Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Hilfe, ich habe keinen Hund und Angst vor Hunden
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jetzt wurde schon soviel zu dem thema gesagt und viele vorschläge kamen..ich hoffe mike hat noch die lust und den nerv sich das alles durch zu lesen

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28. August 2009 um 13:00
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Hilfe, ich habe keinen Hund und Angst vor Hunden - Vor einem Moment
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Hallo Mike,
ich ziehe meinen Hut vor Dir, dass Du als Nicht-Hundehalter und noch dazu von dem Problem "uneinsichtiger Hundehalter mit schlecht erzogenem, größeren Hund" Betroffener soviel Engagement zeigst, Dich um eine Problemlösung zu bemühen.
Ich habe den kompletten Thread gelesen und schüttel immer noch über einige Mit-Hundehalter den Kopf.
Ich persönlich finde es erschreckend, wenn das Wohlbefinden eines Hundes über das Wohlbefinden eines Menschen gestellt wird, so wie das hier einige Hundehalter tun.
Wenn ich - vermeintlich - angegriffen werde (ich hatte aufgrund Deiner Schilderung nicht den Eindruck, dass der Hund fröhlich mit dem Schwanz wedelnd in einem lockeren Trab auf Dich zugekommen ist, sondern mehr so das Bild einer vierbeinigen Kanonenkugel vor Augen, als ich es las) und der Hundehalter nicht eingreifen kann oder will - habe ich das Recht, mich zu verteidigen. Dass das Pfefferspray nicht das Wahre ist (schon wegen der Unberechenbarkeit dieses Zeugs) ist z. T. schon auf nette (und auch auf indiskutable) Art beschrieben worden, trotzdem kann ich nachvollziehen, dass Du Dich in Deiner - berechtigten- Angst dessen bedient hast.
Wenn ich als Hundehalter nicht in der Lage bin, meine Hunde im Griff zu behalten und es zu einem Auf-Passanten-Zustürmen kommt (das passiert uns allen mal, wir Hundehalter sind auch nur Menschen) und das Pech habe, dass mein Hund sich jemanden ausgesucht hat, der im Umgang mit Hunden nicht firm ist (was in den Augen einiger Foris hier automatisch eine mangelnde Existenzberechtigung mit sich bringt....
), muss ich damit rechnen, dass der "Angestürmte" sich auch mal überproportional verhält...Der einzige, der daran schuld ist, bin ich als Hundehalter.
Dem "Opfer" Vorhaltungen zu machen, empfinde ich als ausgesprochen unverschämt.
Du, Mike, fühlst Dich jetzt durch die ganzen Vorgänge, den ursprünglichen Vorfall und die Reaktion Deiner Gegenüber-Nachbarn mit der Unfreundlichkeit vermutlich mies, sonst wärest Du nicht hier.
Deshalb nochmal der Rat, der schon einige Male auftauchte: Such das Gespräch, in diesem Fall bei "prolligen" Nachbarn ruhig per Brief, das ist sowieso in ausgeuferten Momenten eine gute Methode - der Leser kann sich erstmal abreagieren nach dem Lesen und dann vielleicht drüber nachdenken...
Eine humorvolle Variante:
Schreib doch einen Brief an den Hund!
Das ist eine weniger direkte Konfrontation als mit dem Besitzer selbst, Du kannst es durchaus mit einem humorvollen Zwinkern versehen, dem Hund schildern, wie Du Dich gefühlt hast, als er auf Dich zugestürmt ist, ruhig ein "Tut mir leid für das Pfefferspray, aber ich wusste mir nicht anders zu helfen" einflechten, vielleicht sogar nen Kauknochen als Versöhnungsgeschenk (zum Kriegsbeil begraben...)beifügen, und frag den Hund, warum er das tut und wie Du zukünftig reagieren sollst, wenn sein Herrchen kurz nicht aufgepaßt hat.....Ob Du den ersten Schritt machst, hängt davon ab, wie wichtig Dir nachbarschaftliche Harmonie ist...vom Gefühl her würde ich zwar meinen, es wäre des Hundehalters ding, zuerst zu kommen, aber gut, manche Menschen könnens einfach nicht....
Dir ist es so wichtig, dass Du hier nachfragst, also nimm es in die Hand!Die Idee mit Dir als Zuschauer bei einer Welpenspielstunde find ich übrigens recht gut, vorausgesetzt, der Leiter erklärt dir die verschiedensten Reaktionen der Hunde, ein großer Teil von Ängsten (nicht nur bei Hunden, sondern überall im Leben) entsteht, weil man nicht weiß, was da grade abgeht...
