehr variieren. Je nach Lebensraum muss er erlernen, dort zu leben und Beute zu machen. Er hat andere Beutetiere, andere Feinde. Aber immer ist er in seinem natürlichen Lebensraum.

    LG
    das Schnauzermädel

  • Zitat

    warum denn beantworten, ich hatte gar keine Frage gestellt, das war ein Denkanstoss und darüber können wir uns unterhalten, wenn wir denn möchten.


    Sag mal finnrotti...so langsam bekomme ich den Verdacht Du willst uns hier ver....eiern :roll:
    Natürlich hast Du eine Frage gestellt...ich glaube Du solltest selber noch einmal Deinen Eingangsthread lesen :lol:

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