Ich bin am Ende... *verzweiflung*
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Ihr habt mir echt geholfen, danke. Und diesmal werde ich von Fortschritten und Rückschlägen berichten
was ich bis jetzt versäumte... das tut mir leid@ Biomais: geheult hatte ich eigentlich deswegen, weil mein Hund auf die Strasse laufen wollte, das andere war nur das i-tüpfelchen... und ein rotti musste es sein, weil ich mit solchen aufgewachsen bin und ich sie als perfekte, liebevolle, treue hudne kennenlernte... einen zu erziehen ist natürlich was anderes, das hatte ich vermutlich unterschätzt, das geb ich offen zu, aber ich werde das schaffen, weil ich meinen hund liebe... und: einmal ist immer das erste mal (zum thema erziehung eines "nicht harmlosen hudnes")
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Hi,
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Noch ein Tip: Ich hab fuer die ganz schlimmen Tage immer so ein Bachblueten-RESCUE-Spray in der Tasche. Nicht fuer den Hund, sondern fuer mich

Und Trainer, die dich zum Weinen bringen, sind vielleicht nicht unbedingt dazu geeignet, bei dir und deinem Hund Ruhe und Selbstbewusstsein aufzubauen.
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Ich wünsch es dir, dass du das schaffst. Die Bereitschaft dazu scheinst du zu haben

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Den Rescue-Spray werd ich mir SOFORT kaufen

Danke milospeed und Biomais

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Zitat
3. Distanz schafft Bindung (frech zitiert aus dem Buch "Ich lauf schon mal vor", welches ich uebrigens super finde). Du musst nicht staendig mit deinem Hund zusammen sein, damit er sich an dich bindet. Wenn du immer nur ein schlechtes Gewissen hast und verzweifelt irgendwelche Bindungsspielchen machst, wie soll sich der Kerl denn bei dir wohlfuehlen? Denk doch mal wieder an dich und "trenn" dich mal bewusst fuer ein Weilchen von deinem Hund, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Meiner geht neuerdings ein- bis zweimal die Woche in eine Hunde-Tagesbetreuung, und das tut uns beiden gut. Er kann sich mit anderen Hunden austoben, und ich kann mich auf meine Arbeit an der Uni konzentrieren. Er ist mein Hund, aber ich hab ja auch noch ein Leben nebenher.
Das bringt es auf den Punkt. schön zusammengefasst 
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Iris und berny und megarafrauchen

