Tierarztkosten
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Und was ist mit den Leuten die vielleicht unverschuldet Arbeitslos wurden. Und das Tier lebt schon lange bei seinem Herrchen/Frauchen.
Da finde ich eine Ratenzahlung besser als wenn das "geliebte Tier" deswegen eingeschläfert werden müßte oder abgegeben wird. (Wer nimmt das schon wenn es krank ist)Mag sein das es einige Leute gibt die nicht mit Geld umgehen können.
Aber dann gibt es auch die,die wirklich jeden Cent zweimal umdrehen und überlegen was sie kaufen. Und trotzdem knabbern müßen.Trotzdem versuchen das geliebte Tier zu versorgen .Und selber verzichten . Aber es reicht einfach nicht. Sollte man solche Leuten die Zahlung per Rate verweigern?Man sollte die leute nicht einfach arrogant be- bzw. verurteilen. Bevor man weiß was für Lebensumstände gegeben sind. Ich wünsche niemaden aus dem Job zu fliegen oder eventuell wegen schwerer Krankheit seinen Job zu verlieren.
LG Annabel
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Da lob ich mir mein Geschick, mir meine TÄ gleich zur Freundin zu machen. Oft hab ich auch grad kein Geld dabei, dann zahl ich eben später und sämtliche "kannst du mal kurz bei der Jule gucken" macht sie auch so. Dafürrunde ich halt immer mal wieder auf und helf ihr, wenn ich kann. Für unsere Oma ist sie auch am Wochenende kostenlos vorbeigekommen. Da gabs dann immer einen Cappuchino oder so.
Wir sind echt froh, dass wir sie haben. -
Zitat
Man sollte die leute nicht einfach arrogant be- bzw. verurteilen. Bevor man weiß was für Lebensumstände gegeben sind. Ich wünsche niemaden aus dem Job zu fliegen oder eventuell wegen schwerer Krankheit seinen Job zu verlieren.
Um Himmels Willen, darum geht es ja gar nicht. Wie ich weiter vorne geschrieben habe, kenne ich das Problem einer unheilbaren Krankheit, einer ganz kurzen Lebenserwartung aus der eigenen Familie. Und ich hätte sie für nichts verurteilt, was sie ihr noch erfüllt haben, auch wenn das Geld dafür eigentlich nicht da war.
ZitatMag sein das es einige Leute gibt die nicht mit Geld umgehen können.
Aber dann gibt es auch die,die wirklich jeden Cent zweimal umdrehen und überlegen was sie kaufen. Und trotzdem knabbern müßen.Trotzdem versuchen das geliebte Tier zu versorgen .Und selber verzichten . Aber es reicht einfach nicht. Sollte man solche Leuten die Zahlung per Rate verweigern?Aber sie das jetzt mal aus Sicht des Tierarztes. Der ist ja nun nicht die Wohlfahrt. Der hat vielleicht auch eine Familie, der hat Praxiskosten, seine Mitarbeiter wollen bezahlt werden (die vielleicht auch eine Familie haben und ihre Kinder ernähren müssen). Und wenn jetzt jeder reinkommt und Ratenzahlung will, wie soll er denn dann seine Kosten begleichen?
Ich finde das immer sehr einfach gesagt "Ratenzahlung muss her". Aber die umgekehrte Seite, dass der Tierarzt Leistungen von z.B. 2000 Euro erbracht hat, aber über 1 Jahr warten muss, bis er das Geld vollständig beisammen hat, das wird dabei gerne übersehen.
Denn letztlich beginnt damit ein Teufelskreis: Der Tierarzt gibt der Ratenzahlung nach und muss selber dann eine Ratenzahlung für irgendwas vereinbaren, weil er das Geld, was er eigentlich schon eingenommen hat, noch nicht zur Verfügung hat. Irgendwie doch auch sinnfrei oder?
