Beiträge von Darkosworld

    Wir lange sollte er das Anschauen machen? Bei jedem Spaziergang oder nur auf dem HP?
    Wie übt ihr das ?


    Ich finde, dass man da trennen sollte zwischen dem akuraten "Hundeplatz-Fuß" inclusive Anschauen und dem alltagstauglichen "bei mir gehen bzw. bleiben". Im Alltag reicht es mir, wenn der Hund z.B. in einer Menschenmenge einfach bei mir bleibt. Ich erwarte dann bestimmt nicht, dass er mich immer anschaut.


    Auf dem Hundeplatz das ist dann quasi wie die Vorführung eines recht komplexen "Tricks" so mit Fuß und Anschauen. Ein gutes Fuß beginnt in der korrekten Grundstellung mit Anschauen und kann dann Schritt für Schritt immer weiter auf das Laufen mit Anschauen ausgedehnt werden. Man kann das Fuß mit Anschauen in kleine Teilschritte zerlegen.


    Step 1: Ausgang ist eine Grundstellung. Der Hund sitzt neben Dir, sobald er Dich anschaut kommt das Lob/Leckerli oder auch Klick + Leckerli (vorausgesetzt der Hund wurde zuvor auf den Clicker konditioniert). Du fängst in ganz kurzen Zeitintervallen an und kannst die Zeit bis zum Lob immer weiter ausdehnen.


    Step 2: Du machst einen Schritt nach vorn. Schaut der Hund Dich dabei an. Super, er bekommt sofort das Lob. Macht er es nicht, gehst Du einen Schritt zurück und machst den Schritt nach vorn quasi in Zeitlupe. Bleibt der Hund dann dran, alles bestens. Du erhöhst dann nach und nach das Tempo und dehnst die Zahl der Schritte aus.


    Später bekommt Hundi die Belohnung nach einem Schritt, mal erst nach 10, 20, 50. Wichtig ist es, das ganze für den Hund spannend zu halten, durch Körperspannung, sich interessant machen, Überraschungsleckerli... und die Erwartungshaltung des Hundes aufrecht erhalten. So in der Art, gleich kommt die Belohnung, ganz bestimmt oder gleich hatzen wir um die Wette...


    Ich finde es auch nützlich, dem Hund ein klares Zeichen für "Übung/Traing" beendet beizubringen und ebenso ein Zeichen für "Jetzt geht´s los". Das kann man sehr gut über Motivation machen. Ebenso finde ich kleine Konzentrationsübungen praktisch. Wie z.b. Such die Fußposition. Oder man geht einen Schritt aus der Grundstellung seitwärts und der Hund folgt Dir ebenfalls seitwärts, während er in der Fußposition bleibt. Man das ganze sehr spielerisch und mit viel Spaß für den Hund aufbauen.


    Im Übrigen ist es in der BH nicht gefordert, dass der Hund mit Anschauen läuft. Er soll nur freudig und auf Kniehöhe neben Dir laufen, so dass ein Team erkennbar ist. Es sieht aber sportlicher und interessierter aus, wenn er mit Anschauen läuft.


    Darkosworld

    Darko hat im Alltag ein normales Kunsstoffhalsband von Hunter. Auf dem Hundeplatz und beim Training bekommt sie ihr Kettenhalsband. Ich stelle das Band NIE auf Zug. Deshalb ist da für mich auch kein so großer Unterschied. Sie weiß aber, dass es ans Arbeiten geht, wenn sie dieses Halsband trägt. Wenn das Training zu Ende ist, trägt sie wieder ihr Alltagshalsband. Verfärbungen durch das Kettenhalsband konnte ich bisher nicht feststellen.


    Wie man sich da letzten Endes entscheidet, liegt bei jedem selbst. Ich finde es s ganz praktisch.


    Darkosworld

    Das mit dem schwarzen Hund stimmt wohl. Ein kleiner, schwarzer Hund mag ja für viele noch gehen. Aber groß und schwarz ist irgendwie nicht so beliebt. Ich persönlich mag diese Hunde total, zumal unsere Darko auch tiefschwarz ist, stark glänzendes Fell hat. Sie hat sogar einen "Niedlichkeitsfaktor", ein stehgendes und ein halb gekipptes Ohr. Das führt dann dazu, dass einige fremde sie schon niedlich finden, streicheln wollen etc. und sie hat sehr weiches, kürzeres Fell. Alles in allem sieht sie aus wie ein schwarzer, hochbeiniger Schäferhund, schlank...


