Ich bin am Ende... *verzweiflung*

  • Und wenn ich mit meinen Texten nur das erreicht habe, ist das doch schon mal was!!! Jetzt gehst du mit anderem Grundgefühl ran, und das ist super so!

    Denk bitte an meine Worte, lass dich nicht unterkriegen. Perfekt muss ein Rotti in der Pubertät halt nicht sein, aber du solltest ihm eben zeigen wohin der Weg geht und dass du den vorgibst und niemand anders! Da darst du ihn auch mal am Geschirr packen und laut NEIN von dir geben, da darfst du einfach auch mal streng sein. Wichtig ist nur, dass du ihm sofort danach sagst was du von ihm willst (nämlich ein Sitz und Blickkontakt, dafür gibts Leckerlie).
    Wenn ihr das geschafft habt (und das dauert :smile: ) kannst du irgendwann dazu übergehen, beim geringsten Anzeichen von Fehlverhalten schon das Sitz zu fordern.

    Und wegen dieser Uni Problematik, da bin ich mir ganz sicher, dass dein Hund ruhiger werden wird, wenn eure Bindung wieder enger wird. Dafür gibt es kein Patentrezept.
    Ihr werdet sicher Fortschritte machen und im Laufe der Zeit wird sich auch dieses Problem von selbst geben. Solange ignoriere es einfach.

    DEnk immer dran...du hast da einen verrückten Jungen um dich rumhopsen, der nur so ist, wie du es vorlebst.
    Also nicht verzweifeln....sondern positiv denken!
    Drücke alle Daumen. Lass dir Zeit und berichte mal weiter...

    (und lach wieder über deinen HUnd, und kuschel mit ihm und zerr mit ihm und wirf irgendwas für ihn und versteck dich für ihn und freu dich über ihn....wichtig ist nur DU ENTSCHEIDEST WANN!!! )

  • Hallo, Julchen,

    jetzt muß ich doch mal wieder was Längeres schreiben, obwohl ich eigentlich momentan wenig Zeit hab.

    Erst mal: grüß Dich!

    Aaaalso, zu dem, was dieser Trainer vorschlägt: wenn Du das richtig verstanden und wiedergegeben hast, würd ich sagen: sofort abbrechen mit dem Training, alles Bödsinn - aber ich urteile natürlich nur nach dem, was Du so schreibst, die eigentliche Absicht hinter den Übungen kenne ich nicht, und Du hast sie, wie´s mir scheint, nicht wirklich erklärt bekommen.

    Hier die Erklärung zu meiner Meinung:
    "+ die ersten 5 minuten des gassi gehens hat der hund nur neben mir zu gehen (auf ein PST) und sich auf mich zu konzentrieren, dann darf ich ihn mal frei lassen und er kann sein Geschäft machen"
    Völliger Käse, das bei-Dir-Bleiben soll schon iiirgendwann mal so aussehen, klar - aber zum Üben mit einem pubertierenden Jüngling würd ich damit erst dann anfangen, wenn der Hund Gelegenheit hatte, sich auszutoben. Ich weiß ja net, was der Hund schon wiegt, aber einen Rottweiler, der rennlustig ist und kein Fuß kennt, ruhig zu halten, stell ich mir gerade bildlich vor - bestimmt lustig.... :hust: (wenn der Hund dann das Fußgehen o.ä. beherrscht, kannst das später mal für kurze Strecken ab der Haustüre verlangen - aber doch nicht jetzt schon.)
    Hab selbst nen Jagdterrier - wenn ich mit dem rausgehe, dann immer auf der dem Haus entlegenen Seite, wo kaum wer durchfährt (Einbahnstraße, sodaß ich immer hinter ihm bleiben und ihn damit sichern kann), da sind nur Garagen und Gärten. Und dann - Tür auf und los geht´s, wie mit der Sprungfeder aufgezogen. Paarmal hin und her rasen, schnüffeln, pieseln (oder, besser noch: Hund ins Auto, raus aufs Feld fahren, dort dasselbe). Erst dann ist der Hund wieder ansprechbar, und erst dann macht es für Dich Sinn, mit ihm zu üben - vorher kriegst anfangs seinen Kopf einfach nicht frei für irgendwelche Aufgaben. Damit tust Du Dir unnötig schwer, und DANN mußt ihm geradezu Gewalt antun, um ihn auf Dich konzentriert zu kriegen - und so willst Du ja glücklicherweise nicht arbeiten, wenn ich das Geschriebene richtig interpretiere! (und Gewalt bei ´nem Rotti, das geht IMMER nach hinten los über kurz oder lang, da kann man drauf warten)
    Was hilfreich ist: WENN der Hund an der Leine ist: erst dann zu einem anderen Hund/Baum etc. hinlassen, wenn er vorher brav SITZ oder PLATZ gemacht und dich angesehen hat, dann gib ihn frei, dort hinzugehen. So lernt der Hund, auf Dich zu achten, bevor er irgendwohin losrennt zu Passanten oder anderen Hunden. Ab und an an einem Hund vorbeigehen, dafür darf er den nächsten dann begrüßen, oder genau diesen, wenn er anständig vorbeigegangen ist - aber NUR DANN!!