Ich drück Dir die Daumen, dass Dir zukünftig solche Hundebegegnungen erspart bleiben und dass Ihr rasch eine Lösung findet!
Liebe Grüße,
*nochmal meinen Hut vor Dir zieh*Chris
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Zitat
Eine humorvolle Variante:
Schreib doch einen Brief an den Hund!
Das ist eine weniger direkte Konfrontation als mit dem Besitzer selbst, Du kannst es durchaus mit einem humorvollen Zwinkern versehen, dem Hund schildern, wie Du Dich gefühlt hast, als er auf Dich zugestürmt ist, ruhig ein "Tut mir leid für das Pfefferspray, aber ich wusste mir nicht anders zu helfen" einflechten, vielleicht sogar nen Kauknochen als Versöhnungsgeschenk (zum Kriegsbeil begraben...)beifügen, und frag den Hund, warum er das tut und wie Du zukünftig reagieren sollst, wenn sein Herrchen kurz nicht aufgepaßt hat.....
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Zitat
Eine humorvolle Variante:
Schreib doch einen Brief an den Hund!
Das ist eine weniger direkte Konfrontation als mit dem Besitzer selbst, Du kannst es durchaus mit einem humorvollen Zwinkern versehen, dem Hund schildern, wie Du Dich gefühlt hast, als er auf Dich zugestürmt ist, ruhig ein "Tut mir leid für das Pfefferspray, aber ich wusste mir nicht anders zu helfen" einflechten, vielleicht sogar nen Kauknochen als Versöhnungsgeschenk (zum Kriegsbeil begraben...)beifügen, und frag den Hund, warum er das tut und wie Du zukünftig reagieren sollst, wenn sein Herrchen kurz nicht aufgepaßt hat.....Finde ich eine klasse Idee!! Das kann einiges an Eis zum Schmelzen bringen. Ich glaube, egal was passiert ist, dass beide Seiten jetzt recht eingefahren sind. Du lebst in deiner Angst, die Hundehalter leben in ihrem Ärger. Einer muss jetzt den ersten Schritt machen und so ein Brief (wenn du weißt wo sie leben) kann einer sein und zeugt meiner Meinung nach auch von Größe.
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Zitat
Signalisiert mir jemand seine Angst, dann bin ich immer bereit meinen Hund anzuleinen und einen Umweg zu gehen.
Zitat
Das Problem entsteht doch erst durch die Angst des Nicht-HH. Er macht sie aber zu meinem Problem, wenn er erwartet, dass ich diese erahne und meinen Hund aus seinem Wohlfühlbereich befördere. Sorry, aber das geht zu weit!
Menschen mit Angst signalisieren so etwas durch Körperhaltung und die sollte man als Mitmensch eigentlich lesen können.
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Eine andere Frage ist doch:
was wird jetzt von den Hundehaltern erwartet?
OK, dass sie sich nicht wie die Wildsau im Gehege benehmen....ist schon klar.Sollen sie im vorauseilendem Gehorsam einen Maulkorb an ihren Hund anlegen?
Sollen sie die Straße abscannen, wann sie sie betreten können?
Denn der Hund wird an der Leine geführt, und nicht im Freilauf.Klar sollte die Leine so weit ausbruchssicher sein, aber eigentlich gibt es keine 100% Garantie, dass sie nicht doch mal reißt, sich eine Schnalle löst, etc. So realistisch sollte man schon sein.
Auch mein Hund hat sich schon mal aus dem Geschirr gewunden. Ja. Das ist mir schon passiert.
Zum Glück ist er verdutzt stehen geblieben. -
Zitat
Ich begrüße es sehr, wenn Nicht-Hundemenschen sich mit dem Verhalten von Hunden auseinandersetzen, um diese verstehen zu können. Ich kann aber niemanden dazu verpflichten. Ich bin auch nicht interessiert daran, mich mit dem Sozialverhalten von Löwen auseinanderzusetzen. Muß ich auch nicht, denen begegnet man auch nicht täglich. Und ich will mich auch nicht mit Löwen beschäftigen. Genauso gibt es Menschen, die WOLLEN sich nicht mit Hunden beschäftigen. Sie MÜSSEN es aber, weil es Menschen gibt, die sich diese halten und einfach voraussetzen, daß jeder weiß, wie man sich Hunden gegenüber verhält. Nicht-Hundemenschen werden "genötigt", auf Hunde zu treffen. Der HUNDEHALTER ist verantwortlich, nicht derjenige, der Angst vor Hunden hat.Sorry - aber DAS find ich nun völlig überzogen.
