Wenn der Hund die Familie entzweit.

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  • @atrix

    Mir ist völlig klar, dass du nach einem guten Weg suchst und das sicher nicht böse sondern im Gegenteil gut meinst mit dem Hund.
    Ohne einen kompetenten Trainer, der euch zeigt, wie ihr ALLE mit dem Hund umgehen müsst, wird sich bestimmt leider nichts mehr ändern.

    Ich wollte nur eines ganz wichtig loswerden. Der Hund ist nicht gegen eure Familie. Der Hund ist nicht böse oder berechnend. Tiere können soetwas nicht sein.
    Der Hund scheint verzweifelt zu sein. Und zwar verzweifelt im Wahn seinen Job bei euch erledigen zu müssen. Aufpassen, regeln, eingreifen, ordnen. Das, was er seit er denken kann tut. Und jeder, der dagegen ist, wird natürlich gemaßregelt. Nur so kann ein Rudelleben funktionieren. Das ist seine Sicht der Dinge.
    Dass der Hund scheinbar anders "geraten" ist als eure Hunde vorher, wird sicherlich mit seinem Tempereament, seinem Charakter - oder auch seiner kleinen Größe und eurem evtl dadurch anderen Verhalten ihm gegenüber (?) zusammenhängen.

    Aber Fakt ist: Er ist so, wegen euch. Auch, wenn das übel klingt. Das ist nicht böse gemeint. Aber darum müsst ihr alle (auch deine Mutter) euch ändern. Sonst hat der Hund keine Chance. Und vielleicht wäre er auch wirklich gefährlich fürs Baby.

    Eine traurige Geschichte. Ich hoffe, ihr könnt das Ruder herumreißen!

    Alles Gute!!

  • Zitat


    Greif mich doch bitte nicht gleich so an.

    Geht keinem darum Dich anzugreifen sondern zu erwirken das mit dem Hund gearbeitet wird anstatt ihn toeten zu lassen :)

    Erziehung ist eine lebenslange Aufgabe bei einem Hund, nicht nur in der Welpenzeit wird erzogen sondern ueber Lebenszeit.

    Und solange ein Hund noch atmet kann man auch sein Verhalten noch modifizieren.

  • Zitat

    Meine Eltern hatten die letzten 40 Jahre immer einen Hund, daher denke ich nicht, dass dieser Hund von uns "versaut" wurde.

    von wem sonst? Der Hund hat offensichtlich nie gelernt, welches Benehmen erwünscht ist - und das liegt NICHT am Hund. Und nur weil jemand seit 40 Jahren Hunde hat, heisst das nicht, dass er Ahnung von Hundeerziehung hat. Sondern vielleicht nur, dass er bisher Hunde hatte, die "quasi selbsterziehend" sind oder von anderen erzogen werden.
    Das beste Beispiel habe ich hier im Haus - mein Vater. Mein Vater wird dieses Jahr 70 Jahre - ist mit Hunden aufgewachsen und lebt fast sein ganzes Leben mit Hunden zusammen. Jo, er liebt die Hunde auch und sie ihn.
    Nur - mein Vater hat in seinem ganzen Leben noch nie einen Hund erzogen. Das haben immer und ausschliesslich die Frauen in seinem Leben "besorgt". Zunächst seine Mutter, dann seine Frau und jetzt seine Tochter. Ich möchte nicht wissen, wie das enden würde, wenn mein Vater trotz seiner "70 Jahre Hundeerfahrung" heute völlig auf sich allein gestellt einen Jack Russel Rüden erziehen müsste.


    Zitat

    Wir haben uns um die Erziehung bemüht und ich glaube nicht, dass er hier ein schreckliches Leben hat. Dein Text liest sich gerade, als hätten wir den Hund behandelt wie Dreck oder sonst was.

    Ich habe nicht geschrieben, dass ihr ihn wie Dreck behandelt habt - ihr habt ihn nur nicht erzogen, bzw. völlig verzogen. Ihr habt Verhaltensweisen herausgefordert (bsp. dein kleiner Bruder von wegen provozieren zum Jagen und Kläffen was Du so beschreibst), bestärkt und gefördert, die dem friedlichen Zusammenleben mit Menschen im Allgemeinen und im Besonderen nicht sonderlich zuträglich sind, oder deutlicher ausgedrückt, die im Zusammenleben mit dem Menschen absolut störend sind.
    Sicherlich habt ihr das nicht bewusst und absichtlich gemacht - und genau das ist der Haken von wegen "40 Jahre Hundehaltung" versus "echte Hundeerfahrung und Wissen über Verhaltensweisen und Lernverhalten von Hunden".


