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Qualzuchten II

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      Man sollte nicht nur den 'kleinen Hund' gegen den großen schützen - sondern eben auch die großen gegen den kleinen Hund.
      Ist eben oft genug auch nicht der Fall.

      Und nein - er sollte einfach - so wie ich - kehrtmachen, wenn es mit dem Hund nicht klappt, oder einen weiten Bogen laufen.
      Nicht weiter quasselnd vorbeilatschen und der Hund wird an der ​FLEXI hinterhergeschliffen - egal ober bellt, oder nicht. Hauptsache mein Hund muss das aber ertragen.

      Wobei es bei uns nur noch eher selten vorkommt, da ICH meistens ausweiche.

      Oder eben - dann kommt der Hund auf den Arm - aber dann muss man eben NICHT stur weiter geradeaus gehen an einem vorbei, während der Hund vom Arm kläfft, dann läuft man halt nen Bogen/geht weg, damit der Hund sich beruhigt.
      Der eigene Hund ist gesichert, aber ich bin der Depp, der dann ausweichen darf, damit meiner nicht evtl. auch aufs Gepöbel anspringt - und bei sensiblen Hunden kann das eben passieren, wenn der xte Hund herunterpöbelt.

      Ansonsten könnte ich auch sagen - jo, dann bellt mein Hund halt den kleinen Hund an, solange er ihn nicht berührt ist es ja völlig egal. Ob der kleine Hund Angst hat - egal. Hat ihn ja nicht berührt.

      Genauso hatte ich es eben andersrum - Kleinhund kommt plötzlich angekeift, mein Hund blieb zum Glück ruhig - "Mittagessen" kommt als Kommentar von dem Halter - das ist mir eben nicht egal, genauso wie es ihm vermutlich auch nicht egal gewesen wäre, wäre mein Hund 10cm vor seinem Hund pöbelnd von der Leine gestoppt worden.

      Komischerweise weichen die Leute mit größerem problematischeren Hund immer eher sofot aus/managen, bevor es überhaupt zum Explodieren kommt.

      Und ob der Hund 'mehr Schaden' anrichten kann - physisch - oder nicht ist mir eigentlich auch egal, ich würde mir wünschen, dass auch der kleine Hund so geführt wird, wie die größeren, die gut geführt werden.

      Denn z.B. wir haben einen Teil von der Pöbelpromblematik bei uns bekommen, da Zoey eben ein paar Mal zu oft aus dem Nichts angepöbelt wurde.

      Und damit das anderen Hundehaltern nicht passiert, bin ich i.d.R. sehr ausweichend unterwegs.

      (Und man stelle ich so vor, ich würde sagen: "Ich behandle meinen Hund genauso wie einige einen kleinen." - Hund steht auf der fremden Picknickdecke, kommt zum Kind und möchte sich auf die Knie stellen... X-D Huihuihui, ich glaube, das wären keine so schönen Erlebnisse. Oder "Ist er nicht süß", während mein Hund jemanden anpöbelt. Aber ja - so sind die DF-Halter ja zum Glück eher nicht. X-D)

      Aber ja, wir sind im QZ-Thread. X-D
      Mit Mischlingshündin, geboren ca.: *01-11.01.2014

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mejin ()

    • Meijn, da haben wir scheinbar einfach andere Auffassungen davon, wie sich ein Halter mit pöbelndem Hund mir gegenüber verhalten sollen/dürfen.
      Mir ist es wurscht, ob der Hund nun 2 oder 10m von uns entfernt pöbelt. Meine Beiden interessiert das nicht, und würde es sie interessieren, dann würde ich selber den Abstand reinbringen.
      Liebe Grüße
      Heike mit Mia und Kensi
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    • Ja, haben wir offenbar.
      Und ja, ich schrieb' ja, ich gehe ja meistens schon außenrum - aber wenn von hinten auf einmal n Hund kommt der pöbelt - dann finde ich das einfach nicht gut, würde ich bei meinem eben auch vermeiden wollen.

      Nuja - aber mit eben einem 'anfälligeren' Hund lernt man da auch nochmal anders mit umzugehen.

      Bzw. - ich halte natürlich auch jeweils den Abstand ein, wo ich denke/sehe, dass mein Hund damit noch klarkommt.
      Bei den anderen weiß ich ja nicht, was da los ist/nicht los ist.

      Wenn er weit genug weg ist, freue ich mich auch eher über die Trainingsmöglichkeit.

      Zumal - ich spreche nicht von 2 Metern - sondern eher 20-50cm.
      Mit Mischlingshündin, geboren ca.: *01-11.01.2014

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Mejin ()

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    • Flauschig schrieb:

      Nun das einzige wo er drauf reagiert ist wen das Frühstück in sein Maul läuft.
      Also dein Hund ist nicht perfekt...