    Letztens trabte Darko neben mir am Rad her, war angeleint. Da kam uns eine Frau mit einem kleinen, weißen Hund an der Leine entgegen. Darko trabte seelenruhig am Rad weiter. Was machte die Frau? Sie nahm ihren Hund sofort auf den Arm. Dabei hätte da null passieren können. Beide Hunde waren angeleint mit genug Abstand und wie geschrieben unsere Hündin hatte null Interesse für diesen Hund.


    Darkosworld

    Nun meine Frage: Wie schützt ihr eure Hündinnen vor "Übergriffen" von aufdringlichen Rüden?


    Die sicherste Methode ist natürlich sie gar nicht dieser "Gefahr" auszusetzen. Wir hatten folgende Situation mit Darko (ist trotz des Namens ein unkastriertes Mädel): Ihr Läufigkeit stand unmittelbar bevor und Rüden merken das ja auch in dieser Zeit schon. Jedenfalls lief sie am Ostseestrand frei...Ein Rüde kam an, unsere Hündin signalisierte eindeutig, dass sie kein Interesse hat, klemmte den Schwanz ein, wenn er hinden drauf wollte. Er war sehr aufdringlich...Der Blick zu uns von ihr sagte, könnt ihr nicht mal etwas machen, damit er mich in Ruhe lässt? Wir liesßen sie dann Platz machen, ich blieb bei ihr, während mein Mann den Rüden sehr konsequent davon jagte, ihm deutlich machte, dass er bei uns nichts zu suchen hat. Irgendwann lief er dann zurück Richtung Frauchen, von der er sich )hrer Aussage nach) ohnehin nie anleinen lässt, er flieht vor ihr...Dass ich solch einen Hund nicht ableinen würde unbedingt, ist ein anderes Thema. Da würde ich erst mal trainieren.

    Wie ich gelesen habe, gibt es wohl nur ein paar wenige Stehtage, an denen Hündinnen aufnahmebereit sind, aber wie macht man es speziell in diesen Tagen, damit es nicht zu einem ungewollten Deckakt kommt?


    Ja es sind im Grunde nur paar Tage wirklich "heikel". Wir meiden dann so weit es geht, Begegenungen mit Rüden, lassen unsere an der Leine. Wobei sie außer an den wirklichen Stehtagen kein gesteigertes Inteeresse an Rüden hat.


    Und woran erkenne ich - möglichst vor einer Begegnung mit einem Rüden - dass sie ihre Stehtage hat?


    Wenn Du sie unter ihrem Schwanz anfasst, nimmt sie ihn zur Seite. Außerdem merkt man es bei ihr, dass sie an diesen besonders heiklen Tagen zu Rüden hin zieht und unbedingt hin möchte. Während ich sonst mit ihr ohne Probleme auch an Rüden vorbei komme.


    Ist es eine Möglichkeit (habe ich die Tage bei einer Hundebesitzerin im Wald gesehen), dass man sich die Hündin sozus. zwischen die Beine klemmt, sodass ihr Hinterteil sich so zwischen meinen Beinen befindet, dass kein Rüde aufspringen kann?


    Ein gut konditioniertes "Sitz" oder "Platz" kann da auch helfen und ja, es kann eine zusätzliche Sicherheit sein, wenn Du nahe bei ihr bleibst.



    Wie macht ihr es, dass es nicht zu unerwartetem Nachwuchs kommt?


    Ich passe verstärkt auf sie auf und unterbinde Kontakt zu Rüden. Wenn mir im Wald Leute mit frei laufenden Hunden entgegen kommen war es zumeist so, dass sie ihre Hunde anleinten, wenn ich es auch tat. Sollte das mal einer nicht machen und es ist ein Rüde und unsere ist gerade heiß, würde ich ihn verjagen. Es zumindest versuchen und ich denke, dass ich in diesen Situationen auf Hunde doch recht überzeigend wirke. Zumindest war es bisher so. Ich mache mich groß und rufe in wirklich dffeutlichem Tonfall "Hau ab". Mir ist klar dass der fremde Hund die Worte an sich versteht, aber meine Körpersprache ist dann auch sehr deutlich.

    Fazit: Ein Ungehorsam denke ich gibt es bei einem Hund nicht, sondern eine für den Hund nicht nachvollziehbare Weisung...


    Das würde ich so unterschreiben. Ein Hund, der richtig motiviert wird, wird auch entsprechend arbeiten. Wobei es die Frage ist, ob man Bindung nur über reinen "Kadavergehorsam" definieren kann.