    Zitat

    Aber jeder Hund hat doch auf einen total anderen Charakter als der andere, und unser Hund scheint einerseits sehr sensibel zu sein, andererseits aber auch ängstlich oder streitlustig.

    Ja und???? Er ist euer Hund - IHR habt ihn von Welpe an. Es liegt/lag an EUCH, was aus diesem Hund wird. Es war EURE Aufgabe, diesen Hund so zu erziehen, dass er in euer Leben passt.
    Ihr habt ihn zu dem "erzogen", was er ist. Auch wenn Du das jetzt nicht gerne liest - es ist so.

    Der Hund hat gelernt, mit welchem Verhalten er erreicht, was er will. Und das zeigt er - permanent und immer. Ist doch toll - so ne ganze Truppe Zweibeiner, die springen, wenn das Jackie vom Floh gebissen wird.

    Ein Vereinskollege sagt immer "die Rasse heisst nicht Terrier sondern Terror" - er weiss warum. Allerdings ist er Terrierfan. Hat selbst mehrere Terrier.

    In meiner Basis-Gruppe sind derzeit 3 von der Sorte - Halbstarke Parson Terrier, also die etwas hochbeinigere Variante. Und glaub mir, jeder der drei könnte zu genau so einem Terrorhund werden, wie Du ihn beschreibst. Und alle drei waren zu Anfang auf dem besten Weg, genau dazu zu werden. Ganz sicher nicht, weil sie bösartige, gemeingefährliche kleine Bestien sind.

    Jackies/Parsons sind als selbständig arbeitende, raubzeugscharfe Jagdhunde gezüchtet. Dass das keine Weicheier sind, die man mit "bitte bitte" erzieht, sollte klar sein.
    Sie brauchen auch keine Gewalt - versteh mich nicht falsch. Aber sie brauchen Konsequenz, Bestimmtheit und eine klare Linie von ihren Menschen.

    Zitat

    Zu meiner Mutter: Sie schiebt es von sich und hofft auf wundersame Heilung.


    jo, solche Wunder soll es geben. Von denen erzählt dann sonntags der Pfarrer.

    Wenn sich deine Mutter nicht dazu durchringt - dann nehmt die Sache selbst in die Hand. Wie gesagt, schau Dir die Tierärzteliste auf der Website an, die ich Dir verlinkt habe und sucht einen aus, der halbwegs in eurer Nähe ist.
    Ist zwar vermutlich etwas teurer als ein Hundetrainer. Aber da wisst ihr wenigstens, dass die eine gewisse Ausbildung hinter sich haben. Hundetrainer darf sich hierzulande nämlich jeder "schimpfen", der einen Gewerbeschein ausfüllen kann. Und wenn er von Hunden nur weiss, dass die hinten wedeln und vorne beissen.

  • @ yane: :gut: :reib:

    Klar ist es erst mal schwer zu schlucken, aber die Leute, die hier bisher posteten, haben Recht: Der Hund hatte über 9 Jahre lang zu viel Verwöhnaroma, unerwünschtes Verhalten wurde direkt und indirekt gefördert, der Hund fühlt sich für alles verantwortlich, und wurde wahrscheinlich seiner Veranlagung gemäss zu wenig gefordert. Jeder Hund (vor allem jeder Jacki) hätte bei so ner Mischung das Potential, so wie euer Hund zu werden.

    Ein Russel-Terrier ist einfach ein hochintelligenter Jagd- und Arbeitshund, der Beschäftigung und Führung braucht.

    Ich hab auch nen Jacki-Mischling. Er würde sicher manchmal für sein Leben gern Störenfriede ankläffen, immer der Erste bei allem sein, draussen machen was er will, alles jagen was ihn anmacht... Der Kleine hat auf jeden Fall auch nen Schuss Terror-Potential, und ich hatte anfangs auch keine Ahnung, worauf ich mich da einlasse (ich hab ihn als Welpe von ner Orga übernommen und wusste nicht mal, dass bei ihm ein Jack-Russel mitgemischt hat - ich dachte vom Foto her, es wär ein Spaniel) :ops:

    Aber so ein Hund hat auch ne Menge hervorragender Eigenschaften (Energie, Eifer, Arbeitswille), durch die er sich mit der richtigen Motivation und Konsequenz ganz toll erziehen lässt. Man muss nur lernen, wie der Hund tickt, und wie man sich selber verhalten muss.

