Würdet ihr dazwischen gehen wenn sich 2 Hunde bekämpfen??
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Bleibt doch mal beim eigentlichen Thema!
Hier gehts doch ned darum ob SOKA´s böse sind oder nicht..
Danke....es geht um einen groesseren Hund der potenziell fuer andere Hunde eine Gefahr darstellt.
Mir persoenlich waer's da schnurzegal ob das ein Pit oder ein Labrador ist....wenn der Halter keinerlei Einsicht zeigt muss ihm eben von oeffentlicher Stelle auf die Hand gebatscht werden

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Hi,
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Also ich bin auch total unsicher bei sowas. Ich glaube, ich würde es von der Situation abhängig machen, wie der "Kampf" verläuft. Eventuell wird der Machtkampf ja schnell erledigt, indem sich einer der beiden unterwirft und der andere ablässt.
Sollte es ernster werden, würde ich vermutlich auch irgendwas anstellen, um die beiden auseinander zu bekommen. Fraglich nur wie genau.
Beispiel: unsere Emma liebt alles und jeden. Auf unserer Hundewiese lief sie frei, und ein anderer Hund auch (etwa 150 m weiter). Emma rennt los, um zu spielen - die andere rennt auch los. Kurz beschnüffelt, die andere springt sofort von hinten auf Emma, und die Beißerei geht innerhalb von Sekundenbruchteilen von der anderen Hündin aus los. Da wir noch einige Meter entfernt waren, und im ersten Moment noch an einen Rüden dachten (wegen dem aufhoppsen), waren wir erstmal erstarrt, als es in Beißerei überging. Emma hat sich anscheinend auch gewehrt, aber ich hatte mal gehört, dass es beiHündinnen anders abläuft als bei Rüden. Die andere hörte auch gar nicht mehr auf ihre Besitzerin - wie im Rausch. Nach wenigen Minuten (oder Sekunden) riss dann die andere Besitzerin ihren Hund weg, weil sie schneller da war als mein Mann. Sie hat sofort geschimpft und sie im Nacken gepackt. Mein Mann konnte Emma schnell beruhigen, die war total erschrocken.
Danach haben wir beide sofort angeleint, und kurz über den Vorfall gesprochen - die Frau meinte, dass ihre Hündin kurz vor der Läufigkeit stünde und dann eh immer besonders zickig wäre. An der Leine haben sich beide wieder kurz beschnüffelt, aber die andere wollte sofort wieder beißen. Wir haben uns dann kurz und schmerzlos aus dem Staub gemacht.
Im Nachhinein habe ich immernoch ein schlechtes Gefühl dabei, weil ich nicht weiß, wie es richtiger gewesen wäre....
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Danke....es geht um einen groesseren Hund der potenziell fuer andere Hunde eine Gefahr darstellt.
Mir persoenlich waer's da schnurzegal ob das ein Pit oder ein Labrador ist....wenn der Halter keinerlei Einsicht zeigt muss ihm eben von oeffentlicher Stelle auf die Hand gebatscht werden

Dito
Damit ist das Ganze kurz und sachlich auf den Punkt gebracht.Jetzt bin ich nur gespannt, was bei einem Gespräch mit dem Mann raus kommt. Am End stellt sich raus, dass er selbst etwas hilflos in Sachen Hundeerziehung ist und wir haben mal nen neuen User

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Am Besten sollte man (also die 2 Besitzer) in verschiedene Richtungen auseinander gehen, weil die Hunde sich dann trennen um zu ihrem jeweiligen herrchen/Frauchen zu rennen.
Also ich kann mir nicht vorstellen, dass das bei meinem funktioniert. Bei den beiden "Kämpfen", die wir hatten sind beide Besitzer von hinten an ihre Hunde ran und haben wie an der Rute oder den Hinterbeinen auseinandergezogen, das war´s.
Hab aber letztens gelesen, dass es helfen kann, wenn man eine Jacke o.ä. über die Kampfhähne schmeisst, dann sind sie einen kleinen Augenblick überascht und dann kann man eingreifen. Was haltet Ihr davon?
Finnrotti -
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Also ich kann mir nicht vorstellen, dass das bei meinem funktioniert. Bei den beiden "Kämpfen", die wir hatten sind beide Besitzer von hinten an ihre Hunde ran und haben wie an der Rute oder den Hinterbeinen auseinandergezogen, das war´s.