    Für mich kann es z.b. ein Zeichen von Bindung sein, wenn der Hund Vertrauen hat, wenn er mit einem gemeinsam über Wiesen hatzt wie es auch Hunde im Spiel machen würden, auf Spielaufforderungen reagiert...man gemeinsam die Welt aktiv entdeckt.


    heißt sich beim Freilauf weit vom HH entfernen, auch dass wenig Bindung da ist oder hat das damit nicht unbedingt was zutun?


    Das heißt es nicht. Darko rennt auch schon mal paar Meter voraus oder bleibt etwas zurück. ABER ändere ich die Richtung, auch ohne vorherige Ansage, kommt sie an. Das heißt sie achtet schon auf uns.


    Auf ein Pfeifen kommt sie angerannt.


    Bindung zeigt sich bei jedem Hund(etyp) auch etwas anders.

    Ich mag dieses "Sterngucker-Fuß" ehrlich gesagt nicht. Mir reicht es , wenn der Hund ordentlich auf Kniehöhe mit läuft, möglichst eng am Bein. Aber nicht so eng, dass er bedrängt. Es ist gut, wenn er den Blickkontakt hält, indem er schräg hoch schaut.


    Dieses Sterngucken ist unnatürlich, finde ich. Und wie schon geschrieben wurde, werden dafür z.T. Punkte gezogen.


    Darkosworld

    Ich bin vor einiger Zeit mal einer Halterin mit einem Thai Ridgeback begegnet und sie sagte ganz klar, dass sie den Hund nicht frei laufen lassen kann. Er geht dann auf Jagd/Spurensuche.


    Außerdem sind diese Hunde wirklich nicht einfach im Umgang. Du solltest Dich zu der Rasse belesen und Kontakt zu Züchtern aufnehmen. Sie können Dir am besten sagen wie diese Hunde wirklich sind. Ein guter Züchter würde Dir sicher auch Nachteile der Rasse nicht verschweigen. Unabhängig jetzt davon, dass jeder Hund in falscher Hand zum "Problemhund" werden kann.


    Darkosworld

    Das mit dem Halsband würde ich lassen. Das kann wirklich nach hinten los gehen, falsche Verknüpfungen. Außerdem kann es auch passieren, dass der Hund irgendwann dieses Halsband damit verknüpft und dann bei einem anderen Halsband dennoch bellt.


    Auf eine gewisse Weise ist es gut, dass sie bellt. Es ist Hundesprache. Manche Leute trainieren den Hunden über Zwang, Strafe das Bellen ab und wundern sich dann, wenn der Hund plötzlich aus der Kalten kommt. Bellen, ggf. Knurren darf er ja nicht...


    Es ist schwierig mit Ferndiagnosen und Tipps wenn man den Hund nicht sieht und was Du machst, wie Du Dich in den Situationen verhältst.


    Vielleicht machst Du in diesen Situationen (auch unbewusst) schon die Leine straff, weil es ja sein könnte, dass der Hund gleich wieder bellt...


    Lerne Deinen Hund zu lesen. Normalerweise zeigen Hunde bereits vor dem Bellen Zeichen von Anspannung, Unsicherheit und bereits da solltest Du eingreifen.


    Was auch helfen kann, ist Splitten. Dass Du zwischen der Person und Deinem Hund gehst. Dabei solltest Du ruhig und souverän gehen, ohne Schreien, oder reden mit dem Hund. Es kann auch helfen, leichte Bögen zu gehen oder erst mal auch in größerem Abstand um die betreffende Person.


    Man kann auch gezielt desensibilisieren, gezielt mit dem Hund und fremden Personen trainieren.


    Am besten wäre natürlich ein Trainer vor Ort.


    Du kannst ja mal "Das Bellverhalten" der Hunde von Turid Rugaas lesen. Es ist ein kleines, dünnes Buch, enthält aber durchaus gute Tipps.


    Darkosworld :-)

    Luna ist eine sehr vorsichtige Hündin, geht nicht zu fremden Menschen und ist bei Hunden vorsichtig, was auch weniger anerzogen ist, denke ich.


    Wie ist das wenn Du sie z.B. im Platz ablegst und dann zu den Leuten gehst, sie dann, wenn Du es quasi geklärt hast, zu Dir rufst? Oder Du zu den Leuten gehst, sie aber hinter Dir gehen lässt?


