HILFE - Sollte ich den Welpen lieber abgeben ??

  • Gib auch dir etwas Zeit dich an den neuen Alltag zu gewöhnen. Ich bin die ersten Tage auch verzweifelt. Es ist echt nicht leicht ganz alleine mit Welpe. Aber nach einer Woche sah die Welt schon wieder ganz anders aus.
    Die ganzen "Probleme" die jetzt als unüberwindbar empfindest sind dann plötzlich doch bewältigbar. ;)

    Vielleicht findest du ja auch jemand der dir den Kleinen mal ein, zwei Stunden abnimmt?

  • Zitat

    Hallo !

    Ich benötige ganz dringend einen Rat. Folgende Situation:

    Seit einer Woche habe ich einen Labrador Welpen (9 Wochen). Einen Hund zu haben war seit langem mein Traum, den ich mir nun erfüllen konnte, da ich ihn mit ins Büro nehmen kann. Ich habe mich wirklich intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt, doch auf einmal sieht alles ganz anders aus........

    Meiner Meinung sieht es in vieles Fällen anders aus, als man es sich gedacht oder ausgemalt hat. Aber das wird, und wenn es dein Traum war / ist, dann nicht so schnell aufgeben.

    Zitat

    Schlafe nicht mehr (alle 2 Stunden raus), kann nichts mehr essen und habe einfach Angst etwas falsch zu machen und dem Welpen nicht gerecht zu werden.

    Nur steiger dich da nicht so rein, wenn es dir nicht gut geht (nicht schlafen, nicht essen) dann wird es auch schwierig mit dem Zusammeleben, nicht das du gewisse Dinge auf den Hund projezierst. Das tut dir nicht gut und dem Hund auch nicht. Es ist sicher schwierig wenn man sich nen Welpen holt un ddann vllt. keine 2 oder 3 wochen Urlaub machen kann (Hab grad gelesen, das du das getan hast)

    und mM. wirst du ihm gerecht, du machst dir Gedanken ! vllt. ein bisschen zuviel jetzt, aber du machst dir welche, es gibt viele die machen sich keine, unter dem Motto: wird schon werden.

    Wie die andern schon gesagt haben, atme tief durch und freu dich, das du ihn hast.

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    Zudem hat er wahnsinnige Angst vorm Auto fahren und gerade das ist wichtig, da ich oft im Aussendienst unterwegs bin.

    Wir haben das anfangs so gemacht, das wir unsere Kessy ins Auto gesetzt haben, ich saß da schon mal 20 - 30 min mit ihr drin, dass se alles mal beschnupern konnte usw. dann bin ich mal 10 min um den Block gefahren. Beim nächsten mal, ins Auto rein, 5- 10 min gewartet und dann wieder um Block. und jetzt springt se von alleine rein. Es dauert sicherlich, bei dem einen mehr, bei dem andern weniger.

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    Spazieren gehen, oder auf der Wiese spielen.........Fehlanzeige..........er bewegt sich kein Stück.

    Anfangs bin ich auch keine 20m vorwärts gekommen, sie setzte sich hin, drehte mir den Rücken zu und das wars. Vllt. kennt dein Hund das so nicht? Lass dir und ihm/ihr Zeit. Spielt ihr denn drinnen auch? sonst nehm doch dann ihr Spielzeug mit raus, das sie das irgendwie verbinden kann.

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    Durch die ganze Anstrengung (kein Schlaf, Welpen Treppe rauf und runter tragen usw.) verliere ich langsam die Geduld bzw. meine Nerven sind extrem strapaziert.

    Das kann ich mir auch gut vorstellen, aber beim Kind isses ja auch so und da wird es auch schnell besser. Ihr spielt euch schon ein und wie schon erwähnt ihr müsst euch auch erst aneinander gewöhnen. Klar ist es eine große Umstellung und es kostet Nerven, aber wenn du dir versuchst ne Ruhezeit in irgendeiner Form zu gönnen, dann wird es bestimmt schnell besser.

    Zitat

    Ich bin total überfordert und habe Angst, meinen Alltag bzw. Beruf nicht bewältigen zu können. Außerdem wünsche ich mir, dass der Hund glücklich und zufrieden ist.

    Nein, ich denke, es benötigt Zeit für euch beide. Was wäre , wenn du es jetzt tust. Vllt. bereust du es schnell und willst es nochmal versuchen, und dann is dein Hund nicht mehr da. Auch nicht gut.
    Vllt. musst du ja jetzt Wochenende nicht arbeiten und somit habt ihr Zeit für euch beide. Geht raus und wenns nur 20m vorwärts kommst, beim nächsten mal wirds mehr. oder nimm das Spielzeug mit raus , versuch damit ein wenig zu spielen.

    Sei mal ganz lieb :knuddel: von mir
    LG

  • gib euch beiden ein bisschen zeit ;)
    hast du keine freundin/freund der dir ein bisschen unter die arme greifen kann?
    eine gute freundin bekommt ende juli einen welpen,ihr erster hund,ich weiss jetzt schon das sie in manchen dingen überfordert sein wird,wie jeder ersthund besitzer.es ist denke ich mal allen so ähnlich gegangen bei unserem ersten hund.aber glaub mir dein hund wird dir in deinem leben noch so viel zurückgeben,viel mehr als du jetzt investierst :smile:

  • Oh je du Arme, lass Dich mal drücken. Du hast definitiv den Baby-Blues.
    Als ich meine Kleine bekommen hatte, habe mich trotz vorher Informieren und schlau lesen nach ein paar Tagen so überfordert gefühlt, dass ich einfach nur heulend in der Küche saß und nicht mehr weiter wusste.
    Ein Hund bekommen ist einem Baby bekommen sehr ähnlich, dein Leben ändert sich plötzlich sehr massiv. Und das kann man sich vorher nicht anlesen oder sich richtig drauf vorbereiten, das muss man erleben. Du schaffst das, die ersten Wochen sind nur manchmal hart. Tief durchatmen und daran denken wie sehr der Kleine dich braucht und wie schön es im Nachhinein sein wird, dass Du seine Welpenzeit miterleben durftest.