Du schreibst ja selbst, mit Löwen musst Du dich nicht auseinandersetzen, da Dir selten welche begegnen.
Hunde jedoch gehören seit Jahrtausenden als Begleiter in unserer Kultur zum Menschen - daher ist es sinnvoll, sich zumindest in soweit damit zu beschäftigen, das man mit normalen Begegnungen zurecht kommt.@ Mike:
Und ich fürchte, Mike, du stehst da an der Grenze des "noch zurecht kommens". (das lese ich aus Deinen Sätzen)
Ich find es total klasse das Du hier den ersten Schritt gemacht hast um Dich zu informieren.
Das hier ist aber nur Theorie ... es gibt Angebote für Menschen mit Angst vor Hunden in einigen Hundeschulen, auch mit Praxis.Zur Nachbarschaftsituation sind schon gute Vorschläge gekommen ... letztlich hilft es nur, wenn man es schafft irgendwie wieder ins Gespräch zu kommen.
Ganz allgemein - Du wirst hier im Forum jede Menge Mecker-Threads finden, wo Hundehalter schon untereinander nicht zurecht kommen.
Es gibt leider Gottes einfach ne Menge egozentrischer rücksichtsloser Hundehalter; es gibt unerfahrene Hundehalter - und es gibt Problemhunde und menschliche Fehler.
Das kann man nicht wegdiskutieren - auch wenn wir hier alle ja sooo gut erzogene Hunde haben und immer alles im Griff
Allein deshalb ist es gut, wenn man in seiner Panik nicht noch die Situation verschlimmert - nicht für den Halter oder den Hund, sondern für sich selbst!
Auch weil jede dieser Begegnungen die Panik wachsen lässt - selbst wenn aus Hundehaltersicht garnix passiert ist.Ein Beispiel:
Ich war total unerfahrene Hundehalterin, mein Hund grade mal 4 Monate alt - also ein harmloses verspieltes Hundebaby. Allerdings von einer großen Rasse und daher für Nicht-Hundehalter vermutlich nicht direkt als Baby zu erkennen.
Wir waren an einem Fluss unterwegs, im Uferstreifen der ca. 10-15 Meter breit ist. Oben am Rand des Uferstreifens verlief ein Damm mit Spazier- und Radfahrweg.
Schon von weitem sah ich einen jungen Mann auf diesem Weg in unserer Richtung auf uns zu joggen.
Na und? Wir waren ja 10 Meter weiter weg, außerdem ca. 2-3 Meter tiefer, und mein Hund war ein Baby.
Durch nichts konnte ich erkennen das dieser Mann Panik vor Hunden hat.
Als er genau auf unserer Höhe war, blieb er plötzlich stehen, riss die Arme hoch und kreischte.
DAS hat dann natürlich mein verspieltes Hundekind so erschrocken, das er anfing zu bellen und auf ihn zuzuhopsen.
Dadurch wurde das Kreischkonzert noch höher und lauter.
Hundekind war natürlich noch bei weitem nicht so erzogen, das es in diesem Moment abrufbar gewesen wäre - dafür war mein Hund noch viel zu jung. Naja, irgendwann hab ich trotz rumgehopse und gekläffe es geschafft, meinen Hund anzuleinen.
Doch der junge Mann wollte nicht aufhören zu kreischen und er wollte sich auch nicht vom Fleck wegbewegen.
Ich kam dadurch aber auch nicht weiter, denn dann hätte ich ganz dicht an ihm vorbei gemusst.
Wir haben zu zweit auf ihn eingeredet, nichts zu machen - er war nicht mehr wirklich ansprechbar.
Letztlich hat mein Freund dem jungen Mann dann Prügel angedroht, wenn er nicht endlich weitergeht. Anders war die Situation nicht aufzulösen in dem Moment.
Klar denkt der junge Mann vermutlich, wir wären total Assi.
Und ich hab gedacht, wie kann man sich nur so bescheuert verhalten? Es begegnen einem doch ständig Hunde ... und dann jedesmal so einen Aufstand?Sehr sehr oft hilft es einfach, sich wenigstens nicht falsch zu verhalten und die Lage dadurch zu verschärfen.