      Flauschig schrieb:

      Und nein ich werde den kein Maulkorb um machen den ich sehe es nicht ein mein Hund die Freiheit zunehmen.
      ... und deshalb müssen alle anderen Hundehalter perfekt sein, weil sie den Schaden sonst selber schuld sind?

      Kleinsthunde in diesem Kontext als "Frühstück" zu bezeichnen, finde ich auch nicht mehr lustig, sondern einfach nur makaber. Mindestens.

      An die Mods: Kann die Thematik Klein-Großhundeproblematik nicht ausgekoppelt werden; sie zieht sich jetzt schon über Seiten hinweg.

      Geht hier ja eigentlich um Qualzuchten...
    • Jazzy82 schrieb:

      Die Sache mit dem "Ich behandle meinen kleinen Hund genauso wie meinen großen" ...
      Ich würde meine großen Hunde (33 und 36 Kilo) auch manchmal gerne hochnehmen...
      Ich krieg sie nur einfach nicht so leicht auf den Arm.
      Kann da jeden Kleinhundehalter und -hochnehmer verstehen.
      Das Hirn ist keine Seife. Es wird nicht weniger, wenn man es benutzt.

      Jenseits von Afrika - Die "Löwenjäger"
    • Aus gegebenem Anlass muss ich hier mal was erzählen. Wir waren gestern Brunchen und meine Cousine hatte ihren Frenchie mit. Den armen Tropf hat sie einer Vermehrerin (für viel Geld -.-) abgekauft. Sie dachte, sie tut was Gutes damit. Der kleine Fratz ist zwar vom Wesen her ein Zuckerstückchen aber diese arme Kreatur kann einem nur leid tun. Er ist blau, hat alle möglichen Hautkrankheiten, Futtermittelallergie. Der Hund ist viel zu dürr, weil er kaum was fressen kann, das er verträgt. Außerdem -und das ist richtig schlimm- hat er ständig Atemgeräusche. Wenn ich mir dagegen unseren Nando angucke, sind das schon Welten.

      Ich will das nicht beschönigen, auch Nando hat im Sommer Probleme und ist dann nicht belastbar. Aber der kleine Kerl von meiner Cousine röchelt ständig. Nando kann wenigstens ganz normal atmen. Also das hat mir gestern fast das Herz gebrochen...
    • continental-art schrieb:

      Aus gegebenem Anlass muss ich hier mal was erzählen. Wir waren gestern Brunchen und meine Cousine hatte ihren Frenchie mit. Den armen Tropf hat sie einer Vermehrerin (für viel Geld -.-) abgekauft. Sie dachte, sie tut was Gutes damit. Der kleine Fratz ist zwar vom Wesen her ein Zuckerstückchen aber diese arme Kreatur kann einem nur leid tun. Er ist blau, hat alle möglichen Hautkrankheiten, Futtermittelallergie. Der Hund ist viel zu dürr, weil er kaum was fressen kann, das er verträgt. Außerdem -und das ist richtig schlimm- hat er ständig Atemgeräusche. Wenn ich mir dagegen unseren Nando angucke, sind das schon Welten.

      Ich will das nicht beschönigen, auch Nando hat im Sommer Probleme und ist dann nicht belastbar. Aber der kleine Kerl von meiner Cousine röchelt ständig. Nando kann wenigstens ganz normal atmen. Also das hat mir gestern fast das Herz gebrochen...
      Hat sie wenigstens Geld für eine OP? :verzweifelt:
      Fafnir - Langbeinige Pudelraupe mit Flausen im Kopf und Flusen auf dem Kopf - * November 2017
    • Dazu mal ein eigenes kleines Erlebnis, ist schon 2 oder 3 Jahre her:

      Auf einem unserer Spaziergänge begegneten wir einem jungen Paar mit einem Mops, vielleicht 4 oder 5 Monate alt.

      Nach dem üblichen Procedere (Absprache, ob Kontakt ok) wurden die Hunde zur Interaktion abgeleint.

      Wäre echt zuckersüß gewesen, der Kleine war so unglaublich begeistert, sich so angenehm und spielerisch-unvoreingenommen mit zwei "so großen, erwachsenen" Jungs befassen zu können :herzen1: ...

      ... wenn da nicht diese fürchterlichen Atemgeräusche gewesen wären.

      Die haben meine Jungs zu Beginn sichtlich irritiert, ich habe noch eine Situation vor Augen wo der Kleine voller Begeisterung von hinten zu meinem Amigo rannte, und dieser sich erst mal ziemlich verblüfft umsah, wer da jetzt warum mit einem so furchterregenden Grollen auf ihn zugerannt kommt.
      (ja - war tatsächlich zu sehen dass Amigo einen Moment überlegen musste um die Geräuschkulisse - ein wirklich bedrohliches Knurren - mit der sonstigen Körpersprache des Kleinen abgeglichen hat, um dann nach einem Moment der Irritation die spielerische Komponente aufzunehme.)

