Hündinn soll kastriert werden...?!
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Ich habe jetzt mit einem Tierarzt einer Tierklinik gesprochen
und der hat mir gesagt, das die Gebärmutter sowie Eierstöcke entfernt
werden, ist das heute so üblich, das wirklich alles entnommen wird?
Ja, das ist normal und üblich.
Es gibt auch noch die Möglichkeit, nur die Ovarien/Eierstöcke zu entnehmen, aber ob es da in der Auswirkung (sowohl in positive als auch in negative Richtung) überhaupt irgendwelche Unterschiede gibt, darüber streiten sich die Gelehrten.
Es gibt auch noch die Möglichkeit einer endoskopischen Kastration, dabei wird mit feinem Gerät durch einen ca. 1 cm langen Schnitt in der Bauchdecke operiert.
Das wäre meine Methode der Wahl, da es ausgesprechen schonend für die Hündin ist, da kommt nur ein kleines Knopfheft drauf, nichtmal eine richtige Naht, und der Hund hat so gut wie keinen Wundschmerz und kann gleich nach dem aufwachen wieder alles ganz normal mitmachen, brauch auch keinen Kragen und nix.
Ist aber erheblich teurer, man muss gut das doppelte wie für eine normale Kastra rechnen und nicht alle Tierarztpraxen bieten das an, oft musst du dafür in eine Klinik.
Der Preis um 300 € ist normal.ZitatSherry ist eine große Hündinn ca 40 kg und sehr lebhaft, ich habe
vor folgenden Punkten Angst, dass sie Anfängt inkontinent zu werden
und dass sie nicht mehr so aktiv ist, also viel ruhiger wird als jetzt.
Dass sie ruhiger wird musst du nicht befürchten (außer die normale Veränderungen beim altern), da ändert sich bei Hündinnen meist gar nix am Temprament.
Bei Rüde kann es schon eher sein, dass, wenn der "Stressfaktor" Sexualverhalten (es ist absolut natürlicher Stress, der auch nicht negativ sein muss, deswegen die Gänsefüsschen...) wegfällt, sie entspannter/ruhiger werden.
Liegt daran, dass Hündinnen eh nur ca. 2x jährlich sexuell aktiv sind, während Rüden in der Hinsicht eher unter Dauerstrom stehen.
Die Gefahr der Inkontinenz ist gegeben, ich persönlich kenn aber keine inkontinente kastrierte Hündin. Die meisten Hündinnen in meinem Bekanntenkreis sind aber auch zwischen 20-30kg, also eher mittelgroß.
Generell musst du halt überlegen, ob dir die Läufigkeit und das aufpassen zu stressig sind oder ob du das in Kauf nimmst.
Man MUSS Hündinnen nicht kastrieren, aber es ist auch kein Verbrechen am Tier.
Ich persönlich würde eine Hündin, mit der ich ganz sicher nicht züchten möchte immer kastriern, solange sie noch einigermaßen jung und in gutem körperlichem Zustand ist, so dass das Narkoserisiko gering ist.
Sie sollten schon erstmal physisch und psychisch erwachsen werden dürfen und 2, 3 Läufigkeiten mitmachen.
Aber das reicht mir dann auch.
Ich hab während meiner Praktika jetzt wohl um die 100 Hündinnen Kastras gesehen, und fast alle älteren Hündinnen hatten irgendwelche Veränderungen an Gebärmutter oder Ovar, sein es Zysten oder entzündliche Veränderungen.
Und so viele Hündinnen aus meinem Bekanntenkreis mussten wegen Pyometra auf den Tisch, das war teilweise recht knapp.
Sowas passiert auch gern mal bei älteren Hündinnen, wenn das Immunsystem nicht mehr so fit ist und der Hormanohaushalt (wie bei älteren Frauen auch) langsam aus dem Gleichgewicht kommt. Beide Faktoren begünstigen Gebärmutterentzündungen.
Und grade bei diesen älteren Damen ist eine Not-OP dann nicht mehr so ganz einfach.
Aber das ist meine persönlche Meinung, das muss schon jeder selber wissen! - Vor einem Moment
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Hallo,
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Naja, ich kenne/kannte ca. 40-50 Hündinnen, die alle nicht kastriert waren und keine einzige von denen hatte gesundheitliche Probleme, die auf das "Nicht-Kastrieren" zurückzuführen waren/sind. Sie wurden alle recht alt - zwischen 13 und 15. Und unsere noch lebenen (Familie und Verwandte) sind nun zwischen 9 und 14 Jahre alt (insg. 4) und haben auch keine Probleme.
