alte Schnappschildkröte!!!

  • Zitat

    Und doch: Ich habe den Sinn von Deinem "ohne Hilfsmittel" verstanden. Du bist der Meinung, daß ich total auflaufen würde, weil ohne Hilfsmittel bei uns wohl nichts klappen dürfte.. Und wieso schreibst Du wohl: ohne zutexten? Wie kommst Du darauf, daß ich meine Hunde zutexte? Das ist ne Unterstellung.

    Ich mein es wirklich nicht böse, aber du verstehst es einfach nicht !!

    Ein letzter Versuch:
    Der Sinn ist, 1:1, ohne Hilfsmittel in Form von Futter, Spielzeug, etc. aber natürlich schon mit Leine und Halsband, einfach mal einen Tag mit dem Hund verbringen und verbal nur das nötigste zu sagen.
    Der Rest verläuft kommunikativ über Gesten, Mimik, doglike, ...

    Nicht zu dem Zwecke, damit du gnadenlos "aufläufst", sondern, um wieder den Blick fürs Wesentliche zu schärfen, mit dem Hund direkt zu kommunizieren, ohne Umwege, ... und um zu sehen, was übrig bleibt, wenn man jegliches drumherum wegläßt.

    Du fragst immer nach Antworten. Nimm doch einfach mal Tipps an, werte nicht alles als persönlichen Angriff. Damals kamen in diesem Thread viele Antworten, Nachfragen, etc. Genau wie hier auch (ich unterstelle dir, daß du deine Hunde zutextes), liest du nur das, was du lesen willst und schlägst gleich unfair zurück.
    Bist du schonmal auf die Idee gekommen, daß dir die User wirklich helfen wollten !!??

    Ich gebs ab hier auf ... lieber schreib ich denen, die tatsächlich Tipps annehmen.

    Gruß, staffy

  • Zitat

    Und doch: Ich habe den Sinn von Deinem "ohne Hilfsmittel" verstanden. Du bist der Meinung, daß ich total auflaufen würde, weil ohne Hilfsmittel bei uns wohl nichts klappen dürfte.. Und wieso schreibst Du wohl: ohne zutexten? Wie kommst Du darauf, daß ich meine Hunde zutexte? Das ist ne Unterstellung.

    Hab heute mal den ganzen Thread nach und nach gelesen und eigentlich will ich mich auch gar nicht einmischen...
    Aber ich glaube hier verstehst du falsch, was das Ergebnis diesen Versuchs sein soll: Nicht dass du aufläufst und gar nix mehr geht, ich denke staffy meint damit einfach nur, dass du mal schauen und beobachten sollst, wie die Reaktion auf dich als Person, auf deine Gestik und Mimik, deine Aktionen etc sind. Also die dem ganz zugrunde liegende Interaktion. Man unterschätzt, wie wichtig das einem Hund auch ist!!

    Ähnlich wie Steffi E. hab ich es übrigens auch mit meiner gehandhabt. Leckerlies selten mal mitbei, aber eigentlich in den wichtigen Situationen sind die bei uns sinnfrei. Ich bekomm sie motiviert mit Stimme (sie freut sich über ein "supa" mehr als über jeden Keks), mit sie auf was drauf springen lassen (ist das größte für sie, weil ich mich da so mit ihr freuen kann), ein in die Hände klatschen, eine Spielaufforderung (ich jag dich und du jagst mich), what ever, was uns halt gerade so einfällt...

    Aber egal, du hast ja deinen Weg gefunden und der ist unbestritten bei jedem Mensch-Hund-Gespann ein anderer .

    Wollte ja eigentlich nur sagen, dass es von außen so wirkt, als würdest du dich, in meinen Augen (zumindest in diesem Thread) zu Unrecht, angegriffen fühlen und die Antworten entsprechend interpretieren...

  • Okay, mag sein, daß ich mich manchmal recht schnell angegriffen fühle.

