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Beiträge von Kirsty

    Wir haben auch schon beides erlebt. Eltern, die ihre Kinder wegzerren, wenn wir mit dem Hund AN DER LEINE die Straße langkommen.
    Ich finde das nicht gut, Kinder sollten auch lernen, wie man mit Tieren umgeht, wenn sie daheim keine haben.
    Aber ok, wenn ich gut drauf bin, dann sage ich was dazu, ansonsten gehen wir eben locker vorbei.


    Und dann eben das genaue Gegenteil, die ihre kleinen Kids richtig hinschicken zum Hund und ungefragt zum Streicheln animieren. DA sag ich dann IMMER was dazu. Das geht einfach nicht. Zumal sie sich am besten von hinten nähern. Was bin ich froh, dass Bruno bisher nie reagiert hat.
    Die einzigen Kinder, die das dürfen, sind die Nachbarskinder. Aber selbst die fragen immer und ich das sind dann gleich 3, da muss ich Bruno immer beruhigen.


    Und gerade erst vor 2 Tagen hatten wir auch den Fall, dass dank der Presse die Menschen komisch auf Hunde reagieren, und dass, obwohl wir einen "kleinen" Hund haben.

    Ich komme auch am besten mit einer Zeckenzange aus Metall zurecht, damit erwische ich noch so kleine Viecher.
    Würde ich auf meinen Mann warten, hätte mein Hund noch alle Zecken, der traut sich nämlich nicht ran an die Tierchen :D

    Bitte lass dich durch den Vorfall mit dem Husky-Mix, der jetzt in der Presse aufegputscht wird, nicht total verunsichern.
    Du kennst deinen Hund am besten und du kannst schon jetzt daheim etwas ändern. Es ist tatsächlich nicht schlecht, wenn der Hund schon jetzt nicht mehr der Nabel der Welt ist, wenn er es denn überhaupt war. Und Regeln sind wichtig.
    Bei uns hat geholfen, dass der Hund immer und überall mit einbezogen wurde, wenn es um das Kind ging.
    Schon als wir das Zimmer eingerichtet haben, war Hundi dabei, hat die neuen Möbel, die Veränderungen hautnah mitbekommen und das Zimmer immer schon geliebt. Auch bei Kinderwagen oder Autositz. Er durfte sich alles genau ansehen, abschnuffeln und wir haben es ganz nebenbei und selbstverständlich in die Wohnung gebracht.
    Als das Kind dann einzog durfte Bruno gleich mal mit der Nase ran und schnuffeln, es gab nen Leckerchen und ich habe ihn niemals aus dem Zimmer ausgesperrt, wenn ich zum Wickeln und zum Füttern mit dem Baby drin war. Auch dann gabs Leckerchen. Brunos Job ist z.B. die Windel zum Müll zu bringen und dann gibt es ne Belohnung. Das findet er klasse und wartet ganz artig neben der Wickelkommode.
    Wenn unser Baby auf dem Boden liegt, darf Bruno dabei sein, wir lassen ihn daneben ablegen und zusehen. Er wird nicht ausgeschlossen. Er darf nicht ans Spielzeug, ganz klar, schnuffeln aber mehr nicht.
    Ich könnte es noch lange so weiter schreiben............
    es funktioniert, wenn man es will und der Hund sonst auch hört und relaxt reagiert.
    Bruno musste auch erst lernen sich zurückzuziehen, wenn es zuviel wird, wenn z.B. ältere Kinder hier sind. Er macht es, geht in seine Box und gut ist.
    Wir belohnen ihn für jedes gute Verhalten. Legt er sich 2 Meter weit weg, wenn wir auf dem Boden sind, wird er gelobt! Er darf aber eben auch ans Kind ran, wir sind natürlich dabei.

    Von uns hier daheim hat die Familie unser tiefes Mitgefühl und ich wünsche mein Beileid.
    Unser Kind ist nun 8 Wochen alt und die Vorstellung, wie es nun für die Familie sein muss ist grausam.
    Ich urteile nicht, denn für mich ist es ein tragischer Unfall und nichts anderes.
    Ich wünsche ihnen, dass sie die Kraft finden sich zu verzeihen, dem Hund ebenso und mit ihrem Schmerz und der Trauer umgehen können.