    "+ kein/kaum Kontakt zu anderen Menschen bzw kein Hinlaufen zu Fremden oder Bekannten, da er sich an MICH binden soll und weil so ein Verhalten einfach nicht tragbar ist"
    NEIN - besser: kein Kontakt, bevor er Dich nicht angesehen und so "um Erlaubnis gefragt" hat, ob er darf. Dann gibst Du ihn frei, und er DARF gehen. Was meinst, wie toll Du dann wirst und wie das die Bindung fördert, wenn der Hund lernt, er kommt AUSSCHLIEßLICH über DICH zum gewünschten Ziel! Nur Du kannst ihn freigeben, ansonsten muß er nämlich dableiben und weitergehen, Punkt. Natürlich soll der Hund NIE ungebeten auf fremde Leute zustürmen, ich weiß, wie die reagieren können, wenn so ein schwerer Riesenhund auf die zustürmt, wenn er dann noch hochspringt, liegt schnell einer mit ´ner Kopfverletzung auf dem Rücken.
    Aber er darf grundsätzlich hin, wenn derjenige das möchte (mußt Du halt vorher mit den Leuten abklären, evtl. vorwarnen, falls er gerne zur Begrüßung hochspringt). ABER: DU klärst das, DU entscheidest das, er muß sich damit voll und ganz an DIR orientieren. Damit förderst Du die Bindung.

    "+ kein Spiel, damit er ruhiger wird..." :lachtot:
    Also, meiner würde ohne Spiel total austicken! Nur noch rennen, zum Spielen auffordern, kläffen, jagen, in die Hände zwicken (als Spielaufforderung) etc. Ruhig kriegen so??? NIIIIIE!! Aber wenn der mal ne Stunde toben durfte, ist er wieder saft wie ein Lamm. Er darf, ja muß sich auspowern können - aber hier genauso: dann, wenn DU das erlaubst! Wenn DU Lust und Zeit hast (definitiv nicht während der Vorlesung....- und das hat er zu akzeptieren, sonst bringst ihn raus - gibt´s da ein Büro in der Nähe, das Du Dir evtl. mal für 10 Minuten ausleihen kannst, damit der wieder runterkommt in so einer Situation? Überleg mal, evtl. findest Du da was Passendes, womit Du ihm einfach zeigst, daß Toben und rummeckern in der Vorlesung nicht toleriert wird von Dir. Oder Du gibst ihm nen Kauknochen, BEVOR er unruhig wird in der Vorlesung (nicht WENN - das wäre ja noch Belohnung in dem Moment, das TIMING ist da wichtig)- knackt zwar etwas beim Beißen, aber er wird wohl liegenbleiben. Das Kauen reduziert auch evtl. vorhandenen Streß bei ihm.)

    "+ kein Spielen mit anderen Hunden"
    Auch hier wieder: warum nicht??? Er muß die Kommunikation mit Artgenossen schon kennen - oder willst irgendwann einen ausgewachsenen, pöbelnden, Rüden anknurrenden und fressenden "Monsterhund" spazierenführen? Nur so lernt er anständiges Benehmen unter Hunden. Selbst meine Kleine (Zwergpudel-Mix) hat schon einem jugendlichen Dogo Argentino sehr deutlich gezeigt, daß er zu stürmisch zum Spielen aufgefordert hat, was dieser sofort akzeptiert hat! Das kannst Du einem Hund gar nicht beibringen, was die untereinander lernen. Aber auch hier gilt: Spiel nur, wenn DU grad Zeit und Lust hast, der geeignete Platz da ist (Garten, Hundewiese), die anderen Teilnehmenden einverstanden sind (wenn einer Angst um seinen Hund hat, machst Dir keine Freunde, wenn Du Deinen Hund hinstürmen läßt....) etc.etc. DU ENTSCHEIDEST - und wieder lernt der Hund, auf DICH zu schauen. Wenn das nicht der Fall ist, ein Kommando geben (WEITER oder sowas, was Du halt in so Situationen nimmst) und ganz cool weitergehen, sobald der Hund mitkommt, feste loben, ganz hohe Stimme "feiiiiiin", evtl. kurzes streicheln, Leckerli reinstopfen. ;-)