    Ich habe nur weiter vorne, also vor einem Jahr, geschrieben, daß zu dem damaligen Zeitpunkt Jabba und ich zu viele andere Baustellen hatten, in denen ich mehr Motivation brauchte, eben in Form von Futter und/oder Spielzeug. Warum brauchte ich das? Unbestritten auch deshalb, weil ich in den ersten Monaten mit Jabba vieles versäumt habe, viele Fehler gemacht habe. Aaaaber auch: ich arbeite eben gerne mit Futter, gerne mit Spielzeug, gerne eben mit allem, was mir zur Verfügung steht. Dennoch steht auch bei mir die Kommunikation mit dem Hund im Vordergrund, was ich auch immer wieder betone.. Und ja, da bekomme ich hier immer wieder das Gefühl, daß bei mir und meinen Hunden alles auf Futter reinstopfen und Bestechung reduziert werden soll. DAS ist NICHT so.
    Und ich habe auch geschrieben: Heute brauche ich kein Futter und auch kein Spieli mehr. Aber auch heute nutze ich diese Motivationsmittel sehr gerne. Warum auch nicht?

    Wer mich mal mit meinen Jungs hat joggen sehen oder dabei war, wenn ich mit ner Freundin und deren 2 Briard-Mädels wandern bin, der weiß, daß ich meine Jungs ganz sicher nicht zutexte. Die Wörter, die ich da an meine Hunde richte, kann man an einer Hand abzählen... (naja, beim 4-5 Stunden wandern auch mal 2-3 Hände).

    Und nebenbei: von staffy habe ich immer noch keine Antwort bekommen.

    Und: Steffi: lieb gemeint, so mache ich das ja auch, aber ich hatte leider bei Jabba anfangs einiges versäumt und wir hatten eine Zeit, da hatte er aufgrund dessen und aufgrund seines Alters absolut null Bock und Interesse einfach so mit mir etwas zu unternehmen... Wie hättest Du ihn denn über die Bäumstämme bekommen? Wie hättest Du ihm gezeigt, daß es bei Dir so viel toller ist, als bei den beobachteten Hasen? Wie hättest Du ihm erklärt, daß der entgegenkommende schwarze Labbi nicht der Staatsfeind Nummer eins ist? Mit was hättest Du ihn denn belohnt? Bestimmt nicht der Hund die Belohnung? Für Jabba gab es zu dem damaligen Zeitpunkt recht wenig, was ihn motivieren konnte. Wir waren auf dem Weg der Besserung, aber was Du beschrieben hast, wäre mit Jabba ohne Zwang oder Einsatz von Meidemotivation nicht möglich gewesen.

    Klar, wir schreiben hier nur. Keiner kennt uns wirklich. Wenn ich schreibe, habe ich natürlich immer die Realität im Kopf, die ICH ja kenne, Ihr leider nicht. Ich will auch nicht zickig sein, oder so.

    Nur genau wie Ihr versucht mich zu verstehen und mir auch mal schnell Dinge unterstellt, geht es mir halt auch. Ich versuche Euch zu verstehen, aber wenn ich auf Nachfragen meinerseits keine oder nur angezickte Antworten bekomme, dann trägt das nicht dazu bei, daß ich selbst fröhlich und gut gelaunt bleibe...

    Ich hatte hier vor einem Jahr nach Tips für Impulskontroll-Übungen und nach Erfahrungen mit Schnapp-Hunden gefragt. Stattdessen bekam ich unter anderem Tips ohne Begründung, Fragen ohne Erklärung und Unterstellungen.

    Wenn mir jemand dies oder jenes rät, dann hätte ich gerne schon eine Begründung dazu. Auch unter anderem: Was hat das mit der Impulskontrolle zu tun?

    Ich kam und komme mir immer noch von manchem User einfach veräppelt vor. Hätte ich geschrieben: Jabba hat ne Übersprungshandlung wenn er sich erregt: er dreht sich dann im Kreis.
    .... dann hätte ich sicherlich ganz andere Antworten bekommen... Aber oh gott, der Hund setzt seine Zähne ein. Das muß ja ganz sicher ein Respekt-Problem sein. Der lehnt sich gegen Dich auf. Der stellt sich gegen Dich usw...
    Sorry, aber bei solchen Dingen falle ich vom Glauben ab und ja, dann unterstelle ich, daß meine Posts nicht richtig gelesen werden...

