Dürfen Arme einen Hund haben
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wir haben auch nicht unbedingt viel geld und haben einen hund , ich finde aber man sollte sich den hund holen den man sich nich leisten kann
wir haben einen rottweiler für ihn kostet allein das futter im monat 50 euro
wer sich das nbicht leisten kann sollte sich auch keinen großen hund holen der so viel frisst
aber grundsätzlich denke ich jeder kann sich einen hund holensolange sonst alles passt
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Hallo,
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Zitat
Für mich -ganz selbstpersönliche Meinung- ganz klar ja.
Gerade Menschen denen es persönlich nicht gut geht, ist oftmals ein
Hund der grösste, wenn nicht gar der einzige- Halt, den sie noch haben.Hier regelmentieren zu wollen führte für mich zu weit.
Aber generell würde ich niemandem sein geliebtes Tier absprechen, nur
weil er in (momentanen?) pekuniären Problemen steckt.
Kommt immer auf den Einzelfall an. Aber im Regelfall würde ich das
nicht hinterfragen. -
Hallo,
ich habe während meiner Abiturszeit und kurz danach von Hartz4 gelebt. Ich hatte damals einen Kuvasz (also einen großen Hund) und 2 Katze UND war zusätlich noch starke Raucherin ( seit 2 Jahren Nichtraucher).
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich keine Ahnung habe wie ich das damals hinbekommen habe. Die Tiere kamen nie zu knapp, eher war das Gegenteil der Fall.
Ich konnte auch außerplanmäßige Tierarztkosten zahlen OHNE jemals mir etwas leihen zu müssen.
Allerdings hatte ich auch einen sehr kulanten Tierarzt, der dann auch schon mal bis zum Anfang des nächsten Monats auf sein Geld gewartet hat.
Wenn man wirklich will, geht es. Aber man selbst kommt doch zu kurz, auch wenn das Leben mit Hund unheimlich bereichert wird.
Kann klappen mit wenig Geld, muss aber nicht und erfordert abolute Disziplin. -
Ich bin schon lange der Meinung, dass grade die ganzen Tierheime, Orgas etc. oftmals gut daran tun würden, eine Kooperation mit den Leuten anzustreben, die gerne einen Hund halten würden, aber es sich nicht leisten können.
Denn wenn man einen Hund fragen würde, ob er lieber im Zwinger bei Luxusnahrung sitzen möchte, oder in einer Familie mit Aldi-Futter - dann wüssten wir wohl alle, wie sich der Hund entscheiden würde, oder? Tja und die ganzen leidigen Tierarztkosten, die kommen auch auf das TH zu, wenn der Hund noch bei Ihnen ist.
Und bei der Frage, ob nun ein Hund in einem südländischen Tierheim sitzt oder in einer armen Familie - da muss man nun wirklich nicht lange überlegen, oder?
Aber leider sind es oftmals (!) die Orgas, die sich am bockigsten anstellen, wenn es um die Vermittlung geht... ich glaube, viele von denen haben die Realität völlig aus den Augen verloren :/ -
Zitat
Ich bin schon lange der Meinung, dass grade die ganzen Tierheime, Orgas etc. oftmals gut daran tun würden, eine Kooperation mit den Leuten anzustreben, die gerne einen Hund halten würden, aber es sich nicht leisten können.
Denn wenn man einen Hund fragen würde, ob er lieber im Zwinger bei Luxusnahrung sitzen möchte, oder in einer Familie mit Aldi-Futter - dann wüssten wir wohl alle, wie sich der Hund entscheiden würde, oder? Tja und die ganzen leidigen Tierarztkosten, die kommen auch auf das TH zu, wenn der Hund noch bei Ihnen ist.
Und bei der Frage, ob nun ein Hund in einem südländischen Tierheim sitzt oder in einer armen Familie - da muss man nun wirklich nicht lange überlegen, oder?
Aber leider sind es oftmals (!) die Orgas, die sich am bockigsten anstellen, wenn es um die Vermittlung geht... ich glaube, viele von denen haben die Realität völlig aus den Augen verloren :/da muss ich dir voll und ganz recht geben
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Das finde ich allerdings auch manchmal ganz schön schade, dass Tierschutzorgas in vielen Bereichen - vor allem was Platz ( am besten Haus, Garten) angeht - fast schon pingelig sind.
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Meiner Meinung nach ist Hundehaltung heutzutage absoluter Luxus.
Denn unsere Hunde haben - meist- keinerlei Aufgabe mehr, sondern leben einfach nur "mit" uns. Sie sind Hobby, Freund, Teampartner... Aber kaum einer von uns ist auf seinen Hund im Sinne einer Lebensnotwendigkeit angewiesen.
Man muss sich daher schon genau überlegen, ob man sich diesen Luxus leisten kann und möchte, und ob man auch bereit und fähig ist, die Verantwortung für ein fühlendes, empfindsames Lebewesen wahrzunehmen.
Ich bin allerdings der Überzeugung, dass man es überhaupt nicht von den aktuellen Einkommensverhältnissen abhängig machen kann, ob sich jemand einen Hund leisten "darf" oder nicht.
