Umgebung übt Druck aus

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    Dazu zähl ich mich dann auch mal. Katzen sind kastriert, Hund nur, wenn es gar nicht anders geht. ;)

    ich will da auch mit rein,

    wo bei warscheinlich auch "wenn es gar net anders geht" jeder anders definiert :ops:

  • [quote]"Tierschutzgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. Mai 2006 (BGBl. I S. 1206, 1313), das zuletzt durch das Gesetz vom 15. Juli 2009 (BGBl. I S. 1950) geändert worden ist"[/quote]

    http://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html


    Das ist übrigens die gültige Fassung des Tierschutzgesetzes.

    Es ist die Rede von "unkontrollierter Fortpflanzung". Das dürfte in der heutigen Zeit - Leinenzwang usw. usf. - doch gar nicht mehr geschehen.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

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    Wobei ich mich durch den landwirtschaftlichen Hintergrund und Freigänger-Katzen eben dennoch nicht als Kastrations-Gegner bezeichnen würde...iss halt eine Frage der Definition.


    Och, einen landwirtschaftlichen Hintergrund habe ich im Prinzip auch. Zumindest stecke ich da auch ziemlich in der Thematik drin, wohne halt in einem "Kaff" und habe selbst Pferde, Stall und Land. 4 kastrierte Katzen, 1 kastriertes Kaninchen und ein kastriertes Pferd. ;)

    Aber bei keinem meiner Kastraten habe ich mir die Entscheidung leicht gemacht und bei keinem habe ich einfach nur so schnibbeln lassen, weil es mir das Leben erleichtert.
    Und deswegen bezeichne ich mich auch weiter als Kastra-Gegner. :D

  • Zitat

    Aber bei keinem meiner Kastraten habe ich mir die Entscheidung leicht gemacht und bei keinem habe ich einfach nur so schnibbeln lassen, weil es mir das Leben erleichtert.
    Und deswegen bezeichne ich mich auch weiter als Kastra-Gegner. :D

    Jau so ist es bei mir auch.
    Diese blöde Kastra war echt eine der ANSTRENGENDSTEN Entscheidungen die ich bisher treffen musste.
    Und das war sogar ne Zeit zum Unwohl meines Hundes und das kann es dann nicht mehr sein. Auch ein eigentlicher "Kastra Gegner" muss halt erkennen, dass es auch verhaltenstechnische Gründe geben kann, wo nur eine Kastra helfen kann.

    Die Eier behalten um jeden Preis, ist jedenfalls nicht der richtige Weg. Das musste ich an meinem Gismo live erleben. :sad2:

    Ansonsten sehe ich an einer Kastra auch KEINERLEI Vorteile, wenn der Hund keinen Streß hat oder keine medizinische Indikation vorliegt.

  • Zitat


    Aber bei keinem meiner Kastraten habe ich mir die Entscheidung leicht gemacht und bei keinem habe ich einfach nur so schnibbeln lassen, weil es mir das Leben erleichtert.
    Und deswegen bezeichne ich mich auch weiter als Kastra-Gegner. big grin

    Na das habe ich auch nicht..mein Perser war schon als ich ihn bekommen habe, mein Brite mußte weil Einhoder, und Lilly ist intakt. Aber dennoch bin ich bei Katzen nicht dagegen, weder bei Katern noch bei Miezen. In den meisten Fällen ist es da wirklich angebracht.

  • [quote="Jeany1983Diese blöde Kastra war echt eine der ANSTRENGENDSTEN Entscheidungen die ich bisher treffen musste..[/quote]

    Das finde ich auch. Bei meinen 3 Katern keine Frage, die sind alle kastriert. Mein Shetty ... das war schon schwieriger, den habe ich 5-jährig als Hengst gekauft, der seine Stuten nicht mehr decken durfte (vom Vorbesitzer aus und er ist auch auf dem Hof geblieben) und nun plötzlich alleine vor sich hingammelte, nachdem er 5 Jahre lang mit seinen Stuten zusammenstand. Hatte mich dann nach langem überlegen dazu entschieden ihn legen zu lassen und nachdem er etwas ruhiger war, hat er nicht nur einigen Kindern, sondern auch mir viel Spaß bei der Arbeit gemacht. Über die gesundheitlichen Folgen bei den Kastrationen habe ich mir keine Gedanken gemacht. Dann habe ich noch einen Wallach. Warum macht man sich bei Hunden eigentlich so viele Gedanken, meine jetzt im Gegensatz du den anderen Tierarten? Haben sie einen höheren Stellenwert in der Gesellschaft?

  • Der Unterschied ist die Haltung.. Kann ich nen Hengst in der Herde halten, bleibt er Hengst. Das ist aber meist nicht möglich, also wird er gelegt und hat somit die Möglichkeit ein einigermaßen artgerechtes Leben zu führen..

    Katzen/Kater als Freigänger sind nicht kontrollierbar und es kommt zu zig Welpen. Außerdem können Katzen Dauerrollig werden (bei Frettchen das gleiche)..

    Mein Hund kann aber intakt ein einigermaßen artgerechtes Leben leben und ich kann ihn kontrollieren..

  • Zitat

    Mein Hund kann aber intakt ein einigermaßen artgerechtes Leben leben und ich kann ihn kontrollieren..


    Jepp, und das kontrollieren, in diesen speziellen Situationen, zu üben hat auch nicht sehr lange gedauert.

    Und an die TS wenn es nach Hundeschulen und HH in unserer Nähe gehen sollte dann wäre unser Rüde auch längst kastriert. Der bleibt intakt solange es kein medizinisches Problem gibt.

  • Zitat


    Jepp, und das kontrollieren, in diesen speziellen Situationen, zu üben hat auch nicht sehr lange gedauert.

    Und an die TS wenn es nach Hundeschulen und HH in unserer Nähe gehen sollte dann wäre unser Rüde auch längst kastriert. Der bleibt intakt solange es kein medizinisches Problem gibt.

    Da kannste mal sehen wie unterschiedlich das ist.
    Mein Trainer sagt auch ganz klar, nur wenn es ABSOLUT notwendig ist und auch mit den Leuten, mit denen ich regelmäßig laufe sprechen sich klar GEGEN eine unnötige Kastra aus.
    Also hier merkt man also schon, dass der Trend in die richtige RIchtung geht :gut:

  • Ich habe jeden Rüden , der nicht zur Zucht eingesetzt wurde sterilisieren lassen , so konnte er Hündinnen decken soviel er wollte ohne das es Nachwuchs gab .
    Das schränkt den Rüden in keiner Weise ein , aber es gibt auch keine Versicherungstechnischen Probleme.

    Es gibt keinen Grund einen Rüden kastrieren zu lassen .

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