Kastrieren - Ja - wenn medizinisch notwendig, keine Frage!!
Aber ansonsten kommt es (für mich!) niemals! in Frage, sind mir einfach zu viele Risiken dabei - sowohl während der Op. als auch danach. -
Zitat
...weil ich denke zweimal im Jahr kann man die noch größere Verantwortung wohl auf sich nehmen.
Das sollte man meinen, aber wenn ich ansehe, wie oft allein hier im Forum ein Thread in Sachen "Hilfe, meine Hündin wurde gedeckt" geschrieben wird und wie viel Unfallwürfe allüberall in der Umgebung zu Stande kommen ......
... ich selbst würde meine Hündinnen immer kastrieren lassen!
Doris
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Ich habe meine Hündin auch kastrieren lassen, trotz der allgemeinen Anti-Kastrations-Sicht hier im DF. Gerade von den Kastrationsgegnern liest man so oft, dass sie eine Hündin im Alter dann doch noch kastrieren lassen mussten, aus verschiedenen Gründen. Da ist das Risiko dann aber gleich viel höher. Ich habe es lieber jetzt gemacht, wo sie es gut wegsteckt und habe dann eben zusätzlich auch noch die Vorteile, die man eben so hat mit Kastrierten Hündinnen (kein Stress und keine ungewollte Schwangerschaft)
Als Argument gegen Kastration liest man ja auch häufiger mal, dass der Sexualtrieb etwas natürliches wäre und man ihn deshalb den Hunden nicht nehmen soll. Das halte ich für ziemlichen Usninn, schließlich verbieten wir unseren Hunden ja sehr wohl den Geschlechtsakt an sich, warum sollten wir also den Trieb dazu unbedingt erhalten wollen und dann auch noch glauben, das wäre gut fürs Tier?
Wenn wir jetzt eine neue medizinische Methode erfinden würden, nach der man nicht mehr essen muss, sondern der Energiehaushalt irgendwie anders gedeckt wird, so dass endlich niemand mehr Gewichtsprobleme hätte (*jippieh*), dann würden wir es doch auch ziemlich ätzend finden, wenn das Hungergefühl aber weiterhin bestehen würde. Viele wären dann froh über eine Operation, die diesen Trieb zu essen abschaltet, obwohl er 'völlig natürlich' ist.
Layas Kastration in einer Tierklinik hat bei ihr (22kg) übrigens 400 Euro gekostet. Inkontinent ist sie nicht geworden und ihr Wesen hat sich auch nicht verändert, wobei das schwierig zu sagen ist, da wir sie ja noch nicht so lange haben und sich ihr Wesen schon noch ändert, aber eben mMn nicht wegen der Kastration. Ruhiger ist sie aber auf keinen Fall geworden und dicker auch nicht.

Und die OP-Schmerzen haben sich in Grenzen gehalten. Man steckt ja nicht drin, aber schon am nächsten Tag war sie weitestgehend normal und nach einer Woche habe ich keinen Unterschied mehr bemerkt. Ich selbst habe jeden Monat einen Tag Schmerzen und wenn ich die Wahl hätte, wäre mir einmal eine Woche lang und dann nie wieder lieber gewesen
Insofern vertrete ich es ruhigen Gewissens, dass ich das meiner Hündin 'angetan' habe. -
Nachdem hier immer wieder erwähnt wird, dass kastrierte Hündinnen weniger Stress haben:
Das Östrogen wirkt als natürlicher Stressblocker, soll heißen es hemmt die Cortisolbildung. Also, je weniger Östrogen, desto höher die Stressanfälligkeit bzw. desto schwerer das "runterkommen" nach einer Stresssituation.
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ich bin grundsätzlich nicht gegen kastration.
sicher müssen hündinnen dadurch genauso wie wir frauen.
die hündin meiner mutter ist kastriert sie wurde schon in spanien kastriert, sie wird jetzt 5 ist weder ruhig noch inkontinent.
sie ist ein grosser hund.