    Nehmt euch nen guten Hundetrainer, es lohnt sich!!!

    Und ganz wichtig: Auch wenn Ihr nicht gleich Erfolge seht, Ihr müsst es durchziehen und unbedingt dranbleiben! Gebt dem Hund doch die Chance, endlich der tolle Kerl zu werden, der ihn ihm drin steckt. Nur wenn Ihr (vor allem deine Mutter) Eure Einstellung zum Hund ändert und konsequent an euch und mit ihm arbeitet, kann er sich verändern.

    Noch was zum Einschläfern: Denkt nicht mal drüber nach, ihr werdet Eures Lebens nicht mehr froh werden...

    Ich wünsch Euch ganz viel Glück und Geduld. Ist sicher auch ne tolle Übung für die spätere Kindererziehung ;)

  • Ich habe diesen Thread bisher nur lesend verfolgt und ich finde es gut, dass Du Dich um den Hund wenigstens jetzt bemühst, Hilfe suchst. Es wurde auch schon das Wichtigste geschrieben wie Hundetrainer etc. Aber bitte lasst den Hund nicht büßen für Eure Fehler und wenn Ihr es nicht gerade biegen wollt (bzw. Deine Mutter), sondern ernsthaft in Erwägung zieht, den Hund einzuschläfern, was hoffentlich kein Tierarzt machen würde, dann gebt ihn ab in verantwortungsvolle, im Umgang mit Jack Russel-Terriern erfahrene Hände oder/ und mit Problemhunden vertraute Hände. Ja, ist nach 9 Jahren sicher nicht der goldene Weg, aber immer noch eine Chance, die er sonst nicht hat.

    Der Hund kann nix dafür und dass ein Jack vom Charakter her komplett anders, als z.b. wohl die allermeisten Golden Retriever ist, dürfte auch klar sein, oder sollte es sein.

    Das ist kein Angriff auf Dich, aber mir tut echt der Hund leid, der offensichtlich in falsche Hände geraten ist.

    Darkosworld

  • Ich hatte hier vor ca. einem halben Jahr einen fast identischen Fall.
    (Es waren weniger Kinder im Haus. Handelte sich nur um Mutter und zwei Töchter).

    Die Prognose ist oft schlecht in solchen Fällen,
    weil der Teil der Familie, der gegen den HT ist, meist nicht oder nur
    halbherzig mitarbeitet, und das auch nur, solange der HT nach hause kommt.
    Danach fällt alles wieder in's alte Schema.

    Wichtig wäre hier zu wissen, WARUM Deine Mutter gegen den HT ist.
    Wenn sie befürchtet, dass dadurch ihre eigenen Fehler aufgezeigt werden,
    und klar wird, dass sie sich ändern muss, damit der Hund sich ändern kann,
    dann ist die Prognose relativ schlecht.

    Ich habe aber schon oft erlebt (im o.G. Fall war es so), dass die Mutter einfach
    Angst vor einem HT hat, weil man sich diese Menschen oft noch mit
    Stachelhalsband und e-Halsband vorstellt.
    Diese Menschen wollen ihren Hund einfach nicht leiden sehen,
    und sind davon überzeugt, dass Hundi unter Schmerzen lernen muss.

    In diesem Falle ist die Prognose sehr gut.

    Im ersten Falle fange ich gar nicht erst mit irgendwelchen sinnlosen Stunden an,
    sondern verweise direkt an den TA mit Fachgebiet Verhaltenstherapie.
    Das ist meistens eine Autorität, die auch zu den resistenten Mitbürgern durchdringt. :D

    Im zweiten Falle fange ich mit einem langen Gespräch mit allen Familienmitgliedern an,
    in dem ich klarstelle, dass die Mitarbeit aller wichtig ist,
    um dem Hund das Leben zu retten.
    Dann mache ich eine gaaaaanz einfache Übung mit dem Hund,
    wie z.B. 'komm', oder 'sitz'.
    Alles mit leiser Stimme und Leckerli.
    Dadurch überzeuge auch die Zweifler davon,
    dass ich dem Hund nicht an den Kragen will,
    und hab somit den Fuss in der Tür.
    Der Rest ist einfach. Und klappt auch meistens ganz gut,
    solange alle mitarbeiten und allen bewusst ist, dass sie den Rest des
    Hundelebens weiterarbeiten müssen.

