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Beiträge von andraline

    Ich finde es auch schade, dass man sich hier scheinbar an einzelnen Posts aufhängt und festbeißt. Mein Sargnagel-Hund ist kein Arschlochhund, sie kann nichts dafür, dass sie so ist. Aber ich finds gut, hier einfach mal zu schreiben, dass sie mich viele Nerven und Tränen gekostet hat. Sogar meine Beziehung war echt auf dem Prüfstand ! :verzweifelt: :verzweifelt:
    Aber ich will hier nicht hören, was ich alles falsch gemacht habe und dass ich evt. andere Trainingsmethoden versuchen könnte. Wir haben einen Weg gefunden miteinander klar zu kommen, Punkt.



    LG,


    andrea, gwyn, fearne und holly

    Mein Sargnagel ist Fearne, eine 6 1/2 Jahre alte Border Collie-Hündin. Sie ist mit 8 Wochen aus dem Tierschutz zu mir gekommen und hat sich 8 Monate relativ normal entwickelt.
    Dann lag sie morgens zum Wecken plötzlich auf mir und ihre gefletschten Zähne waren ziemlich dicht an meinem Hals. Dann folgte eine wahre Odyssee. Sie wurde immer schwieriger, biss mir nachts in die Füße, und zwar richtig, suchte Zoff mit meinen beiden anderen Hunden und wurde regelrecht neurotisch.


    Da ihr Verhalten immer schlimmer wurde, hab ich mit ihr alles durch: Tierarzt (sie wurde auf links gekrempelt und bekam sogar ein Psychopharmakum), Hundeschule waren wir eh, aber sie hatte Angst vor anderen Hunden und Menschen, Tierheilpraktiker und zuletzt Tierkommunikation. Aber wirklich geholfen hat das nur meinem Wissen, alles getan zu haben.
    Ich hab so oft wegen dieses Hundes geweint, mir Vorwürfe gemacht und wollte sie sogar weggeben, weil sie sich offensichtlich in meinem "Rudel" nicht wohl fühlte, aber wer will schon nen durchgeknallten Border Collie? :sad2:


    Nachdem wir dann vor 3 Jahren umgezogen sind und ich auch noch 2 relativ schwere Bauch-OP´s über mich ergehen lassen musste, wurde es so schlimm, dass ich sie an die Tierschutz-Orga zurückgeben wollte, von der ich sie hab. Die meinten, dass es nur nen Zwinger-Platz für sie gäbe und keiner wüsste, was dann aus ihr wird. :verzweifelt:
    Da hatte ich nun ne Krebsdiagnose und nen Hund, der sich ständig in meine anderen Hunde verbiss (die schlichen schon nur noch ängstlich durchs Haus) und mich auch bedrohte, wenn sie sich überfordert fühlte.


    Ich hab dann noch mal alle meine Kraft zusammengenommen und begonnen entspannter zu werden und Fearnes Verhalten zu akzeptieren. Sie zog dann nach oben (wir haben gottseidank ein eigenes Haus), hat ihr eigenes Reich, geht nicht mehr mit den anderen raus, sondern allein, sie muss nicht mehr spazieren gehen, denn das findet sie gruselig, sie darf öfter am Fahrrad laufen und manchmal etwas tricksen, aber eigentlich braucht sie eine klare Tagesstruktur, ihren Ball und ihren Garten. Sie ist mein kleiner Autist und ich lieb sie sehr, aber sie ist auch mein Sargnagel! :D


    LG,


    andrea, gwyn, fearne und holly

    Meine allerliebsten Lieblingsnamen waren schon immer Gwynhwyfar (kurz Gwyn) und Merlin, weil ich die Artussage so sehr mag. Mein Merlin ist im letzten Jahr über die Regenbogenbrücke gegangen und meine Gwyn liegt grad pupsend neben mir. :D
    Meine Fearne (Förn gesprochen) hat ihren Namen von einer englischen TV-Moderatorin und Holly (eigentlich "Before sunrise vom Soester Land) hat ihren Namen "Holly Golightly" zu verdanken. ;)


    Ich hab aber noch eine laaaaaange Liste mit Namen für die nächsten Border Collie-Mädels, die hier einziehen werden.


