Dürfen Arme einen Hund haben

  • Zitat

    Die Frage stellt sich mir gar nicht.

    Es darf keinen finanziellen Hintergrund haben, ob man einen Hund halten kann oder nicht.
    Tierarztkosten müssen endlich bezahlbar werden und zwar für jeden. Steuern müssen runter bzw. entfallen, wenn die Leute vom Amt leben müssen. usw.
    So sieht's nämlich aus.

    1. Wer soll dann den Unterhalt für den Hund bezahlen?
    Viell. der Steuerzahler, der Kinder hat und evtl. ein Haus abbezahlen muß.

    2. Meist sind es die Medikamente die den TA so teuer machen,
    der TA kann ja nicht umsonst arbeiten, wie soll er dann die teuren Geräte finanzieren?
    3. Seit wann müssen denn die Leute, die vom Amt leben, Steuern bezahlen?

  • Zitat

    3. Seit wann müssen denn die Leute, die vom Amt leben, Steuern bezahlen?

    [/quote]

    Also , im Normalfall muss auch ein ALG II -Empfänger Hundesteuer zahlen . In einigen Städten / Gemeinden kann man einen ermäßigten Satz beantragen.

  • Jeder darf einen Hund halben, wenn er bereit ist in jeder Lebenslage für ihn zu Sorgen und das darf eben nicht an dem lieben Geld scheitern.

    Es gibt in ganz Deutschland Tiertafeln ... wenn es mal am Geld für den TA scheitert, dann können die einem auch Ärzte nennen die den Hund für lau oder gegen geringeren Lohn behandeln.

    Was mache ich denn, wenn ich arbeitslos werde? Meinen Hund abgeben? Nein kommt überhaupt nicht in Frage, da würde ich mich lieber in allem einschränken. Als ich arbeitslos war, gab es keinerlei Probleme mit dem unterhalten des Hundes .... allerdings weiß ich nicht wie es mit Harz IV wäre, da würde ich wohl die Tiertafel in Anspruch nehmen und auf jeden Fall ne günstige OP-Versicherung für meinen Hund abschließen, damit er im Falle eines Falles abgesichert ist ... denn so eine OP kann einen schnell ins ARmenshaus treiben.

  • Zitat

    Also , im Normalfall muss auch ein ALG II -Empfänger Hundesteuer zahlen . In einigen Städten / Gemeinden kann man einen ermäßigten Satz beantragen.[/quote]

    Tut mir leid, aber da steht - Steuern bezahlen- und nicht Hundesteuer.
    Es gibt viele Steuern, dann sollte man das dazuschreiben.

  • Zitat

    1. Wer soll dann den Unterhalt für den Hund bezahlen?
    Viell. der Steuerzahler, der Kinder hat und evtl. ein Haus abbezahlen muß.

    2. Meist sind es die Medikamente die den TA so teuer machen,
    der TA kann ja nicht umsonst arbeiten, wie soll er dann die teuren Geräte finanzieren?
    3. Seit wann müssen denn die Leute, die vom Amt leben, Steuern bezahlen?

    Ich hab da kein ausgearbeitetes Konzept, wenn Du sowas erwarten solltest.

    Ich finde nur, dass Hundehaltung keine Geldfrage sein darf. Nie.

    Und dass Tierärzte unverschämt teuer sind, ist ja wohl kein Geheimnis. So teuer sind Medikamente dann nun auch nicht.
    Und muss jeder TA teure Geräte haben? Ganz ehrlich: Ein guter Diagnostiker ist mir lieber.

    Mir stinkt es einfach, dass mit dem Hund ein Riesengeschäft gemacht wird und dass weniger Begüterte sich nicht mal einen Hund leisten können, oft einziger Freund. Ich halte das echt für skandalös.

    Edit: Natürlich rede ich von der Hundesteuer.
    Und Tiertafeln gibt es in ländlichen Gebieten, bzw. außer in größeren Städten nicht. Und TAs, die für lau arbeiten auch nicht.

  • Zitat
    Mir stinkt es einfach, dass mit dem Hund ein Riesengeschäft gemacht wird und dass weniger Begüterte sich nicht mal einen Hund leisten können, oft einziger Freund. Ich halte das echt für skandalös
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    Dann guck dir dochmal die Seiten mit den Nothunden an. Da werden dringend Pflegestellen gesucht - auch für Hunde die wahrscheinlich nicht mehr vermittelt werden können -.
    Da werden die Futterkosten und TA bezahlt, ist auch eine Möglichkeit.

  • Aus sozialer Sicht, wuerde ich sagen, gerade Rentner und Langzeitarbeitslose sollten einen Hund haben. Warum? Nun der Hund ist fuer Rentner oft der einzige Ansprechparnter. Frueher, als noch alle Generationen unter einem Dach lebten war das anders, aber heutzutage, wo die alten Leute abgeschoben werden, keiner mehr Zeit fuer den anderen hat,Feiertage fuer Kurzurlaube verplant werden und niemand an Oma oder Opa denkt....................
    Auch die Langzeitarbeitslosen profitieren von der Hundehaltung. Der Tag ist mehr oder weniger strukturiert und es gibt halt eine Aufgabe.
    Wie bezahlen? Nun die Medis gegen Depris muessen ja auch gezahlt werden. Aber vielleicht waere dies ja alles nichtnoetig, wenn man mehr mit- statt gegeneinander arbeiten wuerde........