    Diese beiden Beispiele sind Idealfälle.
    Die gibt's aber nicht so oft, leider.

    Ich würde Deine Mutter nicht überrumpeln mit einem HT,
    der auch noch 'versteckt' in's Haus kommt.
    Sowas würde ich als HT nicht mitmachen.
    Sie würde dann eventuell abblocken, denke ich.

    Ich würde sie überzeugen, indem Ihr die Kosten übernehmt,
    somit entscheidet, dass der HT in's Haus kommt,
    und Eure Mutter erst mal nur zusehen lasst.
    Sie soll selber entscheiden, wann und wie weit sie sich einbringt.

    Wenn der HT gut ist (lass Dich hier im Forum beraten !!),
    dann überzeugt er sie. Ganz sicher.

    LG
    Chrissi

  • Hallo, so jetzt muß ich doch auch mal was dazu sagen :D

    Ich bin echt etwas geschockt sowas lesen zu müssen.
    Ihr habt den Hund seid 9 Jahren, immer hat euch der Hund "gestört" aber erst nach 9 Jahren kommt ihr auf die idee was ändern zu wollen, wobei wollen ja nicht wirklich richtig ist weil ja nur du das willst, denn dein Baby soll in zukunft oft bei der Oma sein.
    Habe ich das richtig verstanden?

    Wow, das ist echt krass.
    1. solange deine Mutter da nicht aktiv dran arbeiten will, aus was für gründen auch immer wirst du die sache winfach vergessen müssen.
    2. warum stellt der Hund so ein problem dem Baby gegenüber da?
    Er ist bei deinen Eltern und du willst das Baby da parken,somit dringst du in sein Revier ein, warum soll dann der Hund weg geschafft werden?
    3. warum trefft ihr euch nicht in der mitte?
    Deine Mutter will mit dem Hund nicht zum trainer, duc willst den Hund nicht bei deinem Baby.
    Dann muß der Hund eben vom Baby vern gehalten werden.


    Naja, aber da alles irgendwie sch... is, bleibt euch nur die Methode des Trainers.
    Rede mit deiner Mutter noch mal, rede mit ihr vernünftig und nicht vorwurfsvoll.
    Sag ihr das es eben einfach zu viel ist um es alleine halbwegs "normal" hin zu bekommen.
    Der Hund hat 9 Jahre ohne grenzen gelebt, es wird schwer, aber es ist alles machbar.
    Wird der Hund denn überhaupt gefordert?
    Es ist ja ein Jackrussel, der sehr viel temperament hat, das könnte es eventuell auch sein warum er so "abdreht".
    Und nur weil jemand JAhre lang Hunde hatte, heißt es nicht das man allwissend ist, und vorallem jeder Hund ist anders.
    Hattet ihr denn schon mal ein Jackrussel? So das ihr euch mit der speziellen rasse auskennt?

    Und nen Hund einfach einschläfern nur weil er einen auf den "sack" geht, is ja wohl wirklich das letzte.

  • Hallo, hab gerade mal alles durchgelesen.

    Und bin über eine Stelle gestolpert:

    Zitat

    Und von ihr kam dann gleich "Zum Einschläfern??? Ich glaub du spinnst!!! Was wir brauchen ist eine Familientherapie."

    Ich denke, da hat Deine Mutter gar nicht so unrecht... zumindest nach Deinen Schilderungen wird es ein Hundetrainer bei Euch schwer haben. Es gibt hier eine sehr enge Mutter-Sohn-Beziehung, anscheinend gegen den Rest der Familie.
    Es wird sich innerhalb der Familie die Schuld zugeschustert. Mutter-Sohn behaupten: der Rest der Familie hat "Schuld", in Deinen Schilderungen sind Mutter und Sohn die Problemquelle.
    Der Sohn durfte sich anscheinend eine Menge erlauben, gegen Türen bullern und den Hund provozieren.