    "+ liebevolles Herrufen zu mir (immer wieder), beim gehen viel körperkontakt haben, aber kein wieder aufreiben durch überschwängliches Knuddeln etc "
    hmmmm - Körperkontakt fördert die Bindung - aber meiner z.B. läßt sich das nur daheim gefallen (legt sich dann auf den Rücken und zeigt den Bauch zum Kraulen - stundenlang). Draußen sind sooo viele Dinge, die interessanter für ihn sind, da hat er keine Zeit dafür- das nervt ihn dann höchstens (auch wenn er sichs gefallen läßt, aber immer mit dem Blick "wo gibt´s was Aufregendes"). Du solltest das draußen einschränken, wenn dem Hund das nicht gefällt, denn: er soll ja GERNE zu Dir kommen. Und wenn er dann jedes Mal erst ne Zeitlang sitzen muß und gestreichelt werden über sich ergehen lassen muß, weil er Wichtigeres im Kopf hat, wirst Du nicht wirklich einen Hund bekommen der sich GERNE zu Dir zurückrufen läßt!
    Heranrufen ja (vor allem dann, wenn er gerade den Radius zu verlassen droht, innerhalb dessen Du ihn noch "im Griff" hast!)- aber nur, wenn er dafür was TOLLES bekommt. WENN das bei Deinem Hund Streicheln ist, ok - kann aber auch nur ein Leckerli sein, oder ein Spielchen, geworfenes Bällchen, oder aber genau die Freigabe, zu dem anderen Hund weiter vorne rennen zu dürfen. "Herkommen ist toll - weil dann krieg ich was/darf ich was etc.", muß dabei rüberkommen. Dann wird sich Dein Hund später immer gerne abrufen lassen. Oder Du rufst ihn und zeigst ihm was ganz tolles - ein Leckerli, das Du gerade "verloren" hast, und mit ihm zusammen findest, einen liegenden Baumstamm, auf dem man seine "Kletterkünste" verfeinern kann. "Toll - mit Frauchen entdeckt man super Sachen und hat Spaß! Da geh ich gerne hin...."
    Wenn Du den Hund rufst, nur ganz selten Sachen machen wie anleinen - würde sagen, 80% Heranrufen nur, damit der Hund Spaß hat, damit Du ihm was Positives vermitteln kannst, das Anleinen sollte sozusagen die Ausnahme sein, denn: er soll ja nicht das Heranrufen mit Anleinen (=Verlust der Freiheit, zu rennen) verknüpfen. Wenn Du ihn an die Leine nimmst, laß ihn ruhig auch mal nach 2 Minuten wieder laufen. Vermittelt: "Anleinen ist nix Schlimmes, ich darf ja gleich wieder rennen".
    Überschwenglich loben - darfst Du schon, klar, wenn Du Zeit hast für ein kurzes Spiel, das sich dann anschließt. Aber z.B. WÄHREND der Unterordnung KANN es sein, daß Du den Hund damit aus der Konzentration reißt, hier ist dann eher ein lobendes und ruhiges "Feiiin" angebracht, oder ein Leckerli, sollte er mit Spielzeug zu hoch drehen. Ansonsten kann ein Lob gar nicht toll genug sein (Nach der unterordnung oder einer vollständigen UO-Sequenz). Wenn mein Großer die Unterordnung auf dem Platz gut macht, darf er immer wieder zwischendurch sein von mir geworfenes Spieli holen, und kommt damit zu mir (!), weil er JETZT weiß, daß ich TOLL bin (habe lange gearbeitet daran, mir ging´s nicht anders als Dir, ich war total unwichtig unterwegs!!) - weil ich der beste und ausdauerndeste Zerrpartner für ihn bin. Dann ein kurzes PLATZ mit ein bißchen ruhigem Streicheln, damit er wieder runterkommt, und weiter gehts - hochmotiviert!