Oft kann man dann auch noch ruhig mit den Leuten reden - und findet gemeinsam eine vernünftige Lösung. Die wenigsten sind wirklich total Rücksichts- und Verständnisslos.Also:
nicht schreien
nicht rennen
nicht die Arme hochreissen (Hände in die Taschen stecken)
nicht vorbeugen
den Hund nicht anstarren - ehr den Kopf demonstrativ zur Seite drehen
so ruhig es geht atmen.PS: es gibt auch klavierspielende Hundehalter

Hunde sind keine Menschen zerfleischenden Bestien, sonst wäre ein Zusammenleben ja garnicht möglich. Im Gegenteil - die meisten Hunde sind sehr sehr sozial und darum bemüht, selbst diese komischen Menschen gut zu verstehen und nett zu ihnen zu sein.
Wenn Beißunfälle passieren, ist eigentlich immer im Vorfeld schon eine Menge schiefgelaufen.Das die Nachbarn ihren Staffmix nicht halten können und er sich mit Leine losreißt, das ist z.B. EIN solcher Punkt - Dein Verhalten in der konkreten Situation wäre dann der nächste gewesen, denn das hätte die Lage auch verschlimmern können.
Ein Hund mit dem Willen, zu Beißen, zu Beschädigen oder zu Töten - der lässt sich i.d.R. nicht durch einen Schreck- oder Schmerzreiz davon abhalten. Im Gegenteil - es stachelt seine Wut zusätzlich an.
So gesehen sind Wurfketten, Schepperdisc, Rappeldosen und auch Pfefferspray kontraproduktiv.
Der Hund wollte Dich nicht beißen ... sonst hätte er es getan. Trotz Pfefferspray.Zum Glück können wir Menschen unsere Ratio über die Emotionen stellen - wir müssen nicht instinktiv reagieren sondern können lernen, ganz gegen unsere ersten Impulse den klügeren Weg zu gehen.
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Also Mike, du siehst selbst hier sind sich die HHs nicht einig. Und genauso wird es Dir 'draußen' auch immer wieder ergehen.
Deshalb fände ich es gut, wenn Du an so einem Kurs teilnehmen würdest. Hier kannst Du einiges über den Hund lernen. Dann kannst Du die Situation vielleicht besser einschätzen und Du bekommst mehr Sicherheit.Wir wohnen hier in einem kleinen Dorf und es gibt hier seeehr viele Hundehalter. Aber leider hätte Dir das hier ebenfalls bei vielen vielen HHs passieren können.
Ich finde es schade, wenn jemand Angst vor Hunden hat, aber kann es verstehen und handle entsprechend - noch rücksichtsvoller - als bei jemandem anderen.
Dass der Hund zu keinem hinzuspringen hat, ist für mich selbstverständlich. Aber wenn ich hier im Ort alle HHs fragen würde, würden - und da bin ich mir sicher - mindestens 80% der HHs sagen: Ja mei, da brauchen's koi Angst haben, der tut nix!
Fakt ist: Das Gegenüber hat nun mal Angst!!! Das haben wir zu akzeptieren und da ich nicht jeden der entgegenkommt fragen kann, und ich auch nicht will, dass mir jeder aus 100 Meter Entfernung entgegenschreit, dass er Angst vor Hunden hat, habe ich Sorge zu tragen, dass meine Hunde bei mir sind.
Machen sie das nicht, wie meine Shiva auch, dann muß sie an die Leine, sobald ich überhaupt einen Menschen irgendwo in unserer Nähe laufen sehe.
Basta!!
Diese Angst, Mike, können wir Dir leider nicht nehmen, weil Du immer mit uneinsichtigen HHs rechnen musst. Darum würde ich Dir einfach empfehlen, dass Du Dich - wie Du hier ja schon den Anfang gemacht hast - viel über Hunde informierst, damit Du wenigstens die Hunde (wenn schon nicht die HHs) etwas besser einschätzen lernen kannst.Ich hoffe, es glückt Dir und Du lernst mal ein paar sehr sehr nette HHs kennen, deren Fellnase Dich ein bißchen um die Pfoten wickeln, dann wärst Du auch schon einen Schritt weiter.
Frag doch einfach mal bei Dir in einer Hundeschule nach. Es würde Dir vielleicht schon helfen, wenn Du hier nur mal aus sicherer Entfernung ein bißchen zuschauen darfst.
Ich drück Dir die Daumen, damit diese Angst, die Dein Leben sicherlich sehr einschränkt, irgendwann mal überwinden, oder zumindest damit besser leben kannst. -
hi,
also, ich bin überrascht, wie hier automatisch jemand, der aus begründetem Anlaß /schlechte Erfahrungen) ängstlich gegenüber Hunden ist, gleich als Phobiker abgestempelt wird und ihm eine Therapie angeraten wird!!
Ich habe Angst vor freilaufenden Löwen - bin ich jetzt auch Phobikerin?