    Was ist Dein Ziel in der Hinsicht? Soll sie sich von den Fremden anfassen lassen oder ruhig neben Dir sitzen während Du mit Ihnen redest z.B.?


    Aber hauptsächlich geht es mit um den "Schutztrieb", oder doch nur nen unerzogener Hund? Luna ist ein sehr wachsamer Hund, gerade wenn sie bei Dunkelheit etwas sieht und jemand da ist, der da sonst nie ist bzw. nicht hingehört (Mensch auf der Pferdeweide, wo sonst nie Menschen sind, Mann im Unterholz,...), bellt sie bzw. fängt an zu knurren. Dabei macht sie sich groß, Ohren nach vorne, Rute nach oben, weshalb ich bei der Körperhaltung nicht von nem Unsicherheitsbellen sprechen würde.


    Es ist normal, dass Hunde nachts aufmerksamer sind und es hat bis zu einem gewissen Grad auch mit Unsicherheit zu tun, nicht einordnen können der Dinge die sich dort bewegen oder rumstehen, je nachdem.


    Das hat nichts mit unerzogen zu tun, denke ich. Das wesentliche in diesen Situationen ist, dass Du Ruhe ausstrahlst, Selbstsicherheit und dass Du klar die Führung übernimmst, ihr Sicherheit gibst.


    In der Situation dort flattert ein Blatt Papier z.b. oder steht ein "merkwürdiger Gegenstand oder auch den Hund beunruhigender Mensch könnte das so aussehen, dass Du einen leichten Bogen um den Mensch an ihm vorbei läufst. Du bist dabei zwischen dem Hund und dem Menschen, splittest das ganze quasi und gehst mit ihr in entsprechendem Abstand und mit leichtem Bogen vorbei.


    Wichtig ist, dass Du Ruhe bewahrst. Wie ist das wenn Du nachts mit ihr allein unterwegs bist? Fühlst Du Dich da selber für Dich sicher? Deine Stimmungen, Ängste (auch unterbewusste) können sich auf den Hund übertragen.


    Da funktioniert dann aber auch kein "Aus", da hilft nur, weggehen, sie aus der Situation raus nehmen. Wenn jemand fremdes an sie dran gehen will, fängt sie an zu knurren (ok, ihr gutes Recht), benimmt sich dann aber auch nach Ermahnung, lässt sich abrufen etc.


    "Aus" wird nicht funktionieren, da es in dem Moment eine Bestätigung ist. Besser ist es, so wie Du es machst, sie dann aus der Situation nehmen, z.B. indem Du mit ihr in anderer Richtung weg gehst. Hunde bellen u.a. um zu erreichen, dass der andere sich entfernt, bzw. um Distanz zwischen sich und den anderen zu bringen.


    Man kann solche Situationen auch gezielt trainieren, Dazu braucht man aber für den Hund fremde Personen und dann baut man das Schritt für Schritt auf. Bis es für den Hund eben ganz normal ist, dass da nachts eben auch mal Leute lang gehen.


    Bei uns in der Wohnung fällt es mir allerdings etwas schwerer, weshalb ich wohl gerne Rat hätte bzw. gesagt bekommen würde, was ich falsch mache, wenn ich was falsch mache.
    Wenn es klingelt, wird erst mal 1-3x gewufft, ist auch nicht tragisch, sie wird dann in ihre Kudde geschickt und fertig.


    Das ist o.k., denke ich. Hunde brauchen einen Ort, der für Sie Sicherheit bedeutet und der dann für Besuch tabu ist, wie z.B. ihr Körbchen, Decke.


    Wenn sie denjenigen aber nicht/kaum kennt, kann es schon sein, das sie sich drohend davor stellt und knurrt. Aber auch da lässt sie sich von mir zurecht weisen und in die Kudde schicken. Wenn es bekannte Personen sind, ist der Fall für sie erledigt.
    Ist es aber nen Handwerker etc., der durch die Wohnung läuft, dann wird sie unruhig und hat vor einiger Zeit auch schon nen Mann gestellt, als ich kurz nicht im Zimmer war (hab ne 1-Zi-Wohnung, nur nen abgetrenntes Bad).


    Du solltest nicht zulassen, dass sie den Mann stellt. Gehe klar dazwischen und schicke sie auf ihren Platz. Du passt in der Wohnung auf, nicht sie.