  • Mal ehrlich: wirklich intensiv vorbereitet hast Du Dich nicht :roll: . Mir ist auch nicht ganz klar, was Du in 1 Woche erwartest.

    Ich habe das auch durch: alleinstehend, berufstätig, Welpe, und dann auch noch 3. OG ohne Aufzug. Ich habe mir damals erst 3 Wochen Urlaub genommen, weil mir schon klar war, daß ich mit einem Welpen anfangs nicht arbeiten könnte. Trotzdem war's irre anstrengend. Ich hab übrigens in den 3 Wochen 3kg abgenommen ;). Sich einen Welpen anzuschaffen ist wie ein Kind bekommen. Nachts durchschlafen ist wahrlich nicht immer drin.
    Danach ging's langsam bergauf, war aber noch immer hart.

    Fazit: Ohne Urlaub geht das m.E. nicht. Er muß ans Autofahren gewöhnt werden, muß halbwegs stubenrein werden etc. Mal eben einen Welpen holen und ins normale Leben integrieren, das kann nicht funktionieren.

  • Las wir unseren Becks bekommen haben, hatte ich gut 3 Wochen Urlaub (mein Freund danach auch nochmal - also getrennt).
    Nachts bin ich IMMER (auch, als ich keinen Urlaub mehr hatte) mit dem Lütten raus, weil mein Freund einfach zu tief geschlafen hat & nciht wach geworden ist. Ich bin aber auch nicht alle 2 Std raus, sondern so, wie ich grad wach geworden bin (hab nachts immer viel getrunken, dann bin ich wach, weil ich auf die Tiolette musste & bin dann mit Hundi vor die Tür, hab wieder getrunken & hab bis zum nächsten Mal geschlafen). Das ist allein auf alle Fälle machbar - auch wenn man am nächsten Tag arbeiten muss ;)

    Wieso isst du denn nichts mehr? Davon hält ein Welpe einen ja wohl kaum ab :???:

    Autofahren war nie ein Problem für Becks, er hat anfangs immer vorne im Fussraum gesessen & nachher dann im Kofferraum. Hat aber auch immer ein Lecker bekommen & wusste, dass wir irgendwo hinfahren, wo
    's toll für ihn ist.

    gehst du mit ihm zur Welpenstunde? Das würde ihm sicher gefallen...

    Du hast den KLeinen nun seit 1 (!!!) Woche, klar dass er noch vor allem Angst hat. Er muss ja auch alles erst kennenlernen - un da kommst du ins Spiel.
    Ein Welpe nimmt viel Zeit in Anspruch, das sollte man nicht nur so nebenbei machen, dann dann hast du nachher den Salat, wenn er ausgewachsen ist & nicht erzogen bzw. sozialisiert ist.

    Wenn du keinen Urlaub hast, nimm dir bitte welchen & zeig deinem Welpen die Welt =)

    Ein Welpe macht sicherlich viel Arbeit, aber dafür gibt er dir auch viel. Ich möchte die erste Zeit mit dem tapsigen Welpen niemals missen (Auch wenn ich froh bin, dass diese nun vorbei ist & ich wieder durchschlafen kann *g).

    Überleg's dir doch nochmal ;)

  • Hast du schon einmal an nen sitter gedacht?
    Damit du etwas entlastet wirst?

    Das klappt schon, es braucht nur gedult, und je verkrampfter du bist, um so mehr merkt es auch der Hund.

    Muß der Hund denn nachts wirklich alle 2 stunden raus?
    Ich meine, dann würdest du vielleicht auch etwas mehr schlaf bekommen

  • Am Anfang dachte ich auch ich schaff das alles nicht und ich kann dich gut verstehen, wenn du dich alleine überfordert fühlst.
    Ich wie mit nem Baby..man stellt sich alles so easy vor und meint das Kind würde den Alltag nicht umkrempeln..naja... :headbash: Es sieht immer alles so leicht aus mit Welpen...überall wird dir suggeriert wie süß und "pflegeleicht" sie durch ihr ewiges schlafen doch sind.....
    Aber bitte bitte halte durch...ich hab mein Labbimädel nun seit 3 1/2 Wochen und dachte auch die erste Woche wir schaffen das nicht, weil bei ihr noch andere Probleme auftraten, weil wir sie nicht direkt vom Züchter haben, sondern sie schon vermitelt war und die dort einiges falsch gemacht haben..nunja...anderer Thread :roll:
    Sie hat bei uns schon sooooo viel gelernt, auch wenn ich gestern noch am jammern war wie schrecklich das doch alles ist :hust:
    Mit dem ewigen Pipimachen war ich auch überfordert, da wir auch ziemlich viele Treppen haben und ich den kleinen Moppel hoch ..runter...hoch .,...runter..du kennst das ja....
    Aber es wird besser!! Versprochen...seit gut einer Woche ist das mit dem Pipi machen echt schon entspannter geworden..man hat sich "kennengelernt" und weiß wann sie wirklich muss...und alle zwei Stunden ist eigentich echt gut...wir konnten abends alle 20 min runter rasen :/

    Ich wünsch dir viel viel Kraft und Durchhaltevermögen...nur lass dir gesagt sein...JEDER Welpe wir so stressig sein.

    LG Ela

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