    Unser Hund ist mit dem Kind auch mal allein und so wird es auch bleiben. Der Alltag mit Kind und HUnd sieht in der Realität eben anders aus und jeder muss seinen Hund selbst einschätzen können.
    Wir haben hier einen Jagdhund, der überhaupt kein Beuteschema zeigt und vom ersten Moment mit dem Kind auf engem Körperkontakt sein durfte, nur gutes mit dem Kind verbindet, überall dabei sein darf und bis jetzt nicht ein negatives Verhalten gezeigt. Ich traue meinem Hund und das muss ich auch, sonst geht das Leben hier nicht weiter.
    Natürlich ist es die meiste Zeit NICHT mit dem Kind allein, aber es gibt des öfteren Situationen, in denen es so ist.
    Wer darüber urteilen mag, soll es tun. Wer selbst Familie hat, weiß wovon ich rede.

    Zitat von "Muemmel"

    Kirsty kastrierter Hund kann netmehr getrimmt werden? Zwar ein bissl OT, aber warum?
    Was ist da anders?


    Bei roten Hunden kann es passieren, dass sich das Fell sehr verändert. Unser ist recht blond geworden und sein Fell ist nicht mehr seidig glatt sonder eher struppig. Durch viel Pflege sieht es noch recht gut aus, aber man kann es nciht mehr so lang tragen, wie ein Cocker es tragen sollte. Dafür verfilzt es viel zu schnell weil seine Struktur so trocken und flusig ist.
    Daher ist trimmen eine Qual, nicht nur für den Hund auch für den Friseur :D
    Mit dem Coatking bekommt man es ganz gut in den Griff und viel bürsten, aber letzendlich halten wir es sehr kurz, damit der Hund sich nicht quält. Wir sind froh, dass Bruno dennoch ein hübscher geblieben ist. Natürlich kein Vergleich zu anderen Cockern, die noch ihr ursprüngliches Fell haben.
    Da Bruno jedoch eh schnell viel zu sehr schwitzt, bzw. es ihm zu warm ist, ist das kurz Fell von Vorteil bei ihm. NUR darauf achten, dass nicht bis auf die Haut geschoren wird, weil man sonst den gegenteiligen Effekt hat.
    Wir machen es wie gesagt so gut wie immer selbst und kommen sehr gut zurecht.

    Zitat von "Lionbonnie"

    Ich dachte ein Cocker wird getrimmt.
    Wird der nur geschnitten?


    Als ich noch ein Kind war, hatten wir auch einen Cocker, dem ich das flusige Fell geschnitten habe. Heute würde ich das eher trimmen.


    Ja, ein Cocker sollte getrimmt werden.
    Unser ist kastriert, da ist nichts mit trimmen.

    Unser Cocker war auch erst mit 2,5 Jahren das erste Mal beim Hundefrisör. Hat gut geklappt.
    Und danach kannst du es gut wieder selbst machen, weil ja schon eine Basis geschaffen ist, die man nur "nachschneiden" muss. Ich mache es wieder selbst, denn wie gesagt, die Frisur ist erkennbar und ich halte mich dran. Im Winter mache ich es kürzer, damit nicht soviel Schnee hängen bleibt.

    Wir haben es gestern auch geschaut und Bruno war sehr fasziniert. Er hat sich dann vor den Fernseher gestellt und uns dich Sicht genommen, wir haben es auf mit der Videokamera festgehalten. Und ab und an wird das Tier auf der Mattscheibe beschnüffelt. Früher lief er immer hinter den Fernseher und suchte die Viecher :D

    Oh doch, das gibt es bei meinem Hund auch.
    Wir haben nach der Methode auf dem Video geübt und es war komischer Weise die einzige effektive. Und ich bin froh, dass es endlich klappt! :gott:
    Es ist so anstrengend mit einem Hund, der zerrt und zurrt und zieht.
    Es gibt immernoch Umgebungen, wo es nicht perfekt klappt, unser Hund ist der typische Unterholzschnüffler.
    aber Ausdauer und IMMER eine Korrektur, Geduld und Zeit und es hat endlich geklappt!

    Ich würde auch lieber ein zweite Box kaufen, damit er garnicht erst was falsches verknüpft, Eifersucht geschürt wird. Und sie gewöhnt sich an ihre eigene Box und hat später dann eine Rückzugsmöglichkeit.

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