    Ansonsten: je MEHR DU mit dem Hund machst, desto mehr FÖRDERST Du die Bindung - Nixtun wird da nicht sehr hilfreich sein...
    Spiel mit ihm draußen, triff Dich mit Freunden mit Hund, sodaß der Hund nach Deiner Freigabe mit den anderen spielen und Kontakt haben darf, geh in die Hundeschule, um den Hund mit Unterordnung (spielerisch lernend!!) auszulasten (aber nur, wenn Dir die Methoden zusagen vom Bauchgefühl her!), mach Suchspiele, leg Fährten - Anleitungen und Tips dazu gibt´s zu Hauf im Internet. Spielanleitungen (auch für Drinnen) findest Du auch unter http://www.spass-mit-hund.de, die sind echt toll!

    Laß Dir und Deinem Hund Zeit, setz weiterhin Deinen Gesunden Menschenverstand ein bei den einzusetzenden Hilfen, laß Dir, wenn Tips irgendwoher kommen (egal, was für ein Guru derjeige zu sein meint!) erklären, WARUM Du was machen sollst - sonst kann eine evtl. Umsetzung nur falsch laufen...

    Und nicht zuletzt, geh auch früh selbst mit dem Hund raus (ja, dazu muß man früh aufstehen - ich mach´s auch ;-) ), und hab wieder Spaß an Deinem Hund, freu Dich, wenn er übermütig hüpft und rennt, freu Dich noch mehr, wenn er Dir ein Spielzeug zum Dranherumzerren bringt und fordere ihn spielerisch zu kleinen Tobesequenzen oder daheim zu Kuscheln auf (DU forderst in der Mehrheit der Fälle auf, nicht Du reagierst auf seine Aufforderung! DU entscheidest, daß DU jetzt spielen möchtest. Wenn er gerade nicht will - bitteschön, dann soll er halt weiterschlafen, also nicht zum Mitmachen zwingen, das soll Spaß machen!.). Bitte notfalls auch mal unterwegs einen freundlichen Passanten, ein-zweimal an Dir vorbeizugehen, damit der Hund lernt, ruhig zu bleiben und laß ihn den Passanten, wenn er ruhig dran vorbeigegangen ist (nur dann!), anschließend begrüßen. So lernen auch die Leute, Angst vor einem großen Hund zu überwinden.

    Übrigens: meine Kleine mag Betrunkene auch nicht, die werden angeknurrt und angekläfft - seit einer sie mal "lustig" (wie er meinte) erschreckt hat! Betrunkene schwanken, erscheinen unberechenbar. Entweder Du bringst dem Hund bei, daß solche Leute nicht gefährlich sind (laß die ihm ein Leckerli geben oder ein Spielzeug), oder Du beschützt ihn einfach und läßt ihn dort nicht hin, das heißt auch, daß er dann auf wilden Gartenparties daheimbleibt - ansonsten ist das purer Streß für ihn.

    Der Trainer war nicht Deine letzte Chance, sondern nur ein Versuch. Keiner schlägt Dich, wenn der Hund nicht morgen früh perfekt Fuß geht! Mach da ein Spiel draus aus der ganzen Unterordnung unterwegs auf dem Spaziergang. Drei Schritte Fuß, wildes Spiel. SITZ- er darf zum anderen Hund. PLATZ - Du rennst eine Strecke mit ihm zusammen. HIIIIER - und er kriegt ein tolles Leckerli. Unterordnung ist TOLL, Du bist noch viel toller! Du weißt das nur noch nicht :lol: , aber akzeptier´s mal und zeig´s ihm! Er wird Dir zustimmen, wieder gerne zu Dir kommen und auch lernen, was Gehorsam heißt. In der Pubertät wird halt mal gerne ausprobiert, wo die Grenzen sind. Aber mit der Zeit merkt der Hund genau, ob Du ein Fangen-Spielchen lustig findest gerade, oder ob er ernsthaft jetzt mal anständig gehen soll - das kannst Du ihm mit Sprache, Tonfall und Körperhaltung vermitteln. Wenn Du´s ernst meinst, mach Dich groß, sprich deutlich, sehr bestimmt und bleib konsequent - es geht erst weiter, wenn der Hund den Befehl ausgeführt hat. Und ja nicht im Hinterkopf lachen, weil der grad so süß rumhüpft - der Hund merkt genau, ob´s Dir wirklich ernst ist oder Du ihn eigentlich lustig findest gerade, und er merkt genau, ob Du bereit bist, das Kommando jetzt durchzusetzen, glaub mir!
    Gib nicht auf, Du schaffst das, hab einfach selbst wieder Spaß am Hund, setz Dich nicht unter Druck; wenn der Hund oder Du schlecht drauf ist, machst eben gerade an dem Tag keine Gehorsamsübung, sondern läßt ihn bißchen laufen, wirfst ihm das Balli und gut ist. Morgen ist auch noch ein Tag. Laß Dir Deine Hundeschule nicht vermiesen - nach allem, was Du schreibst, hast Du einfach nur einen fröhlichen, frechen pubertierenden und die Grenzen austestenden Rüden daheim. Das ist völlig normal - und weißt Du was - die Zeit geht auch vorbei!!
    So, das waren meine Ideen zu Deinen Problemen/Fragen. Ich würde mich freuen, wenn Dich das Geschriebene ein bißchen weiter bringt.
    Mach Dir keinen Kopf, wenn Du noch Fragen hast, meld Dich - ich lese weiter mit!
    Liebe Grüße,
    BieBoss
    die hofft, daß nicht in der Zwischenzeit 7 Leute dasselbe geschrieben habe....

