Neuer Ratgeber: Kinder brauchen Tiere!

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    Hallo,


    also ich wollte nur mal zum Nachdenken folgende Beobachtung veröffentlichen und mal fragen, was ihr davon haltet, auch wenn das Forum vielleicht nicht paßt:


    Ich sehe in vielen Einrichtungen (Kindergärten, Schulen und Aztpraxen) z. Zt. diese ELTERN-Broschüre "Kinder brauchen Tiere" herumliegen und hab mir auch mal ein mitgenommen.


    Gerade, was die Anschaffung von Hunden betrifft, mußte ich hier lesen, daß sich wohl fast alle Rassen als Familienhunde "eignen" würden. Wäre man sich nicht so sicher, so solle man sich an einen Tierarzt oder Züchter seines Vertrauens wenden...
    Keiner schreibt mal was von Internet oder Hundeschule - sehr bedenklich!


    Überhaupt wird gerade das Halten von Hunden (meiner Meinung nach) als "nicht so schwer" dargestellt und ich möchte nicht wissen, wie viele Hunde nun a. G. dieser Broschüre (gerade zu Ostern) angeschafft werde, um sie dann bald wieder abzugeben, da die Praxis nun mal ganz andere Erfahrungen lehren könnte...., als vom Züchter vor dem Kauf erteilte Beschwichtigungen...


    Uns ist es vor ca. 1 Jahr genauso ergangen. Uns hat man auch geraten, uns mal an einen Züchter zu wenden und wir fanden einen in unserer Nähe, der Border Collies züchtete...
    Wir hatten damals noch keinen Computer und kannten kein Hundeschule.


    Heute haben wir nun einen Border, aber keine Schafe und müssen zusehn, wie wir zurechtkommen... Aber wir haben seither eine Menge dazulernen (müssen) und nicht jeder beißt sich da dann durch. Oft stehe ich auch noch da und denke "hätte ich das mal früher gewußt".


    Aber solange solche Broschüren überall ausliegen, werden leider auch immer wieder Fehl- oder Teilinformationen unters Volk gebracht und darunter leiden müssen letztendlich immer die zukünftigen Besitzer und die Hunde.


    Gefährlich finde ich auch, daß man hier mehr oder weniger davon ausgeht, seinen Kindern etwas Gutes zu tun, wenn man ihnen so ein Tierchen anschafft (entwicklungsfördernd usw.).
    Oft ist es aber so, daß man dabei dem Tierchen nichts Gutes. Die Anschaffung eines Haustieres ist ja nicht mit einem Besuch beim Psychiater, Ergotherapeuten oder der Einnahme von Medizin gleichzusetzen...


    Gruß

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Ich kann mich da nur anschließen. Diese Verallgemeinerungen und Vereinfachungen, die in solchen Broschüren häufig stehen, finde ich immer wieder erschreckend. Oder auch in so Rasse-Kurzportraits, wo ja auch jeder Hund als "guter Familienhund" dargestellt wird und auf seine spezifischen Bedürfnisse gar nicht weiter eingangen wird...


    Ich finde die neuerliche Tendenz, Haustiere als "Entwicklungshelfer" für Stadtkinder übrigens erschreckend und für mich auch eine ganze neue Modeerscheinung. Klar ist es schön, wenn Kinder mit Tieren aufwachsen, aber in letzter Zeit habe ich immer mehr den Eindruck, daß die Tiere und ihre Bedürfnisse dabei völlig außer Acht gelassen werden. Früher ging man in den Zoo um den Kindern Tiere zu zeigen, heute holt man sie sich ungeachtet aller Dinge einfach schnell mal nach Hause - und das, wo doch sehr viele Eltern berufstätig sind und die Tiere dann mehr oder weniger den Kindern "ausgeliefert" sind (nicht, daß jetzt alle Kinder Tiere quälen oder sowas, aber die haben nun einmal noch ganz andere Interessen und die Tiere werden schnell auch mal langweilig oder lästig)


    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wohin das noch führen soll. Irgendwie geht sich das alles nicht aus.

    Liebe Grüße
    Silvia und die Mogwais

  • Mmh also das Tiere Kindern helfen ist doch schon des öfteren bewiesen worden. Und ich hab auch meinen Hund als ansporn bekommen. Gut ich wollte sowieso immer nen Hund haben und da meine Eltern gesehen haben das ich zuverlässig bin (kümmer mich auch schon immer um das kaninchen meiner Schwester), hab ich ihn gekriegt.Nicht zuletzt damit es mir mal wider besser geht, was auch funktioniert hat. Außerdem geben Tiere Kindern mehr selbstbewusst sein und sie lernen dadurch jede Menge.