Was jedoch unbedingt zuverlässig gewährleistet sein muss, ist die Grundversorgung, ein ordentliches Futter, laufende TA-Kosten, Haftpflichtversicherung und auch, nein ganz besonders, für Notfälle muss unbedingt Geld vorhanden sein (ggf auch über Dritte).
Gerade letzteres wird von vielen vergessen, verdrängt und verleugnet, ich kenne einige, die sich eine teure OP oder die Kosten einer langwierigen Krankheit niemals leisten könnten - und dennoch Hunde halten. Meines Erachtens nach ist dies absolut verantwortungslos, und es wäre schließlich auch völlig widersinnig, den bloßen "luxuriösen" Wunsch eines Menschen, einen Hund zu halten, über die Gesundheit und das Leben eben dieses Hundes zu stellen.
Wenn dies, die medizinische Versorgung, allerdings nicht garantiert werden kann, ist ein Lebewesen der falsche Wegbegleiter, ganz gleich, wie hundefreundlich ein Mensch auch sein mag.
Es kann alles gut gehen, der Hund wird niemals krank, hat niemals einen Unfall, verträgt auch das billigste Futter - aber was, wenn nicht?
LG, Caro
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Zitat
Aber leider sind es oftmals (!) die Orgas, die sich am bockigsten anstellen, wenn es um die Vermittlung geht... ich glaube, viele von denen haben die Realität völlig aus den Augen verloren :/
Ich denke, dass viele Orgas aus Erfahrung oder auch vorsorglich sehr wohl die Realität vor Augen haben. Und auch haben müssen!
Was ist denn, wenn die allein erziehende Mutter mit zwei kleinen Kindern, die von HartzIV lebt, sich einen Hund holt und dann nach einigen Monaten merkt, dass sie damit - auch gerade finanziell - überfordert ist? Wohin denn dann mit dem Hund? Mit dem Flieger zurück in den Süden? Denn die meisten dieser Orgas, von denen Ihr sprecht, arbeiten mit Pflegestellen. Die können nicht mal eben schnell einen Hund, der zurückgegeben wird, wieder aufnehmen. Demnach müssen die Anforderungen an die Familien bei der Vermittlung eben entsprechend hoch sein.
Ich würde mir etwas ähnlich der Tier-Tafeln wünschen. Spenden von Leuten, die Geld haben für Menschen, die Hunde haben, aber unverschuldet mit dem Existenzminimum leben. Patenschaften für solche Zwecke quasi. Aber solche Patenschaften zu vermitteln, ist sehr zeitintensiv. Wer soll das übernehmen?
Seht doch bitte einfach mal beide Seiten.
Denn Tierliebe heißt ab und an auch, auf ein Tier zu verzichten!Doris
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Zitat
Denn Tierliebe heißt ab und an auch, auf ein Tier zu verzichten!
Doris
Hundertprozentig richtig!
Man nennt dies 'Vernunft'.
Jeder kann in Not geraten und steht plötzlich mit wenig oder nichts, aber
mit einem Hund, Katzen oder anderen Lieblingen da.
Diesen Menschen aus der momentanen Situation heraus das Recht abzu-
sprechen seine Tiere zu behalten wäre indiskutabel.Sich jedoch in einer persönlich belastenden Situation ein Haustier dazu
zu holen, ist unvernünftig und oft auch nicht von Erfolg gekrönt.Hier tut Selbstbeschränkung Not.
liebe Grüsse ... Patrick
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Hey,
ich habe zwei hunde und lebe momentan leider von hartz 4. Meine Hündin habe ich mir damals mit 18 völlig unüberlegt angeschafft, aber zum glück hatte ich eine gute freundin, die mir beim finanziellen Teil geholfen hat. Drago habe ich als Pflegestelle bekommen, aber mich sofort verliebt, ich wollte ihn behalten, aber wusste es ging nicht. Meine Freundin hat ihn mir zum Geburtstag geschenkt mit dem hintergrund, dass sie für tieraztkosten aufkommt, und mittlerweile auch für die Futterkosten, weil sie ein Spezialfutter brauchen. Im Gegenzug helfe ich ihr bei ihren Hunden, die sie heiß und innig liebt, aber leider auch teilweise heillos überfordert. Und sie liebt meine Hunde auch sehr. Für alles andere komme ich selbst auf, allerdings leben meine nicht im Luxus, es gibt als Leckerchen nur das normale Futter, normale Kauknochen, es gibt nicht andauernd neues Spielzeug, aber dafür 2-3 stunden spaziergänge, viel Beschäftigung, Spielen, Üben, Kunststückechen, Kuscheln und Vertrauen
und sie sind superglückliche Hunde.
Ich denke, wenn man sich das gut überlegt, wie man unvorgesehene Situationen absichern kann(z.B. durch eine krankenversicherung) kann sich jeder einen Hund anschaffen. Und die Freude daran genießenLG
Jenny - Vor einem Moment
- Neu
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