  • Du kannst deine Bindung ja auch einfach mal testen,indem du dich auf einen Gelände wo nix passieren kann mit dem Hund begibst,und dich wenn er freiläuft in einen unbeobachteten Moment versteckst,wenn der Hund dich dann sucht sollte die Bindung doch in Ordnung sein...

    Ansonsten klingt es für mich nach einen pubertierenden Junghund,besser wäre es eigentlich du lässt ihn nicht freilaufen wenn er nicht zuverlässig kommt,sondern an der Schlepp...

    Mit anderen Hunden spielen,tja das sehr ich ein bisschen anders,ein Hund braucht genug Sozialisierung mit anderen Hunden,und die kriegt er nur durch das Spiel mit anderen Hunden,ausserdem kann man während des Spiels super das abrufen unter Ablenkung üben,ist so meine Sicht!

    Ich würde die Unterordnung nicht weglassen,und ja Fährten kannst du machen,wenn er Spass dran hat...

    Ach ja es gibt auch so etwas wie Mobility,das könnte dann geeignet sein wenn du gerne Agi machst,oder sprich mal mit der AgiTrainerin ob du doch mitmachen kannst wenn er 1 Jahr alt ist und geröngt ist,evt. mit der Sprunghöhe der Minis,du musst ja keine Turniere machen,Hauptsache es macht Spass...

    Wegen Schutzdienst...
    Warum nicht?Es ist eine tolle Art seinen Hund auszulasten...
    Und nein es macht den Hund nicht aggressiv,es ist wie mit deiner Beisswurst,der Ärmel ist sein Zerrspielzeug,ich würde es kontrolliertes Spielen nennen,denn er muss auslassen wenn du dies willst,und er darf später nicht sofort zubeissen sondern muss verbellen,wie dies geht übt ihr auf dem Platz...Der Vorteil halt ist,der Hund hat seinen Spass und du lernst dich durchzusetzen,was sicher auch für den Alltag sinnvoll ist...

  • Ich bin absolut kein Erziehungsexperte, aber ich habe eine einjährige Bernerhündin!
    Wenn ich mir vorstelle, sie sollte sich die ersten fünf Minuten des Spaziergangs auf mich konzentrieren....
    Das halte ich für unmöglich und ich könnte solche Tipps auch nicht nachvollziehen.
    Zuerst muss doch mal die größte Energie raus, dann kann man weitersehen.

  • Ich geh mit meinem Kleinen auch immer erst hinters Haus, da darf er sich lösen und die gröbste Energie raus laufen, danach gehts an die Leine und ab in den Wald. Dort darf er wieder laufen und wenn er dann keine Sternchen mehr in den Augen hat apportieren wir ein bisschen.

    Ausserdem wird er sobald er frei läuft immer mal wieder hergerufen.

  • So, es ist wieder sehr viel passiert... :-) gutes und schlechtes...