Ist der Arzt in einer solchen Genossenschaft wie von Boxer geschrieben, trägt die Genossenschaft das Risiko. Oder zumindest das Zinsrisiko. Dann ist es auch einfacher. Aber wenn der Tierarzt auf eigene Rechnung arbeitet, muss er auch sehen, dass er sein Geld reinbekommt, um seine Kosten zu decken. Und zumindest meine Tierärztin hier im Ort ist sicher keine Millionärin...
Ach ja und auch noch mal als Denkanstoß: Die Firma wo meine Mutter angestellt war/ist (12 Mann Betrieb, existiert seit 90 Jahren in 3. Generation in der Besitzerfirma) musste Insolvenz anmelden vor 3 Jahren. Und zwar nicht, weil sie pleite waren, oder keine Aufträge hatten, nein, weil 2 Kunden ihre Rechnungen einfach nicht zahlten. Und da es sich bei denen um Großaufträge handelt, wo einer ein Jahr Firmenexistenz sichert, war es einfach nicht mehr finanzierbar. Die Firma musste ja ihre Rohstofflieferanten zahlen, konnte aber nicht, weil das Geld vom Kunden nicht da war. Man kann mit Raten oder verspäteten Zahlungen Firmen in den Ruin treiben! (Die Firma hat zum Glück sich neu organisieren können und besteht in kleinerer, abgewandelter Form weiter und meine Mama hat nach 2 Jahren Insolvenzgezacker wieder einen Arbeitsplatz).
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bei uns muss man alles unter 200 franken bar zahlen,was drüber ist,auch kastration kann in raten bezahlt werden.
alleine der untersuch,also das der Ta überhaupt schaut kostet 50 franken.
aber ich hab ja immer soooooo ein glück das sich chelsea an den wochenenden verletzt und ich dann noch notfalltaxe/wochenendtaxe draufzahlen kann und alles in cash :motz: -
Zitat
Er ist für sein Einkommen verantwortlich. Wenn er weiss, dass er nicht bezahlt wird, warum sollte er dann behandeln? Er hat keinen Eid, keine Verpflichtung zur Hilfe, so wie es Humanmediziner haben -
So ganz stimmt das nicht, die Tierärzte haben über die Tierärztekammern der Bundesländer eine Berufsordnung für TÄ.
Hier ein Link zur Berufsordnung der Tierärztekammer Hamburghttp://www.tieraerzte-hamburg.de/download/BO-TKHH.pdf
und hier ein Auszug aus der Berufsordnung
ZitatAlles anzeigen§ 2
Grundsatz
(1) Der Tierarzt oder die Tierärztin ist berufen,
Leiden und Krankheiten der Tiere zu verhüten,
zu lindern und zu heilen, zur Erhaltung
und Entwicklung eines gesunden, leistungsfähigen
Tierbestandes beizutragen, den
Menschen vor Gefahren und Schädigungen
durch Tierkrankheiten sowie durch
Lebensmittel und Erzeugnisse tierischer
Herkunft zu schützen und auf eine
Steigerung der Güte von Lebensmitteln
tierischer Herkunft hinzu wirken.
(2) Der Tierarzt oder die Tierärztin ist der
berufene Schützer und Beschützer oder die
Schützerin oder Beschützerin der Tiere.
(3) Der Tierarzt oder die Tierärztin trägt eine
besondere Verantwortung und Verpflichtung
gegenüber der Öffentlichkeit. Er oder sie
dient dem Allgemeinwohl, insbesondere
auch der menschlichen Gesundheit.
(4) Der Tierarzt oder die Tierärztin erfüllt eine
im öffentlichen Interesse liegende Aufgabe.
Der Beruf des Tierarztes oder der Tierärztin
ist seiner Natur nach ein freier Beruf. Er ist
kein Gewerbe.
(5) Jeder Tierarzt oder jede Tierärztin hat die
jeweils geltenden Rechts- und
Berufsstandesvorschriften zu befolgen, im
Interesse des Allgemeinwohles zu handeln
und das Ansehen des Berufsstandes sowie
die Kollegialität der Tierärzte und
Tierärztinnen untereinander zu wahren.