Ich find´s gaaanz toll, wenn jemand auf die Idee kommt, sich mit dem Gegenstand seiner Angst zu beschäftigen und dann das Beste daraus zu machen, um sich eben NICHT, wie beim ersten Vorfall geschehen, spontan falsch zu verhalten.
Will heißen, der TS weiß, daß er in dem Moment falsch reagiert hat, er TUT auch schon was, um die Situation zu ändern-er schreibt hier und bittet um Rat, wie er sich besser verhalten kann.
Mein Tip: eine gute Hundeschule suchen oder einen netten Nachbarn ansprechen, der seinen Hund beim Gang zur Mülltonne grad im Haus gelassen hat, fragen, ob der bereit ist, einen "Kontakt zum Hund" herzustellen und hundliches Verhalten ein bißchen zu erklären. Ansonsten gibt´s auch ab und an gute Seminare (Günt(h?)er Bloch o.ä.) zum Thema Hundeverhalten und viele WebSites. Wer informiert ist, kann das Verhalten eines Hundes besser einordnen und kann vorab Strategien im Kopf bereithalten, wie er reagieren muß, wenn ein Hund sich ihm nähert, der irgendwie unheimlich erscheint.
Ich selbst würde mich freuen, wenn ein Nachbar, der Angst hat, mich ansprechen und um Hilfe bzw. Informationen bitten würde, und würde gerne helfen.
Und gerade hier dürften doch so viele Hundehalter aus jeder Stadt vertreten sein - schreib doch mal, wo Du in etwa wohnst, da findet sich mit Sicherheit jemand, der Dir gerne ein bißchen was erklärt, Dich vielleicht hin und wieder auf einen Gassigang mitnimmt und dabei das Verhalten des eigenen Hundes erklärt, sodaß Du es lernst, einen Hund zu "lesen", sprich zu verstehen, und künftig weißt, wie Du einem Hund kommunizierst, daß Du keinen Kontakt möchtest (z.B. Wegdrehen, nicht anschauen - wird als Aufforderung, herzukommen, interpretiert -, großen Bogen um Hund und Halter laufen - frontal auf Hund zugehen wird u.U. als aggressiv interpretiert, Hund stoppen, indem Du beide Handflächen dem Hund entgegenstreckst und körpersprachlich richtig abblockst etc.), da gibt´s tausend Möglichkeiten!). Im Zweifelsfalle bitte ich als Passant den jeweiligen Hundehalter, doch seinen Hund abzurufen und an die Leine zu nehmen, wenn ich keinen Kontakt mag (eine meiner Hündinnen hat panische Angst vor anderen Hunden und fängt an zu schnappen nach denen, also stehe ich öfter vor dieser Notwendigkeit, andere Hunde abblocken zu müssen, obwohl ich selbst kein Problem mit denen hätte).
Ich selbst wohne im schönen Frankenland und wäre für solche "Späße" jederzeit gerne zu haben, freue mich, wenn es wieder einen Menschen mehr gibt, der "hündisch spricht" ;-)
LG,
BieBoss -
Zitat
Sorry - aber DAS find ich nun völlig überzogen.
Du schreibst ja selbst, mit Löwen musst Du dich nicht auseinandersetzen, da Dir selten welche begegnen.
Hunde jedoch gehören seit Jahrtausenden als Begleiter in unserer Kultur zum Menschen - daher ist es sinnvoll, sich zumindest in soweit damit zu beschäftigen, das man mit normalen Begegnungen zurecht kommt.Hallo,
ich finde das nicht überzogen. Hier wurde das auch nochmal anhand eines Beispiels mit einer Spinne deutlich gemacht.
Es gibt auch schon seit es Menschen gibt, den Drang mancher Menschen, gewisse Kräuter und Tabake zu rauchen. Deshalb nehme ich als Raucher trotzdem Rücksicht auf meine nichtrauchenden Mitmenschen und erwarte von denen nicht, sich damit zu arrangieren, weil das ja schon Jahrtausende zur Kultur dazu gehört.
Und wenn ich kein Hunde-Mensch bin, muß ich mich auch nicht mit Hunden befassen. Zumindest kann ich niemanden dazu zwingen. Man kann ja noch nicht einmal Hunde-Menschen dazu zwingen, sich mit dem Wesen Hund auseinanderzusetzen.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
PS.: by the way...: Eine "normale" Begegnung mit einem Hund ist für mich so eine, bei der der Hund bestmöglichst noch in einen Bogen an dem Menschen vorbeigeht und ihn völlig ignoriert. Von solch einer Begegnung sprechen wir hier aber nicht...
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