    Seit dem bin ich vorsichtig und die Kudde wird in eine andere Raumecke geschoben bzw. in den Flur und Luna wird angebunden, denn ich weiß nicht, ob sie mehr machen würde und ich möchte ihr nicht das Recht geben, demjenigen hinterher zu schleichen und zu brummeln, denn das gehört sich nicht. Klar sollte ich ihr vermitteln, dass alles ok ist, anstatt sie für den Moment festzubinden, aber wie soll ich es tun? grübel


    Ruhig dazwischen gehen und sie konsequent auf ihren Platz schicken.


    Möglichkeiten in ner 1-Zi-Wohnung sind begrenzt. Dann gibt es die Leute, die an nur eine Ecke müssen, wenn sie an der Kudde im Abstand von 1m entlang gehen, hört man Madame schon brummeln. Klar könnte ich sie anmeckern, aber das bringt es auf Dauer ja auch nicht, da sie auch schon ein Mal in die Richtung geschnappt hat (in die Luft), als wer an ihrem Kissen lang ging vor längerer Zeit (ja, manchmal läuft man zu blind durchs Leben und Hund muss erst die selbst aufgelegte Grenze überschreiten, damit man begreift, dass etwas nicht so locker genommen werden kann). So kommt auch dann die Kudde in die andere Zimmerecke, das klappt soweit.


    An ihrem Platz sollte sie vor Fremden Ruhe haben und es ist möglich, dass die Individualzone bei ihr etwa dieser 1 Meter ist, wird der unterschritten zeigt sie es durch Knurren. Also ist die Idee, den Platz dann zu verschieben gar nicht so verkehrt, also wenn Du weißt, der Handwerker muss mehr oder weniger nur an eine Ecke. Das mit dem Anbinden, kannst Du ja zusätzlich machen, als Sicherheit. Dann bleibst auch Du vermutlich gelassener, wenn Du weißt, dass nichts passieren kann.


    Wenn wir dann aber bei wem anders sind und im Wohnzimmer z.B. genächtigt haben, zeigt sie gleiches Verhalten auch dort, was das Verteidigen etc. angeht, genau so wie bei meiner Mutter etc., wo wir öfter sind. Ihr bekannte Personen dürfen rumrennen, wo sie wollen, aber kommt wer Fremdes hinzu, gibts Ärger. Auch bemerkt habe ich sowas ähnliches draußen. Wir waren im Sommer mit einer Gruppe unterwegs, haben am See angehalten, Taschen an nen Baum gelehnt etc. Es kamen fremde Hunde hinzu. Als sie zu den Hunden kamen, kein Problem, aber als sie zu den Taschen gingen, kam Luna angeschossen, um die Taschen für sich zu beanspruchen.


    Ja, wenn sie wo genächtigt hat, den Raum mehrfach durchlaufen ist, kann es sein, dass sie ihn als ihr Revier sieht. Manche händeln das so, dass sie Frauchen/Herrchen zuerst ganz bewusst den Raum abgehen, Hund schaut von draußen zu und wird erst dann dazu geholt.


    So, nun habt ihr nen kleinen Einblick, nen ellenlangen Blick und ich würde mich über Einschätzung freuen, ob ihr meint, die Fehler liegen bei mir, oder ob es auch teilweise Veranlagung sein kann (Magyar Agar, was eventuell in Luna sein könnte, werden in Ungarn z.B. neben der Jagd auch für die Bewachung von Höfen etc. eingesetzt). Und natürlich die Bitte um Tipps, was ich tun kann.


    Ja, es gibt natürlich auch rassebedingte Unterschiede. Es gibt Hunderassen, die schon immer als Wachhunde, Beschützer von Haus und Hof gehalten wurden. Bei diesen Rassen liegt es dann näher, dass sie auch einen Wachtrieb haben, als die reinen Begleithunde wie z.B. Möpse. Bei einem Hund mit Wachtrieb oder/und auch Schutztrieb ist es sehr wichtig Ruhe auszustrahlen, klar die Führung zu übernehmen.


    Das schreibt sich einfach und im Grunde weiß ich es auch, aber es kann manchmal schon schwierig sein, das tatsächlich umzusetzen.


    Ein kleiner Tipp wäre noch das Buch "Das Bellverhalten der Hunde" von Turid Rugaas. Das ist nicht besonders dick, aber es macht einiges klar, denke ich und es werden Tipps gegeben.

    Darko hatte 2010 unter moderater Anwendung von exspot keine Zecke. In der ganzen Zeit bei uns, etwa 3,5 Jahre, hatte sie 2 Zecken und das war immer, wenn die Zeit für das Zeckenmittel ablief.


    Darkosworld