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Beiträge von lillameja

    Mia hat ja leider auch Probleme mit dem Kotabsatz. Bei ihr wird eine neurologische Ursache mitvermutet, insgesamt scheinen die Nerven im hinteren Hundeteil immer schlechter zu funktionieren. Maßnahmen sind hier:

    - Mantel (Rücken immer schön warm halten)

    - Bauchmassagen (ich habe mir von der Physio zeigen lassen, ich so den Darm unterstützen kann)

    - Zugabe von Lactulose ins Futter (macht den Kot weicher und fluffiger und regt wohl auch die Darmtätigkeit an, dann kann der Kot leichter abgesetzt werden)

    - Schmerzmittel (macht ihr ja schon, evtl anpassen?)

    - viel Flüssigkeit geben (auch wieder um den Kot weicher zu machen)

    - genug Bewegung (auch wieder für die Darmtätigkeit)

    Ich gönne meinem Hund keine Pause klingt jetzt irgendwie böse. :ugly:

    Es ergeben sich im Jahr bei uns immer mal wieder Pausen, seien es nur ein paar Tage weil ich beruflich nicht zum trainieren komme oder ein-zwei Wochen weil wir im Urlaub sind. Aber gezielt Pause mache ich nicht.. Ich glaube aber auch nicht, das es bei uns im Moment sinnvoll ist. Der Hund ist jung und hat einfach nur Spaß beim Training, warum also gezielt ein paar Wochen nix machen?

    Offizielle Winterpause im Verein ist bei uns von Mitte Dezember bis Mitte Januar. Ich trainiere aber für mich selbst, zu Hause oder mit Freunden weiter. Klar, über die Feiertage nix, aber ich habe dann auch Urlaub und somit Zeit und Muse zum trainieren. Wobei ein Training auch mal nur 10 min lang sein kann, wenn ich z.B. zu Hause an der Distanzkontrolle feile oder so Kleinigkeiten wie Schritte rückwärts, Winkel, ... übe.

    Letztes Jahr habe ich über die Weihnachtsferien die Distanzkontrolle fertig aufgebaut, da habe ich dann auch zwei mal am Tag dran gearbeitet. Das hat sich gelohnt, danach war es für Monte klar wie die Übung aussehen soll. ;)

    Monte hatte auch eine Vorliebe für weiches - Decken, Kissen, den Kunstlederbezug samt Polsterung von den Stühlen, das Sofa... Bei ihm war es mit zwei Jahren vorbei, davor wurde es schon deutlich weniger, da hat er nur alle paar Wochen mal wieder was angeknabbert. Also durchhalten und wegräumen, das geht vorbei.

    Ich finde, viele Trainer haben tolle Ideen zu diesem Thema. Auch zu Belohnungssystemen, Prüfungstraining, abwechslungsreich trainieren.

    Ich war in letzter Zeit z.B. auf Seminaren bei Uwe Wehner, Sirke Viitanen, Mari Leiviskä & Christa Enqvist und Heidi Billkvam. Gerade die nordischen Länder haben super Ideen, ich kann sie alle nur empfehlen!

    Für mich ist ganz klar das Ziele mit guten Ergebnissen in Klasse 3 zu starten und das auch über die Kreisgruppe hinaus. Eine DM ist auf jeden Fall das Ziel, darüber hinaus zukommen würde mich freuen, die Konkurrenz ist aber auch schon sehr gut. Da bin ich realistisch.

    Und den Hund so abwechslungsreich zu trainieren, dass er die einzelnen Übungen nicht langweilig findet und sie trotzdem jederzeit sicher abrufen kann ist doch eine schöne Herausforderung, denke ich. Außerdem liebe ich die Feinheiten in diesem Sport - wie bekomme ich eine Übung vielleicht noch ein bisschen perfekter? Das reizt mich und das ist es, das im am Obedience so toll finde.

    Ich denke, das hängt auch von Erfahrung, die man bereits im Hundesport gesammelt hat, von der Art der Ausbildung (ich habs hier schon mal beschrieben, mein Hund hat eine gute Basis, da haben sich viele Übungen quasi von allein zusammengesetzt) und vom Charakter/ der Veranlagung des Hundes ab.

    Ich behaupte mal, Monte ist so weit gereift, wie ein Hund eben mit zwei Jahren gereift ist. Ob er anders wäre ohne den Sport? Kann ich mir nicht wirklich vorstellen, aber wissen kann ich es natürlich nicht.

    Ich hoffe, dass jeder seinen Hund da gut einschätzen kann und nicht auf Kosten des Hundes seinen Ehrgeiz betreibt - das finde ich nämlich extrem unfair dem Hund gegenüber.

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