Wie Hunde trennen? Oder lieber doch nicht?

  • Ich würde auch immer eingreifen. Bei so einem kleinen Hund bleibt mir auch nix anderes übrig! Er endet sonst ruck zuck als Snack für die meist größeren Angreifer/Streuner.
    Vor ein paar Tagen waren wir abends auf dem Campus unterwegs als plötzlich ein großer, schwarzer Hund (Klischee :roll: ) um die Ecke geschoßen kommt und anfängt Lalit zu jagen. Lalit rennt panisch weg und versucht zu mir zu gelangen. Alles Rufen nützt gar nichts und ich kann Lalit nur durch einen gezielten Tritt vor dem Zuschnappen retten. Der Hund merkt aber irgendwie nichts und macht genau so weiter.
    Lalit rettet sich mit einem verzweifelten Satz in meine Arme und ich hebe ihn über meinen Kopf. Daraufhin versucht der Hund mich zu beißen. Da platzt mir der Kragen und ich trete ihn erneut als sein komplett zugekifftes Herrchen anschlurft und nuschelt daß es nicht nötig sei Gewalt anzuwenden. Ich war so sauer, daß ich auch ihn getrete habe, damit er endlich mal seinen Hund rannimmt!
    Der Hund hat mir leid getan, wollte ihn nicht treten aber ich sah in dem Augenblick keine andere Lösung. Aber noch mehr hat er mir leid getan wegen dieser gehirnamputierten Matschbirne von Besitzer!

  • Hatte meine Freundin auch vor ein paar Tagen beim Spaziergang, ein Schäferhund, der auf dem Hinweg schon unseren Border angefallen hat, und das bei der zweiten Begegnung schon wieder tun wollte... sie hat den zweiten Angriff (beim ersten Mal wars zu spät zum Eingreifen) zum Glück früh kommen sehen, hat sich dazwischengestellt, dem anrennenden Schäfi die Beine weggetreten, ihn auf den Rücken geschmissen und mal kurz und kräftig an die Kehle gepackt... scheint Eindruck gemacht zu haben...

    Gruß
    Micha

  • Bei mir wars so kurzem so, dass sich in dem Tierheim, wo ich Gassigehe, ein Rüde in einen anderen verbissen hatte. Wir haben zwei Eimer Wasser drüber geschüttet, das hatte keinen Effekt. Ich hab dann dem angreifenden Hund die Kehle zugedrückt - da hat er dann losgelassen. Er hat mich zwar auch leicht an der Hand erwischt, aber das war nicht schlimm.

    Ich würd immer eingreifen, und dabei auch Gewalt einsetzen, denn es ist wichtiger, die beiden zu trennen.

    Wasser kann man aus meiner Sicht vergessen...

    Viele Grüße, Birgit

  • Also wenn der eine Hund unten liegt und der andere nicht aufhört, hilft es auch die Leinen/Rücksack was auch immmer den anderen Hund über den Latz zu ziehen (gerade, wenn einer anfängt den anderen, der gar keine Lust auf ne Rauferei hat, zu fixieren/attackieren).

    Gott sei Dank hat sich noch kein Hund mit mir angelegt, wenn ich angedamft gekommen bin, die haben sich immer gleich verzogen :lol:

    Wenn sich einer verbissen hat, würde ich dem auch die Kehle zudrücken bis er loslässt.

    Mir wurde erst letztes Mal von einem Hund erzählt, wo ein anderer sich in dessen Hals verbissen hat, die Besitzerin des Beißers hat sich selber nicht rangetraut, auch nicht, als dem Opfer Blut aus dem maul gelaufen ist.

    Andere haben die dann getrennt.

    Was vielleicht noch klappen könnte: Eine Leine um den Bauch des Hundes binden und den wegziehen (natürlich nur ziehen, wenn der sich nicht verbissen hat bzw. wenn er los lässt, damit er nicht noch mal beißt).

  • Hi,

    also das Hündinnen grundsätzlich nicht aufhören, wenn sich die andere unterwirft, kann ich so nicht stehen lassen !

    Auch bei Hündinnen hört es sich oft heftiger an als es ist. Auch wenn es für uns so aussehen mg, dass sie sich fressen.

    Fakt ist einfach, hat ein Hund ( !!!! Rüde wie Hündin ) kein ordentliches Sozialverhalten gelernt, kann es ausarten. Ebenso sollte ein Hund im Mensch-Hund-Team nicht die Führung übernehmen, was ebenfalls dazu führt, dass es eskalieren kann.

    Haben Hunde von klein auf und vor allem von ihrer Mutter kompetenten Unterricht im Sozialverhalten bekommen und dies wurde konsequent vom Halter weitergeführt, sollten solche Eskalationen, in die Mensch nicht eingreifen kann, NICHT vorkommen !!!

    Ich weiss, bei allen 3 unserer Mädels, dass ich sie ( wie wild es auch sei ) ansprechen kann und es unterbrechen kann. Ich kümmere mich im Ernstfall dann um den anderen Hund und ich weiss, wo ich hinpacke, damit mir nichts passiert. Nur ab einer bestimmten Gewichtsklasse kann ich halt auch nicht ganz viel tun.

    Ich weiss nur eins. Ich beschütze unsere Mädels wie eine Tigermutter !!!!!!!!!!!

    Ich schrei dann auch schonmal den anderen HH an, damit er aus seiner Starre erwacht ;-)

    Ich warte nicht sondern greife in den Anfängen ein, sonst sinken die Chancen !!!

    Liebe Grüße
    Alex

    PS: Treten halte ich für kontraproduktiv bei dem eh hohen Adrenalinpegel stachelt das meist noch mehr an und es wird noch wilder !!!