    Im Grunde aber ist es egal, denn die Sache ist Geschichte, alles klappt wunderbar. ICH hätte diesen Thread auch nicht mehr rausgekramt, da sowieso klar war, daß es wieder nur auf ein einziges raus läuft: Pro oder Contra Futter-Diskussion.
    Die will ich aber echt nicht mehr führen, zumindest nicht auf diesem Niveau. Ich arbeite gerne mit Motivation und ich nutze dabei gerne alles, was mir zur Verfügung steht und dem Hund als Bestätigung dient. Punkt. Der Erfolg gibt uns recht, deshalb: Never change the winning team.

    Ich schreibe hier in diesem Thread jetzt auch nichts mehr, was nichts mit dem Theam zu tun hat. Wer mit mir ne Grundsatz-Diskussion führen möchte, eröffne bitte einen eigenen Thread oder schreibe mir PN/Mail.
    Wer was zu dem Ursprungsthema wissen möchte oder darüber reden möchte, gerne...

  • Niemand - ausser er hat NULL Ahnung von Hunden - wird dir auf eine Frage "Was kann ich tun ?" eine zweizeilige Lösung geben. Jeder wird nachfragen, Hintergründe wissen wollen. Solche Probleme sind immer komplexer und es gehört mehr dazu als nur ein "fütter hier", "pass da auf", ...

    Jaja, is klar. Weißte alles ... dann frag ich mich, warum du dich über jede Nachfrage aufregst. Is nu aber auch egal.

    Zitat

    Und nebenbei: von staffy habe ich immer noch keine Antwort bekommen.

    Vielleicht mußte ihr einfach mal ne Frage stellen - worauf soll sie sonst antworten !!?? ;-)

  • Hallo,

    mein spanischer Freund war so:
    Kein Leckerchen (zeigte sogar Meideverhalten), kein Spielzeug, keine Streicheleinheiten und auch kein verbales Lob kam an ihn ran, sobald wir im Feld waren.
    Seine Augen waren überall, nur nicht bei mir. Konzentration gleich 0

    Ich kenne das und seit ich das kennengelernt und mich damit auseinandergesetzt habe, habe ich alle Hilfsmittel weg und bin mit ihm an kurzer (2 Meter) Leine gelaufen.
    Klar wollte Hundi nicht da hin wo ich hin will, aber es blieb ihm nichts anderes übrig, da die Leine irgendwann zu Ende war. Jetzt könnte man sagen: das war aber dann Zwang...
    Ja, war es wenn man es so sieht.

    Ich habe ständig die Richtung gewechselt, so lange bis er mir seine Aufmerksamkeit schenkte. Klappte das an der kurzen Leine, dann kam die 5 Meter Schlepp an die Reihe. Immer wieder hab ich UO-Übungen gemacht und weiter ging es erst wenn er die Kommandos ausgeführt hat. Er lernte recht schnell, dass es nichts bringt mich zu ignorieren.

    Auch hab ich mich mit ihm an eine Hasenwiese gesetzt und wir haben Hasen beobachtet. Wurde er hektisch haben wir uns entfernt, blieb er ruhig, dann saßen wir Schulter an Schulter da und haben uns die Hasen angeschaut.

    Bevor er frei laufen durfte hab ich ihn mit einer 25 Meterleine abgesichert und ihn dann laufen lassen.

    Es funktionierte und er durfte von da an frei laufen.
    Es waren aber auch zwei Jahre Arbeit...

    Für Filou ist die Belohnung:
    Freilauf!

    Von daher haben wir nur einen Deal:
    er darf stöbern, suchen, rumrasen, was auch immer er will, aber wenn ich pfeife muss er da sein und das ist er!

    Liebe Grüße

    Steffi

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!