(6) In Notfällen ist jeder Tierarzt und jede
Tierärztin zur Leistung erster Hilfe bei
Tieren verpflichtet. -
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Das ist interessant. Darum hatte ich irgendwo weiter vorne ja auch geschrieben, vielleicht weiss jemand (vom Fach) noch mehr.
Die Frage ist, was ist ein Notfall. Ist es ein Notfall, wenn ein 3 jähriger Hund dringend eine HD Behandlung bräuchte, die aber nicht finanzierbar ist oder ist es ein Notfall, wenn ich eine Katze vorbeibringe, die mir vors Auto gelaufen ist.
Letztlich sagt der Punkt 1 ja auch aus, dass der Tierarzt Leid heilen soll - wäre ja auch in gewisser Weise eine Verpflichtung. *grübel*
Aber aus finanzieller Sicht kann ich jeden Arzt verstehen, der eine Behandlung ohne Zahlung ablehnt.
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Zitat
Die Frage ist, was ist ein Notfall. Ist es ein Notfall, wenn ein 3 jähriger Hund dringend eine HD Behandlung bräuchte, die aber nicht finanzierbar ist oder ist es ein Notfall, wenn ich eine Katze vorbeibringe, die mir vors Auto gelaufen ist.Ich bin nicht vom "Fach" habe nur in meinem Freundeskreis mehrere TÄ.
Bei einer schweren HD würde ich sagen, ist der TA zur 1. Hilfe verpflichtet dem Hund die Schmerzen durch Medikamente erträglich zu machen, keine nicht finanzierbare GA oder OP.
Bei der Katze die dir hoffentlich NIE vors Auto läuft, wird jeder TA und davon bin ich überzeugt, alles tun das Leben der Miezekatze zuerhalten.Ja, ich kann es auch verstehen wenn Tä ohne Bezahlung oder auch auf Ratenzahlung Behandlungen ablehnen. Eine meiner Freundinen hat eine eigene Praxis und hat aus Gutmütigkeit, Berufsehre und nicht zu letzt aus Tierliebe z.Z ca 15.000€ an nicht bezahlten Rechnungen offen. Nicht nur das ihr das Geld fehlt, nein sie muss sich auch noch mit Mahnverfahren und Anwaltskosten auseinander setzten.
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Zitat
das ist so schrecklich...Ich meine man kann sich doch jeden monat geld zur seite legen o.ä.
Ich habe eine Tier-Op-Versicherung und spare mir noch zusätzlich 20€ im monat, für Sachen die nicht von der Versicherung übernommen werden....
Wenn man jedes Monat im Schnitt einige Hunderter für den Hund ausgeben muß bleibt im singlehaushalt nicht viel geld übrig. Mein Sparbuch (monatlich 50 Euro mehr, lächerlich) ist ihre Notfallversicherung. den rest muß ich mir praktisch vom Mund absparen und viele Nachtdienste und Überstunden schrieben
Ich will nicht wissen was Leute tun die durchschnittslohn verdienen. Jessy wär unleistbar für die...Daher verurteile ich niemanden der sehr teure ops nicht bezahlen kann weil ich mich nicht in deren lage versetzen kann, auch wenn ich deren dauernde Geldnot verstehen kann. Was man allerdings tun kann ist sich früh eine TK oder TA zu suchen wo man im vorhinein weiß ok ich darf im notfall in raten zahlen, auch wenn das vorraussetzt das man dann praktisch stammkunde dort sein muß damit sie einem vertrauen. -
Hallo!
OT: Da ihr alle wohl gute Erfahrungen habt... könnt ihr mir kurz helfen, BEVOR ich zahle?
Im letzten Beitrag (das lila geschriebene).. ist das Geldmacherei? https://www.dogforum.de/ftopic82091.htmlAn der Tierklinik München ist eine Ratenzahlung jedefalls nicht möglich und jede Behandlung muss sofort bezahlt werden (zum Glück auch mit Karte). Die OP-Summe fällt bei der Abholung an. Komplett...
GLG
Nikki -
habe ich das jetzt richtig verstanden? wenn man nicht zahlen kann wird das tier eingeschläfert?
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