Genau so.
Julchen_Jaro,
genau das ist auch meine Meinung. Ich erlebe hier im Umfeld soooo viele Hunde, die durch tausend Trainer und tausend Meinungen und tausend Methoden kaputterzogen wurden. Es gibt hier sooo viele Hunde, die anfangs so glücklich, verspielt und lustig waren, einfach tolle HUnde. Dann kam die Pubertät und eben das ein oder andere Problem. Zack, diverse Hundeschulen durchprobiert, Methoden (und da war auch einiges dabei was du benannt hast, wie kein Spiel mehr mit anderen, extrem UO, kaum Freilauf usw)durchexorziert und Hund wurde völlig kirre. Bindung dahin. Manchmal reichte auch schon eine Methode, von der man selbst nicht völlig überzeugt war, Hund auch nicht überzeugt, Bindung dahin.Echt, das Problem was du schilderst, würden dir hier in meinem Umfeld einige sicher auch unterschreiben.
Klar, der Hund wird nunmal pubertär. Und verhält sich eben auch mal so wie wir es nicht wollen.
Aber anstatt ihm ganz klar und konsequent immer wieder zu zeigen, dass wir das nicht wollen und für ihn sicher und transparent aufzutreten, holen wir uns Hilfe von allen möglichen Trainern (was ja prinzipiell nicht verkehrt ist, aber wir sollten dabei keine Huschu Roboter werden).Der Hund versteht mittlerweile wohl nicht mehr was du von ihm möchtest. Für Jaro bist du wohl momentan diejenige die immer nur von ihm verlangt, ihm Regeln gibt (die er natürlich braucht), ihm aber auch wichtige Ressourcen streicht (wie das Spiel mit anderen Hunden)...ein Spielpartner, ein Gefährte, ein Vorbild bist du nicht mehr, weil du für Jaro nicht mehr transparent bist.
Und das ist doch der Punkt: Jaro versteht deine Erziehung nicht, weil du auch keinen Sinn darin siehst.
Ein Hund spürt genau, ob du überzeugt von dem bist was du tust oder nicht.Klar, es ehrt dich total, du wolltest dir HIlfe suchen, weil dein Hund pubertäre Verhaltensweisen zeigte, völlig richtig! Aber durch die Methoden, mit denen du nichts anfangen kannst, wird es nicht besser, weil Jaro das merkt!
Ich schätze dich als reflektiert und kompetent ein, versuch es doch einfach noch mal selber! Klopp all die Tipps von Trainern in die Tonne und hör auf dein Herz. Nimm ein paar gute Leckerchen mit, fang an richtig schön positiv zu bestärken. Lobe ihn für alles was er gut macht. Tut er etwas was du nichts willst, scharfes Nein und zeige ihm was du von ihm möchtest. Handlungsalternativen schaffen.
Sei konsequent und immer gleich. Nur so wird Jaro dich als Vorbild und "Rudelführerin" respektieren. Das braucht einfach Zeit. Keine Trainingsmethode funktioniert in einer Woche. Aber nimm doch einfach mal die Methode, die du wählen würdest, aus deinem Bauchgefühl heraus. Und lass dich nicht unterkriegen, wenn die auch nicht nach einer Woche funktioniert, sie wird funktionieren, weil du ÜBERZEUGT davon bist.Und habt auch mal wieder Spass miteinander! Überleg nicht mehr welche Spiele sinnvoll wären oder nicht, wenn euch danach ist, macht sie! Achte nur darauf, dass du Jaro danach wieder die nötige Ruhe vermittelst. Lass ihn Hund sein, VERLANGE NICHT SOVIEL VON IHM UND VOR ALLEM NICHT VON DIR!!!
Ich glaube dass du einfach ruhiger werden musst, dein Hund wird das auch werden, automatisch. Und wie Iris u. Berny schrieb, dein Hund wird reifer und erwachsener. Es dauert halt.
Wenn du in diesem Reifeprozess jetzt tausend Trainer durchprobierst, wird Jaro völlig verwirrt. Sei einfach du selbst, sag was du willst und was nicht. Und wenn dir Ansätze von Trainern dabei helfen können, nimm sie mit. Alles was du nicht verstehst, weg!Ach, ja, ich habe selber zwei verrückte Mäuse, war in Huschus und habe das für mich umgesetzt was ich brauchen konnte. Letztendlich haben bei mir aber der normale Hundeverstand und vieeel Auslauf und Beschäftigung gesiegt. Manchmal gehe ich wochenlang einfach nur spazieren oder joggen mit meinen Hunden. Mehr als ein paar Kommandos gibts da gar nicht. Und sie sind völlig zufrieden damit und dankbar, dass sie "Hund sein dürfen". Klar gibt es dann auch mal Fährten und Hundesport aber in Massen. Unsere Bindung ist sensationell, seit ich damit aufgehört habe, sie erzwingen zu wollen (denn diese Phase gab es bei mir auch). Je ruhiger ich wurde und je mehr ich meinen Hunden vertraut habe, umso mehr bekam ich zurück.
Ich glaube, das, was die Trainer da in einer Woche von dir wollen, ist viel zu erwartungslastig.
Bindung entsteht durch konsequentes und für den HUnd sicheres Verhalten seines Besitzers über einen langen Zeitraum, von dem der Besitzer auch überzeugt ist.
Lass dich nicht verunsichern, ihr kriegt das hin, da bin ich sicher. Nur stell nicht immer mehr Erwartungen an dich und deinen Hund. Wenn man es nicht schafft und dann das Erziehungsprogramm auch nicht schafft, macht sich das Gefühl von Versagen und Ohnmacht breit...klar...Klopp es in die Tonne und tu das , was euch Erfolge bringt. Krieg wieder richtig viel Spass mit Jaro und mach dich von Perfektion frei...dann läufts von allein...aber lasst euch Zeit!
Ganz viel Glück!
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@ meike.s: WOW, danke