Hab aber letztens gelesen, dass es helfen kann, wenn man eine Jacke o.ä. über die Kampfhähne schmeisst, dann sind sie einen kleinen Augenblick überascht und dann kann man eingreifen. Was haltet Ihr davon?
FinnrottiAlso ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das funktioniert. Unserer Luna hing vor kurzem ein JRT an der Kehle - den Besitzer hat das nicht die Bohne interessiert. Der ging weiter und das hat wiederum den JAcky nicht interessiert.
Außerdem, wenn beide Hunde dann zu ihrem Besitzer gehen würden, wäre es ja gut, aber was passiert, wenn nur einer geht? Setzt der andere dann unter Umständen nach?
Bei so manchem Hund, bei dem ich dazwischen bin, muss ich gestehen, dass ich denen ohnehin nicht den Rücken zudrehen würde.
Das mit der Jacke könnte funktionieren ... nur, wer hat im Sommer 'ne Jacke dabei?
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Das mit der Jacke könnte funktionieren ... nur, wer hat im Sommer 'ne Jacke dabei?
Stimmt, Ihr habt ja schon Sommer
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hi
das ist mir kürzlich in der türkei passiert. wir haben auf einem tierschutzhof geholfen und dort waren 2 rüden, die sich hassten. ein riesiger dobermann und ein schäfermix. aus versehen hatte ich die tür ein wenig weiter aufgemacht und der dobermann kam auf das gelände, wo der schäfermix war. beide stürzten sich sofort aufeinander. ich hab mich dann dazwischengeschmissen und versucht, sie zu trennen. leider waren meine arme keine 2 m lang und die hunde sehr kräftig. mit 3 mann haben wir sie schließlich auseinanderbekommen. der dobi war so in rage, dass er mir versehentlich in den arm gebissen hatte. 2 richtig große, sehr tiefe löcher. nun nach ca. 1 monat sind sie endlich zugeheilt. trotzdem würde ich es immer wieder machen und nicht zögern, 2 hunde auseinanderzubekommen.
lg
ddoggy -
Meist ist es ja so das man, wenn man in eine solche Situation kommt, ohne nachzudenken handelt.
Sich also reflexartig dazwischenwirft, ohne Gedanken an die Folgen.Und erstrecht wenn der Kampf von sehr ungleichen Hunden geführt wird.
Unser vorheriger Hund, klein und knappe 8 Kilo leicht, wurde in seinem Leben 3x gefährlich zerbissen.
Beim ersten mal wars ein großer Münsterländer, das zweite Mal ein Bobtail und das dritte und schlimmste Mal ein Kuvasz.In allen drei Fällen sind wir ziellos und zugegebernermaßen auch ziemlich panisch dazwischen und haben, besonders im letzten Fall als der Kuvasz unseren Hund quer im Maul hatte, einfach draufgeschlagen.
Vom Halter war keine Hilfe zu erwarten, der hatte sich erst langewegs hingelegt als sein Hund durchgestartet ist und als er sich wieder hochgerappelt hatte schien er im Schockzustand zu sein, stand nur stocksteif und völlig perplex da und machte nix.
Das einschlagen und treten auf den großen Hund war sicher nicht nur schrecklich brutal und gegen alles was man sich jemals vorstellen kann einem Tier anzutun sondern auch enorm gefährlich für uns.
Aber daran haben wir in dem Moment einfach nicht gedacht.Unser Hund war definitiv in Todesgefahr (die Reißzähne hatten seitlich große Löcher gerissen, der TA meinte später sein sehr dickes Fell hätte ihn gerettet) und in dem Moment denkt man nicht mehr sondern handelt.
Empfehlenswert ist eine solche Aktion sicher nicht aber wer hat beim schnellen Abendgassi schon nen Eimer Wasser, ne Klapperdose ect zur Hand ....
Also nutzt man das einzige was auf die schnelle da ist nämlich den eigenen Körper.In unserem Fall ist es gut gegangen, der Kuvasz hat losgelassen, sein Halter konnte ihn einsammeln und wir unseren Hund erstversorgen und zum TA bringen.
Hätte aber genauso gut schiefgehen können.Bei meiner Hündin jetzt wäre ich sicher etwas gelassener da sie meist die größere und kräftigere bei Hundebegegnungen ist.
Sollte sie in einen Kampf geraten könnte ich mir vorstellen das ich überlegter handeln würde.
Dazwischengehen würde ich aber dennoch.
