HILFE - Sollte ich den Welpen lieber abgeben ??

  • Oh das kenn ich... Man hat das Gefühl seit Wochen nicht geschlafen zu haben, Augenringe zu haben die im Dunkeln leuchten...Essen vergisst man meistens...

    Gibt dem Kleinen Zeit, 9 Wochen ist wirklich verdammt klein. Die Zeiten werden länger zwischen den Pipi Pausen, er wird zumindest Nachts lange durchhalten. Spazieren gehen muss er in dem Alter noch garnicht viel.

    Halt durch, es ist es wert.

  • Eine Woche mal extrem gefordert, ist eine sehr kurze Zeitspanne.
    Wenn das schon so schlimm ist, dass man die Ursache der Forderung am liebsten ganz aus seinem Leben verbannen möchte und sich sehr gestresst und übernächtigt fühlt, dann fehlt nach meiner Ansicht eine entscheidende Basis zum Weitermachen.
    Vielleicht ist es dann besser keinen Hund oder gerade diesen Hund nicht zu haben, sich noch Zeit zu geben und sich intensiver auf einschneidende Veränderungen vorzubereiten.

    LG, Friederike

  • Ja, es werde noch schlimmere sachenauf einen zukommen als dieses jetzt, wobei ich sagen muß, ich bin auch so ein typ, der den schlaf wirklich dringend braucht, und diesen auch fordert.

    Ich hatte allerdings das glück das unsere direkt durch geschlafen hat.
    Ich hatte sie nachts in der box, und wenn sie gemußt hätte, dann hätte sie gejault.
    aber wie gesagt, sie hat durch geschlafen, und wenn ich aufgestanden bin, bin ich immer im schlafanzug mit ihr spazieren gegangen :ops:
    Die nachbarn haben warscheinlich auch gedacht ich bin bekloppt, war mir aber echt sch... egal :lol:

  • Hey du!

    Ja so ein Welpi stellt erst mal den ganzen Alltag auf den Kopf.

    Nix ist so wie man es sich vorgestellt oder gelesen hat :roll:

    Bitte bitte verlier nicht die Geduld. Versuch nicht 100% perfekt zu sein und setz dich nicht so unter Stress und Druck.

    Ich hab Frida bekommen da war sie 8 Wochen. Uff, das war echt anstrengend. Nun ist sie 5 Monate, anstrenged ist es immer noch...aber es hat sich alles super eingependelt :gut:

    Halt durch! Du wirst ganz ganz sicher dafür belohnt werden.

    LG Aquarius

  • Hallo!

    Ich kann Dich sehr gut verstehen. Als Bente Ende April einzog, war ich sooo glücklich - endlich der Traum eines ZWEIThundes in Erfüllung.

    Und ich habe durchaus Erfahrung, was Hunde angeht. Wir hatten zu Hause IMMER Hunde, die als Welpe zu uns gezogen sind. In meiner eigenen Familie lebt seit fast 3 Jahren Tommy bei uns, er kam allerdings als "fertiger" Hund aus dem Tierheim.

    Nun war Bente da und mir ging es genauso wie Dir! Mir war regelrecht übel, manchmal musste ich mich fast übergeben... das waren die Angst und die Sorgen, die urplötzlich an mir genagt haben, dass ich dem ganzen nicht standhalten kann, dass ich dem Hund nicht gerecht werde. Auch durch viel Geschwätz anderer Hundehalter *sorry*, die einem quasi einreden, WAS man alles unbedingt MUSS und zu was ich mich teils nicht in der Lage sehe...

    Nun ist Bente knapp 8 Wochen hier und ich muss sagen, seit ca. 2-3 Wochen liebe ich sie wirklich fast genauso wie meinen Althund. (er wird wohl immer meine Nr. 1 bleiben)... man merkt deutlich, wie der Hund immer mehr Bindung zu einem bekommt, wie er selbst die Nähe und Zuwendung sucht. Man sieht, dass es von Woche zu Woche besser wird mit Stubenreinheit, mit dem Durchschlafen, mit dem Gassigehen undundund...

    Es braucht wirklich seine Zeit... und ich WAR gut vorbereitet... dennoch hatte ich ein anderes Bild von dem ganzen Geschehen mit Welpen...

    Wie gesagt, Bente ist nun fast 18 Wochen alt und das einzige, wovor mir zur Zeit noch "graut", ist, dass sie ihren Jagdtrieb eventuell doch entdeckt und ich es nicht schaffe, sie dahingehend zu erziehen... aber ich gebe mein Bestes!

    Ansonsten hat sie viel gelernt, ich auch und es geht stetig aufwärts!

    Du schaffst das, wirklich!!

    Kopf hoch!

    LG, nati

  • hallo

    ich kann dich zwar gut verstehen mein welpe wohl 2 hund ist11 wochen alt ich habe sie hier seit sie 6 wochen alt ist .
    mein labi war damals auch 9 wochen alt.
    ich kann aber meinen labi jetzt nicht vergleichen da er sehr krank wurde und ich 8 wochen keine nacht durchschlafen konnte.
    aber bei diesem welpen war es nach 3 wochen alles schon entspannter.
    ein welpe macht viel arbeit ähnlich wie ein kind man muss viel geduld haben und auch starke nerven und ich finde auch richtig informiert hast du dich nicht wirklich aber nach 1 woche schon die flinte ins korn zu schmeissen ist ja schon heftig.
    wie du schriebst es die fellnase 9 wochen alt ein tipp das du besser schlafen kannst.
    letztes fressen um 17 uhr letztes saufen zwischen 18 und 19 uhr es ist ja keine bullen hitze gerade.
    dann müsste sie spätestens um 22-23 uhr nochmal raus.
    dann hast du im normal fall bis 5 uhr morgens ruhe meine schaft schon bis 7 uhr wie gesagt sie ist 11 wochen alt.

    anja

  • Mir ging es damals ähnlich. Seit Jahren wollt ich einen Hund, hab mich so lange vorbereitet und endlich war es soweit. Und dann hatt ich auch den Blues. Man kann sich gar nicht auf sowas vorbereiten, also dieses Gefühl. Man kann Gefühle nicht in Voraus erleben und ich glaube gar nicht, dass es immer mit "nicht genug vorbereitet" zu tun hat. Gerade wenn man alleine ist, das ist ein Riesenunterschied, wenn man keine seelische Unterstützung und parktische Hilfe bekommt.