    Es läuft in der Familie nicht ganz rund - und alle drehen sich um den Hund, anstatt zuerst bei sich anzufangen.
    Wenn Ihr Euch einig seid, dann könnt Ihr zusammen das Hundeproblem anpacken. Gegeneinander wird man keinen Hund erziehen können.

    Das Baby sehe ich momentan nur als Druckmittel gegen die Mutter. Aber mit jeder Art von "Erpressung" wird man das Grundproblem nicht lösen.

  • Schade das ich diesen Fred gestern irgendwie überlesen habe.
    Das allermeiste was mir durch den Kopf schoss wurde ja schon geschrieben.

    Ich finde die Überschrift schon falsch:
    Nicht der Hund entzweit die Familie!
    Die ist längst entzweit - und erkennbar ist das (vermutlich unter anderem) an den Problemen mit dem Hund.
    Und es liest sich auch so, als hätte das Ganze eine lange Geschichte - vermutlich sogar länger als die 9 Jahre die dieser Hund bei Euch lebt - äh - residiert.
    Alles ist sooo eng verflochten: Wohnhaus, Büro ... Familienunternehmen, alle Kinder arbeiten dort, und die zukünftige Omi bekommt nach lebenslangem Kinder und Hunde erziehen dann bald das nächste Baby in ihre Obhut.
    Der Rest präferiert schnelle Lösungen: ein Anti-Bell-Halsband wird ausprobiert, sonst soll der Hund eben weg oder eingeschläfert werden.
    Jedenfalls nichts, mit dem man sich persönlich mal länger selber beschäftigen müsste.
    Auch sonst wurde sich bislang nicht mit dem Hunde beschäftigt - wenn er zu lange bellt wird lieber die Flucht ergriffen.

    Und nun soll die Mutter auch noch zum Hundetrainer rennen - und später dann natürlich in die Hundeschule.

    Es gibt sonen blöden Satz von der TV-Psychotante Angelika Kallwas (kommt immer schon in der Vorschau)
    "Man kann die Anderen nicht ändern, man kann nur sich selbst ändern" ....
    meist verändert sich dann auch die Reaktion der Anderen.

    Das ist jetzt natürlich etwas "ins Blaue rein" psychologisiert ... aber das ist eben das, was ich so aus Deinen Zeilen rauslese. Vielleicht stimmt es ja so - zumindest teilweise?
    Kannste ja mal drüber nachdenken - und/oder mit Deiner Mutter drüber reden.

    Ach - und nochwas: es gibt nie im Leben nur eine Option (Einschläfern ist m.M. nach gar keine)
    ... vielleicht ginge es dem Hund besser, wenn ihr ein neues gutes Zuhause für ihn suchen würdet.
    .... vielleicht wäre es für Eure Familie gut, wenn ihr nicht alle zusammen arbeiten würdet, und auch noch räumlich so eng verknüpft wärd.

    Und noch son Psychotipp: je mehr Ihr gegen den Hund wettert - um so mehr wird Eure Mutter Partei für ihn ergreifen. Druck erzeugt Gegendruck.
    Also nehmt um Himmelswillen Dampf raus aus der Diskussion - das Baby-Problem läßt sich auch so managen, daß eben Hund nicht ans Baby rankommt um es irgendwie zu gefährden.

    lg
    susa

  • Ja, die ganze Situation ist reichlich verfahren und das Hundeproblem ist nur die Spitze des Eisberges.
    Dennoch ist nun Handlungsbedarf und nur weil es so verfahren ist, sollte man nicht die Flinte ins Korn werfen. Dass du das nicht tust, zeigt ja deine Anfrage hier.
    Vielleicht könnte ein sehr entschiedenes Auftreten von dir helfen?
    Wie wäre es, wenn du dein Kernanliegen wiederholst, ohne Diskussionen, sachlich und entschieden: Ich habe Angst um mein Baby, deshalb brauchen wir einen Hundetrainer oder Familienberatung.
    Letztlich ist es, glaube ich, wirklich egal, wie ihr anfangt. Denn in der Familienberatung würde man euch auf Hinweise auf den Hund geben und der Hundetrainer würde sich zur Familiensituation äußern... Aber deine Mutter dürfte ein Hundetrainer als das kleinere Übel erscheinen, oder?

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