• Hallo ihr Lieben...

    Hier sind mal unsere Reiter gefragt :pferdehaufen:

    Da ich gestern evtl ne Reitbeteiligung angeboten bekommen habe, stellen sich mir grade ein paar Fragen.... :hilfe:

    Also ich war bisher immer nur der typische Freizeitreiter der seine Runde in der Hale dreht und viel im Gelände unterwegs ist, mal nen Sprung nimmt und so ein paar leichte Dressurübungen gemacht hat... =)

    Das Pferd das ich evtl reiten darf ist allerdings Western geritten... Wie schwer ist die Umstellung? Lässt sich das recht einfach lernen oder sollte ich eher ablehnen?

    Falls ich annehme... Wie ist das Sicherheitsgefühl beim Westernreiten?
    Hatte mal vor einigen Jahren einen schlimmen Reitunfall und bin seitdem etwas unsicher....

  • Huhu,

    hab ein Hannoveraner Stute, western und klassisch geritten. Sie ist in beiden Reitweisen ausgebildet. Nimm die Reitbeteiligung ruhig an, Du kannst nur gewinnen. Die Umstellung ist relativ einfach, da die Hilfen minimaler werden und es alles in allem eine sehr entspannte Kommunikation mit dem Pferd ist.

    Der Westernsattel ist etwas gewöhnungsbedürftig, da Du nicht mehr so "nah" am Pferd bist.

    Bin schon etwas älter, und ich genieße es sehr, dass ich nicht mher ständig dranbleiben muss, wenn ich eine Übung gut reiten will. Wenn das Pferd gut ausgebildet ist, reicht minimaler Einsatz und die Wirkung ist genial.

    Empfehlen würde ich Dir ein paar Umsteigerstunden bei einem guten Trainer.

    lg Andrea

    P.S. Ich fühle mich beim Westernreiten immer sehr sicher, außerdem hast Du selbst im Notfall im Westernsattel viel mehr Halt, als im Dressursattel

  • Das kommt darauf an, WIE du vorher geritten bist.
    Hattest du den leider immer noch viel zu häufig praktizierten Kreuz ran, Zügel kurz und hinten treiben, treiben, treiben Unterricht, dann ist der Unterschied riesig. Bist du vorher schon mehr über kurze und feine Signale geritten, dann ist das alles halb so wild.

    Das Sicherheitsgefühl im Westernsattel ist viiiiiiiiiel besser.

    Hast du die Möglichkeit zu Anfang oder auch länger ein paar Westerreitstunden auf deiner RB zu nehmen? Das wäre natürlich optimal.

  • Bin nach 5 Jahren auf Western umgestiegen und es war mit ein paar Reitstunden kein Problem! Ich finde es wesentlich angenehmer, entspannender, sicherer und es sieht besser aus :D
    Einzige Nachteil: der Sattel ist schwerer *ächz*

  • Also ich bin Englischreiter, mein Herz gehört dem Springen aber Dressur muss ja sein-.- Ich bin einige Zeit das Westernpferd einer Freundin geritten das auch ständig bei Rheinischen Meisterschaften und so dabei ist ich war ganz verwundert wie entspannt western reiten ist. Mit einem gut ausgebildeten Pferd ist das nichts als angenehm, nur das man so "über" und nicht "in" dem Pferd sitzt gefällt mir nicht richtig aber das ist geschmackssache;) Ich würde mir gar keinen Kopf machen sondern die Reitbeteiligung annehmen. Was schlimmeres als das du neue Erfahrungen machst kann auch nicht passieren! Ich wünsche dir viel Glück und das dir nicht nur Western sondern auch das Pferd Spaß macht was eh wichtiger ist als die Reitweise;)

    Vom Sicherheitsgefühl... Du da kann ich dir nichts zu sagen hört sich komisch an aber als Springer hat man einfach die Balance... Aber ich schätze jetzt einfach mal ganz blöd das ein Westernsattel sicherer ist weil man sich vorne festhalten kann wenn man unsicher ist... Wie gesagt ich hab auf dem Gebiet keine Erfahrung. Ich kann dir nur abraten mit W-Sattel zu springen also mehr als E oder so das kann richtig in die Hose gehen. Bin über einen kleinen L sprung mit Western Sattel und hab mir fast die Bauchdecke aufgerissen. :???: :ops: Das war wirklich schmerzhaft.
    Ach Gott ich schreib schon wieder zu viel:) Also...Ganz liebe Grüße und viel Glück und Spaß
    Mflg
    Lisa

  • Hiiiiiiiiiiiiiiiier!! Ich bin Westernreiter aus Leidenschaft!! :D :D
    Hab nen Haflingerwallach, 7,5 Jahre alt und von Anfang an Western ausgebildet, jedoch auch mit der ein oder anderen Springeinheit dazwischen. Durch das Westernreiten is jetzt auch das Reiten ohne Sattel oder Trense möglich, da bei mir alles über GEwichts und Stimmenkommandos abläuft =) Hier sind ein paar FOtos =)

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    Ohne Sattel und Trense

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  • Ich bin nach einem schweren Unfall mit Pferd auch aufs Westernreiten umgestiegen. Mein Pferd war früher auch westerngeritten worden, wir warn danach aber knapp 6 Jahre im Springsport unterwegs.
    Sie hat es aber nicht verlernt.

    Ich finde die Umstellung von Englisch auf Western nicht weltbewegend, aber dennoch etwas tricky. Wenn du an moderne Lehrer gerätst, wird auch vieles aus dem Englischen übernommen. Es gibt aber wohl auch noch die Westernreitern, die sich alles aus Filmen abgucken (ruf aufs kalte Pferd, Beine weg, Zügel lang und gib ihn :sad2: )
    Naja, jedenfalls ist vieles ziemlich gleich, aich habe die Erfahrung gemacht, dass man in ein/zwei Stunden als Englischreiter durchaus das Handling lernen kann, um dass Pferd vernünfig vom Sattel aus zu führen. Im übrigen finde ich es jetzt sehr komfortable, nicht ständig am Pferd "dranzuhängen", sondern auch mal zu entspannen (tut meinem Rücken ganz gut)

  • Hier ist noch eine Westernreiterin :D

    Ich bin auch nach 15 Jahren Dressur auf Westernreiten umgestiegen, weil es meiner Kaltblutstute (hatte vorher immer nen Haffi) einfach eher liegt.

    Ich finde es grade für Freizeitreiter entspannender, weil viele Übungen im Westernsport (besonders natürlich im Trail) auch Übungen fürs Freizeit- und Wanderreiten sind. Die Zuverlässigkeit und Ruhe des Pferdes wird trainiert und man kann mit viel feineren Signalen arbeiten.

    Ich würde die RB annehmen und das einfach mal auf mich zukommen lassen. Du wirst sehen: sooo riesig sind die Unterschiede nicht. Aber sie sind doch da...

    LG Julia

  • HIER, noch ne Westernreiterin. :D

    Ich bin vor einigen Jahren vom englisch auf westernreiten umgestiegen. Hab (und nehme immer noch) bei einer super Trainerin Unterricht.

    Ich finde es wichtig, dass die Kommunikation stimmt. Und da bei einem von Grund auf western gerittenen Pferd doch einige Hilfen anders sind würde ich dir ein paar "Einsteigerlektionen" bei einem guten Trainer empfehlen.

    Dann ist der Umstieg für dich einfacher, du lernst das Pferd auch gleich sehr gut kennen und es entsteht kein Frust.
    Auch wenn die Grundausbildung des Pferdes theoretisch die Selbe ist, für einen Umsteiger gibt es schon ein paar Dinge die zu Beginn verwirren können.

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