HILFE ... was tun??? OP ja oder nein???

  • Hallo!

    Sollte ich den Futtermittelallergiethread nachher übersehen ;) -
    soviel von meiner Seite dazu: Futtermittelallergien sind altersunabhängig, sie können außerdem von heute auf morgen auftreten.
    Unsere Hündin bekamen wir im Januar aus dem Tierschutz mit 7 Monaten.
    Dort vertrug sie alles an Futter und auch bei uns ging anfangs alles gut.
    Im Juni traten dann die ersten Symthome auf. Jegliche Umstellung der TroFu Sorten brachte garnichts und ich habe wirklich auf Qualität geachtet.
    Seit Mitte August wird Muffin gebarft und ist inzwischen seit Anfang September beschwerdefrei.
    Also wäre es auf jeden Fall sinnvoll auch in diese Richtung zu denken. Wundert mich total, daß die TÄ das ausschließen, aufgrund des Alters.

    LG Elke

  • Zitat

    Glaub ich ja auch nicht so wirklich. Auf Stoffwechsel oder Allergie wurde nicht untersucht. Er meinte, das wäre bei so einem jungen Hund mehr als unwahrscheinlich.

    Hä? Also mein Hund hatte ein ähnliches Problem. Ständig blutigen Durchfall und erbrochen. Und das seit wir ihn mit 15 Wochen! bekommen haben. Also schon als Welpe. Wir sind auch ständig von TA zu TA gerannt, dauernd haben die den armen Hund unter Antibiotika gesetzt. Ich war teilweise Nächte lang wach, habe das erbrochene weggewischt und dem Hund immer wieder Flüssigkeit eingeholfen damit er nicht austrocknet. Bis ich mich mal informiert habe.
    Ich habe dann angefangen dem Hund erstmal nur ganz weich gekochten Reis mit Hüttenkäse zu geben. Hund ging es Prima. Dann Hühnchen dazu, immer noch alles Super.
    Lamm, Hund wieder krank, Rind ,Hund krank wieder nur Geflügel, Hund wieder gesund.
    Also bekommt er nur noch Geflügelfrischfleisch von einem Biofleischer mit Gemüse, manchmal Reis usw..
    Na ja so haben wir jedenfalls festgestellt dass er gegen Rind, Lamm, Kaninchen, und viele Weizenarten allergisch ist.
    Seit zwei Jahren ist er jetzt kerngesund.
    Es können also sehr wohl schon junge Hunde so eine Allergie haben.
    Ich würde ihn nicht gleich operieren lassen und das mit der Ausschlussdiät versuchen.
    Arnold ging es bereits nach ein paar Tagen viel besser.

  • Ach so die Tierklinik in KW ist übrigens sehr gut. Die haben uns die Allergie dann schlussendlich auch bestätigt und sogar von einem kostenintensiveren Allergietest abgeraten und Ausschlussdiät empfohlen.
    Und sie haben den Hund von einer Bekanten gerettet der Rattengift gefressen hatte und starke innere Blutungen hatte. Ist 4 Jahre her und er lebt immer noch.

  • Bei meinem Hund fing das genau so an und konnte mit keinem Futter in Verbindung gebracht werden. Schleimiger, später blutiger Schleimstuhl und als letztes blutiges gebrochen.
    Antibiotika hat auch nur während der Gabe geholfen. Mir wurde von den verschiedensten Tierärzten definitiv eine Endoskopie geraten!
    Nach vielem Hin und Her hab ichs dann machen lassen und hatte nachher ne astreine Diagnose (komplett nach 6 Wochen) von einer Rohfaserunverträglichkeit und einer daraus entstandenen Colitis.
    Übrigens für einen Hund in dem Alter sehr untypisch :roll:

    Also Endoskpie (oder Rektoskopie) würde ich dir in jedem Falle raten. Ist relativ harmlos und hilft auf alle Fälle weiter!!

    Viel Glück weiterhin

  • Zitat

    @ dieSchweizer: Der TA meinte, dass man mit der Endoskopie nicht den kompletten Darm sehen kann!!!!

    Glaub ich ja auch nicht so wirklich. Auf Stoffwechsel oder Allergie wurde nicht untersucht. Er meinte, das wäre bei so einem jungen Hund mehr als unwahrscheinlich.

    Der Ta und Chefin der TK wissen nicht was es sein könnte, daher wollen sie meinen Kleinen aufschneiden. Ich finde das ja auch sehr übertrieben.

    Ich schau mal im Netz ob ich noch ne gute andere TK in Berlin finde.


    Meine Hündin ist 1,5 Jahre alt und hat eine Menge Allergien. Wo ich z. B. niiiiie mit gerechnet hätte, sie reagiert auf fast alle gängigen Fleischsorten (Rind, Huhn, Pute) und Futtermilben. Das sind die, die ich weiß. Was noch kommt :ua_nada:

    Also das mit der Allergie und zu früh finde ich von dem Tierarzt mehr als seltsam.

    Hole Dir eine zweite Meinung ein ;)

  • wurde denn auf giardien getestet? klingt für mich nen bißchen so. meine jungs hatten die lästigen dinger im sommer und hatten fast die gleichen symptome wie dein kleiner. es ging ihnen total dreckig, aber draussen toben ging trotzdem immer :headbash:

    ansonsten ist von der klinik in marzahn nur abzuraten, die haben da ganz komische methoden und ne besch****ne praxisphilosophie. ne bekannte von mir hat mal dort gearbeitet und recht schnell wieder gekündigt.

  • Ich war heute zum Röntgen und Ultraschall mit meinem Hund, auch wegen einer Darmgeschichte... Der Darm konnte gerade beim Ultraschall sehr gut beurteilt werden. Aufschneiden erst, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind.

  • versuch es mal in der tk biesdorf die sind super oder beim tierheim hausvaterweg
    die tk in marzahn ist nur aufs geld aus die schaden den tieren mehr als alles andere ich hab da bisher nur schlechte erfahrungen gemacht und würde da freiwillig nie wieder hingehen

    lg ines

  • Es kann auch sein das die Darmflora arg gelitten hat. :ops:

    Unsere Hündin hatte im ersten Lebensjahr ständig Durchfälle und Erbrechen, was wir uns nicht erklären konnten.

    Mein Tierarzt kam auf die Idee eine Darmsarnierung durchzuführen.
    So streute ich dieses Pulver 3-4 Wochen über das Futter und siehe da, alles war wieder im Lot und das bis heute!! ;)

    Sie ist jetzt 7,5 Jahre alt und es ist nie wieder, nur andeutungsweise in diesem Ausmaß vorgekommen.

    Kommt auch oft nach Antibiotikagaben vor!! :roll:

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