    Hier ein paar davon:


    Fab,Freckles, Froop, Myfanwy, Bliss, App,Cosmic, Marble, Bounce, Toss, Aeryn, Bramble, Fruity, Twee, Cute


    LG,


    andrea, gwyn, fearne, holly und merlin im herzen

    Ich finde auch, es ist völlig egal, ob BC oder andere Rasse. Grad ein Hund, de nix kennt, hat sicher genug damit zu tun Neues kennenzulernen. Wenn ich überlege, was ich mit meinen Welpen am Anfang gemacht hab, war Umweltsicherheit das Wichtigste. Grad beim Border Collie! Nebenbei spielerisch ein bisschen geclickert und sonst eigentlich nix.
    Dafür hab ich jetzt 2 wirklich entspannte Border Collie-Damen. Wir machen aber auch nicht täglich Action. Meistens nur laaaange Spaziergänge mit ein bisschen Natur-Agi. Ihre Hauptjobs: pädagogische Begleithunde und Dogdance nimmt nur ganz wenig Zeit in der Woche in Anspruch, auch (oder gerade) bei meiner 13 Monate alten Holly.


    LG,


    andrea

    Mir war mein Image noch nie so egal... In jüngeren Jahren war es mir wichtig, was andere Menschen von mir dachten und hab mich häufig für meine Monsterhunde geschämt! :D
    Heute hab ich nette, gut sozialisierte Hunde, die auch noch ganz gut funktionieren. Grad gestern hab ich noch gedacht, dass ich früher immer total neidisch auf mich gewesen wäre! :lol:


    LG,


    andrea, gwyn, fearne, holly und merlin im herzen

    Ja, unerzogene Hütehunde machen so etwas. Meine Mädels (Border Collies) haben unabhängig voneinander auch Ansätze dazu gezeigt. Gibts aber nicht. das ist keine Spiel, aber auch kein Hüten. Meiner Meinung nach ist Kontrolle, uns bei 2 oder mehr Hunden, die gemeinsame Sache machen, über haupt nicht lustig für das "Opfer". Mit solchen Hunden , solltest du Hermes nicht spielen lassen, denn da sind Kloppereien vorprogrammiert!


    LG,


    andrea, gwyn, fearne, holly und merlin im herzen

    Ich habe 3 Border Collies und mache mit Zweien Dogdance auf Turnierebene.


    Am Anfang sollte man ein wenig investieren:


    Seminar: zwischen 130 € und 200 €
    DVD´s : 30-40 €
    evt. Kurs in Hundeschule : keine Ahnung


    Wir trainieren allein, ab und an mit Freunden. Aber Kosten haben wir keine, außer eben für Clicker und Leckerchen.


    Wenn man auf Turniere geht, braucht man evt. Requisiten und ein passendes Outfit. Das ist alles nicht so teuer, Requisiten und Kleidung kaufe ich Second Hand. Stratgeld kostet zwischen 20 und 28€.


    Ach ja, die Spritkosten kommen auch noch dazu.



    LG,


    andrea

    Ich tanze mit meinen Hunden und deshalb werden sie nie eine BH machen. Zum einen weil sie nicht gefordert wird und zum anderen, weil mich nervt, dass man bestimmte Kommandos nehmen MUSS und sogar in einer bestimmten Lautstärke sprechen soll. Was für ein Quatsch!
    Grundsätzlich finde ich aber, der Weg ist das Ziel. Das Training zur BH war für etliche Hundehalter, die ich kenne, toll, um als Team zusammenzuwachsen! der ein oder andere hat dann auch Blut geleckt und einfach mehr mit seinem Hund gemacht.


    LG,


    andrea

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