    Muss gleich wieder in die Arbeit, kann also nur ein paar Sachen erzählen:

    Fang mit dem Guten an:
    Gestern habe ich mir eine Schleppleine gekauft, lief mit Jaro fast ne Stunde auf der Wiese rum, hab ihn ab und zu zu mir gerufen, hat alles gepasst.
    Später ging ich dann wieder mit den Schläuchen (da ich sie doch bei einigen Dingen sehr sinnvoll finde: z.B. "böse" Hundekontakte, und das BEI MIR gehen, weil ich ja eh im Dienst war, das soll ja auch gut aussehen ;-) ) Hat eh super funktioniert... Haben zwei andere Hunde getroffen, beim ersten Treffen war ich zu perplex um was mit den SChläuchen zu machen, seine Reaktion war sehr hefitg, bellte, knurrte, wollte hin, stellte die Bürste. Beim zweiten mal hab ich dann die Schlauchis geworfen, direkt vor seine Vorderpfoten, die REaktion viel schon viel besser aus und er schien zu verstehen worum es mir geht!
    Brav am Bein gehen tut er auch wenn ich das PST mache...

    Heute wars ned so toll... bin ohne die Schläuche raus, mit der SChlepp, damit er sich ein bisschen austoben kann bevor er allein ist... er hat sich in den ersten 5 minuten losgerissen und ist hinter einem Hasen her... ich bin nach außen hin relativ ruhig geblieben, einholen konnte ich ihn nicht... ich hatte solche panik dass er auf die strasse rennt... hätt ich mir nie verziehen...
    aber er hat sich dann irgendwann umgedreht und ist SEHR LANGSAM mal in meine Richtung gekommen... *seufz* ... aber er war dann da...
    wollte dann versuchen etwas UO zu machen, aber er schnüffelte nur am Boden rum... naja... ich blieb jedenfalls so cool wie möglich, hab nicht geschimpft, NICHT GESCHLAGEN, nichts... nur gelobt, wenn er mal kurz brav war... oder mich angeguckt hat...

    naja, bedanke mich noch schnell für die Mails, bezüglich der trainer, obwohl ich wieder unsicher bin... ich hätte eigentlich gerne jemanden, den ich immer anrufen kann wenn was ist, und der mich sozusagen ein bisschen im Alltag begleitet, denn um das gehts mir ja primär...

    und: zum training in böblingen: ich hab vlt vieles falsch dargestellt, einiges versteh ich selbst nicht... aber einige dinge sind doch sehr sinnvoll und praktisch wenn man versteht, wann man sie einsetzen muss... dass er sich beim spaziergang zuerst lösen muss seh ich eigentlich auch so... deshalb darf er ab jetzt eine halbe stunde mit schlepp laufen und geschäft machen und wenn ich dann eben unter leuten bin, oder im dienst, oder sonstwas, dann muss er sich halt konzentrieren (und wie gesagt, die funktion der schläuche ist sehr gut bei hundebegegnungen oder auch beim menschen anspringen einzusetzen...)

    also mal liebe grüße an alle, danke dass ihr mein wirr-warr gelesen habt... aber ich bin im stress :ops:

    GLG

  • Huhu,
    was machst du denn da eigentlich für einen Dienst, bei dem der Hund gut aussehen soll?
    Wie lange muss er das im Moment am Stück machen?

    Ich bin nicht so der Fan von den Schlauchgeschichten. Du wirkst nicht sehr sicher, und was machst du, wenn der Hund sich an die Schläuche gewöhnt? Baust du damit irgendein Kommando auf oder dienen sie immer wieder nur dem Abbruch von irgendwas?

    Wirfst du den Schlauch direkt, wenn dein Hund einen anderen sieht? Das wäre übelst kontraproduktiv! (hört sich in deinem Text so an, bei der zweiten Begegnung.)

    Viele Grüße
    Silvia

  • Kein Problem, finde gar nicht dass es wirr warr ist. ;)

    Mach doch erstmal so weiter, man merkt jetzt dass du nur das mitnimmst was dir selber einleutend erscheint...

    klar, an den Situationen mit anderen Hunden musst du arbeiten, und wenn dir das mit den Schläuchen hilft, mach es.
    Und das mit dem Hasen...hmmh, meine rennen immer noch gelegentlich einem Hasen hinterher...es wird immer seltener und sie sind immer mehr abrufbar, denke da haben wir alle klein angefangen.

    Schön finde ich, dass ihr auch Erfolge habt. Die solltest du sehen. Die anderen Probleme wirst du auch noch in den Griff kriegen...ich drücke jedenfalls die Daumen!

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