  • Ich denken gegen einen Hund ist nichts zu sagen....


    Würde ich wieder arbeitslos, dann würde ich meine Hunde auch nicht hergeben ;) (habe aber auch Familie im Hitnergrund, die mich und die Wuffis jederzeit unterstützen würden, wenn was wäre)

    Was ich nicht ok finde, ist wenn Leute auf den Kosten von anderen leben und sich ständig mehr anschaffen.

    Ich meinen damit nicht, dass sich jemand, der droht abzurutschen einen "kleinen Freund" holt um ausm "Loch" rauszukommen, oder der halt einfach niemanden hat (wie zB ja leider viele ältere Menschen).

    Da gibts dann aber auch so Fälle, da werden Schulden gemacht in enormer Höhe, dann macht man mal schön ne Privatinsolvenz (und bekommt die Schulden dann am Ende gelöscht) - und in der Zeit wird schwarz nebenher geschafft, da werden mehrere Pferde angeschafft, da werden andere teure Tiere angeschafft, da werden teure Klamotten gekauft etc.

    DAS finde ich alles andere als ok.


    Ich selbst war 16 Monate nach der Ausbildung arbeitslos. Ich hätte mir gerne einen Hund in dieser Zeit geholt, da ich ZEIT hatte. Aber ich wusste nicht, was wird, was ich dem Hund mal bieten kann - und alleine hätte ich ihn nicht zahlen können (also Unterhaltsmäßig).

    Aber sicher hätte er dazu beigetragen dass man sich nicht so hängen lässt etc. (dabei halfen mir Familie und meine Katzen *g*)


    Als dann der Job in ner Pferdeklinik kam, wuchs der Hundewunsch - und ich konnte ihn gleich zweimal erfolfgreich verwirklichen.

  • Hey ihr!

    Oft werden wir gefragt, wie wir das finanzieren mit den 4 Hunden...
    Wir haben eine wirklich TOLLE Tierärztin, die uns super-geile Preise macht und bei der man alles in Raten bezahlen kann.
    Am Futter sparen wir keinesfalls, wir bestellen immer am Anfang des Monats bei zooplus und bei der Futterfundgrube unser TroFu und das Fleisch. Das reicht dann bis Ende des Monats und wir wissen, womit wir den Monat über rechnen müssen.
    Wir haben ein Hundekonto, da zahlen wir beide monatlich Geld ein um wenigstens ein gewisses Polster zu haben.
    In der größten Not kann ich auch meine Mum oder meinen Dad anhauen...als Leihgabe natürlich.

    Ich denke, dass JEDER sich einen Hund leisten kann, im Rahmen seiner Möglichkeiten. Vielleicht muss man vorher schon etwas sparen, vielleicht kann der Hund nicht zwanzig Halsbänder und Leinen haben, vielleicht gibts nur n günstiges Geschirr und ne günstige Leine und KEIN K9, vielleicht kann man nicht das teuerste TroFu am Markt füttern, vielleicht kann man keine Dogge versorgen...aber ein mittelgroßer Hund ist auf jeden Fall "machbar". Wenn man dann noch nen netten TA findet, der einem vielleicht mal ne Ratenzahlung ermöglicht oder mal nur die Medis und keine Untersuchung berechnet...dann ist doch alles gut!

    LG

  • Ich finde schon noch, dass man überlegen muss, ob man die Kosten für einen Hund aufbringen kann, da mittlerweile viele Hunde doch häufiger an Krankheiten ( durch Überzüchtung, falsches Futter, Umwelteinflüsse, Scherben und und und ) leiden, als früher. Bzw diese Krankheiten vllt einfach mittlerweile überhaupt diagnostiziert werden.

    Oftmals lese ich dann Anzeigen wie "Suche Hud zu verschenken" oder "Suche Hund für weniger als 100€".
    Manchmal frage ich mich, ob diese Leute dann auch das Geld haben, die TA-Kosten zu übernehmen :???:
    Meine erste Hündin Niki habe ich aus schrecklichen Verhältnissen geholt, da hieß es, man hatte gar kein Geld, den Hund impfen zu lassen :schockiert: Was ja doch das Leben eines Hundes extrem verschlechtern kann, bis hin zum Tod.

    Andererseits ist es auch so, dass der TA die "Erlaubnis" hat, den HH einen unterschrittenen Mindestsatz an Kosten zahlen zu lassen, wenn es nicht anders geht. Das finde ich völlig in Ordnung. Es stellt sich mir nur die Frage, wie viele TÄ es gibt, die das machen. Wobei - wenn ich an meine TÄ denke, die würde das sicherlich machen, wenns nicht anders gehen würde.

    Ich glaube schon, dass es okay ist, ein Tier zu halten, auch wenn man jetzt nicht sooo das Geld hat. Es gibt immer eine Möglichkeit, den Hund grundlegend zu versorgen und ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen so herzlosen TA gibt, der im Notfall dem Hund nicht helfen kann.

    Mein Freund ist Student und ich bin angehende Studentin. Was das Geld angeht klappt das mit dem Hund super. Wobei wir ,wenns hart auf hart käme, lieber selbst hungern, als dass der Hund hungern muss :D

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