300 euro würde mich das auch kostet bei meinem tierarzt . rüden kosten die hälfte . den mein rüde habe ich kastrieren lassen.
ich sage auch mal die vorteile . man hat nicht das risiko das der hund andauernd scheinschwanger werden könnte ebenso gebärmutter entzündungen . milchleistenentzündung alles das wird durch eine kastration ausgeschlossen . gebärmutter krebs eierstockkrebs wird ausgeschlossen. es heisst nicht das dieser hund das je bekommen wird aber könnte.
einer schrieb spare dir die 300 euro , was ist wenn dieser hund wirklich einer dieser krankheiten bekommt die behandlung kostet dann weitaus mehr und dann das leiden des tieres.
man sollte auch keinen verurteilen der das machen lassen möchte.
ich finde sie sollte nochmal die 2 hitze abwarten wie sie sich dann verhält, schnibbeln kann man schnell. -
ZitatAlles anzeigen
Es hat keine bestimmten Grund,
sie war jetzt einmal Läufig und das war nicht so ganz einfach für uns
beide, sowohl beim Rausgehen, als auch zu Hause, nicht
nur das sie alles volltropfte und sie die 'Windel' nicht tragen wollte,
sie schlief keine Nacht durch, ich hatte Probleme sie voll auszulasten.
Aber das sind alles Gründe die man evtl. in den Griff bekommen könnte,
deshalb wollte ich mir hier Rat holen, denn ich bin mir jetzt nicht mehr
sicher ob ja oder nein?Hallo,
zunächst einmal: ich werde meine Hündin kastrieren lassen, aber nicht
aus Bequemlichkeit, sondern aus eigener leidvollen Erfahrung mit Mammatumoren und Pyometra bei meiner verstorbenen Hündin!Wegen der paar Tropfen oder dem "aufpassen" würde ich sicher nicht
kastrieren lassen. Mal ehrlich das passiert maximal 2x im Jahr und die
paar Tage kann man gut aushalten.Was die "Technik" angeht: bei Frühkastrationen wird häufig lediglich
eine Ovarioektomie vorgenommen (nur Eierstöcke). Bei Kastrationen
nach der ersten Läufigkeit idR auch die Gebärmutter (Ovariohysterektomie).Die Kosten von 300 Euro kommen hin, können aber je nach Komplikation auch mal höher ausfallen.
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Zitat
Ich verstehe immer noch nicht, warum du deine Hündin und dich überhaupt dem Risiko einer OP und evtl. gesundheitlicher und verhaltenstechnischer Probleme aussetzen willst, wenn du doch eigentlich kein wirkliches Problem mit der Läufigkeit hast. :?
Was erhoffst du dir denn von der Kastration, dass dieses Risiko rechtfertigt?
Ich wiederhole hier nochmal meine Frage.Aus welchen Gründen andere Hundehalter ihre Hunde kastrieren haben lassen oder eben nicht, spielt doch für den Themenstarter keine Rolle. :?
Und zur Gesundheitsvorsorge:
Eine Kastration hat mindestens ebensoviele gesundheitliche Nachteile wie Vorteile.
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Zitat
Warum hast du sie einmal werfen lassen
Bei Katzen ist die Problematik eine ganz andere, das kann man nicht mit Hunden vergleichen.
Ich habe sie einmal werfen lassen, weil man das machen sollte, genau wie mit manchen Hunderasen so viel ich weiß. (Muss nicht stimmen.)
Ausserdem wollte ich einmal Katzenmama sein und eine Schwangerschaft und Geburt meiner schönen Katze mit erleben. Und was ganz wichtig ist: die Welpen waren schon vor der Geburt vermittelt. Sonst hätt ich es nicht gemacht. Man glaubt gar nicht wie schön das ist, die Kleinen im Bauch strampeln zu fühlen...
Und das man das nicht vergleichen kann hab ich auch schon selbst festgestellt liebe Anette

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Zitat
Ich habe sie einmal werfen lassen, weil man das machen sollte, genau wie mit manchen Hunderasen so viel ich weiß.
Da stellen sich mir doch wirklich die Haare auf! Nein, es gibt keine, wirklich keine einzige Rasse oder Mischung, wo man die Hündin einmal werfen lassen sollte, nur damit die Hündin mal Welpen hatte. Das ist absoluter Quatsch!!!!!
Ich finde es schlimm, dass solche Ammenmärchen noch immer die Runde machen.
LG Eva
- Vor einem Moment
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