    Bei mir wars auch so, es war der totale Schock, ich hab dann auch nichts mehr gegessen, weil ich total überfordert war. Und ich hab noch einen Fehler gemacht, weiß nicht obs bei Dir auch so ist: Ich war überfordert und hab mit dem Gedanken gespielt, den Hund zurückzugeben. Daher hab ich ihn nicht an mich rangelassen, ich hab geblockt und versucht keine Bindung aufzubauen. Und das macht es nicht einfacher. Ich hab mich regelrecht gewehrt, den Hund gern zu haben, weil ich mir die Chance nicht verbauen wollte, ihn wieder abgeben zu können. Und plötzlich hatte er einen Unfall und das Beinchen war schwer verletzt, wir sind in der Nacht in die Klinik gefahren und plötzlich im Auto hats klick gemacht, ich hatte plötzlich Angst, dass er stirbt und von da an war mir klar, er gehört schon lange zu mir und ich hatte es bloß nicht zugelassen, es auch zu merken. Damals hatte ich ihn 14 Tage und seitdem ich ihn richtig angenommen habe, wurds nur besser. Der Hund merkt das ja auch und ist verwirrt. Wenn ihr zu einem Team werdet, dann erst fängts an sich einzuspielen. Ich war froh, dass ich damals Freundinnen hatte, die mir zur Seite standen und auch angeboten haben, den Hund mal stundenweise zu nehmen. Sowas ist wichtig, auch damit man sich mal austauschen kann.

    Jetzt hab ich den Hund ein Jahr und will nie wieder ohne ihn sein. Ich bin so froh dass ich durchgehalten hab...wär der Unfall nicht passiert, wer weiß ob ich ihn nicht abgeschoben hätte, aber ich glaub damit hätt ich nicht leben können. Wie will man sich zumuten, mal Kinder zu haben, wenn man schon mit nem Hund nicht zurecht kommt. Dieser Gedanke hat mich immer angespornt. Ich schäme mich heute dafür, dass ich es war, der bestimmt hat, dass der Hund sein Leben bei mir verbringt, und dass ich ihm dann genau das indirekt zum Vorwurf gemacht hab: dass er da war, dass er Aufmerksamkeint brauchte, dass er mich forderte. Er tat einfach nur das, was jeder Hund tut und ich hab es nur als Stress angesehen... wie muss er sich gefühlt haben, wollt alles richtig machen, hat sich angestrengt und ich hab nur das Schlechte gesehen. Das war mir eine Lehre.


    Gib Euch Zeit und lass dich ganz auf den Welpen ein, lass zu dass ihr zusammenwachst, das ist der einzige Weg. Solange Du noch emotional Anstand hältst, wirds schwer.


    Ich drück Euch die Daumen!

  • Hallo erstmal!!

    Ich weiß wie anstrengend es ist, für einen kleinen Welpen alleine verantwortlich zu sein. Habe bereits 2 großgezogen. Meine beiden sind auch Bürohunde. Bei meiner Älteren hatte ich 2 Wochen Urlaub, bei der jüngeren nur 1.

    Ich würde Dir empfehlen den Welpen an eine Box zu gewöhnen (z.B. erstmal darin füttern usw.). Vorallem nachts wird das für Euch eine Erleichterung sein. Wenn Dein Welpen daran gewöhnt ist und darin schläft kannst Du diese Box auch fürs Autofahren benutzen und/oder ins Büro stellen. Beim 1. Hund ist man oft unsicher und denkt man macht alles falsch, aber Du wirst sehen mit der Zeit bekommst Du Routine und ihr werdet ein tolles Team.

    Das mit dem Tragen wird noch länger ein Problem sein. Ich wohne auch im 2. Stock und habe meine Hunde bis sie ca. ein 3/4 Jahr alt waren getragen (und das mit kaputten Rücken ;) ). Die Zeit geht vorbei.

    Sicher ist das alles einfacher wenn man nicht alleine ist - ich habe auch sehr oft geflucht - und jemand der das nicht mitgemacht hat weiß nicht wie es ist !!! Aber denk mal an all die alleinerziehenden Mütter oder Väter. Denen geht es viel, viel länger so. Unsere Hunde lernen so schnell und dann kannst Du sowas von stolz auf Dich und Deinen Hund sein UND Du weißt dass Du es ganz alleine geschafft hast.

    Auch würde ich Dir den Besuch einer guten Welpenstunde empfehlen.

    Laß den Kopf nicht hängen, Du/Ihr schafft das.

    Liebe Grüsse,
    Yvonne

  • Hallo Amigo
    Die sind schon viele gute Tipps genannt worden zu deinem Labbi.

    Nur eine Sache würd mich mal interessieren, obwohl ich genau weiß, das mich jetzt wieder einige User am liebsten steinigen würden.

    ICH pers. kanns nicht nachvollziehen, wie ich mir nen Welpen zuleg und keine Zeit dafür habe.

    Du bist voll berufstätig, noch dazu im Außendienst, hast keinen Partner und verzweifelst schon nach nur 1 wo an dem Hund.

    Wie stellst du dir das denn so vor?

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