  • Zitat

    Wir haben zwei Eimer Wasser drüber geschüttet, das hatte keinen Effekt.


    Wasser egal ob in Flaschen, Eimern oder Pistolen hilft nur bei der Abwehr. Haben sich erstmal zwei Hunde wirklich ineinander verbissen kann man das vergessen. Es würde die Hunde nur anstacheln und macht es u.U. nur noch schlimmer.
    Auch Discs & Co. sind nur zur Abwehr gedacht und kein Hilfsmittel bei einer bereits bestehenden Beißerei.

    Auch das gern empfohlene Wegrennen der HH in andere Richtungen funktioniert halt auch nur, wenn beide HH mitmachen und es sich um eine eher kurze Rangelei handelt.

    Spielt der andere HH gar nicht mit, hat man bei einer echten Beißerei immer schlechte Karten. Und ich gehöre auch zu der Sorte "ich greife ein und koste es was es wolle" :headbash:

    Ich weiß ja nicht wie der andere Hund drauf ist, der kann meinen Hund auch tod beißen und ich stehe daneben und warte ab. Neee
    Ich muß auch ehrlich sagen lieber riskiere ich einen Biß, als tatenlos daneben zu stehen

    Akasha wurde vor einigen Tagen auch gebißen, von dem anderen HH kam keine Hilfe. Im Gegenteil der ging seelenruhig in unsere Richtung, zu keiner Mithilfe bereit.
    Zuerst bin ich nicht dazwischen, sondern erst eingeschritten als ich gesehen habe, daß meine Hündin versuchte zu türmen, aber von dem Hund immer wieder nachgebißen wurde.
    Erst dann bin ich mit Brüllen, schlagen und treten dazwischen.
    Die Hunde sind dann (nach gefühlten 8 Stunden) auseinander und ich habe mir Akasha geschnappt und bin auf Abstand gegangen.

    Mein nächster Schritt wäre definitiv das Greifen ins HB gewesen und ich schwöre bei Gott, ich hätte diesen verdammten Köter in die Ohnmacht gewürgt :ops:

    Grundsätzlich steht man immer schlecht da, wenn man sich allein um raufende Hunde bemühen muß. Zusehen und abwarten kann ich einfach nicht.
    Kleinere und harmlose Auseinandersetzungen (ohne Verletzungen) da greife ich nicht so drastisch ein, da reicht meistens wenn man ordentlich Krach veranstaltet.
    Aber wenn richtig zugebißen wird, da kenne auch ich kein Pardon :zensur:

    Ich habe keine Hunde damit andere ihre Aggressionen daran auslassen oder ihre Unfähigkeit offen zeigen.

  • Zitat

    Ganz wichtig!!!! Die Sicherheit der Menschen geht immer vor!!! Im Zweifel, so schlimm es auch ist, lieber daneben stehen und zusehen, als selbst schwer verletzt zu werden.

    Never ever guck ich zu wie mein Hund zusammengebissen wird. Da könnte ich nie daneben stehen und abwarten, nur weil ich vielleicht verletzt würde. :schockiert:

  • Zitat

    Ich würde auch immer eingreifen. Bei so einem kleinen Hund bleibt mir auch nix anderes übrig! Er endet sonst ruck zuck als Snack für die meist größeren Angreifer/Streuner.
    Vor ein paar Tagen waren wir abends auf dem Campus unterwegs als plötzlich ein großer, schwarzer Hund (Klischee :roll: ) um die Ecke geschoßen kommt und anfängt Lalit zu jagen. Lalit rennt panisch weg und versucht zu mir zu gelangen. Alles Rufen nützt gar nichts und ich kann Lalit nur durch einen gezielten Tritt vor dem Zuschnappen retten. Der Hund merkt aber irgendwie nichts und macht genau so weiter.
    Lalit rettet sich mit einem verzweifelten Satz in meine Arme und ich hebe ihn über meinen Kopf. Daraufhin versucht der Hund mich zu beißen. Da platzt mir der Kragen und ich trete ihn erneut als sein komplett zugekifftes Herrchen anschlurft und nuschelt daß es nicht nötig sei Gewalt anzuwenden. Ich war so sauer, daß ich auch ihn getrete habe, damit er endlich mal seinen Hund rannimmt!
    Der Hund hat mir leid getan, wollte ihn nicht treten aber ich sah in dem Augenblick keine andere Lösung. Aber noch mehr hat er mir leid getan wegen dieser gehirnamputierten Matschbirne von Besitzer!

    Uhhhiiii, da ist aber jemand explodiert!
    Ich hätte aber auch das gleiche gemacht, inklusive das Herrchen getreten/verkloppt!!!! :lol:

  • Es ist ja nicht so das es jemanden Spaß macht andere Hunde zu schlagen, aber meine Hunde stehen vor allen anderen.

    Und auch wenn es mir hinterher leid tut und ich u.U. ein schlechtes Gewissen habe, aber in DIESEM Moment haben meine Hunde absolute Priorität.

  • Zitat

    Es ist ja nicht so das es jemanden Spaß macht andere Hunde zu schlagen, aber meine Hunde stehen vor allen anderen.

    Und auch wenn es mir hinterher leid tut und ich u.U. ein schlechtes Gewissen habe, aber in DIESEM Moment haben meine Hunde absolute Priorität.


    Das sehe ich auch so :gut:

    Liebe Grüße mit immer noch pochender Hand ;)
    (Ist übrigens echt nicht einfach mit Links zu schreiben...., da fällt einem erst mal auf,was man alles mit rechts machht,wenn man rechtshänder ist)

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