    Aber ich glaube nicht das wegen solchen Broschüren mehr Tiere angeschafft werden, das passiert nämlcih leider auch ohne solche Sachen. Zu Weihnachten und zum Geburtstag kommen Tiere und 4 Wochen später sind diese auf der Straße zu finden. (Obwohl das ist wahrscheinlich noch besser für manch ein tier als wenn es da bleibt und jeden TAg lästig ist.)

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  • Hallo,


    ich finde das viele Hunderassen als Familienhunde deklariert und angepriesen werden ist schon viel mehr als vor ein paar Jahren geworden.


    Früher, och Gott hört sich das schlimm an, hat man gerade mal die Zeitungsanzeigen gehabt, mittlerweile durch das Internet ist das Angebot und die Nachfrage ganz anders zu beurteilen als halt damals.


    Ich meine aber nicht, das durch solche Artikel mehr Hunde oder andere Tiere als sonst verkauft werden könnten, klar zu den Feiertagen gab es ja schon immer einen: Ich will jetzt ein Haustier, Boom. Das wird sich nicht ändern solange es Leute gibt die nur den kleinen Welpen sehen und nicht bedenken, das der erzogen werden muss und auch eventuell größer wird.


    Es ist auch ohne Zweifel das Kinder die mit Tieren aufwachsen ein ganz anderes Sozialverhalten an den Tag legen, als solche die hermetisch abgeriegelt aufwachsen und wo kein Keim oder Dreckskörnchen dran darf.
    Tiere sind halt kleine Sozialarbeiter die aber Tiere sind und es weiterhin sein sollen.


    Das Schlimme ist halt, das einige Leute die diese Tiere verkaufen nur an den Profit denken und nicht weiter, das diese Käufer eventuell gar nicht dem Tier und der Verantwortung gewachsen sind. :wink:

    Ein Aussie wird immer mit viel Potenzial geboren!
    Nur um dieses richtig anzuwenden
    liegt in deiner Verantwortung! ( von T.K.)


    LG
    Claudia & Sky & Icy

  • hallo,
    wollte auch mal kurz was zum thema " kinder brauchen tiere " loswerden.
    ich habe 2 kinder davon ist eines schwerstbehindert.


    unser vegas ist für meine kleine 3.jährige tochter der richtige kamerad in allen belangen.
    es ist schön mit anzusehen wie vegas die kleine fordert ...
    sie ruft,spricht,streichelt ihn usw.
    KURZE INFO: man hätte nie gedacht das meine tochter überhaupt sprechen kann.


    ich muss aber dazu sagen das wir bevor wir unsere beiden kinder bekommen haben schon eine deutsche dogge hatten und immer wieder haben werden.


    zu unserer familie gehört einfach auch ein hund ( natürlich nur unsere lieblingsrasse deutsche dogge )


    bei uns trifft es zu unser VEGAS hilft unseren KINDERN sehr ...


    es ist natürlich richtig, das das vorhaben hund schon reichlich überdacht werden sollte und nicht einfach so einen hund kauft weil man meint
    EIN HUND IST GUT FÜR MEIN KIND ...



    liebe grüße
    michael mit familie ...

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo,
    ich bin auch absolut für Kind und Hund :gut: .
    Jedoch sollte man bedenken, dass das Kind nicht den Hund und der Hund nicht das Kind erziehen kann; also mehr arbeit für die Erwachsenen, aber auch viel Spaß für Kind und Hund!!!
    Das Kind lernt Verantwortung zu übernehmen, wird selbstädiger, hat einen treuen Freund, immer einen Ansprechpartner, einen Spielgefährten, jemanden zum Kuscheln, es kann dem Hund sein Leid klagen wenn die Eltern wieder mal sooo ungerecht sind.......!
    Der Hund hat auch jemanden der mit ihm spielt, mit ihm in den Garten geht, sich einfach mit ihm beschäftigt, zusätztlich zu den normalen Beschäftigungen mit dem großen Frauchen oder Herrchen.
    Das Hunde und auch andere Tiere oft zu Weihnachten, Oster oder Geburtstag verschenkt werden gab es schon immer. Verantwortungsbewußte Züchter geben zu Weihnachten oder zu Ostern oft gar keine Tiere ab (wenn es ein Geschenk sein soll).
    Und das sich irgendwelche Leute einen Hund nur wegen dem Aussehen oder weil er gerade in ist kaufen, ohne sich mit der Rasse wirklich auseinanderzusetzen gab es auch schon immer.
    Die Zeitungen waren schon immer voll mit Hunden und anderen Tieren die sich unüberlegt angeschafft wurden (schon zu Zeiten von Lassie, 100 und 1 Dalmatiener, etc).
    Das wird sich leider auch nicht vermeiden lassen.