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Ich finde es ganz wichtig, das du ruhiger und entspannter wirst. Denn solange du zweifelst was du tust, solange wird dein Hund vermutlich deine Aufgaben übernehmen, nämlich für Schutz sorgen und dich führen.
Ich persönlich würde konsequent auf Handfütterung umstellen und dabei sogar noch ein Schritt weiter gehen und mir selber was zu essen auf den Tisch stellen. Dann würde erst ich etwas essen und dann dem Hund ein Bröckchen geben und immer so weiter.
Dann würde ich die Schlauchstücke weg lassen und wieder UO machen. Damit kann man bestimmte Verhaltensweisen - halt auch Anspringen - umlenken, wenn man lernt, vor dem Abspringen ein Sitz zu fordern oder ein Platz.
Dann würde ich mal jemanden bitten dich zu filmen. Damit du dich einmal selber siehst und deine Körperhaltung. Desto mehr du dich mal auf dich selber und deine Körperspannung konzentrierst, desto besser ist es auch.
Weiterhin würde ich jede eigenständige Kontaktaufnahme von dem Hund erst mal ignorieren und auch jedes gefipse, geammere oder was auch immer dann ausgekrammt wird. Kann man sehr gut mal an einem Wochenende machen. Nimm dir ein Buch lege dich auf die Couch und beachte deinen Hund nicht und zwar so lange, bis er sich beruhigt und entspannt hat und dann noch mal wenigstens 5 Minuten länger - am Anfang lieber länger als zu kurz. Auch wenn du nach Hause kommst und dein Hund hampelt um dich rum. Lasse ihn links liegen, bis er sich beruhigt hat.
Dein Hund ist in der Pubertät und er testet und will ein Kräftemessen. Nun ist es an dir, mentale Stärke zu zeigen und wenn du merkst, dir brennen die Nerven durch, dann gehe aus dem Zimmer und lasse ihn erst mal links liegen oder atme ganz bewußt 10 - 20 mal ganz tief ein und wieder aus.
Zudem würde ich aber auch mal schauen, ob ein getreidefreies Futter helfen kann, mache Hunde drehen tatsächlich wegen dem Futter so hoch.
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Ich denke, wenn ich es schaffe Ruhe reinzubringen wirds hinhauen...
Kann das heute austesten, nach diesem Job hier fahr ich heim, dann nehm ich ihn wieder mal mit in die Uni und versuch cool zu bleiben

und morgen fahre ich Streife, da kann ich mich dann 8 Stunden fast ausschließlich um ihn kümmern
da gibts dann nach eineinhalb wochen wieder mal spiel und spass -
Nix WOW, so ist es doch.
Du setzt dich so toll mit deinem Hund auseinander, probierst alles aus, integrierst ihn in den Tagesablauf usw...schilderst dann aber dass es schlimmer wird seit du verschiedene Methoden durchprobierst.
Lass ihn pubertieren, versuch es mal mit deinem Herz, es klappt bestimmt. Und nimm dich nicht so an die kurze Leine!
Seid ein Team, sieh euch als solches an und wenn er zickt, sag ihm mal wo der Hammer hängt (sei überzeugt davon dass du ihm überlegen bist, auch körperlich, er merkt das!) und sag ihm was du stattdessen von ihm willst (und das kann ein einfaches Sitz und Bleib sein mit Blickkontakt. Das dauert lang genug zu trainieren) 
Nimm einfach gaaanz kleine Sachen, an denen du arbeiten willst (wie gerade genannt, ihm z.B. bei Fehlverhalten anderes Verhalten anbieten) und nicht euer ganzes Leben, das verwirrt euch ja beide nur.
Wie gesagt, ich glaube, du kriegst das hin, wenn du wieder an dich, und euch, glaubst!
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