Und würde sie (ist nur sehr schwer vorstellbar aber man weiß ja nie) einen viel kleineren Hund angreifen hätte ich jedes Verständnis dafür das dessen Halter auch mit allen Mitteln versuchen würde ihn zu schützen bzw würde selbst natürlich auch einwirken.Denn ich fände den Gedanken das mein Hund einen anderen gefährlich verletzt noch schlimmer als den das mein Hund verletzt wird.
Der Kuvasz lebt übrigens immernoch und muss inzwischen ein biblisches Alter haben.
Ich mache noch heute, viele Jahre nach dem Vorfall, einen riesigen Bogen um diesen Hund und vermeide jeden Kontakt weil ich einfach sicher bin das sein Halter, in ähnlich biblischem Alter, ihm im Notfall nichts entgegensetzen könnte.Lange Rede kurzer Sinn; ja, man sollte in einen ernsthaften Kampf eingreifen.
Wenn Not am Mann ist, die Hunde körperlich sehr unterschiedlich sind und so tatsächlich die Gefahr droht das es um Leben und Tod gehen könnte lieber früher als später.
Sind sie sich ebenbürtig kann man es vielleicht etwas überlegter angehen.Ich würde der TS raten Hund und Halter um die es hier geht zu meiden.
Völlig egal welcher Rasse der Hund angehört, wenn Du ein schlechtes Gefühl bei Begegnungen hast dann lass keine zu.Was der Typ darüber denkt wäre mir völlig wurscht (der Kuvasz Besitzer ist ein entfernter Nachbar und hält mich sicher auch für die eingebildetste Tante auf diesem Erdboden).
Viel wichtiger ist es eine Konfrontation zu vermeiden, erst recht wenn Du in Begleitung Deines Kindes bist.Mag sein das man dem AmStaff damit unrecht tut ... aber damit lässt sichs besser leben als mit dem Gedanken "hätte ich nur auf mein Gefühl gehört" hinterher.
LG
Tina -
Zitat
Denn ich fände den Gedanken das mein Hund einen anderen gefährlich verletzt noch schlimmer als den das mein Hund verletzt wird.
das denke ich auch immer und mach einen grossen Bogen um alles, was kleiner als Labbi ist.
Aber richtig dazwischengehen würde ich bei einem Streit nicht, nur von hinten ran und rausziehen. Das geht aber ja auch nur, wenn man sich mit dem anderen Besitzer einig ist.
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Wir hatten vor einigen Tagen folgende Situation:
Wir gehen auf dem Feld spazieren, uns kommen vier Hunde entgegen (alle Hunde ohne Leine). Ein Rüde geht auf Boomer zu und knurrt ihn an - und das wo er noch einen Meter entfernt war. Ich habe dann Boomer geschnappt (Bei ihm gingen logischerweise auch schon die Nackenhaare hoch) und meinen Mann gebeten ihn am Geschirr festzuhalten. Dann habe ich mich zwischen die beiden Hunde gestellt. Als mein Mann Boomer festgehalten hat, blieb er auch ruhig.
Was mich nur ärgerte ist: Die HH des anderen Rüden kam uns gemütlich entgegen. Sie sah das ich mich zwischen die Hunde stellt, rief ihren Rüden aber nicht zurück, beschleunigte auch nicht ihren Schritt. Ich habe dann freundlich gerufen das sie bitte ihren Hund zu sich rufen möchte. Da hat sie dann halbherzig gerufen (hat den Rüden absolut nicht interessiert) und ist dann doch mal ein wenig schneller auf uns zu gegangen. Irgendwann kam sie dann an - anstelle den Hund am Halsband zu nehmen, rief sie aus 2 Metern Entfernung weiter seinen Namen. (Hat den Rüden immer noch nicht interessiert).
Zwischenzeitlich tanzte ich vor den Rüden rum, da dieser immer wieder versuchte an Boomer heran zu kommen. Boomer blieb ruhig bei meinem Mann, Nackenhaare aber hoch.
Am Ende traute sie sich dann doch ihren Hund zu schnappen und mit ihn weiter zu gehen. Allerdings nicht, ohne mir einen bitterbösen Blick zuzuwerfen.
Was kann ich denn dafür das ihr Hund nicht hört? Boomer hat es dann nicht weiter interessiert, mein Mann hat ihn auch relativ schnell wieder losgelassen - und er ist dann wieder normal vor uns hergetrabt. - Vor einem Moment
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