alte Schnappschildkröte!!!
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Fräuleinwolle -
28. Oktober 2009 um 16:54
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Hallo
Niemand der mit seinen Hunden am Vieh arbeitet
streichelt ihnen dabei über den Kopf,
wofür soll das Beispiel stehen?Dass mein Hund und etliche andere Cattle Dogs verschmust
sind, wird das Beispiel kaum entwerten.Wenn Du nur dich bestärkende Antworten hören willst,
dann solltest Du Dich vielleicht nicht mit einer Beschwerde
über das Schnappen Deines Hundes an die Forengemeinde
wenden.Und es gibt rassetypische Eigenschaften, keine Frage,
dazu gehört auch nach Studium aller erhältlichen
Rasse Monographien eine profunde Nervenfestigkeit.Weshalb Du alle Antworten, die nicht Dein Gefallen finden, derart schroff beantwortest, ist mir unverständlich.
Viele Grüße
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2. November 2009 um 16:22
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alte Schnappschildkröte!!! - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hallo,
was machst Du denn für die Impulskontrolle und die Frustrationstolleranz?
Hab ich das überlesen, oder hast Du das noch nicht geschrieben?Um Dir weitere Ideen geben zu können müsste man zumindest wissen was Du für Übungen machst.
Auch Staffys Beiträge kann ich sehr gut nachvollziehen, denn oft macht man zuviel undLiebe Grüße
Steffi
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Hat es sich gebessert ?
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Jap, sozusagen nicht mehr vorhanden.

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Interessant der Fred, wobei ich gestehen muss, dass ich heute erst -nach MissEmmy'- Frage aufmerksam auf ihn wurde.
Wie bist du zu dem Ziel gekommen FräuleinWolle?
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mmmmh, gute Frage.

Ich habe erstmal weiter gemacht wie zuvor...
Und dann kam wohl noch ein Punkt hinzu: Ich habe in nem Buch über ACD´s gelesen, daß dieses Verhalten ganz normal ist und sogar nen Namen hat: Nippen. Ist wohl in erster Linie auch genetisch bedingt.
Ich glaube, das sorgte irgendwie dafür, daß ich mir nicht mehr so nen Kopf um die Schnapperei machte und wiederum entspannter war.Und dann wurde Jabba ja auch erwachsen(er), reifer, sicherer, wir wurden immer mehr zu einem richtigen Team...
Ich neige halt leider dazu, mir um alles immer so nen Kopf zu machen. Bin leider vom Kopf her Perfektionist und was für andere voll gut ist, genügt mir oft noch lange nicht...

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Den Hund 'erst mal' nehmen wie er ist, somit besser verstehen lernen und sich nicht selbst mit seiner Erwartungshaltung im Wege stehen
das muss ich mir selbst auch öfter mal sagen

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Ja, das ist wirklich eins meiner größten und wichtigsten Lebensziele...
Ich habe immer so nen Soll-Zustand im Kopf. So und so wäre es halt für mich perfekt. Da setze ich mich schnell unter Druck. Auch in anderen Lebensbereichen. Bin selten mit etwas wirklich zufrieden, will es immer noch besser machen. Schwierig da raus zu kommen, aber wir arbeiten dran.

Auch habe ich mich oft von meiner Umwelt (Bekannten, Fremden usw.) unter Druck setzen lassen. Immerhin davon komme ich langsam aber sicher los.

Und ich denke es ist ein wichtiger Punkt zu sehen: Der Ist-Zustand ist für den Hund normal. Will ich jetzt eine "neue" Normalität etablieren, heißt das zu erkennen, daß das "neue" erstmal noch nicht für den Hund normal ist...
Oft lese ich: Aber es ist doch normal ruhig an anderen Hunden vorbei zu gehen.
Tja, ist es das, wenn der Hund das nicht zeigt? Ist dann für den Hund nicht viel mehr das normal, was er da zeigt (ob Aufregung, Pöbeln oder winseln) ? -
interessanter thread. auch ich habe habe ihn eben erst entdeckt!
schön, dass sich das verhalten gebessert hat! was machst du, wenn es wieder auftaucht? wir reagierst du? ignorieren?
hast du staffys vorschlag mit dem selbstversuch einmal ausprobiert? manchmal sieht man ja den wald vor lauter bäumen nicht...
geht mir auch oft so. -
Zitat
schön, dass sich das verhalten gebessert hat! was machst du, wenn es wieder auftaucht? wir reagierst du? ignorieren?
hast du staffys vorschlag mit dem selbstversuch einmal ausprobiert? manchmal sieht man ja den wald vor lauter bäumen nicht...
geht mir auch oft so.Wenn überhaupt, zeigt Jabba nur noch ne abgeschwächte Version: Stupsen mit der Schnauze, ganz ganz selten sind mal noch die Mausezähnchen dabei. Wirklich nur noch aller aller seltenst und auch nicht mehr als Übersprung sondern in Momenten des Überschwangs, da ist also dann schon ne Portion Frechheit bei. Boah, jetzt muß ich ja selbst mal noch nachdenken..
. Also ganz eigentlich zeigt er das nur noch als eine Art "Spielaufforderung" , so nach dem Motto: "mach mal hinne". Je nach Situation ignoriere ich es einfach oder:
ich schaue ihn an und sage etwas streng "Krötsche". Spätestens dann besinnt er sich..Dieses wirkliche Übersprungs-Schnappen wie im Eingangsthread beschrieben gibt es nicht mehr. Wobei ich mir recht sicher bin, daß die Neigung dazu weiterhin vorhanden ist und bei dementsprechendem Erregungslevel auch erneut gezeigt werden könnte. In der Praxis, im Alltag ist er halt einfach sicherer geworden, cooler, kann sich selbst besser kontrollieren, ich selbst habe auch gelernt, den Alltag und Situationen besser zu kontrollieren. Wir haben uns halt zusammen weiterentwickelt, sozusagen...

Den Vorschlag von staffy? Die Hunde ignorieren und mich nicht um sie kümmern? Nein, das habe ich nicht probiert, weil ich da nach wie vor keinen Sinn drin sehen würde. :/
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