    Liebe Grüße
    Franzi

  • Ich denke auch das es förderlich ist Kindern mit Tieren aufwachsen zu lassen-solange sich die Eltern bewußt sind das die Arbeit zu 99% an ihnen hängen bleibt ist das auch kein Problem aber viele Eltern meinen ja ich schaff jetzt ein Tier an und dann lernt mein Kind verantwortung -das das so nicht ist kann man an den vielen TH Tieren sehen.Mann sollte sich als Eltern dessen bewußt sein das Kinder es als Spass sehen ein Tier zu haben auch mit ihm zu spielen aber wenn es unangenehm wird ziehen sich die Kids doch gerne zurück.Viele lernen aber mit der Zeit das Tiere auch arbeit bedeuten und so kann man sie auch zu kleinen Arbeiten hinzuziehen aber die Hauptverantwortung liegt doch bei uns Eltern denn ein Kind kann gar nicht einschätzen ob alles so ok ist denn das muß es ja auch erst lernen.Also Tiere zu Kindern ja aber die Verantwortung gehört in meinen Augen zu den Eltern.LG Beate :winken:

    Der Verstand ist wie eine
    Fahrkarte: Sie hat nur dann einen
    Sinn, wenn sie benutzt wird.

  • Kinder brauchen Tiere, ich glaube, darüber sind wir uns hier alle einig.
    Und darüber, daß die Verantwortung zumindestens in einem gewissen Alter noch voll bei den Eltern liegt, wohl auch.
    Und darüber, daß eine Anschaffung wohl überlegt sein will, schon gar.


    Zitat

    ELTERN-Broschüre "Kinder brauchen Tiere"


    Vielleicht sollte man mal einen Brief an die Redaktion schreiben mit Bitte um Nachbesserung?

    Liebe Grüße lunanuova

  • hallo ihr!


    ich bin auch der meinung, dass tiere und kinder eine großartige kombination sein können. ich bin erzieherin und habe meinen merlin oft mit in die kinder- und jugendschutzstelle genommen, in der ich gearbeitet habe. für die kids wars toll und der hund hatte eine aufgabe.
    aber ich bin auch ehrenamtlich in einem hundeverein als trainerin tätig und dort habe ich häufig eltern, die dachten, es sei ja gut für die kinder einen hund zu haben, der dann aber immer nur so neben her lief, weil keine zeit für seine erziehung blieb. na und dann wird hundi problematisch! oder der hund wurde blöderweise zu groß, weil sie nicht wussten, wie groß golden retriever wirklich werden, usw....
    hier im forum sind in der regel nur sehr interessierte hundebesitzer, die sich schlau machen und sich für alles rund um den hund interessieren, aber das ist meiner meinung nicht die norm. da draußen gibts ne menge menschen, die vor einem hundekauf besonders gut beraten werden müssen, da finde ich solche broschüren wenig hilfreich.



    lg,


    andrea und rudel

  • Hallo nochmal,


    also ich möchte hier nicht den Anschein erweckt haben, daß ich gegen Kinder in Verbindung mit Tieren oder Hunden bin!


    Aber: Eine Broschüre, die mehr verschweigt, als aufklärt und damit mehr schaden als nützen KANN, halte ich nach wie vor für ...... überflüssig (bestenfalls).


    Ich sage ja nicht, daß ALLE Züchter so verantwortungslos sind und einfach nur ihre Tiere verkaufen wollen, aber ich weiß, daß bei vielen das Geschäft im Vordergrund steht.


    Und obwohl ich keine Hundeschule habe, muß ich sagen, daß ich dort so viel über Hunde gelernt habe, wie es ein Züchter oder TA nur schwer hätte leisten können, schon alleine deshalb, weil man sich ja mit seinen Fragen nicht wöchentlich an einen Züchter oder TA wenden kann...... logisch, oder?!


    Bei uns (Hundeschule, die wir besuchen) stehen während des Trainings immer viele Leute am Zaun und unterhalten sich mit anderen oder schauen einfach zu. Manche kommen laaange, bevor sie sich dann für einen eigenen Hund entscheiden und das stört hier niemanden.


    Also, wenn man sich über Hunde im Allgemeine (Anforderungen, Erziehung usw.) oder spezielle Rassen und ihre Eigenschaften informieren möchte (vor einem Kauf dringend sollte), dann sehe ich aus meiner heutigen Erfahrung heraus nicht, wie man da sinnvollerweise um eine gute Hundeschule herumkommen kann..... :ja:

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