      Ich habe zunächst sehr vorsichtig die Thematik Atemprobleme angesprochen.
      Das junge Paar tat aber diese sehr behutsam formulierten Hinweise von mir als "unbedenklich; diese Atemgeräusche sind für einen Mops normal und haben nichts zu bedeuten" ab.

      Darauf habe ich dann immer noch sehr freundlich, aber doch ziemlich detailliert erklärt, WAS für diese Atemgeräusche verantwortlich ist (nämlich die nicht sichtbaren Deformationen, neben den zu kleinen Nasenlöchern).

      Ihnen sind fast die Augen aus dem Kopf gefallen, ungläubiges Kopfschütteln war die Reaktion.
      Ich habe dann noch den Hinweis auf symptomlindernde operative Möglichkeiten gegeben, und sie darum gebeten, diese Problematik doch einfach mal mit ihrem Tierarzt beim nächsten Besuch anzusprechen, um meine Informationen nicht als aus den Fingern gesogene Hirngespinste dastehen zu lassen.

      Erwähnenswert noch, dass dem Kleinen tatsächlich immer wieder sehr schnell die Puste ausging bei der Interaktion mit meinen Jungs (diese Interaktionen wurden von dem Kleinen initiiert, meine Jungs sind da wirklich sehr umsichtig).

      Als ich mich von den Gespann verabschiedete (vor Allem, weil die sichtliche Atemnot immer deutlicher wurde und ich diese Quälerei für den Kleinen nicht mehr verantworten konnte) und wegdrehte, sind mir die Tränen gekommen, weil der Kleine mir so furchtbar leid getan hat.

      Dieser Artikel vom ​TA Rückert wurde bestimmt schon mal (öfters?) verlinkt - ich finde aber, das kann man nicht genug tun:

      Bully-Bashing, oder: Die Qualzucht-Rassen Französische Bulldogge, Englische Bulldogge und Mops - Ulm / Neu-Ulm - Kleintierpraxis Ralph Rückert

      Die weiterführenden links auf der Seite untermauern das Ganze noch; sehr bemerkenswert auch die Geschichte zu den "Plattnasen, die ihren Tubus lieben" ... :(
    • Ich gehöre nicht zu den Kleinhundehaltern, die ihren Hund bei jeder Hundebegegnung auf den Arm nehmen. Im Gegenteil ... Yoshi ist sehr verspielt und ich freue mich über "kontrollierte" schöne Hundebegegnungen. Aber es gibt durchaus Situationen, in denen ich das für nötig und richtig halte. Letzte Woche z.B. kam mir eine Frau radelnd mit ihrem freilaufenden schwarzen Schäferhund entgegen, der trotz rufen NICHT bei seinem Frauchen blieb und es vorzog lieber auf Yoshi zu zu preschen. Natürlich beschütze ich meinen Hund in so einer Situation, indem ich ihn auf den Arm nehme und da braucht mir auch keiner mit blöden Kommentaren kommen.
    • Hundundmehr schrieb:

      sehr bemerkenswert auch die Geschichte zu den "Plattnasen, die ihren Tubus lieben"



      das find ich auch soooo schrecklich :( :( :(

      ich habe mich darüber mal mit ner befreundeten Tiearzthelferin unterhalten.

      bei Hunden mit normaler Nase wird der Tubus gezogen, sobald die ersten Reflexe zurück kommen. Zu dem Zeitpunkt liegt der Hund noch in Seitenlage und schläft augenscheinlich tief und fest. Zunge ist noch draußen.
      Wartet man damit zu lange, fängt der Hund an zu röcheln und wehrt sich sichtlich gegen den Fremdkörper in der Luftröhre.

      Bei brachycephalen Hunden lassen die den Tubus immer liegen, bis die Hunde KOMPLETT wach sind. Die laufen dann rum und sind völlig bei sich. Erst dann wird der Tubus, mit einigen Sicherheitsvorkehrungen, gezogen.
      Und sie sagt, es tut ihr jedes Mal leid, den Hunden, die zum ersten Mal in ihrem Leben normal atmen können und zum ersten Mal ausreichend Luft bekommen, diesen Zustand wieder nehmen zu müssen :(
      aber mit Tubus können sie eben nicht draußen rumrennen..
      LG Katrin mit Mia (*10.12.2012) und Ares (*22.07.2016)

      Mia und Ares die Prinzessin und ihr Krieger

      Nicht die Schönheit bestimmt, wen wir lieben, sondern die Liebe bestimmt, wen wir schön finden.
      Sophia Loren

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